Technologietag „Additive Fertigung in der Produktion“

Dr.-Ing. Stefan Kaierle, Leiter der Abteilung Werkstoff- und Prozesstechnik am LZH, zeigte in seinem Vortrag die Perspektiven der Additiven Fertigung auf. (Foto: LZH)

Die Umsetzung und die Möglichkeiten des 3D Metalldrucks in der Industrie und der Serienfertigung standen beim Technologietag „Additive Fertigung in der Produktion“ des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) und der Trumpf Laser- und Systemtechnik GmbH am 8. November 2017 in Hannover im Vordergrund. Über 70 Vertreter größtenteils aus Industrieunternehmen nutzten die Gelegenheit sich über neueste Trends auszutauschen.

„Die Anzahl der hier Anwesenden und die intensiv diskutierten Vorträge zeigen, das Thema Additive Fertigung ist wichtiger denn je“, folgerte Dr. Rüdiger Brockmann, Leiter Branchen- / Produktmanagement & Marketing, TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH, in seiner Begrüßung.

Dr.-Ing. Stefan Kaierle, Leiter der Abteilung Werkstoff- und Prozesstechnik am LZH, zeigte die momentanen Entwicklungen und Trends in dem Bereich auf: „Ein großes Thema ist die additive Fertigung in allen Dimensionen, wir brauchen nanometergroße Strukturen genauso wie XXL-Bauteile. Wir erschließen immer neue Materialien, wie etwa einkristalline Hochtemperaturwerkstoffe. Interessant sind auch Sondermaterialien, wie bioresorbierbares Magnesium und die Formgedächtnislegierungen Nickel-Titan.“

Die Vorträge zu Themen wie pulverbettbasiertes Laser-schmelzen, Laserauftragschweißen, Simulation und Herausforderungen bei der Industrialisierung der additiven Fertigung fanden beim Publikum viel Anklang und wurden auch in den Pausen angeregt weiter diskutiert.

Die gemeinsamen Technologietage vom LZH und TRUMPF bieten Entwicklern und Entscheidern aus der Industrie die Möglichkeit neue Technologien und Ansätze kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und sich mit Branchenkennern auszutauschen.

Zu der Pressemitteilung gibt es drei Bilder.

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