Online-Seminar: Awareness-Schulung Exportkontrolle
Kursnummer: bp-al-gl_26-09
Datum
Beginn:
30.09.2026, 09:00 Uhr
Ende:
30.09.2026, 12:00 Uhr
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Veranstalter
Leopoldstr. 31
80802 München
Tel.: +49 151 2728 0199
E-Mail: info@bayern-photonics.de
www.bayern-photonics.de
Buchbar
noch freie PlätzeTeilnahmegebühren
ab 119,00 € (inkl. 19 % MwSt.)
Zusammenfassung
Exportkontrolle gehört nicht zu den beliebtesten Themen im Unternehmensalltag. Dennoch gewinnt sie für Photonikunternehmen rasant an Bedeutung. Geopolitische Spannungen und verschärfte Regulierungen machen aus einer Compliance-Aufgabe einen strategischen Faktor für Innovation, internationale Kooperationen und Marktzugang. Wer die Risiken kennt und frühzeitig Kompetenz aufbaut, kann daraus sogar Wettbewerbsvorteile ziehen.
Lesen Sie auf unserer Website einen Gastbeitrag von Stephanus Leibl (Head of Purchasing, Hoenle AG), warum Exportkontrolle heute nahezu alle Unternehmensbereiche betrifft ist und was Unternehmen jetzt beachten sollten.
bayern photonics möchte Sie bei diesem wichtigen Thema unterstützen und bietet ein Format, das Unternehmen einen unkomplizierten und kostengünstigen Zugang für alle Mitarbeiter bietet – fokussiert auf die Photonikbranche sowie mit einem Bericht aus der Praxis eines Photonik-Unternehmens.
Die Schulung wird von den Referenten der "Grenzlotsen" gehalten:
Deine Experten für Zoll und Außenwirtschaft - Grenzlotsen
Programm:
1. Einstieg & Relevanz
- Bedeutung der Exportkontrolle im internationalen Geschäft
- Aktuelle geopolitische Entwicklungen und Sanktionen (Überblick)
- Typische Berührungspunkte im Unternehmensalltag
- Risiken bei Verstößen:
- rechtliche Konsequenzen
- wirtschaftliche Auswirkungen
2. Grundlagen der Exportkontrolle
- Einfache Definition von Exportkontrolle
- Zentrale Begriffe:
- Embargos und Sanktionen
- Dual-Use-Güter (grundlegendes Verständnis)
- Genehmigungspflichten
- Überblick über rechtliche Rahmenbedingungen (EU / national)
- Zuständige Behörden (z. B. BAFA)
Kurze Pause
3. Relevanz für Photonik-, Quantentechnologien- und Forschungsumfeld
- Einordnung von Photonik und Quantentechnologien im Kontext der Exportkontrolle
- Warum Hightech- und Forschungstechnologien besonders häufig betroffen sind
- Typische exportkontrollrelevante Bezugspunkte in der Branche:
- optische Komponenten und Lasertechnologien
- Mess- und Sensortechnik
- hochpräzise optische Systeme
- Labor- und Prototypenentwicklung
- Typische Risikosituationen:
- Weitergabe von technischem Know-how
- Austausch von Software, Daten und Spezifikationen
- Export von Prototypen oder Versuchsmustern
- Sensibilisierung für „unsichtbare Exporte“:
- elektronische Datenübermittlung
- wissenschaftliche Veröffentlichungen unter Exportkontrollgesichtspunkten
4. Zusammenfassung, Austausch und Fragerunde
- Sensibilisierung als Schutzmechanismus im Unternehmen
- Q&A
5. Praxisbericht von Stephanus Leibl, Head of Purchasing der Hoenle AG
- „Lessons learned“ aus der beruflichen Praxis
- Unbekannte, aber relevante „Stolperfallen“
6. Wrap up und Bedarfsermittlung für Folgeangebote, z.B. Fokus auf US-Markt; z.B. US-Exportkontrolle / Reexport-Thematik / De-minimis / FDPR / Umgang mit US-Komponenten & ECCN
Zielgruppe
Alle Mitarbeitenden, die über Produkte, Technologien, Software, technische Daten, Kunden oder internationale Geschäftspartner entscheiden oder darauf zugreifen:
Geschäftsführung, Vertrieb, Business Development, Einkauf, Produktmanagement, Forschung & Entwicklung, Projektmanagement, IT
Zielsetzung
Die Schulung bietet einen kompakten Einstieg in die Grundlagen der Exportkontrolle mit Fokus auf internationale Geschäfts- und Forschungskontexte in Photonik und Quantentechnologien. Ziel ist es, zentrale Risiken, regulatorische Anforderungen und typische Anwendungssituationen verständlich einzuordnen. So erhalten die Teilnehmenden eine klare, praxisnahe Orientierung für ihren Arbeitsalltag im internationalen Umfeld.
Im Praxisbericht teilt Stephanus Leibl, Head of Purchasing der Hoenle AG seine Erfahrungen aus der beruflichen Praxis und gibt den Teilnehmenden hilfreiche „Lessons learned“ und wichtige Hinweise auch auf weniger bekannt, aber dennoch relevante „Stolperfallen“.
Teilnahmegebühren
150,00 € (zzgl. 19 % MwSt.)
100,00 € (zzgl. 19 % MwSt.)
500,00 € (zzgl. 19 % MwSt.)
400,00 € (zzgl. 19 % MwSt.)
Alle Preise zzgl. 19 % MwSt.

