RSS Newshttp://de_DETue, 18 Dec 2018 10:16:52 +0100Tue, 18 Dec 2018 10:16:52 +0100typo3news-1406Mon, 17 Dec 2018 10:45:07 +0100Innovation Lab "Optik im Automobil" am "Aalen Mobility Perception and Exploration Lab" der Hochschule Aalen https://bayern-photonics.de/Die Vorstellung und die Besichtigung des AMPEL-Labors, die Beurteilung der Nachtfahrtauglichkeit im Fahrsimulator, Eye-Tracking und Objektive in Automobilanwendungen - das waren die Themen der Fachvorträge beim Expertentreffen im "Aalen Mobility Perception and Exploration Lab" der Hochschule Aalen (AMPEL).Die Arbeitsgemeinschaft Optik-Design und Simulation von Photonics BW und die Fachgruppe Optik-Design von bayern photonics trafen sich am 23. November 2018 im Innovationszentrum Aalen zum Thema "Optik im Automobil".

Judith Ungewiß von der Hochschule Aalen stellte die Technik und die Forschungsarbeiten des „Aalen Mobility Perception and Exploration Lab (AMPEL)“ vor. Aktuelle Forschungsergebnisse zur Beurteilung der Nachtfahrtauglichkeit im Fahrsimulator präsentierte Prof. Ulrich Schiefer von der Hochschule Aalen. Anschließend hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, das AMPEL-Labor und den Fahrsimulator zu besichtigen.

Dr. Michael Raschke von der Blickshift GmbH informierte über die Möglichkeiten und Herausforderungen des Eye-Trackings, das eine wichtige Grundlage für das autonome Fahren darstellt. So kann beispielsweise das Fahrerverhalten und die Aufmerksamkeit im Straßenverkehr überwacht und mittels Schwellwerten prognostiziert werden.

Dr. Susanne Zwick von der Robert Bosch GmbH gab abschließend einen Einblick in Anforderungen und Tests für  Objektive in Automobilanwendungen. Im Lösungsforum, in dem Teilnehmer themenoffen eigene Herausforderungen oder Lösungen kurz präsentieren und dem Expertenkreis zur Diskussion bzw. Lösung stellen können, gab es zwei Beiträge, die angeregt diskutiert wurden.

Das nächste gemeinsame Treffen der Arbeitsgemeinschaft Optik-Design und Simulation von Photonics BW und der Fachgruppe Optik-Design von bayern photonics findet am 14. Januar 2019 an der NTB Interstaatliche Hochschule für Technik in Buchs statt. Weitere Informationen zu Agenda und Anmeldung unter: http://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/33-treffen-der-ag-optik-design-und-simulation-834/

]]>
Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1404Mon, 17 Dec 2018 09:28:54 +0100Photonics BW wünscht frohe Weihnachten!https://bayern-photonics.de/Das Jahr 2018 geht zu Ende und wir möchten uns bei allen bedanken, die zum Erfolg unserer Arbeit und zum Gelingen unserer Projekte beigetragen haben. Ein ganz besonderer Dank geht an unsere Mitglieder für ihr Vertrauen und ihre Verbundenheit zu Photonics BW.

Wir wünschen Ihnen ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2019 und freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen!

Ihr Photonics BW Team 

Dr. Andreas Ehrhardt, Heike Mall, Eva Kerwien, Sina Schuh, Thomas Gläßer, Petra Träger sowie Alfred Breitweg

]]>
OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1403Mon, 17 Dec 2018 09:27:28 +0100Starker Auftritt in San Francisco: 40 Thüringer Aussteller auf der Photonics West 2019https://bayern-photonics.de/German Evening am Mittwochabend bietet Plattform für Networking Die Photonics West ist die größte Photonikfachmesse in Nordamerika und damit die Leitmesse der Branche. Facheinkäufer, Industrievertreter, Wissenschaftler und Forscher nutzen die Veranstaltung, um sich über die neuesten Entwicklungen im zu informieren.Die Thüringer Photonikindustrie ist in diesem Jahr mit 40 Ausstellern wieder stark an der Westküste vertreten. Darunter sind gestandene Unternehmen wie JENOPTIK, Docter Optics oder SIOS, aber auch junge Start-up Firmen wie Gitterwerk oder 2b-special. Sieben der Thüringer Aussteller präsentieren sich auf dem Deutschen Gemeinschaftsstand im Moscone Center in der North Hall.

Auch in diesem Jahr findet am 6. Februar der 'German Evening', das Networking-Event der deutschen Photonikcommunity statt. 

2b-special
Acktar
Active Fiber Systems
Allied Vision Technologies
ams
asphericon
Carl Zeiss Jena
Carl Zeiss Spectroscopy 
CDA
Class 5 Photonics
DOCTER OPTICS
FBGS Technologies
Fraunhofer IOF
Gitterwerk
Grintech
Häcker Automation
Hellma
heracle
JENOPTIK
LASOS Lasertechnik
LAYERTEC
LEJ | Lighting & Electronics Jena
LEONI Fiber Optics
LightTrans International
Mahr
microfluidic ChipShop
Micro-Hybrid Electronic
nanoplus
Optics Balzers
Optikron
OptoTech Optical Machinery
ORAFOL Fresnel Optics
piezosystem jena
POG Precision Optics Gera
Prior Scientific
SCHOTT
SCHOTT Electronic Packaging 
SIOS Messtechnik
Vitron
VM-TIM

]]>
NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1402Mon, 17 Dec 2018 09:14:43 +01002nd OptoNet Summer School ›Advanced Lens Design‹https://bayern-photonics.de/New concept + flexible training schedule + more practice

As end users are expecting more demanding performances, optical systems designers and manufacturers are faced with growing challenges. We proudly announce the 2nd OptoNet International Summer School ›Advanced Lens Design‹, which is intended to provide high professional practical training. It aims at technicians, engineers and researchers who are involved in optical systems design of imaging systems and need more theoretical insight and practical experience in that field. The Summer School is held by the internationally renowned expert Prof. Dr. Herbert Gross of Friedrich Schiller University Jena and his colleagues.

With a revised training schedule and a 3+2 concept we offer basic training for beginners as well as advanced topics for experienced Optics designers. Voluntary evening sessions are offered to further deepen your knowledge and practical skills. 

Scientific keywords & participation requirements »

]]>NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetnews-1401Sun, 16 Dec 2018 10:19:43 +0100BMBF-Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung von Zuwendungen für das Themenfeld "Computer-Aided Photonics - Ganzheitliche Systemlösungen aus photonischen Verfahren und digitaler Informationsverarbeitung"https://bayern-photonics.de/Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) beabsichtigt das Themenfeld „Computer-Aided Photonics – Ganzheitliche Systemlösungen aus photonischen Verfahren und digitaler Informationsverarbeitung“ auf der Grundlage des Programms „Photonik Forschung Deutschland“ (www.photonikforschung.de) zu fördern. Das BMBF leistet damit einen Beitrag zur Umsetzung der Hightech-Strategie der Bundesregierung.Förderziel und Zuwendungszweck

Ziel dieser Fördermaßnahme ist die Entwicklung neuer optischer Systeme, die durch ein ganzheitlich gedachtes Design von Lichtquelle, Optik, Detektor, Licht-Materie-Wechselwirkung und der datenverarbeitenden Algorithmik einen Mehrwert aus den im Licht vorhandenen Informationen erzielen. Die Systeme sollen dabei wirtschaftlich und anwendungsnah sein. Mögliche Anwendungsfelder sind beispielhaft:

  • Recycling- und Abfallwirtschaft: Stoffdetektion, Sortierung, Reinheitskontrolle
  • Land-, Nahrungs- und Genussmittelwirtschaft: Pflanzenzustand, Reifegrad, Kontamination
  • Produktion und Sicherheit: Prozessüberwachung, Zugangskontrolle, Personen-/Lebenderkennung (z. B. bei Produktion mit Robotern)

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind risikoreiche vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Gefördert werden ausschließlich Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit direktem Bezug zur Photonik. Mögliche Zielrichtungen sind dabei:

  • Hardwarenahe Verarbeitung optischer Daten
  • Verfahren der automatisierten Bildaufnahme
  • Kombination verschiedener Bildgebungsverfahren
  • Datenfusion/Verarbeitung großer Datenmengen
  • Multimodale/-spektrale Aufnahmetechniken (5D-Imaging/Coherent Diffraction Imaging)
  • Selbstkonfigurierende, photonische Systeme
  • Bildgebende Verfahren/Multimodale, funktionale 3D-Visualisierung
  • Parallelisierung der Datenverarbeitung zu Bildanalyse
  • Visual Sensor Fusion (Grid-Methode/Objekt-Map)
  • Neuartige Methoden und Anwendungen der Holographie
  • Neuronale Netzwerkarchitekturen, die speziell auf die Auswertung optisch erfasster Daten ausgelegt sind
  • Verfahren zur Visualisierung optisch erfasster Daten bzw. zur integrierten Darstellung von Hybriddaten

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (sonstige Zuwendungsempfänger) in Deutschland verlangt.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2121.html

]]>
NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1396Fri, 14 Dec 2018 11:00:00 +0100Zu Gast in Jena: 3. OptecNet Jahrestagunghttps://bayern-photonics.de/Technologietrends – Start-ups – Networking OptecNet Deutschland ist mit über 500 Mitgliedern in den regionalen Photoniknetzwerken der größte deutsche Verbund der Photonikbranche. Zum jährlichen Branchentreffen lädt OptecNet im kommenden Jahr vom 14.-15. Mai in die Lichtstadt Jena ein. Im Rahmen der 3. OptecNet Jahrestagung 2019 werden aktuelle Trends und Themen der Branche diskutiert, Kompetenzen aufgezeigt, Kooperationen angeregt und erstmals auch Erfolg versprechende Gründerinitiativen aus ganz Deutschland vorgestellt.

Mit hochkarätigen Keynote Vorträgen, vier Fachsessions, einer Begleitausstellung und einer Abendveranstaltung versteht sich das Format als nationales Branchentreffen, das den TeilnehmerInnen hervorragende Möglichkeiten zum fachlichen Austausch und Networking bietet.

Mit den Themen Lasertechnik, Quantenoptik, Biophotonik und Bildverarbeitung sind die inhaltlichen Schwerpunkte gesetzt, das vollständige Programm wird in Kürze veröffentlicht. Die Jahrestagung ist 2019 in Jena im geschichtsträchtigen Volkshaus zu Gast, das einst auf Initiative von Ernst Abbe aus Mitteln der Carl-Zeiss-Stiftung erbaut wurde. Damit ist es auch der ideale Austragungsort für die 3. OptecNet Start-up Challenge, bei der junge Gründerinitiativen aus ganz Deutschland ihre Ideen vorstellen werden.


Session 1: LASERTECHNIK
Schwerpunkt: Laserprozessüberwachung
Moderation: Andreas Ehrhardt

Session 2: QUANTENOPTIK
Schwerpunkte: Anwendungen der Quantentechnologie & Quantentechnologie der 2. Generation
Moderation: Horst Sickinger

Session 3: BIOPHOTONIK
Schwerpunkt: Biomedizin / Photonik in der Medizintechnik
Moderation: Thomas Bauer

Session 4: BILDVERARBEITUNG
Schwerpunkt: Industrielle Bildverarbeitung


Bereits jetzt können sich Interessenten als Aussteller und Sponsoren registrieren.

Die regionale Koordination liegt im Auftrag von OptecNet Deutschland beim Thüringer Photoniknetzwerk OptoNet e.V. 

Kontakt:
Nora Kirsten | OptoNet e.V.
Tel.: +49 3641 573 36 50
Mail:info@optonet-jena.de

Zur Veranstaltungsseite  »»

 


]]>
NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1399Fri, 14 Dec 2018 10:41:22 +0100Meyer Optik Görlitz nach Insolvenz wiederbelebt durch OPC Opticshttps://bayern-photonics.de/OPC Optical Precision Components Europe GmbH mit Sitz in Bad Kreuznach erwirbt die Markenrechte an Meyer Optik Görlitz von der insolventen net SE bzw. der SEMI Verwaltung GmbH. Der Spezialist für asphärische und sphärische Glaslinsen erschließt für sich, mit der Übernahme von Meyer Optik Görlitz, nun auch den Endverbrauchermarkt. Mit Hilfe des eigenen technologischen Knowhows und Synergien im Bereich der Objektivfertigung, sollen vorhandene Produkte optimiert, Produktionsabläufe professionalisiert und weitere Produkte entwickelt werden. Nach dem unerfreulichen und an einigen Stellen unrühmlichen Untergang der net SE, durch den Meyer Optik bereits als verloren galt, bedeutet diese Entwicklung für die weltweit vielen Meyer Optik Fans eine Fortsetzung der beliebten Objektivserien – wie z.B. Trioplan. „Es war bedauerlich mit anzusehen wie Meyer Optik Görlitz, nach dem erfolgreichen Neustart im Jahr 2014, durch Qualitätsschwankungen, die vielen, teilweise parallelen Crowdfunding-Projekte über diverse Plattformen, Vorverkäufe unveröffentlichter Objektive über die eigene Internetseite und andauernde Lieferverzögerungen, immer mehr Reputation am Markt verloren hat. Nichts desto trotz sehen wir für uns nun die Chance, eine deutsche Traditionsmarke der Fotografie professionell und erfolgreich zu etablieren,“ sagt Timo Heinze, Geschäftsführer OPC Optics. „Dazu werden wir einen definitiv anderen, eher konservativen, Ansatz verfolgen und keinerlei Crowdfunding betreiben oder Vorverkäufe von Produkten anbieten. Man muss sich als Hersteller einfach die Zeit nehmen eine solche Marke wachsen zu lassen, sodass die eigenen Kapazitäten entsprechend mitwachsen können und eine gleichbleibend hohe Qualität sichergestellt werden kann.“

Optimierung des Vorhandenen und Änderungen der Produktion

Das bisherige Portfolio der Meyer Optik umfasste zuletzt ca. 12 Objektivserien. Dieses, für einen Nischenhersteller, recht große Portfolio wird analysiert und entsprechend verschlankt. Es ist davon auszugehen, dass beliebte Modellreihen wie das Trioplan 100 oder das P58 (Typ Primoplan) fortgesetzt werden. Ob die von der net SE lediglich angekündigten Objektive wie das APO-Plasmat 105 oder das Nocturnus DSLR jemals umgesetzt werden ist derzeit unklar. Als Spezialist für hochpräzise asphärische und sphärische Linsen wird OPC Optics, aber auch die als gesetzt geltenden Objektivmodelle untersuchen und weiterentwickeln.
„Durch unsere eigene technische Expertise ist die Weiterentwicklung ein naheliegender Schritt und absolut logisch. Zunächst werden wir eine Ist-Analyse der vorhandenen Konstruktionen und Designs durchführen. Dank absoluter Highend Mess- & Fertigungstechniken sind wir dann in der Lage die zum Einsatz kommenden Linsen mit absoluter Präzision zu produzieren und so die optische Performance zu verbessern. Die Fertigung der mechanischen Bauteile und der Zusammenbau der Objektive werden weiterhin in Deutschland bleiben, um eine bestmögliche Qualität sicherzustellen“, erklärt Heinze.

Klassischer Vertrieb – Kein Crowdfunding, keine Vorverkäufe

Im Gegensatz zum bisherigen und nun insolventen Anbieter der Meyer Optik Objektive, wird OPC Optics mit Meyer Optik eine klassische Vermarktung anstreben. Weder Crowdfunding noch Vorverkäufe unveröffentlichter Produkte werden zum Geschäftsmodell gehören. OPC Optics setzt zukünftig auf den eigenen Direktvertrieb, sowie auf den stationären Fotohandel. Auf diesem Wege beabsichtigt OPC Optics einen reibungslosen und vor Allem transparenten Austausch mit seinen Kunden.

Übernahme der net SE Altlasten leider nicht möglich

Die Übernahme durch OPC Optics beinhaltet alle Markenrechte an Meyer Optik Görlitz und den dazugehörigen Produkten. Offene Forderungen von Kunden und Lieferanten gegenüber der net SE verbleiben bei der net SE. Somit müssten sich Kreditoren bezüglich dieser Angelegenheiten an den Verwalter der net SE wenden. OPC Optics, als Lieferant hochpräziser Asphären, gehört selbst zu den Lieferanten der net SE die noch offene Forderungen an eben diese haben.
OPC Optics prüft im Zuge der Neuausrichtung der Marke, ob für Kunden der net SE, die ein Objektiv bezahlt und nicht erhalten haben, Preisnachlässe auf den Neuerwerb eines verfügbaren Objektives realisierbar sind. Auf Anfrage würden Kunden dann ein individuelles Angebot erhalten. Wann bzw. ob ein solches Modell angeboten werden kann, steht momentan noch nicht fest.

Über Meyer Optik Görlitz

Als deutscher Hersteller hochwertiger Objektive blickt Meyer-Optik-Görlitz auf eine lange Historie zurück. Gegründet im Jahre 1896 besteht Meyer-Optik-Görlitz, mit wenigen Unterbrechungen, seit nun ungefähr 120 Jahren. Dank des kreativen Spielraumes, den die Objektive aus dem Hause Meyer-Optik-Görlitz ermöglichen, erfreut sich die Marke - heute wie damals – an weltweit großer Beliebtheit.

Über OPC Optics

OPC Optics ist ein im Jahre 2016 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Bad Kreuznach. Neben technischer Beratung bei Projekten und Auftragsmessungen optischer Komponenten, ist OPC Optics vor allem als Spezialist für hochpräzise asphärische und sphärische Linsen, sowie Doppel-Asphären, Achromaten und Baugruppen bekannt und darf unter anderem Firmen aus den Bereichen Fotografie, Medizintechnik, Automotive und Lasertechnik zu seinen Kunden zählen. Mit seinem Highend-Maschinenpark setzt OPC Optics auf bestmögliche Qualität und Präzision bei der Fertigung von Glaslinsen. Dank vollständiger Dokumentation von der Glasschmelze, über die Verarbeitung des Rohglases, bis hin zur fertigen Linse, vertrauen Kunden aus aller Welt auf OPC Optics.

Pressemeldung 12.Dezember 2019

www.opc-optics.de

https://www.opc-optics.de/pressemitteilung-2018-12-12.pdf

 

 

]]>
NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1398Fri, 14 Dec 2018 09:19:43 +0100Neues Exzellenznetzwerk - Jenaer Max-Planck School of Photonicshttps://bayern-photonics.de/Kooperationsvereinbarung unterzeichnet - Am gestrigen Abend kamen die führenden Köpfe des Deutschen Wissenschaftssystems in Berlin zusammen, um gemeinsam den Kooperationsvertrag für ein neues Format der internationalen Graduiertenförderung zu unterzeichnen - die »Max Planck Schools«. Prof. Andreas Tünnermann (Fraunhofer IOF/FSU Jena) vertrat dabei die Max Planck School of Photonics in Jena. Hier sollen zukünftig exzellente Promovierende für eine Karriere in der Wissenschaft und Wirtschaft ausgebildet werden. Die erste Bewerbungsphase geht noch bis zum 15. Dezember 2018.

Jena wird Sitz eines neuen Photonik Exzellenznetzwerks: Am 12. Dezember 2018 unterzeichneten die Partner der insgesamt drei »Max Planck Schools« ihre Kooperationsvereinbarungen in Berlin, eine davon mit Schwerpunkt Photonik. Zahlreiche Universitäten unter dem Dach der Hochschulrektoren-konferenz, Max-Planck-Gesellschaft, Fraunhofer-Gesellschaft sowie Leibniz-und Helmholtz-Gemeinschaft kooperieren in diesem Pilotprojekt eng miteinander. »Mit dieser gemeinsamen Initiative möchten wir in direkte Konkurrenz mit Universitäten wie Oxford und Harvard treten«, sagte der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Martin Stratmann, bei der Vertragsunterzeichnung.

Die erste Bewerbungsphase für die drei Max Planck Schools – Cognition, Matter to Life, Photonics – geht noch bis zum 15. Dezember 2018. Eine zweite Runde startet voraussichtlich im Januar. Die ersten Studierenden werden im September 2019 ihr Studium aufnehmen. Die Initiative wird vom BMBF mit 45 Mio. Euro bis 2023 unterstützt.

Prof. Andreas Tünnermann, Sprecher der Max Planck School of Photonics und Direktor des Fraunhofer IOF in Jena, begrüßte dies als positive Entwicklung für den Wissenschaftsstandort Jena. »Mit der Max Planck School of Photonics ist ein nationales Exzellenznetzwerk im Bereich der Bildung und Forschung auf dem Gebiet der Photonik entstanden“, sagte er in Berlin. »Wir verbinden hier unterschiedliche Teildisziplinen der Photonik synergetisch von der Grundlagenforschung bis zur Anwendung und schaffen attraktive Bedingungen für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler. Mit Abschluss der Kooperationsverträge, freuen wir uns gemeinsam auf die Zusammenarbeit mit jungen engagierten Forscherinnen und Forschern.«

Zukunftssektor Photonikbranche

Allein in Deutschland verzeichnete die Inlandsproduktion der Photonikbranche zuletzt ein Volumen von rund 31 Milliarden Euro und gehört somit zu den weltweit führenden Standorten der Photonikforschung. Mit der Max Planck School of Photonics soll diese Position weiter gesichert und ausgebaut werden. Gleichzeitig sollen sowohl lokale, als auch überregionale Wirtschaftsunternehmen, die direkt oder indirekt von neuen Entwicklungen aus dem Bereich der Photonik profitieren – beispielsweise aus den Bereichen der Informationstechnologie, der industrielle Produktion oder der Luft- und Raumfahrt, durch die Aktivitäten der Max Planck School unterstützt werden.

Je nach Vorqualifikation der Bewerberinnen und Bewerber werden im Rahmen der Max Planck Schools auch sogenannte „fast track“ Promotionen ermöglicht: Studierende können durch eine integrierte Masterphase (so genannte „erste Phase“) direkt nach dem Bachelor in die Max Planck Schools aufgenommen werden. Mit dem „fast track“ Modell sowie einer attraktiven Vergütung (monatlich bis zu 1.655 Euro in der ersten Phase und eine vollen TVöD/TV-LE13 Vergütung in der zweiten Phase nach erfolgreichem Masterabschluss) wollen die Max Planck Schools auch einen Beitrag zur
Fortentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems leisten.

Die Initiative wird gemeinsam getragen von der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), den Forschungseinrichtungen Fraunhofer-Gesellschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Helmholtz-Gemeinschaft sowie zahlreichen deutschen Universitäten.

Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 67 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. 24000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten das jährliche Forschungsvolumen von mehr als 2,1 Milliarden Euro. Davon fallen über 1,8 Milliarden Euro auf den Leistungsbereich Vertragsforschung. Über 70 Prozent dieses Leis-tungsbereichs erwirtschaftet die Fraunhofer-Gesellschaft mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten. Die internationale Zusammenarbeit wird durch Niederlassungen in Europa, Nord-und Südamerika sowie Asien gefördert.

Redaktion

Dr. Kevin Füchsel
Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik
Albert-Einstein-Straße 7
07749 Jena

Telefon +49 3641 807-259
www.iof.fraunhofer.de
kevin.fuechsel@iof.fraunhofer.de

]]>
NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1397Thu, 13 Dec 2018 10:43:30 +0100FarmingIOS beim Photonik-Forum Baden-Württemberghttps://bayern-photonics.de/Am 7. November 2018 wurde im Rahmen des Photonik-Forum Baden-Württemberg auch das Verbundprojekt FarmingIOS vorgestellt. Mehr als 200 Teilnehmer nutzten die Veranstaltung, um sich in Fachvorträgen zu den Themen „ICT & Autonomous Systems“, „Photonics for Automotive“, „Smart Manufacturing“ und „Smart Health“ über neueste Entwicklungen und aktuelle Trends in der Photonik zu informieren. Matthias Strobel und Rainer Graser (INMACH Intelligente Maschinen GmbH) stellten als Projektpartner von FarmingIOS das Verbundprojekt vor.

Gegenstand dieses Projekts ist die mengenmäßige Optimierung und die bedarfsgenaue Lokalisierung der Abgabe von Pflanzenschutz- und Düngemitteln durch eine Landmaschine, der sogenannten Feldspritze. Hierzu sollen wichtige Pflanzenparameter zur Beurteilung des Zustands optisch von einer Hyperspektralkamera erfasst werden, die an einen autonomen Multikopter (d.h. eine Drohne) montiert wird. Während des Abfliegens eines Schlags (z.B. eines Feldes oder eines Weinbergs) durch dieses Fluggerät soll eine digitale Befallskarte erzeugt werden, die wiederum als Basis für Handlungsempfehlungen zur zielgerichteten Steuerung des Ausbringens von Pflanzenschutzmitteln durch eine Feldspritze dient. 

Ziel des Projekts ist die Untersuchung und die Demonstration der Machbarkeit des optischen Sensorsystems sowie die Darstellung und der Test der gesamten Prozesskette von der Vermessung des Schlags bis zur Ausbringung der Pflanzenschutzmittel für eine Flächenkultur und eine Sonderkultur.

Mehr zum Projekt unter: www.farming-ios.de

]]>
Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1395Wed, 12 Dec 2018 08:55:00 +0100Senat der Wirtschaft Deutschland beruft Dr. Ruth Houbertz, Multiphoton Optics, als Senatorinhttps://bayern-photonics.de/Dr. Ruth Houbertz, CEO & Managing Director der Multiphoton Optics GmbH, wurde in den Senat der Wirtschaft Deutschland berufen und vertritt als „Senator of Economy Europe“ in der Multiphoton Optics im Senat der Wirtschaft Deutschland. Die Verleihung der Berufungsurkunde erfolgte im Rahmen des Jahresconvents des Senats am 1. Dezember im Maximilianeum in München durch den Präsidenten des Senats, Prof. Dr. Dr. Dr. h.c. Franz-Josef Radermacher und den Vorstand des Senats der Wirtschaft, Dieter Härthe und Dr. Christoph Brüssel. Der Senat der Wirtschaft setzt sich aus Persönlichkeiten der Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, die sich ihrer Verantwortung gegenüber Staat und Gesellschaft besonders bewusst sind. Sie tragen gemeinsam dazu bei, die gemeinwohlorientierten Ziele einer Nachhaltigkeit im Sinne der Ökosozialen Marktwirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene praktisch umzusetzen.Der Senat der Wirtschaft lässt damit den traditionellen Gedanken der Senate in der Antike wiederaufleben. Ein ausgewogener Kreis von Freunden unabhängigen Geistes folgte dem Gemeinwohl, anstatt allein partikularen Interessen. Der Senat der Wirtschaft ist rein gemeinwohlorientiert und im stetigen Dialog mit Vertretern aus Politik und Wissenschaft. Unsere Ehrensenatoren Jean-Claude Juncker, Prof. Günther Verheugen, Prof. Klaus Töpfer, Prof. Jürgen Rüttgers und Rosi Gollmann sind neben vielen weiteren Experten spannende Impulsgeber.
Als Geschäftsführerin der Multiphoton Optics setzt Dr. Houbertz sich mit ihrem Unternehmen besonders für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und der Förderung von Talenten ein. Sie setzt damit ihre vor vielen Jahren begonnenen Aktivitäten mit dem Unternehmen fort, das für Ressourcen-schonende und nachhaltige Produktion steht.
Die ethischen Grundsätze der Wertegemeinschaft des Senats können auch Grundlage und Leitlinie für das wirtschaftliche Handeln der Mitglieder des Senats sein. Fairness und Partnerschaft im Wirtschaftsleben sowie die soziale Kompetenz von Unternehmern und Führungskräften prägen die Arbeit des Senats. Senat der Wirtschaft – Wirtschaft für Menschen.

Pressemeldung 1. Dezember 2018

http://www.senat-deutschland.de

www.multiphoton.de

 

]]>
NetzwerkePhotonicNet GmbHPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.
news-1393Tue, 11 Dec 2018 17:10:00 +0100Anwenderzentrum Additive Fertigunghttps://bayern-photonics.de/Das Anwenderzentrum Additive Fertigung wurde 2018 vom Lehrstuhl für Photonische Technologien und der Bayerischen Laserzentrum GmbH ins Leben gerufen. Das Anwenderzentrum unterstützt Unternehmen durch praxisnahe Schulungen auf dem Gebiet der laserbasierten additiven Fertigung. Zudem besteht die Möglichkeit zur Durchführung eigener Forschungs- und Entwicklungsprojekte unter Zugriff auf die Infrastruktur zweier erfahrener Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Lasermaterialbearbeitung.Somit werden Sie vom Anwenderzentrum Additive Fertigung beim Aufbau einer fundierten Wissensbasis und praktischer Erfahrungen im Bereich der Additiven Fertigung in Ihrem Unternehmen unterstützt.

Weitere Informationen sowie Kontaktdaten finden Sie jetzt auf der Seite Anwenderzentrum Additive Fertigung.

]]>
NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1392Tue, 11 Dec 2018 16:32:00 +0100Innovationspreis Bayern geht an zwei DLR Ausgründungenhttps://bayern-photonics.de/DLR Ausgründungen tacterion und Roboception gewinnen jeweils den Innovationspreis Bayern Gleich zwei Ausgründungen des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wurden am 26. November 2018 in München mit dem Innovationspreis Bayern ausgezeichnet: tacterion GmbH und Roboception GmbH, die beide dem DLR-Institut für Robotik und Mechatronik entstammen. In der Kategorie „Kooperation Wirtschaft und Wissenschaft“ überzeugte die tacterion GmbH. Das DLR-Spin-off entwickelt und vertreibt die flexible taktile Sensortechnologie plyon®. Diese besteht komplett aus Polymer-Material und ist daher sehr sensitiv, aber gleichzeitig auch robust. Durch den Einsatz von plyon® werden die Oberflächen von Produkten und Interaktionsflächen von Maschinen berührungsempfindlich. Durch den Einsatz der Technologie werden neue innovative Produkte ermöglicht, die besonders intuitiv und sicher zu bedienen sind. Dr. Michael Strohmayr, ehemaliger DLR Mitarbeiter und Gründer von tacterion sagte: „Ich entwickelte die grundlegende Technologie am DLR Institut für Robotik und Mechatronik. Damals war mir klar: daraus muss man ein Produkt machen“. Ziel ist es, die Nutzerfreundlichkeit durch individuelle haptische Interaktion so natürlich wie möglich zu gestalten.Prof. Albu-Schäffer, Direktor des DLR-Instituts für Robotik und Mechatronik, betont: „Wir haben die Technologie der künstlichen Haut zunächst im Rahmen mehrerer aufeinanderfolgender EU-Projekte im DLR entwickelt, bis wir den Reifegrad für eine aussichtsreiche Vermarktung erreicht haben. Bei der Vorbereitung der tacterion Ausgründung wurden wir optimal durch unser Technologiemarketing unterstützt. Das ist ein gut eingespielter Prozess. Alleine unser Institut kann in den letzten sechs Jahren mindestens eine Ausgründung pro Jahr vorweisen. Dies verdeutlicht das besondere Technologietransfer-Potential der Raumfahrtrobotik. Auf den Erfolg unserer ehemaligen Wissenschaftler und jetzigen Entrepreneure können wir im DLR sehr stolz sein – herzlichen Glückwunsch!“

Im Oktober 2014 beantragte Dr. Michael Strohmayr mit Unterstützung des DLR Technologiemarketings Fördermittel bei der Helmholtz Gemeinschaft, ein Jahr später wagte er den Schritt und gründete zusammen mit seinem Bruder, Daniel Strohmayr der neben BWL auch Technologiemanagement studiert hat, das eigene Unternehmen tacterion.

Zwischenzeitlich hat tacterion mit der Unger Unternehmensgruppe einen Investor gefunden, der insgesamt eine achtstellige Summe zur Verfügung stellt, um die patentgeschützte Technologie in Massenmärkte wie Unterhaltungselektronik, im Automotive-Bereich oder in der Robotik erfolgreich einzuführen. „Im DLR habe ich jahrelang daran gearbeitet den technologisch besten Sensor zu entwickeln. Seit der Gründung arbeite ich nun daran, den Sensor mit dem besten Preis- Leistungsverhältnis zu entwickeln, der gleichzeitig einen einzigartigen Mehrwert für potentielle Kunden bietet“, sagt Dr. Strohmayr.

Das Spin-off aus dem DLR setzt die taktile Eingabe mittels Touch Technologien mit seiner Sensor-Haut konsequent fort. Somit fungiert die Firma gleich im mehrfachen Sinne als Schnittstelle: Zwischen Forschung und Markt, Mensch und Roboter sowie Produkt und Nutzer. Um die Technologien aus der Raumfahrt und Robotik marktgerecht anzubieten, entwickelt tacterion selbst die Prozesse für die Produktion. Über die gefertigten Sensoren hinaus treibt dies den Innovationsprozess mit Anwendern aus der Industrie, Medizintechnik wie auch Consumer Electronics weiter voran.

„Innovationen sind der Schlüssel für Wachstum und Wohlstand. Nur mit neuen Produkten und Dienstleistungen können sich Unternehmen immer wieder neu erfinden und auf den sich stets wandelnden globalen Märkten behaupten. tacterion ebenso wie Roboception haben ihren unternehmerischen Mut, gepaart mit technischer Exzellenz und Innovationskraft, bewiesen“. betont Dr. Rolf-Dieter Fischer, Leiter des DLR Technologiemarketing.

Junges Start-up aus dem DLR
Die DLR-Ausgründung Roboception GmbH erhielt den Sonderpreis in der Kategorie „Start-up mit einem Alter von bis zu 5 Jahren“. Prämiert wurde das Unternehmen für seinen innovativen 3D Stereosensor rc_visard, der es Robotern ermöglicht, zeit- und ortsbezogene Daten in Echtzeit zu generieren, und die Systeme darüber hinaus mit stabiler, nahtloser und infrastrukturfreier Navigation ausstattet. Der Sensor ist mit allen gängigen Robotersystemen kompatibel und auch durch ungeschultes Personal intuitiv einsetzbar. Er ist ein entscheidender Baustein für den bedarfsgerechten Einsatz von Robotern in zahlreichen Anwendungsbereichen.

„Autonome Navigation, Echtzeit-Erkennung und Manipulation sind die Schlüssel zum erfolgreichen Einsatz von Robotern in der flexiblen Produktion, dennoch entsprechen die gängigen Lösungen zur robotischen Bildverarbeitung den heutigen Anforderungen in aller Regel nicht“, erklärt Dr. Michael Suppa, Mitgründer und Geschäftsführer der Roboception GmbH. „Mit unserem innovativen Sensor adressieren wir also eine der größten Herausforderungen im Industrie 4.0 Umfeld: Praktisch jedes Robotersystem wird dank des rc_visard flexibel einsetzbar.“

Über den Innovationspreis Bayern
Innovative Leistungen von Unternehmen im Freistaat Bayern werden alle zwei Jahre mit dem Innovationspreis Bayern in insgesamt sieben Kategorien gewürdigt. Diesen Preis haben das Bayerische Wirtschaftsministerium, der Bayerische Industrie- und Handelskammertag sowie die Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern Bayern im Jahr 2012 ins Leben gerufen.

Miriam Poetter
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation Oberpfaffenhofen
Tel.: +49 8153 28-2297
Fax: +49 8153 28-1243

Robert Klarner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Technologiemarketing
Tel.: +49 8153 28-1782
Fax: +49 8153 28-1780

Dr. Michael Strohmayr
tacterion
Tel.: +49 894 524-5750

]]>
NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1390Tue, 11 Dec 2018 14:50:00 +0100Noch mehr Genauigkeit beim Scannen ohne Grenzen https://bayern-photonics.de/Neue Leistungs-Kontroll-Funktionen bei quasi grenzenlosem Bildfeld Puchheim, 06.12.2018 – Die SCANLAB GmbH, OEM-Hersteller für Ablenk- und Positioniersysteme von Laserstrahlen, ergänzt die kombinierte Scan-Lösung XL SCAN zur simultanen Ansteuerung von Scan-Köpfen und XY-Tischen um weitere Leistungs-Kontroll-Funktionen zur Materialbearbeitung. Diese neuen Features und Kontrollalgorithmen erweitern die Ansteuerungsmöglichkeiten für spezielle (industrielle) Ultrakurzpulslaser (UKP-Laser): Konstanter Pulsabstand, ablenkwinkelabhängige Energiedichte oder gezielte Variation der Laserleistung. Das quasi grenzenlose Scan-Bildfeld hat sich in der Praxis bewährt und steigert nachweislich den Durchsatz, beispielsweise in der Folienbearbeitung, beim Bohren von Leiterplatten und bei großflächigen Laser-Markierungen. Häufig wird die Laserbearbeitung durch das Bildfeld des Scanners limitiert. Bei großflächigen Bearbeitungsaufgaben erfolgt klassischerweise die Bearbeitung schrittweise, durch Abarbeitung einzelner Bildfelder, sogenannter ‚Kacheln‘. Dieses Verfahren birgt das Risiko von längeren Prozesszeiten und von ‚Stitching-Fehlern‘, also ein Versatz der Markierungen am Bildfeldrand. Um genau diese Schwächen auszugleichen, haben SCANLAB und ACS Motion Control im letzten Jahr ein neues Scan-Konzept vorgestellt. Der XL SCAN ermöglicht mit der gemeinsam entwickelten syncAXIS control Ansteuersoftware eine simultane Steuerung eines excelliSCAN Scan-Kopfes und eines mechanischen XY-Tisches mit zwei Servo-Achsen. Bei dieser Lösung überträgt eine RTC6 Ansteuerkarte die Bewegungsprofile sowohl an den Tisch als auch an den Scanner. Die Genauigkeit der Anwendung wird also nur durch die Genauigkeit von Tisch und Scanner bestimmt, die Steuerung selbst fügt keinen zusätzlichen Fehler hinzu. Dieses Konzept unterscheidet XL SCAN wesentlich von konkurrierenden Systemen, die den Feedback-Loop zwischen Scan-System und Tisch schließen, jedoch damit auf sehr geringe Dynamiken beschränkt sind. Eine angenommene Übertragungs- und Vorausschauzeit von beispielsweise 10 µs für den Feedback-Loop kann bei einer Scanner-Geschwindigkeit von 2,5 m/s bereits zu einer Abweichung von 25 µm führen.

Die positiven Effekte von Kontrolle
In größeren Anlagen können auch mehrere Instanzen – zum Beispiel zwei Scan-Köpfe und vier Tische – über einen einzigen PC angesteuert werden. Das neue Scan-Konzept hat inzwischen in verschiedenen Anwendungen in der Industrie und bei Forschungseinrichtungen überzeugt, und der Funktionsumfang wurde auf Basis von Kunden-Feedback noch weiter abgerundet.

Die neue Trajektorienplanung ermöglicht eine genaue Kontrolle zweier Laserparameter in Kombination mit triggerbaren UKP-Lasergeräten. Für den Anwender bedeutet das einen konstanten und steuerbaren Laserpulsabstand auf der Mittellinie oder der Innenkontur der Laserspur. Zudem kann eine Steuerung der Laserleistung vorgenommen werden – ganz unabhängig vom Scan-Muster oder der Bahngeschwindigkeit. Darüber hinaus kann, dank syncAXIS control, auch bei unterschiedlichen Auftreffwinkeln die Fluenz am Werkstück konstant gehalten werden.

„Wir waren positiv überrascht von den Rückmeldungen unserer Kunden. Deren Erprobung des XL SCAN, zum Beispiel in der Display-Fertigung und bei der Glasoberflächenbearbeitung, hat eine um den Faktor 3 höhere Genauigkeit als beim Einsatz von Systemen anderer Hersteller belegt.“ berichtet Georg Hofner, Sprecher der Geschäftsführung der SCANLAB GmbH, von den Erfahrungen der letzten Monate. „Die spürbaren Effekte in der Steigerung der Produktivität der Anwender sind vermutlich ein weiterer Grund für die gestiegene Nachfrage nach der kombinierten Scan-Lösung.“

 

Über SCANLAB:
Die SCANLAB GmbH ist mit über 35.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards.

ACS Motion Control Inc.:
CS Motion Control is a global company providing EtherCAT® network based high performance machine control systems for motion centric applications. Since 1985, ACS Motion Control has provided state of the art control solutions to world leading manufacturers.
ACS has its international headquarters in Israel with sales and support centers in the USA, Germany, China and South Korea.

www.scanlab.de

]]>
Netzwerkebayern photonicsOptecNet
news-1387Tue, 11 Dec 2018 13:30:00 +0100 Leistungsstarke Diffraktive Streuoptiken nach Kundenspezifikationenhttps://bayern-photonics.de/Breitband-Diffusor Dank eines neuartigen Produktionsverfahrens kann LASER COMPONENTS jetzt kosten­günstig leistungsstarke Breitband-Diffusoren anbieten, die vom Zulieferer Holo/OR nach Kundenspezifikationen gefertigt werden. Diese Streufilter decken einen Wellenlängen­bereich von UV bis NIR ab und wurden speziell für Anwendungen mit hohen Laserleistungen entwickelt, die mehrere Wellenlängen im gleichen optischen Pfad verwenden. Das Licht wird mit einer Effizienz von über 90% einheitlich verteilt und es entsteht keine nullte Beugungs­ordnung. Die Diffusoren können wie gewöhnliche diffraktive optische Elemente (DOEs) eingesetzt werden und sind für die Spotformen rund, rechteckig und linienförmig erhältlich. Typische Anwendungsbereiche sind die ästhetische Medizin, wo einige wenige Wellen­längen für verschiedene Verfahren verwendet werden, die Mikroskopie mit Breitbandquellen und wissenschaftliche Anwendungen.» Weitere Informationen

Kontakt:
Laser Components GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching

Ansprechpartner:   
René Sattler
+49 (0) 8142 2864-763
r.sattler(at)lasercomponents.com
www.lasercomponents.com

]]>
Netzwerkebayern photonicsOptecNet
news-1386Tue, 11 Dec 2018 11:15:30 +0100FemtoFiber ultra 920https://bayern-photonics.de/High Power Ultrafast Fiber Laser The FemtoFiber ultra 920 is a new and unique member of TOPTICA’s third generation fiber lasers. lt provides pulses centered at 920 nm with a duration of typical below 100 fs and a repetition rate of 80 MHz. The system reaches an average power of more than 1 W which is a record-breaking achievement in conjunction with the short pulses at same time. The pulses are generated using a SESAM-mode locked ring-type Erbium-based fiber oscillator (patented design), followed by a patent-pending high-power fiber amplifier. For reaching highest reliability levels, only polarization-maintaining fibers are used in the signal path. Download Datasheet

The FemtoFiber ultra 920 provides a  small laser head with a footprint  of 23 x 15.5 cm2. The laser head is designed to ensure minimum heat dissipation to its environment and therefore provides also highest stability for beam pointing. For more flexibility, the design also allows mounting the laser head into an integrators environment, even under various orientations (vertical/ horizontal/…). The laser system comes with a 19"-type standard rack (3 units height) control and supply unit which is connected via detachable fiber and electronic lines of typ. 2 meters length.

The system is controlled either manually by a simple emission push-button opera- tion and also provides all necessary safety features complying with the latest laser safety regulations. Furthermore, the laser system can also be remote-controlled via Ethernet or USB. A simple graphics user interface (GUl) enables user-friendly access to all laser parameters.

The FemtoFiber ultra 920 shares the advantages of TOPTlCA's previous ultrafast fiber laser generations. lt is a compact laser system and works reliable just after a push-button start. No water-cooling is required, simple forced air convection cooling of the control/supply unit is sufficient for stable operation of the system. lt is a cost-effective and compact laser system that provides femtosecond pulses with high average power in the near-infrared with an excellent beam quality.

The laser system is a great solution for applications in non-linear microscopy  like two-photon excitation of fluorescent proteins and SHG based contrast mechanisms. With the emission wavelength of 920nm it provides highest power for especially green and yellow fluorescent  protein markers (GFP, YFP) commonly used e.g. in neurosciences and other laser- related biophotonic disciplines. lt perfectly closes the wavelength gap in between the already existing FemtoFiber ultra systems at 780 and 1050 nm.

Download Datasheet

Kontakt:
TOPTlCA Photonics AG
Lochhamer Schlag 19
82166 Graefelfing
T
+49 89 85837-0 
sales(at)toptica.com
www.toptica.com

 

]]>
Netzwerkebayern photonicsOptecNet
news-1385Tue, 11 Dec 2018 11:00:36 +0100Laser 2000 Partner SPARK LASERS ist Prism Award Finalisthttps://bayern-photonics.de/Mit seinem 920 nm Femtosekundenlaser aus der ALCOR-Serie ist unser Partner SPARK LASERS in der Kategorie “Scientific Lasers“ unter den drei Finalisten für den Prism Award 2019. Dieser Ultrafast-Laser liefert bei einer Wellenlänge von 920 nm eine mittlere Leistung von bis zu 2 Watt mit ultrakurzen Femtosekundenpulsen (Kontakt:
Laser 2000 GmbH
Dr. Stefan Kremser
Sales Engineer
+49 8153 405-16
s.kremser(at)laser2000.de

]]>
Netzwerkebayern photonicsOptecNet
news-1384Tue, 11 Dec 2018 10:33:16 +0100Erfolgreicher Auftakt für „Innovationsmanagement: Strategie und Anwendung“https://bayern-photonics.de/Theorie und Praxis des Innovationsmanagements standen auf der Agenda des neuen Seminar-Angebots „Innovationsmanagement: Strategie und Anwendung“, das Photonics BW am 29. und 30. November 2018 in Aalen erstmals anbot.Die Referenten Dr. Manfred Rahe, Prof. Harry Bauer, Dr. Steffen Sommer, Benjamin Raab, Eva Kerwien und Dr. Andreas Ehrhardt vermittelten Wissen und Erfahrungen rund um Innovationsmanagement, Innovationsstrategie, Innovationskultur und Geschäftsmodell-Innovationen, ergänzt um Lean Innovation, Open Innovation und Innovationssupport sowie Praxisbeispiele aus großen und kleinen Unternehmen.

Die Teilnehmenden aus Unternehmen unterschiedlichster Größen und Forschungseinrichtungen bzw. Hochschulen diskutierten mit dem Referenten-Team ihre Fragestellungen aus der Praxis rund um das Innovationsmanagement. Zum Abschluss meldeten sie zurück, viel mitgenommen und gelernt zu haben, insbesondere aus dem Vergleich zwischen Theorie und Praxis.

Das Seminar wurde im Rahmen des Projekts „Photonics Innovation Booster“ entwickelt, das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird.

Für 2019 plant Photonics BW das Seminar erneut anzubieten. Mehr unter www.photonicsbw.de

]]>
OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1383Mon, 10 Dec 2018 15:15:00 +0100Schneller Produktionstest von UV-LEDshttps://bayern-photonics.de/Messsystem aus Ulbricht-Kugel mit PTFE-Beschichtung und hochpräzisem Spektralradiometer für schnelle 24/7-Qualitätskontrolle München, Dezember 2018 – Zahlreiche Anwendungen, zum Beispiel im medizinischen Bereich oder in der Materialprüfung, basieren auf präzise spezifizierter UV-Strahlung. Für UV-B- und UV-C-Emitter ist die Messung ihres Spektrums zwischen 325 nm bis hinunter auf 200 nm aufgrund ihrer oft geringen Strahlungsleistung in der Regel nur mit langen Messzeiten zu erstellen. Voraussetzung für eine schnelle Prüfung innerhalb der Produktion ist deshalb eine hohe Zuverlässigkeit und ein hoher optischer Durchsatz von allen beteiligten Systemkomponenten. Instrument Systems hat in seiner langjährig bewährten CAS-Serie von Premium-Spektralradiometern einen neuen Baureihen-Typ CAS 140D-157 entwickelt, der nicht nur im sichtbaren Bereich sondern auch im UV-Bereich hochpräzise und verlässlich misst. Im System mit einer PTFE-beschichteten Ulbricht-Kugel lassen sich schnelle 24/7-Produktionstest von UV-Emittern ausführen. Mit dem neuen CAS 140D-157 stellt Instrument Systems ein sehr flexibles Array-Spektralradiometer vor, das sowohl im sichtbaren Bereich als auch im UV-Bereich zwischen 200 bis 830 nm hochpräzise und verlässlich misst. Es basiert auf dem international als Standard in der Lichtmesstechnik anerkannten CAS 140D. Dieses besitzt durch eine sehr hohe Streulichtunterdrückung eine ausgezeichnete Messgenauigkeit, die über eine optionale Streulichtkorrektur noch weiter verbessert werden kann. Das neue UV-Modell ist darüber hinaus mit einem angepassten Beugungsgitter ausgestattet, das gegenüber dem Vorgängermodell bei 200 nm einen doppelt so hohen optischen Durchsatz gewährleistet. In Kombination mit Spektralradiometern dienen Ulbricht-Kugeln als Einkoppeloptik für den optischen Emitter. Die ISP 50-UV ist von Instrument Systems mit einem inneren Durchmesser von 50 mm speziell für die Anwendung im UV entwickelt worden. Im Innenraum ist sie mit dem hochreflektiven Material PTFE (Polytetrafluoroethylen) beschichtet. Gegenüber der sonst verwendeten Bariumsulfat-Beschichtung sorgt diese in der Ulbricht-Kugel für einen höheren optischen Durchsatz im UV-Bereich.

Das kombinierte Messsystem aus CAS 140D-157 und ISP 50-UV ermöglicht präzise und gleichzeitig schnelle Messungen im UV-Bereich. UV-Strahlungsleistungen sowie weitere spektrale Größen von UV-LEDs können in einer 24/7-Produktionskontrolle ebenso wie flexibel im Labor bestimmt werden. Alle UV-Messsysteme von Instrument Systems werden mit einer auf die PTB rückführbaren Kalibrierung ausgeliefert.

http://www.instrumentsystems.de/anwendungen/uv-messtechnik/

Unternehmensportrait
Instrument Systems Optische Messtechnik GmbH, gegründet 1986 in München, entwickelt, fertigt und vertreibt Komplettlösungen für die Lichtmesstechnik. Hauptprodukte sind Spektralradiometer in Array-Bauweise sowie Leuchtdichte- und Farbmesskameras. Die wesentlichen Einsatzgebiete liegen im Bereich der LED-/SSL- und Display-Messtechnik sowie Spektralradiometrie und Photometrie. Hier ist Instrument Systems heute einer der weltweit führenden Hersteller. Am Standort in Berlin werden die Produkte der Optronik Line für die KFZ-Industrie und Verkehrstechnik entwickelt und vermarktet. Seit 2012 gehört Instrument Systems zu 100 % zur Konica MinoIta-Gruppe.

]]>
Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1382Mon, 10 Dec 2018 14:00:00 +0100Schnelle und einfache M2-Messung https://bayern-photonics.de/Beamage-M2Mit der Beamage-M2 hat Gentec-EO jetzt ein automatisiertes System vorgestellt, das in nur 20 bis 60 Sekunden durch eine M2-Messung die Qualität eines Laserstrahls ermitteln kann. Das exklusiv bei LASER COMPONENTS erhältliche Gerät ist weltweit das einzige mit einem vollständigen Satz von 50 mm-Optiken. Dadurch können auch Messungen an größeren Strahldurchmessern oder Divergenzwinkeln durchgeführt werden. Als Detektor dient ein besonders großflächiger CMOS-Sensorchip (11,3 x 11,3 mm) mit einer Auflösung von 4,2  Megapixeln. Alle Messungen entsprechen den Vorgaben von ISO11146 und ISO13694.

Zwei einstellbare Umlenkspiegel sorgen dafür, dass der Laserstrahl besonders einfach und flexibel justiert werden kann. Der Strahlengang wird im Inneren des Geräts durch zwei werkseitig justierte Umlenkspiegel um 180 Grad “gefaltet”. Das ermöglicht 400 mm Verfahrweg der optischen Achse bei minimalem Platzbedarf und optimierter Geschwindigkeit.

Mit ihrem handlichen Design lässt sich die Beamage-M2 leicht auf optischen Tischen montieren. Somit ist sie hervorragend für den Einsatz in R&D-Labors geeignet. Über eine benutzerfreundliche Software sind automatische und manuelle Messungen möglich.

Die Beugungsmaßzahl M2 beschreibt den Unterschied zwischen dem Divergenzwinkel eines Laserstrahls und dem idealen Gaußstrahl. Je kleiner der Wert, umso besser lässt sich ein Laser fokussieren.

» Weitere Informationen

]]>
Netzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1381Wed, 05 Dec 2018 16:10:00 +0100Gewächshäuser im All - Erfolgreicher Start der Eu:CROPIS-Missionhttps://bayern-photonics.de/In geschlossenen Lebenserhaltungssystemen wird in einem Biofilter Urin in eine Düngemittellösung umgewandelt. Die Tomaten, die in zwei Gewächshäusern keimen und heranreifen, zeigen an, dass das Experiment erfolgreich verläuft. Durch Rotation um die eigene Achse werden in dem Satelliten Gravitationsbedingungen wie auf dem Mond bzw. Mars erzeugt. Schwerpunkte: Lebenserhaltungssysteme, Biofilter, Raumfahrt, Langzeitmissionen. +++ Aktualisierung: Die Eu:CROPIS-Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist erfolgreich ins All gestartet. Nach dem Start der Falcon 9-Trägerrakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX von der Vandenberg Air Force Base in Kalifornien am 3.12.2018 um 19:34 MEZ (10:34 Pacific Standard Time) konnte der DLR-Satellit erfolgreich in einer Umlaufbahn in 600 Kilometern Höhe ausgesetzt werden. Ein erster Funkkontakt des etwa kühlschrankgroßen Satelliten zum Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) in Oberpfaffenhofen erfolgte etwa eine Stunde und 15 Minuten nach dem Start. In den kommenden zwei Wochen wird das GSOC den Satellit im All in Betrieb nehmen und sämtliche Funktionen testen. In zirka sieben Wochen können die Forscher das erste von zwei Gewächshäusern in Betrieb nehmen, kurz darauf werden die ersten Tomaten ausgesät. +++ .Eine Falcon 9-Trägerrakete des amerikanischen Raumfahrtunternehmens SpaceX hat den Eu:CROPIS-Satelliten mit zwei biologischen Lebenserhaltungssystemen mit Gewächshäusern, Biofilter, Zwergtomatensamen, einzelligen Algen und synthetischem Urin in eine erdnahe Umlaufbahn in 600 Kilometer Höhe gebracht. Die Samen sollen im Weltall keimen, durch die erfolgreiche Umwandlung des Urins in eine Düngemittellösung werden die Tomaten wiederum wachsen. Die Mission soll zeigen, wie biologische Lebenserhaltungssysteme als Nahrungsversorgung auf Langzeitmissionen eingesetzt werden können. Der etwa ein Kubikmeter große und 230 Kilogramm schwere Eu:CROPIS-Satellit mit der biologischen Payload wurde vom DLR und der Friedrich-Alexander Universität Nürnberg-Erlangen entwickelt und gebaut. "Mit der Eu:CROPIS-Mission liefert das DLR einen wesentlichen Beitrag für zukünftige Langzeitmissionen. Sie zeigt ob und wie ein geschlossenes biologisches Lebenserhaltungssystem fern von der Erde funktionieren und Nahrungsmittel produzierten kann. Mit der Mission hat das DLR ein weiteres Mal seine Systemkompetenz bei der Konzeption und beim Bau von Satelliten unter Beweis gestellt", beschreibt Prof. Hansjörg Dittus, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -technologie die Mission. Der Satellit wird 35 Minuten nach dem Start in seiner Umlaufbahn von der Falcon 9-Trägerrakete getrennt. Einen ersten Funkkontakt erwartet das DLR-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen (GSOC), das den Satelliten steuert, zirka anderthalb Stunden nach dem Start.

Geschlossenes Lebenserhaltungssystem

Eu:CROPIS steht für "Euglena and Combined Regenerative Organic-Food Production in Space”. "Mit dieser Mission soll gezeigt werden, dass Urin auch unter Mond- und Mars-Schwerkraftbedingungen in Nährstoffe umgewandelt werden kann", sagt Dr. Jens Hauslage vom DLR-Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin in Köln. Im Inneren des Satelliten befinden sich zwei Gewächshäuser in jeweils geschlossenen Lebenserhaltungssystemen. Kern dieser Systeme sind ein Biofilter und Grünalgen (Euglena gracilis). Der Biofilter besteht aus einer 400 Milliliter großen Kammer, gefüllt mit Lavasteinen. Auf und in den porösen Steinen sind Bakterien angesiedelt, die den darüber rieselnden Urin im Wasserkreislauf in Nitrat umwandeln.

"Die so gewonnene Nährstofflösung dient zur Aufzucht der Tomaten. Diese sind sozusagen der Indikator, dass unser Experiment im All erfolgreich verläuft", beschreibt Hauslage. Eine weitere wichtige Rolle übernehmen die einzelligen Augentierchen Euglena gracilis oder auch Grünalgen genannt, die in zirka 500 Milliliter "grüner Lösung" mit ins All fliegen. Zum einen können sie Sauerstoff produzieren. Eine Eigenschaft, die vor allem am Anfang des Experiments, wenn die Tomaten erst keinem und noch keinen Sauerstoff über die Photosynthese produzieren, zum Tragen kommt. Zum anderen können die Augentierchen das System entgiften und vor zu hohen Ammoniakkonzentrationen schützen, die auftreten können, wenn der Biofilter nicht richtig funktioniert. "Wir nutzen die Eigenschaften von Organismengemeinschaften, um Abfälle in Stoffe auf rein biologische Weise umzuwandeln, die wir für das Wachstum von Nutzpflanzen, in diesem Fall Tomaten, brauchen. Damit schaffen wir wichtige Voraussetzungen für die Versorgung von Astronauten auf zukünftigen Langzeitmissionen", erläutert Hauslage. Er und Dr. Michael Lebert (FAU in Erlangen) sind die wissenschaftlichen Initiatoren und Leiter der EU:CROPIS-Mission......

Den gesamten Artikel mit Bildern und Ansprechpartnern finden Sie unter:
https://www.dlr.de/dlr/de/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-30789/year-all/ #/gallery/28482

]]>
NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1380Tue, 04 Dec 2018 13:00:00 +0100Fraunhofer IIS - Mikroskop als Scanner nutzenhttps://bayern-photonics.de/Die Berliner VMscope GmbH lizenziert und vertreibt ab sofort die Software iSTIX® des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS. Mit der Software lässt sich ein Mikroskop mit Kamera als manueller Scanner von Whole-Slide-Images z.B. in der digitalen Pathologie, Zytologie, Life Science-Forschung oder den Materialwissenschaften nutzen. Der Kern der Software ist eine von Forschern des Fraunhofer IIS entwickelte Technologie, die die Bilder der Mikroskopkamera in Echtzeit analysiert. iSTIX® sieht genau das, was der Anwender auch durch das Okular des Mikroskops sieht. Der Algorithmus fügt die einzelnen Bilder wie ein Puzzle zu einem Panorama – einem sog. Whole-Slide-Image (WSI) – zusammen. Der Vorteil gegenüber einem automatischen Slide-Scanner ist, dass der Benutzer schnell, einfach und vor allem kostengünstig die relevanten Regionen in einem Präparat scannen kann. Mit iSTIX® kann jeder Mikroskop-Arbeitsplatz zu einer Scanning-Station aufgerüstet werden.Den gesamten Artikel mit weiterführenden Informationen finden Sie unter: www.iis.fraunhofer.de/de/pr/2018/201811_SSE_VMScope.html

]]>
Netzwerkebayern photonicsOptecNet
news-1374Wed, 21 Nov 2018 16:57:23 +0100Innovation Lab "Optische Kommunikation"https://bayern-photonics.de/Am 12. Oktober fand das 53. Treffen der Arbeitsgemeinschaft "Optische Kommunikation" in Stuttgart statt. Gastgeber war das Institut für Halbleiteroptik und Funktionelle Grenzflächen der Universität Stuttgart. Schwerpunktthema der Veranstaltung waren "Vertical Cavity Surface Emitting Laser". Nach der Vorstellung des Instituts für Halbleiteroptik und Funktionelle Grenzflächen und aktueller Forschungsarbeiten folgte ein Fachvortrag von Dr. Michael Jetter (Institut für Halbleiteroptik und Funktionelle Grenzflächen, Universität Stuttgart) zum Thema „VCSEL im roten, grünen und blauen Spektralbereich“.

Nach der Laborbesichtigung hielt Prof. Dr. Markus C. Amann einen Fachvortrag zum Thema „Langwellige VCSEL“, gefolgt von zwei Vorträgen von Prof. Dr. Rainer Michalzik (Institut für Optoelektronik, Universität Ulm) über „Polarisationsmodulation von VCSELn“ und „VCSEL News von der ECOC“. Abschließend präsentierte Dr. Jonas Marquard (RoodMicrotec GmbH) die neusten Erkenntnisse aus „Zuverlässigkeitstests an VCSELn“.

Abgeschlossen wurde die Veranstaltung wie immer mit Berichten über aktuelle Veranstaltungen, Termine und Projekte aus dem Netzwerk von Photonics BW sowie mit der Abstimmung des nächsten Treffens sowie Diskussion über künftige Schwerpunktthemen und potenzielle weitere Teilnehmer. Dieses soll im Frühjahr 2019 stattfinden.

]]>
Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1371Mon, 19 Nov 2018 14:54:41 +01001. Platz für Nanoscribe beim baden-württembergischen Landespreis für junge Unternehmenhttps://bayern-photonics.de/Hightech-Unternehmen aus dem Raum Karlsruhe überzeugt mit Leistungsstärke und Innovationen - Photonics BW gratuliert unserem Mitglied Nanoscribe GmbH ganz herzlich zu dieser tollen Leistung!Im Rahmen eines feierlichen Festakts wurden gestern Abend in Stuttgart die Preisträger des „Landespreis für junge Unternehmen“ von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Dr. Axel Nawrath, dem Vorsitzenden des Vorstands der L-Bank, geehrt. Der mit 40.000 Euro dotierte erste Platz ging an die Nanoscribe GmbH aus dem Raum Karlsruhe.

Der Hersteller von 3D-Druckern für die hochpräzise Mikrofabrikation überzeugte die Jury mit unternehmerischen Erfolgen und außerordentlichen Innovationen. War das Unternehmen bei seiner Ausgründung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) selbst Vorreiter bei der Kommerzialisierung einer neuartigen Technologie (sog. Zwei-Photonen-Polymerisation), so befähigen die Hightech-Geräte des Markt- und Technologieführers heute Universitäten, Wissenschaftsinstitute und Industrieunternehmen, Pionierarbeit zu leisten. Insbesondere in den Bereichen Photonik, Mikrooptik, Medizin- und Kommunikationstechnik ist diese Technologie der Schlüssel zur Erschließung von Anwendungen, die mit anderen Methoden bisher nicht realisierbar waren.

Nanoscribe Geschäftsführer Martin Hermatschweiler betonte gestern nach der Preisverleihung: „Nach diversen Produktpreisen, freuen wir uns riesig, heute den Landespreis Baden-Württemberg für unternehmerische Leistungen in den Händen zu halten. Unser Bundesland hat eine junge, florierende Gründerszene, die von vielen Seiten wertvolle Unterstützung erfährt. Wir danken daher insbesondere dem KIT und ZEISS, dass sie Nanoscribe vom ersten Gründungsgedanken an so professionell und umfassend begleitet haben.“

Aus einer anfänglichen wissenschaftlichen Nische hervorgegangen, hat sich das 2007 aus dem Karlsruher Institut für Technologie gegründete Spin-Off mit heute über 65 Mitarbeitern als Weltmarkt- und Technologieführer etabliert. Seit Jahren verbucht es zweistellige Millionenumsätze, weit über 1.000 Forscher und Wissenschaftler nutzen die Hightech-Drucker an renommierten Universitäten und Forschungsinstituten weltweit. Die Weichen für die Zukunft sind gestellt: Nach der Eröffnung einer Tochtergesellschaft in Shanghai (China) im Sommer dieses Jahres, soll nun eine weitere Tochter in den USA folgen. Für Ende 2019 plant Nanoscribe zudem den Einzug in den neuen ZEISS Innovation Hub, der aktuell vor den Toren des KIT am Campus Nord gebaut wird.

Über den Landespreis:

Der Landespreis für junge Unternehmen wird alle zwei Jahre gemeinsam von der Landesregierung und der L-Bank ausgeschrieben. Schirmherr des Wettbewerbs ist Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Gesucht werden wirtschaftlich erfolgreiche Firmen aller Branchen, die ihren Sitz in Baden-Württemberg haben und die durch verantwortungsbewusstes unternehmerisches Handeln einen vorbildlichen Beitrag zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft leisten. Damit ist der Landespreis für junge Unternehmen, der 2018 bereits zum zwölften Mal vergeben wird, einer der höchst dotierten und renommiertesten Unternehmerpreise in ganz Deutschland. In diesem Jahr haben sich 375 Kandidatinnen und Kandidaten aus ganz Baden-Württemberg um die Auszeichnung beworben. 
www.landespreis-bw.de

Den Nanoscribe-Einspieler zum „Landespreis Baden-Württemberg“ finden Sie auf YouTube.

Bildunterschrift:
Der Vorsitzende der L-Bank, Dr. Axel Nawrath übergab den Landespreis für junge Unternehmen an Martin Hermatschweiler und Michael Thiel (beide Nanoscribe) gemeinsam mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann (v.li.n.re, Foto: KD Busch)

]]>
Photonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1370Mon, 19 Nov 2018 10:05:00 +0100Mit „Rent a student“ Wunschstudium gefundenhttps://bayern-photonics.de/Ein Strahlen macht sich in Pia Hallmanns Gesicht breit, wenn sie über ihren Studiengang berichtet. Die 19-jährige studiert im 3. Semester Medienproduktion und Medientechnik an der OTH Amberg-Weiden und taucht dabei jedes Semester in eine neue Medienwelt ein. Was sie in diesem Studiengang wohl erwartet, hatte sich Pia noch als Schülerin der FOS Donauwörth gefragt – und war auf das Orientierungsprogramm „Rent a student“ an der OTH Amberg-Weiden gestoßen.„Ich hatte im Internet nach Angeboten gesucht, um die Studiengänge besser kennenzulernen. Da hatte ich „Rent a student“ auf der Homepage der OTH Amberg-Weiden gesehen und online gleich einen Termin eingetragen. Kurze Zeit später meldete sich Raphi bei mir“, berichtet die Studentin. Raphi – das war der Student aus Medienproduktion und Medientechnik, den Pia einen Tag lang in seinem Studium begleiten konnte. „Er hat mir die Labore gezeigt, mir von seinen Projekten erzählt und mich in seine Arbeitsgruppen mitgenommen. Raphi konnte mir alle Fragen beantworten. Es war ein toller Tag und ich wusste danach – genau das will ich studieren!“, erinnert sich Pia. Und es hat geklappt: Seit 1. Oktober 2017 ist Pia Hallmann nun in ihrem Wunschstudiengang eingeschrieben, hört die Vorlesungen zur Medienproduktion, übt sich in Projekten und entdeckt neue Talente in sich. Auf die Frage hin, ob die 19-jährige bei „Rent a student“ heute wieder mitmachen würde, nickt sie eifrig: „Auf jeden Fall. Ich finde dieses Angebot einfach klasse! Man gewinnt tolle Einblicke und kann sich mit jemandem austauschen, der selbst vor kurzem noch in der Schule war und mit den gleichen Fragen konfrontiert war. Das ist wirklich super hilfreich in dieser Situation“, so Pia Hallmann.

Einen einmaligen und individuellen Einblick „buchen“
chülerinnen und Schüler können einen „Rent a student“ an ihrem Wunschtermin online auf der Website der OTH Amberg-Weiden buchen. „Ein nächster günstiger Termin wäre der Buß- und Bettag am 21. November, da dieser Tag schulfrei ist, aber bei uns die regulären Vorlesungen stattfinden“, weiß Dr. Carolin Wagner, Leiterin des Studien- und Career Service, in deren Referat das Angebot koordiniert wird. Aber auch ein schulfreier Nachmittag wäre als Rent-a-student-Tag denkbar!

Wer genauer wissen möchte, wie ein „Rent a student“-Tag abläuft, kann einen Videobeitrag hierzu auf der Website der OTH Amberg-Weiden anschauen. Er zeigt den Campustag von Pia Hallmann, bei dem sie mit dem Studenten Raphi den Campus erkundet hatte.  

Das Buchungsformular und das Video sind hier zu finden: www.oth-aw.de/rentastudent

]]>
Netzwerkebayern photonicsOptecNet
news-1369Mon, 19 Nov 2018 09:35:00 +0100Sieben neue Institute für das DLRhttps://bayern-photonics.de/Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages gibt Mittel für sieben weitere DLR-Institute und Einrichtungen frei. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 8. November 2018 63,4 Millionen Euro für den Aufbau von sieben neuen Instituten und Einrichtungen für das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), vorbehaltlich der finalen Entscheidung des Deutschen Bundestages zum Haushaltsgesetz 2019, freigegeben."Dieser Beschluss des Haushaltsauschusses ist der wiederholte Vertrauensbeweis des Bundes und der Länder in das DLR, seine Leistungen und Kompetenzen in Wissenschaft und Technologie für den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Deutschland. Ich bedanke mich beim Bundeswirtschaftsministerium, den Ländern und den Abgeordneten des Deutschen Bundestages für die Unterstützung", sagt Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. "Die neuen Institute und Einrichtungen ermöglichen es uns, die Ausrichtung aller DLR-Forschungsbereiche auf die großen zukünftigen Herausforderungen wie die Quantentechnologie, die Energiewende, das Weltraumwetter, die Sicherheit von Infrastrukturen sowie unbemannte Luftfahrt auszurichten."

Die neuen Institute und Einrichtungen werden gemeinsam mit den Ländern aufgebaut und entsprechend ihrer wissenschaftlichen Ausrichtung in die lokalen und regionalen Forschungsnetzwerke und Unternehmen an den Standorten eingebunden. Der Bund und die Länder sehen die Institutsgründungen nicht nur unter forschungspolitischen und volkswirtschaftlichen Aspekten, sondern auch als ein Instrument aktiver Regional- und Strukturpolitik. An DLR-Standorten entstehen herausragende Innovationscluster mit Startups und zudem bietet sich mittelständischen Betrieben ein hohes Maß an Wertschöpfung in der Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Einrichtungen.

DLR-Institut für Quantentechnologie
Das DLR-Institut für Quantentechnologie in Ulm wird neue, für Weltraumanwendungen relevante Bereiche der Quantentechnologie erschließen und die nächste Generation von Präzisionsinstrumenten in der Raumfahrt in enger Kooperation mit der Industrie bis hin zur Prototypenreife entwickeln. Damit soll auch Deutschlands Konkurrenzfähigkeit im internationalen Wettbewerb gesichert werden. Das Institut beschäftigt sich mit robusten, anwendbaren Technologien aus der aktuellen Quantenwissenschaft und entwickelt Schlüsseltechnologien für den Einsatz im Weltraum.

DLR-Institut für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik
Mit der Gründung des Instituts für Satellitengeodäsie und Inertialsensorik in Hannover baut das DLR Kompetenzen im Bereich anwendungsorientierter Sensorik für neuartige Satellitenmissionen (z.B. im Bereich der Gravitationsphysik im Weltraum) auf. Das Institut setzt sich zum Ziel, neuartige Inertialsensoren auf Basis quantentechnologischer Verfahren technisch zu verwirklichen sowie vielversprechende quantenoptische Methoden für den Einsatz im Weltraum technologisch umzusetzen.

Galileo-Kompetenzzentrum
Ziel des am Standort Oberpfaffenhofen geplanten Galileo Competence Center ist es, neue Konzepte und Technologien für aktuelle und zukünftige Generationen von Navigationssatelliten zu entwickeln. Die Entwicklung, Implementierung und der Betrieb prototypischer präoperationeller neuer Dienste soll dazu beitragen, den Weg von Galileo in neue Anwendungen zu ebnen. Dies reicht von global kurzfristig verfügbaren hochpräzisen Ortsbestimmungen bis hin zu Anwendungen in der Steuerung autonomer oder automatischer Systeme, die hohe Anforderungen an Robustheit, Zuverlässigkeit und Genauigkeit stellen. Eine Grundlage dieser neuen Anwendungen ist auch die zielgerichtete Weiterentwicklung des Systems Galileo.

Institut für CO2-arme Industrieprozesse
Mit der Umstellung auf erneuerbare Energien für eine emissionsarme Energieversorgung wird der Braunkohleabbau nach und nach eingestellt. Um gleichzeitig vorhandene Investitionen weiter zu nutzen und Arbeitsplätze zu erhalten, verfolgt das DLR einen Ansatz zur Umrüstung von Kohlekraftwerken zu Speicherkraftwerken. Mit einem neuen DLR-Institut für CO2-arme Industrieprozesse mit Standorten in der Lausitz-Region in Cottbus und Görlitz unterstützt das DLR diesen Prozess in einem auslaufenden Braunkohlerevier vor Ort aktiv. Gleichzeitig ergänzt das DLR sein Portfolio und insbesondere seine Arbeiten zu thermischen Energiespeichern um Forschungen zur Umwandlung von Strom in Wärme im Großmaßstab.

DLR-Institut für Weltraumwetter
Die komplexe Überwachung des Weltraumwetters in seiner Erscheinungsvielfalt und seinen Auswirkungen, beispielsweise in der Satellitentechnologie, der Luftfahrt, der Telekommunikation und Navigation ist eine wichtige nationale Aufgabe. Dafür wird am DLR-Standort Neustrelitz auf Basis bestehender Strukturen ein neues Institut aufgebaut. Erstmalig wird so die Entwicklung eines Weltraumwetterdienstes ermöglicht. Das Institut für Weltraumwetter bildet die Schnittstelle zu relevanten Nutzergruppen und liefert Warnungen an gefährdete Infrastrukturen.

Institut für den Schutz terrestrischer Infrastruktur
Die Gründung des Instituts für den Schutz terrestrischer Infrastruktur im Raum Bonn/Rhein-Sieg ist ein weiterer Schritt in der konsequenten Umsetzung der DLR-Strategie 2030, die den Ausbau und die Stärkung des DLR-Querschnittsbereichs Sicherheitsforschung vorsieht. Das Institut setzt sich zum Ziel, umfassende und nachhaltige Schutz- und Sicherheitskonzepte zu erarbeiten sowie damit einhergehende Technologien zu entwickeln. Diese werden sowohl die physische als auch die digitale Härtung von aktuellen und zukünftigen kritischen Infrastrukturen und Systemen wie autonome Mobilität und Verkehrssteuerung gewährleisten.

Nationales Erprobungszentrum für unbemannte Luftfahrzeuge
Bei Entwicklung und Test sowie Bau und Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen sehen sich Wissenschaft und Wirtschaft mit neuen Herausforderungen konfrontiert, insbesondere unter den Aspekten einer zukünftigen Urban Air Mobility. Für die Zertifizierung eines sicheren Betriebs dieser unbemannten Luftfahrtsysteme ist es zwingend erforderlich, den realen Anwendungsfall in einer kontrollierten Umgebung umfassend zu erproben. Mit dem Aufbau eines nationalen Erprobungszentrums für unbemannte Luftfahrt am Flugplatz Cochstedt in Sachsen-Anhalt - das in dieser Form europaweit einmalig ist - soll ein engmaschiges und hochinnovatives Forschungsnetzwerk etabliert werden.

Die Pressemitteilung mit Bildern finden Sie unter: https://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-30755

Kontakte

Andreas Schütz 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation, Pressesprecher
Tel.: +49 2203 601-2474
mailto:andreas.schuetz(at)dlr.de

]]>
NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNet
news-1368Mon, 19 Nov 2018 08:55:00 +0100Höchste Präzision dank ‚precSYS inside‘https://bayern-photonics.de/Neues Maschinenkonzept verschiebt die Applikationsgrenze zu immer kleineren Bohrungen Die Posalux SA stellt ein neues Maschinenkonzept für die Elektronikfertigung vor und setzt dabei das hochintegrierte 5-Achs-Scan-System precSYS der SCANLAB GmbH ein. Die Laserbearbeitungsmaschine des Schweizer Herstellers ist genau auf die Anforderungen der Mikrobearbeitung zugeschnitten und kann auch zur Bearbeitung von anspruchsvollen Materialien, wie Polymeren und Keramiken, eingesetzt werden. Herzstück des Maschinenkonzepts ist das precSYS, welches eine hochpräzise und dynamische Strahlablenkung zur Laserfokusführung auf dem Werkstück erlaubt. Die Anwendungsergebnisse aus der Prüfelektronik, die Bohrungen mit weniger als 5 µm Eckenradius erlauben, setzen neue Standards für die erzielbare Präzision von Mikrobohrungen.Die seit Jahren fortschreitende Miniaturisierung im Bereich der Elektronik- und Halbleiter-Industrie führt logischerweise dazu, dass auch die Anschlüsse der Halbleiter-Bauelemente immer kleiner ausfallen. Damit werden auch Teile der eingesetzten Prüfelektronik - sogenannte ‚Probe Cards‘ - ebenfalls immer kleiner ausgeführt. Eine wesentliche Komponente der Probe Cards sind dabei die ‚guide plates‘. Diese bestehen aus einem mechanisch stabilen Substrat mit Tausenden von Mikrobohrungen, durch welche die Kontaktstifte der Probe Cards sicher und exakt geführt werden müssen, um später die Anschlüsse der Halbleiter-Bauelemente treffsicher zu kontaktieren. Als Substrate kommen dabei Keramiken zum Einsatz. Und genau diese Materialien stellen in der Bearbeitung eine Herausforderung dar.

Größte Freiheitsgrade bei intuitiver Bedienung
Die von Posalux entwickelte Laserbearbeitungsmaschine kann genau diese Bedarfe bedienen. Das integrierte Scan-System von SCANLAB, gekoppelt mit einem Ultrakurzpuls-Laser (UKP-Laser), ermöglicht die Bearbeitung von unterschiedlichsten Materialien wie Metallen, Polymeren und Keramiken, ohne deren thermische Beeinflussung. Die Scan-Lösung mit fünf Achsen zur definierten Laserstrahlführung in den Maschinenkoordinatenachsen x, y, z mit simultan überlagertem, einstellbarem Anstellwinkel (positiv oder negativ) eignet sich besonders für die Fertigung von Mikrobohrungen mit hohem Aspektverhältnis in frei wählbaren Geometrien. Dank der intuitiven Bedieneroberfläche werden das Laden eines Bohrbildes, dessen Prozessparameter-Zuordnung sowie das Scannen der Werkstückoberfläche ein quasi selbstverständlicher Ablauf für den Maschinenbediener.

Branchenkenner wissen um den Wunsch die Bohrgeometrien immer kleiner zu gestalten. Umso beeindruckender ist die Tatsache, dass das Posalux precSYS Infrarot-(IR)-Maschinenkonzept jetzt schon Applikationsspezifikationen erfüllt, die bisher nur mit grüner Wellenlänge für möglich gehalten wurden. So hat der Einsatz bei Kunden gezeigt, dass sogar eine Vorgabe für Bohrungen von 30 µm x 30 µm Kantenlänge, bei einer Materialdicke von 300 µm und einem Steg von 10 µm, zuverlässig erreicht werden kann. Im genannten Anwendungsfall wurden 46.000 Bohrungen auf ihre Positioniergenauigkeit von +/-2 µm überprüft und es konnten durchgängig Eckradien von kleiner 5 µm erzielt werden. Dem Anwender steht somit ein robustes Maschinenkonzept zur Bearbeitung beliebiger Geometrien im µm-Bereich sowie deren Lokalisierung auf ±2 µm genau, bei einer maximalen Bearbeitungsfläche von 300 mm x 300 mm, zur Verfügung.

„Uns freut, dass sich unser Mikrobearbeitungs-System nicht nur bei Posalux in der Anwendung so gut bewährt. Auch von anderen Integratoren und Anwendern in weiteren Branchen erhalten wir durchwegs positives Feedback. Nach diesen sehr guten Ergebnissen wächst bei uns intern die Spannung, welche Ergebnisse eine ‚grüne Variante‘ des precSYS erzielen kann.“ kommentiert Georg Hofner, Sprecher der Geschäftsführung, SCANLAB GmbH, das Zusammenspiel.

Derzeit ist das precSYS Sub-System ausschließlich für Infrarotlaser mit einer Wellenlänge von 1030 nm erhältlich. Eine neue Variante, die auf grüne Laser mit einer Wellenlänge von 515 nm ausgelegt sein wird und somit noch feinere Strukturen und Eckradien erlauben wird, befindet sich derzeit in der Entwicklung. Erste Prototypen werden im Sommer 2019 verfügbar sein.

Über SCANLAB:
Die SCANLAB GmbH ist mit über 30.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt. Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards.

Über POSALUX:
Die POSALUX SA ist seit der Gründung im Jahre 1943 eine Referenz für die Umsetzung hochpräziser Mikro-Bearbeitungstechnologien für die Massenproduktion. Mit ihrem Firmensitz in Biel (Schweiz), Filialen in Deutschland, Korea, Taiwan, den USA und einem weltweiten Vertriebs- und Servicenetzwerk ist Posalux in der Lage höchsten Kundenanforderungen nachzukommen.
Das Unternehmen setzt auf die Basistechnologien µ-Machining & PCB (Bohren, Fräsen), SACE (Spark Assisted Chemical Engraving), EDM (Electrical Discharge Machining) und FEMTO Laser. Diese Ausrichtung bietet für Anwendungen in der Automobilindustrie, Medizintechnik, Elektronikindustrie sowie der Uhrenindustrie die benötigten Maschinenkonzepte.

]]>
Netzwerkebayern photonicsOptecNet
news-1362Fri, 09 Nov 2018 17:44:24 +0100Erfolgreicher Auftakt: Erstes Photonik-Forum BW mit internationalem DeepTech4Good-Event mit über 200 Teilnehmernhttps://bayern-photonics.de/Am 7. November veranstaltete Photonics BW das erste Photonik-Forum BW im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Parallel dazu fand die Kooperationsveranstaltung „DeepTech4Good#Stuttgart“statt, mit der sich hervorragende Synergien ergaben. Mehr als 200 Teilnehmer nutzten die Veranstaltung zum Informationsaustausch und Networking. In den vier verschiedenen Parallel-Sessions zu den Themen „ICT & Autonomous Systems“, „Photonics for Automotive“, „Smart Manufacturing“ und „Smart Health“ und in der begleitenden Ausstellung konnten sich die Teilnehmer über neueste Entwicklungen und aktuelle Trends in der Photonik informieren sowie Kontakte knüpfen. Zusätzlich bot ein Science Slammer unterhaltsame Einblicke in die Welt der Quantenphysik.

Die Pitches der 23 Start-ups aus ganz Europa waren neben Open Innovation Workshops und Business Speed Meetings ein weiteres Highlight der Kooperationsveranstaltung „DeepTech4Good“. In den vier Themenbereichen „Industrie 4.0“, „Smart Health & Well-being“ sowie „Smart City“ und „Smart Mobility“ stellten die Start-ups ihre Ideen einem Board von Investoren vor. Am Abend wurden die acht Gewinner dieser Session dem Publikum präsentiert, welche sich nun auf ein persönliches Coaching und die offizielle Aufnahme in das Accelerator Programm freuen dürfen.

Prof. Dr. Thomas Graf, Vorstandsvorsitzender von Photonics BW, eröffnete die Veranstaltung und nutzte die Gelegenheit, auf wichtige Handlungsfelder und neue Förderthemen hinzuweisen.

In ihrer Begrüßungsansprache würdigte Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg, die große Bedeutung der Photonik-Branche für Baden-Württemberg und die wichtigen Beiträge, die Photonics BW dazu leistet.

Dr. Andreas Ehrhardt, Geschäftsführer von Photonics BW, stellte die Arbeit von Photonics BW und das aktuelle Förderprojekt „Photonics Innovation Booster“ vor, in dessen Rahmen das Photonik-Forum stattfand.

Samantha Michaux, Projektmanagerin bei Steinbeis 2i GmbH, präsentierte das EU-Förderprojekt „DeepTech4Good“ sowie die Ziele und Angebote der gleichnamigen Veranstaltung vor.

Prof. Dr. Michael Totzeck, Vorstandsmitglied von Photonics BW, gab einen Einblick in die große Bedeutung der Optischen Technologien für sämtliche Bereiche unseres Alltags.

Das abschließende Get-together rundete die Veranstaltung ab und lockte auch Besucher von der VISION – Weltleitmesse für Bildverarbeitung - an, die zeitgleich auf dem Messegelände in Stuttgart stattfand.

Teilnehmer und Politik bewerteten die Veranstaltung durchweg überaus positiv, was durch das Zitat von Staatssekretärin Katrin Schütz deutlich wird: „Sehr viele Firmen und Forschungseinrichtungen im Südwesten sind Technologieführer in ihren ganz speziellen Geschäftsfeldern. Dass die Photonik gerade in Baden-Württemberg eine herausragende Bedeutung besitzt, dazu leistet Photonics BW einen wichtigen Beitrag. Ein Beispiel ist das Photonik Forum Baden-Württemberg, das die Akteure zu einem intensiven Austausch zusammenzuführt.“

Das Photonik-Forum Baden-Württemberg ist Teil des Projekts „Photonics Innovation Booster“, gefördert vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Veranstaltung fand im Rahmen der Initiative „Europa in meiner Region“ statt.

Weitere Fotos zur Veranstaltung finden Sie auf unseren Kanälen auf LinkedIn, XING und Facebook.

Foto: © Dario Kouvaris (www.DK-Fotos.com

]]>
OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenPressemeldung
news-1361Thu, 08 Nov 2018 14:39:03 +0100Compamed 2018: Berliner Glas Gruppe mit neuen Systemen Optik und Displaymodule für anspruchsvolle medizinische Anwendungenhttps://bayern-photonics.de/Die Berliner Glas Gruppe präsentiert ihr breites Portfolio auf der diesjährigen Compamed, der Fachmesse für die medizinische Zuliefererbranche und Produktentwicklung, vom 12. – 15. November in Halle 8a, Stand F35.

Zum Produktportfolio der Business Unit Medical Applications von Berliner Glas in Berlin gehören Mehrchip-Prismenbaugruppen (RGB und VIS/NIR), autoklavierbare Objektive sowie hochkomplexe 3-D messende Kameras für den digitalen Zahnabdruck. Die Anforderung, komplexe Systeme aus Optik, Mechanik und Elektronik präzise zu fügen, erfordert Vorbehandlungs- und Montagetechnologie auf höchstem Niveau. So sind bei 4K-Bildsensoren bereits kleinste Defekte nicht akzeptabel. Die Antworten auf diese Herausforderungen sind u. a. Reinräume höchster Sauberkeitsklassen, Reinigungsanlagen (Ultra-und Megaschall) sowie Plasmavorbehandlung.

Für die Positionierung im sub-μ-Bereich hat Berliner Glas ein vielseitiges Montagegerät entwickelt. Auf der Anlage können elektro-optische Bauteile, wie zum Beispiel Bildsensoren, gleichzeitig in je sechs Freiheitsgraden besser als 1μm ausgerichtet und dauerhaft in dieser Genauigkeit fixiert werden. Des Weiteren können bis zu vier Linsensysteme simultan optimal zueinander justiert werden. Die Stärke des neuen Gerätes ist das flexible Layout, welches ein schnelles und kostengünstiges Umrüsten ermöglicht. Somit ist die Anlage für die in der Medizintechnik typischen kleinen und mittelgroßen Stückzahlen zwischen mehreren 100 und 1.000 Stück pro Jahr hervorragend geeignet.

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es im Vortrag "The new Berliner Glas Universal Alignment Tool – A smart solution for high precision" am Mittwoch, den 14. November 2018, um 15:10 Uhr im COMPAMED HIGH-TECH FORUM 2018 von IVAM (Halle 8a, Stand G40). Die Vortragssprache ist Englisch. Für Messebesucher ist der Eintritt zum Vortrag kostenfrei.

Der Bereich „Technische Gläser“ präsentiert auf dem Messestand in Düsseldorf Glas-Touch-Einheiten, die auch im Dauerbetrieb zuverlässig arbeiten und bei extremen Umgebungsbedingungen sicher funktionieren und ablesbar sind. Dies geschieht durch die Touch Lamination, die je nach Kundenspezifikation individuell angepasst werden kann.

Berliner Glas Technische Gläser weist zudem umfangreiche Kompetenzen in der Kombination der Veredelungstechniken vor. Die Auswahl ist dabei vielfältig und je nach Beschaffenheit und gewünschter Funktion entwickelt die Geschäftseinheit für ihre Kunden maßgeschneiderte Lösungen und liefert ihnen einbaufähige Display-Baugruppen, assembliert und fertig konfektioniert zur Montage in ihre Anlage.

Weiterhin werden Module für Laserstrahl-Formgebung und -Führung von der SwissOptic vorgestellt. Diese ermöglichen unter anderem eine präzise Steuerung des Laserstrahls bei refraktiven Augenoperationen und tragen damit wesentlich zu einem positiven Operationsergebnis bei.

Ebenfalls werden Objektive und Accessoires für die Mikroskopie präsentiert sowie eine Auswahl an maßgeschneiderten optischen Komponenten für verschiedene Anwendungen im Bereich Life Science.

Näheres erfahren Sie auf unseren Websites:

https://www.technisches-glas.de/treffen-sie-uns-auf-der-compamed und https://www.swissoptic.com/swissoptic-compamed-2018.

Pressekontakt:
Berliner Glas KGaA
Herbert Kubatz GmbH & Co.
Waldkraiburger Straße 5
12347 Berlin
www.berlinerglasgruppe.de

]]>
NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1359Tue, 06 Nov 2018 14:43:20 +0100Schunk Group beteiligt sich an der OptoTech Optikmaschinen GmbHhttps://bayern-photonics.de/Das Thema Unternehmensnachfolge ist ein bedeutsames Thema der heutigen Zeit. Die nachhaltige Sicherung und Fortführung des Geschäftsbetriebes für Gesellschafter, Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter stehen somit im Vordergrund. Auch für OptoTech stellte sich diese Frage, was in Punkto Nachfolge für den Gründer, Herrn Roland Mandler (Jahrgang 1954) geschehen soll. Wir haben uns rechtzeitig dieser Fragestellung angenommen und nun mit der Schunk Group aus Heuchelheim einen langfristigen Partner für den nachhaltigen Fortbestand und die weitere Entwicklung der OptoTech Gruppe gefunden. Seit dem 1. November 2018 ist die Schunk Group Mehrheitseigner an der OptoTech Optikmaschinen GmbH. Wir werden zukünftig die Entwicklung der Unternehmensgruppe für Sie nach den Gesichtspunkten wegbereitend, ideenreich und partnerschaftlich mit unserem neuen Gesellschafter fortentwickeln.Nachfolgend finden Sie die offizielle Pressemitteilung der Schunk Group: Pressemitteilung

Schunk Group beteiligt sich an OptoTech

Beteiligung bietet beiderseitige Wachstumschancen

Heuchelheim/Wettenberg, 1. November 2018 – Die Schunk Group beteiligt sich an dem Optikmaschinenhersteller OptoTech. Schunk übernimmt insgesamt 51 Prozent der Anteile an dem Unternehmen.

OptoTech produziert und vertreibt Maschinen, Serviceleistungen, Messtechnik und Beschichtungsanlagen sowie Software, Ersatzteile und Verbrauchsgüter für die optische Industrie im In- und Ausland. Das Unternehmen wurde im Jahr 1985 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Wettenberg. Weitere Standorte befinden sich in Jena, Bellach (Schweiz), Mailand, Hongkong, Mumbai sowie Palm und Germantown (USA). Insgesamt hat OptoTech rund 250 Beschäftigte.

Technologieführerschaft unter Optikmaschinenherstellern

„OptoTech ist ein technologisch sehr interessantes Unternehmen“, erläutert Dr. Arno Roth, Vorsitzender der Unternehmensleitung der Schunk Group, die Gründe für die Beteiligung. „Als einer der technologischen und verfahrenstechnischen Weltmarktführer in der Herstellung von Optikmaschinen passt es daher gut zum Technologiekonzern Schunk.“ Zudem sei die Optikindustrie ein Wachstumsmarkt, der auf dem Wege einer Beteiligung an OptoTech auch Schunk weitere Wachstumsmöglichkeiten biete. „Mit unserem Engagement wollen wir auch die Wirtschaft in der Region Mittelhessen weiter stärken“, so Dr. Roth.

Wachstumschancen für OptoTech

„OptoTech bedient mit der weltweit umfangreichsten Produktpalette alle Fertigungsbereiche von Supermikro-, Mikro- und Makro- bis Planoptik und Brillenoptik“, erläutert Dipl. Ing. Roland Mandler, Gründer und Geschäftsführer von OptoTech. „OptoTech bietet immer die komplette Fertigungslinie vom Schleifen, Zentrieren und Polieren bis zum Messen. Die Beteiligung von Schunk ermöglicht OptoTech eine gute Ausgangsposition für weiteres weltweites Wachstum und eine langfristige Entwicklung. Davon werden auch unsere Kunden profitieren.“

Eigenständige Division von Schunk

Innerhalb der Schunk Group soll OptoTech als eigene Unternehmenseinheit und Marke bestehen bleiben und der Optikmaschinenbau langfristig entwickelt werden. (Ende der Pressemitteilung)

OptoTech wird durch die Beteiligung der Schunk Group wirtschaftlich und technologisch gestärkt und somit auch zukünftig eine Vorreiterrolle am Optikmarkt einnehmen.

Schunk ist ein langfristig orientierter und finanzkräftiger Partner mit einem Umsatz von rund 1,2 Mrd. € im Jahr 2017. Der Technologiekonzern ist in der Vergangenheit stetig gewachsen und sieht die Beteiligung an OptoTech als eine strategische und lohnende Investition in die Zukunft an. Schunk hat das Ziel, durch seine wirtschaftliche Stärke und seine globale Präsenz OptoTech den Sprung auf ein neues Level zu ermöglichen.

Im Zuge der Beteiligung sollen starke Synergieeffekte in verschiedensten Bereichen genutzt werden, die sowohl den zukünftigen Erfolg als auch die Sicherheit und den Ausbau regionaler Arbeitsplätze bedeuten.

OptoTech Gründer Roland Mandler sagt zur Beteiligung von Schunk: „ Mit Schunk habe ich meinen absoluten Wunschpartner gefunden. Wie mir, liegt auch der Schunk Group der Wirtschaftsstandort Mittelhessen sehr am Herzen. Schunk ist ein weltweit aktiver und bekannter Technologiekonzern, daher passen wir als hochinnovativer technologischer Marktführer hervorragend in das Portfolio der Schunk Group.“

]]>
NewsNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBBPressemeldung
news-1355Tue, 06 Nov 2018 09:15:00 +0100Lasersicherheit als Wettbewerbsvorteilhttps://bayern-photonics.de/Wenn im Laufe der Planung, Entwicklung und Realisierung eines laserbasierten Produktionsprozesses das Thema Lasersicherheit auf den Tisch kommt, wirft das bei Unternehmen mit unter unangenehme Fragen oder gar Probleme auf. Dies liegt meist daran, dass die Lasersicherheit oftmals (zu) spät Berücksichtigung findet. Entweder weil dem Unternehmen gar nicht bewusst war, dass es hierbei viele technische und organisatorische Maßnahmen zu beachten gilt, oder weil das durchaus komplexe Thema Lasersicherheit unterschätzt und daher stiefmütterlich behandelt wurde. Wenn die Lasersicherheit nachträglich als zwingend notwendiges Element in den Prozess integriert und die Planung entsprechend angepasst werden muss, kann es teuer werden. Um diesen Umstand zu vermieden, sollte man sich rechtzeitig mit dem Thema auseinandersetzen und sich erforderlichenfalls auch externen Rat einholen. Es gibt immer Einsparungspotenzial, das

- einerseits monetär bedingt ist, wenn die Lasersicherheit bereits bei der Planung und Auslegung des Produktionsprozesses berücksichtigt wird und daher später keine Nachrüstkosten anfallen, und

-  andererseits aus der Vermeidung von „Unsicherheitskosten“ resultiert, die entstehen, wenn im Unternehmen keine Klarheit darüber herrscht, wie mit einem speziellen Thema verfahren werden soll. Das bindet immer wieder Ressourcen ohne jedoch das eigentlich Problem zu lösen. Diese Ressourcen sollten sinnvoller in die eigentliche Prozess- und Produktentwicklung investiert werden, um sich so einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Die Laserschutzexperten der Bayerisches Laserzentrum GmbH (blz) in Erlangen haben sich über viele Jahre intensiv mit dem Thema Lasersicherheit beschäftigt und so die nötige Kompetenz entwickelt, um Unternehmen hierzu optimal beraten zu können. Denn wenn jeder das macht, was er am besten kann, kommt man zusammen gut voran.

Interessierten Unternehmen bietet das blz u.a. Hilfestellung bei der

-          Durchführung von Risikoanalysen und Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen
-          lasersicherheitstechnischen Auslegung von Produktionsprozessen
-          Klassifizierung von Laseranlagen und Messung von Laserstrahlparametern
-          entwicklungsbegleitenden Prüfung von Laserschutzprodukten
-          Aus- und Fortbildung von Laserschutzbeauftragten
-          individuellen Laserschutzschulung der Mitarbeiter im Betrieb

Sprechen Sie uns an!

Kontakt:
Bayerisches Laserzentrum GmbH
Dr.-Ing. Hans-Joachim Krauß
Konrad-Zuse-Straße 2-6
91052 Erlangen
E-Mail: j.krauss(at)blz.org
Tel.: 09131 / 97790-23
URL: www.blz.org

]]>
NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1354Fri, 02 Nov 2018 14:13:05 +0100"Berlin is the hub for photonics in Germany" - Report from the Photonics Days Berlin Brandenburg 2018https://bayern-photonics.de/Over 600 visitors from all over the world came to the Photonics Days Berlin Brandenburg 2018. The topics covered almost all areas of applied photonics, from spectroscopy and solar energy to sensors for autonomous driving and quantum technologies. Start-ups, small and large companies as well as many scientists from Germany, the USA, Japan, Brazil, Israel and many European countries took part.

Many of the local photonics experts could be met at the Photonics Days Berlin Brandenburg on 17 and 18 October in Berlin Adlershof. More than 600 visitors from Germany and all over the world came to discuss topics from the full range of this key technology. The following table gives an initial overview of the variety of topics with the various lecture events.

The event with about 160 lectures and 55 exhibitors was organized by OptecBB e.V. with the support of Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH, Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH and WISTA Management GmbH.

From LIDAR to Quantum Sensors: Insights into the Topic Spectrum

Peter Krause from FirstSensor AG moderated the workshop (Handlungsfeldkonferenz) on microsystems technology. As local spokesman of the field and president of the AMA Association for Sensor and Measurement Technology, he is always amazed how many companies in the region are working on and with sensors. With his lecture "From sensor integration to sensor fusion" he also pointed out a major trend: In topics such as sensors for autonomous driving, it is not only important to manufacture sensors small and inexpensive. In the future, different systems will also have to operate in a network or even on one chip (“sensor fusion”). At the same time, sensors will become more "intelligent" by carrying more functions with more software. For Krause this means: "Sensor manufacturers must understand more about the applications".

Networking and intelligent technology are also hot topics for Dr. Henning Schröder (Fraunhofer IZM), who moderated the Photonics for Communication and Sensor Technology workshop (Handlungsfeldkonferenz). "Photonics for Secure and High Speed Communication" was this year's motto. Quantum communication is on the rise, but so is the further integration of optical components for networking sensors and systems. According to Schröder, Berlin-based companies are among the world leaders in assembly and connection technology.

At the evening reception, Prof. Dr. Martin Schell, head of the Fraunhofer Heinrich Hertz Institute HHI and spokesman for the regional Photonics Cluster in Berlin and Brandenburg, pointed out that many of the components for future quantum communication systems are being investigated and developed here in the region. To this end, the institutes in Berlin and Brandenburg are heavily involved in initiatives such as the German Microelectronics Research Factory (FMD) or the 650 million euro funding program for quantum technologies from the Federal Ministery for Education and Research (BMBF).

Accordingly, the "Berlin Quantum Optics Symposium: Metrology and Imaging" was also an important part of the Photonics Days. Companies and research groups from all over Europe took the opportunity to present their projects and plans. Dr. Patrick Leisching from toptica AG in Munich, for example, presented an entire roadmap on how they intend to develop components and technologies for the various fields of application of quantum technologies.

In addition to telecommunications, materials processing is now a major area of application for laser technology. Dr. Arnold Mayer (Optech Consulting) showed in the workshop (Handlungsfeldkonferenz) Laser Technology that this market with a turnover of 17 billion dollars is currently experiencing a strong upswing: 28% growth last year and 5-10% in this year speak for the success of industrial laser technology worldwide. In the discussions in the industrial laser community, the focus is currently shifting from beam sources to applications and the necessary production technology. This was demonstrated both in the various presentations at the workshop and in the subsequent workshop of the Fraunhofer Institute for Production Systems and Design Technology IPK. Additive manufacturing is just one keyword for new trends that are now arriving in production. The concluding tour of the Fraunhofer IPK also provided important insights into new production methods.

Networking works here locally and globally

While connecting systems were a big topic at the whole conference, connecting people were at least as important during the Photonics Days: People from various companies and institutes came together to talk about a wide variety of projects, across topics and countries. The forms of cooperation are plentiful and varied, and so were the opportunities at the Photonic Days to get to know new partners and new topics. For example, visitors to the Laser Technology workshop had a chance to learn something about the regional laser markets in Poland, Brazil and Japan from experts out of those countries.

An example of interdisciplinary thinking was the lecture "Autonomous networked photonic sensor systems in precision farming - a wish list" by Dr: Manuela Zude-Sasse from the Leibniz Institute for Agricultural Engineering and Bioeconomics ATB, where the potential (and needs) for cooperation with more distant research areas became obvious.

Some fascinating insights were delivered by start-ups and new settlements in several workshops. They gave prove how photonic technologies are gaining critical mass in the capital region. Professor Karsten König, for example, has just founded a branch of his company JenLab on the Adlershof campus: "We will also bring our other branches to Berlin. Here we simply have the best infrastructure in Germany with long-standing partners on both the technical and clinical sides.” Berlin Adlershof is now home to around 100 small and medium-sized photonics companies.

New cluster report presented

The full range of photonics activities in the region is provided by the "Cluster Report Optics & Photonics in the Capital Region Berlin Brandenburg". It was presented for the first time at the Photonics Days. Over 80 research institutions and over 200 companies contributed to this brochure. Visitors to the Photonics Days were able to get to know a selection of them in the two exhibition rooms with a total of 55 stands.

The photonics industry in the capital region is developing excellently. Accordingly, Berlin is increasingly becoming a meeting place for photonics experts from all over the world. Carlos Lee, head of the European Photonics Industry Consortium EPIC, also sees it this way: "Berlin is the hub for photonics in Germany", he says. After a start in spring 2018, he will hold his World Photonics Technology Summit 2019 again in Berlin.

The next Photonics Days Berlin Brandenburg are planned for the end of November 2019 in Potsdam.

This article was written by Andreas Thoss.

]]>
NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1352Fri, 02 Nov 2018 10:45:00 +0100Digitalisierung der Luftfahrt: DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen in Augsburg eröffnethttps://bayern-photonics.de/Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat am 31. Oktober 2018 in Augsburg eine neue Forschungseinrichtung eröffnet: Das Institut für Test und Simulation für Gasturbinen widmet sich speziell der Entwicklung von Triebwerken für die Flugzeuggeneration von morgen. Hierzu wird die digitale Forschungs- und Entwicklungsplattform „Virtuelles Triebwerk" aufgebaut sowie ein einzigartiges Prüfzentrum zur Validierung neuer Triebwerkslösungen. So sollen Flugzeuge künftig nicht nur sicher und leistungsstark sein, sondern auch möglichst umweltfreundlich, effizient und leise. Ein Schlüssel dazu bieten innovative Triebwerkstechnologien.„Mit der Eröffnung des Instituts für Test und Simulation für Gasturbinen treibt das DLR die Digitalisierung in der Luftfahrt konsequent voran. Entsprechend der aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftspolitischen Herausforderungen leisten wir mit der Luftfahrtforschung am DLR-Standort Augsburg einen strategisch bedeutenden Beitrag für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland", sagt Prof. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR.

Die feierliche Eröffnung des neuen Luftfahrtforschungsinstituts des DLR fand am 31. Oktober 2018 im Technologiezentrum Augsburg statt, gemeinsam mit Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt im Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Technologie (BMWi), Franz Josef Pschierer, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Energie und Technologie sowie weiteren angesehenen Vertreten aus Politik, Forschung und Industrie. „Die Region hat ein klares technologisches Profil und zeichnet sich durch innovative und technisch hoch spezialisierte Firmen aus. Durch das neue DLR-Institut gewinnt der Wirtschaftsstandort Augsburg weiter an Bedeutung. Zusammen mit Technologiezentrum und Innovationspark beheimatet Augsburg ein exzellentes Kompetenznetzwerk. Hier arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammen", so Pschierer.

"Die Triebwerke der Zukunft müssen leiser, sauberer und ökoeffizienter werden, denn auch die Luftfahrt muss ihren Beitrag zur Erreichung der Klimaziele leisten. Das neue DLR-Institut in Augsburg für Test und Simulation für Gasturbinen ermöglicht hier innovative Forschung, die Zeit und Geld spart. Das Institut wird ein wichtiger Stützpfeiler der neuen Flugzeuggeneration sein", sagt Luft- und Raumfahrtkoordinator Jarzombek anlässlich der Institutseröffnung.

Aus Landessicht ergänzt Staatsminister Pschierer: "Die Region hat ein klares technologisches Profil und zeichnet sich durch innovative und technisch hoch spezialisierte Firmen aus. Durch das neue DLR-Institut gewinnt der Wirtschaftsstandort Augsburg weiter an Bedeutung. Zusammen mit Technologiezentrum und Innovationspark beheimatet Augsburg ein exzellentes Kompetenznetzwerk. Hier arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammen."

„Virtuelles Triebwerk" weltweit einmalig
Europa hat seine Luftfahrtziele mit dem „Flightpath 2050" klar abgesteckt: So sollen Flugzeugtriebwerke zwischen 75 und 90 Prozent weniger Kohlendioxid und Stickoxide ausstoßen, der wahrgenommene Fluglärm soll um 65 Prozent reduziert werden. Auch ist angestrebt, die Kosten sowie die Dauer für die Entwicklung neuer Flugzeuge zu halbieren. Um diese ambitionierten Ziele erreichen zu können, müssen innovative Triebwerkstechnologien und Konzepte entwickelt werden. Das DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen baut dazu ein „Virtuelles Triebwerk" auf - eine digitale Plattform zur Optimierung von Triebwerkskomponenten und -bauteilen bis hin zu ganzen Triebwerken auf Basis von gekoppelten Simulationen.

"Triebwerksmodelle gibt es viele, aber das vom DLR konzipierte ‚Virtuelle Triebwerk‘ ist weltweit einmalig: Geplant ist die skalenübergreifende Darstellung eines kompletten Triebwerks und seiner Durchströmung im Rechner, in beliebiger Genauigkeit, mit Umkehrschub und zahlreichen weiteren Spezifikationen. Ich freue mich, dass wir mithilfe der neuen Forschungs- und Entwicklungsmöglichkeiten unsere Führungsposition in der digitalen Luftfahrt künftig festigen und weiter ausbauen können", erklärt Prof. Rolf Henke, DLR-Vorstand für Luftfahrtforschung.

Im „Virtuellen Triebwerk" werden alle Teildisziplinen zu einer Einheit verbunden und bilden so einen digitalen Zwilling von Triebwerken. Damit ist es möglich, alle wesentlichen Leistungsparameter eines Triebwerkes, zum Beispiel Leistung, Gewicht, Wirkungsgrad, Lebensdauer und Zuverlässigkeit, genau zu berechnen. Die Experten in Augsburg arbeiten dabei mit anderen DLR-Instituten fachübergreifend und in enger Kooperation mit Industriepartnern zusammen.

Synchronisiert - reale und virtuelle Umgebung
Die digitalen Modelle werden in realen Versuchen maßstabsgetreu validiert. Hierfür entsteht am DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen ein einzigartiges MTC-Prüfzentrum, mit dem es weltweit erstmalig möglich sein wird, mechanische, thermische und chemische Lasten (Abgas) bei Turbinenkomponenten gleichzeitig zu prüfen. So können die Entwickler feststellen, ob die neuen Turbinenwerkstoffe oder innovativen Herstellungsverfahren den realen Anforderungen hinsichtlich Lebensdauer und Zuverlässigkeit auch gerecht werden. Darüber hinaus wird eine Schädigungsanalyse aufgebaut und ein Rasterelektronenmikroskop in Betrieb genommen, das nochmals einen kritischen Blick auf die Bauteile ermöglicht.

Ein weiteres Augenmerk gilt der Verarbeitung der Daten, die durch die Simulationen und Experimente gewonnen werden. Zur Auswertung nutzen die DLR-Wissenschaftler verschiedene lernende Methoden. Um Trends besser sichtbar zu machen, sollen die Ergebnisse künftig dreidimensional und interaktiv auf den jeweilige Prüfkörper projiziert werden, etwa durch „augmented reality". Ziel ist es, Simulation und Versuch so miteinander zu verknüpfen, dass Daten in Echtzeit zwischen virtuellen und realenen Versuchen ausgetauscht werden können. Die Validierung der Ergebnisse lässt sich dann im laufenden Versuch durchführen.

Das DLR-Institut für Test und Simulation für Gasturbinen ist derzeit im Technologiezentrum Augsburg (TZA) angesiedelt. Dort werden auf einem Rechencluster die ersten Lösungen für das „Virtuelle Triebwerk" aufgebaut und die dazu notwendigen numerischen Methoden entwickelt. In der großen Technikumshalle werden außerdem die ersten großen MTC-Versuchsstände für mehrachsige Belastung unter Turbinenbedingungen aufgestellt und in Betrieb genommen. Der Umzug in ein eigenes Institutsgebäude ist für 2022 vorgesehen, das unweit des DLR-Zentrums für Leichtbauproduktionstechnologe (ZLP) und des TZA auf dem Gelände des Augsburg Innovationspark errichtet werden soll.

Über das TZA
Das Technologiezentrum Augsburg (TZA) gehört zum sogenannten "Augsburg Innovationspark", der vom Freistaat Bayern, der Stadt Augsburg und vom Landkreis Augsburg unterstützt wird. Ziel ist es, einen führenden Entwicklungsstandort für Leichtbau, Ressourceneffizienz und Mechatronik aufzubauen. Bis zu 5.000 hochqualifizierte Arbeitsplätze sollen hier entstehen. Das Herz des TZA ist eine 3.000 Quadratmeter große und 14 Meter hohe Technikumshalle mit zwei 20-Tonnen-Kränen. Derzeit haben sich dort 33 Unternehmen und Einrichtungen mit etwa 300 Mitarbeitern angesiedelt.

Vollständiger Artikel mit Bildern und Video auch hier:
https://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-30550

Kontakt                                                                                             

Bernadette Jung
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Politikbeziehungen und Kommunikation: Oberpfaffenhofen, Augsburg, Weilheim
Tel.: +49 8153 28-2251
mailto:Bernadette.Jung(at)DLR.de

Prof. Dr.-Ing. Stefan Reh  
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Test und Simulation für Gasturbinen, Direktor (komm.)
Tel.: +49 821 319874-2010
mailto:Stefan.Reh(at)DLR.de

]]>
NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1353Wed, 31 Oct 2018 11:30:00 +0100Medical Valley Award https://bayern-photonics.de/Der Award richtet sich an Forschergruppen an bayrischen Hochschulen/ Universitäten/ Universitätskliniken und Forschungseinrichtungen, die eine Projektidee im Bereich Medizin/ Medizintechnik in die Kommerzialisierung überführen möchten. Der Medical Valley Award ist ein Vorgründungswettbewerb des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Medien, Energie und Technologie.Der Medical Valley Award richtet sich an akademische Forschungsprojekte in der Gesundheitswirtschaft aus Bayern mit großem Ausgründungspotenzial.

Weitere Informationen: http://award.medical-valley-emn.de/

]]>
NewsPressemeldungForschung und WissenschaftNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1351Tue, 30 Oct 2018 18:35:00 +0100Der Scan-Kopf für Einsteiger wird noch flexibler https://bayern-photonics.de/Umfangreichere Funktionalitäten beim Lasermarkieren durch neue Schnittstelle Die SCANLAB GmbH, Technologieführer für hochpräzise Laser-Scan-Systeme, führt eine zusätzliche Variante ihres Einstiegs-Scan-Kopfes basiCube ein. Die neuen basiCube Modelle mit einer SL2-100 Schnittstelle können nun direkt mit RTC5-Karten angesteuert werden. Dies ermöglicht die Ausführung aufwändigerer Laserjobs und komplexerer Grafiken im Bereich Laserbeschriften, Glasinnengravur und vergleichbarer Anwendungen. Seit Jahren haben sich die basiCube Scan-Köpfe als kompakte und wirtschaftliche Systeme mit hohen Schreibgeschwindigkeiten im Markt bewährt. Diese Scan-Systeme werden aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses häufig als ‚Einstiegskopf‘ im Bereich Lasermarkieren oder für den Kunststoff-3D-Druck eingesetzt. Mit der klassischen Ausstattung einer XY2-100 Schnittstelle war die Ansteuerung bisher auf RTC4-Karten beschränkt.

Um die Flexibilität im Einsatz zu erhöhen, wird der basiCube ab sofort auch als Variante mit SL2-100 Schnittstelle angeboten. Damit wird die bisherige Limitierung einer RTC4 Ansteuerkarte auf 8.000 Listeneinträge, durch einen Listenspeicher der RTC5 im Millionenbereich, aufgehoben. Zudem können die Scan-Köpfe in Verbindung mit der RTC5 auch komfortabel über die laserDESK Software zur professionellen Laserbearbeitung angesprochen werden. laserDESK selbst dient damit sowohl als Steuerzentrale für den Scan-Kopf als auch als grafische Benutzeroberfläche für die einfache Erstellung, Verwaltung und automatische Abarbeitung komplexer Laserjobs.

Pressemeldung Puchheim, 30.10.2018

Über SCANLAB:
Die SCANLAB GmbH ist mit über 30.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards.

www.scanlab.de

]]>
NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1349Tue, 30 Oct 2018 13:20:00 +0100Simulationssoftware FRED für Bildungseinrichtungenhttps://bayern-photonics.de/Laser 2000 GmbH bietet kostenfreie Optiksimulationssoftware für Studierende und Lehrende: FRED für die Simulation von kohärenter und inkohärenter Strahlung zur Auslegung und Optimierung Ihres optischen Aufbaus. Schreiben Sie Ihre Bachelor-, Master-, oder Doktorarbeit? In diesem Rahmen kann Ihnen Laser 2000 GmbH die Optiksimulationssoftware FRED kostenfrei zur Verfügung stellen.Hier finden Sie den Link zur kostenfreien Optiksimulationssoftware für Studenten und Lehrende:
https://www.laser2000.de/de/simulationssoftware/52125-fred-fuer-bildungseinrichtungen.html

Hier finden Sie weitere Informationen über FRED zum Download

Kontakt:
Laser 2000 GmbH
Axel Haunholter
+49 8153 405-32
a.haunholter(at)laser2000.de

]]>
NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1348Tue, 30 Oct 2018 12:00:00 +0100Assistenzsystem erleichtert Verbandsflug von bemannten und unbemannten Luftfahrzeugenhttps://bayern-photonics.de/Assistenzsystem unterstützt Piloten bei gemeinsamen Flügen von unbemannten und bemannten Hubschraubern. Testflüge haben erfolgreich stattgefunden. Schwerpunkt(e): Luftfahrt, Unbemanntes Fliegen.Das Fliegen in einer Formation, beispielsweise bei Erkundungsflügen nach Naturkatastrophen, stellt für die Piloten beider Luftfahrzeuge immer eine besondere Herausforderung dar. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet an Lösungen, die die Piloten entlasten und so einen Formationsflug von bemannten und unbemannten Hubschraubern erleichtern. Das so genannte „Fliegen im Verband“ wurde nun in realen Flugversuchen untersucht.

Ein solcher Verband besteht dabei immer aus mindestens zwei Luftfahrzeugen, die ein Team bilden. Damit dies überhaupt möglich ist, müssen die beteiligten Luftfahrzeuge, sowohl bemannt als auch unbemannt, prinzipiell in der Lage sein, in Formation zu fliegen. "Während unserer Forschungsarbeiten haben wir drei mögliche Arten des Formationsfluges untersucht“, erklärt Andreas Voigt vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik. "Dazu gehören der Wegpunktmodus, die Relative Navigation und der Korridormodus."

Bevor die realen Flugversuche mit einem unbemannten Hubschrauber der DLR-ARTIS-Familie (Autonomous Rotorcraft Testbed for Intelligent Systems) und dem DLR-Forschungshubschrauber FHS (Flying Helicopter Simulator), einer modifizierten Eurocopter EC135, stattfinden konnten, musste das System ausgiebig im Simulator getestet werden. Die Piloten des DLR erprobten das Assistenzsystem und die drei verschiedenen Modi im Hubschraubersimulator des Simulatorzentrums AVES (Air Vehicle Simulator) und bewerteten es.

Drei verschiedene Formationsszenarien
Den Anfang jedes gemeinsamen Teamflugs bildet der Pairing Modus. In diesem wird der Ausgangszustand für den Verbandsflug geschaffen: Die Luftfahrzeuge nähern sich einander an und bilden eine stabile Formation.

Ist dies geschehen, kann der Pilot beispielsweise in den Wegpunktmodus schalten. Bei diesem fliegt das UAS (Unmanned Aircraft System) einen Pfad anhand von vorgegebenen Wegpunkten exakt ab. Der bemannte Hubschrauber folgt ihm manuell durch den Piloten gesteuert analog zu einem Formationsflug von zwei bemannten Hubschraubern.

Eine andere Möglichkeit ist die relative Navigation. Hier wird der unbemannte Hubschrauber relativ zum bemannten positioniert. Das UAS fliegt automatisch vorweg, passt aber sein Flugverhalten dem des bemannten Hubschraubers an und muss die Position selbstständig halten. "Sinn und Zweck der relativen Navigation ist es, einen Flug im engen Verband zu ermöglichen", erklärt Voigt. "Sie kann zum Beispiel zur Entlastung der Besatzung bei Überführungsflügen eingesetzt werden." Fliegt man eine solch enge Formation ohne ein Assistenzsystem, bedeutet das eine hohe Arbeitsbelastung für die Piloten, da die Position innerhalb des Verbandes immer manuell eingehalten und visuell kontrolliert werden muss. Das von den Wissenschaftlern entwickelte Assistenzsystem übernimmt diese Aufgaben, indem das UAS die Position durch einen Algorithmus von selber hält und die UAS-Position zusätzlich durch ein Antikollisionsdisplay dargestellt wird.

Das dritte Szenario ist der so genannte Korridormodus. Dabei fliegt das UAS einen zuvor berechneten Flugpfad innerhalb eines Korridors ab, der bemannte Hubschrauber folgt ihm in sicherem Abstand. Der Pfad ist nicht so streng festgelegt wie der im Wegpunktmodus. Kommen sich in diesem Szenario bemannter und unbemannter Hubschrauber zu nahe, darf das unbemannte Luftfahrzeug innerhalb des vorgegebenen Korridors frei ausweichen. So können die Flugbewegungen auch entsprechend voneinander abweichen. Das Sagen hat auch hier der bemannte Hubschrauber. Damit die Arbeitslast für die Piloten möglichst klein gehalten wird, muss das UAS selbständig im Sichtbereich des bemannten Hubschraubers bleiben. Ist dies nicht möglich, schaltet das System automatisch in den Modus der relativen Navigation. Besonders in arbeitsintensiven Situationen soll durch diese Modi die Arbeitslast aufgrund des kooperativen Verhaltens des UAS deutlich reduziert werden. Außerdem ist das UAS in der Lage, im Falle einer kritischen Situation den Formationsflug automatisch zu beenden.

Zwei Modi im Flugversuch bewertet
Danach stand den realen Flugversuchen auf dem Flughafen Magdeburg-Cochstedt nichts mehr im Wege. Der unbemannte superARTIS und der DLR-Forschungshubschrauber FHS flogen in mehreren Versuchen zwei der drei im Simulator erprobten Modi: den Wepunkt- und den Korridormodus.

"Die Erprobung der Modi lief praktisch reibungslos und wir konnten vor allem den vielversprechenden Korridormodus ausgiebig testen. Die offensichtliche Entlastung und die zunehmende Akzeptanz der Piloten hat uns besonders gefreut", sagt Voigt über die erfolgreichen Flugversuche. "Als nächstes hoffen wir auf eine breiter angelegte Erprobungskampagne in der wir die Modi in weiteren Testmanövern durch externe Piloten bewerten lassen können."

Die vollständige Pressemitteilung mit Bildern und Grafiken finden Sie hier:
https://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-30404/#/gallery/32473

Kontakte:   

Jasmin Begli 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation, Braunschweig
Tel.: +49 531 295-2108
mailto:jasmin.begli(at)dlr.de

Andreas Voigt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Flugsystemtechnik
Tel.: +49 531 295-3212
mailto:andreas.voigt(at)dlr.de

]]>
NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1347Fri, 26 Oct 2018 15:07:45 +02006. Netzwerktreffen von "Women in Photonics" bei DIOPTIChttps://bayern-photonics.de/Am 16. Oktober war das „Women in Photonics“ Netzwerk zu Gast bei der DIOPTIC GmbH in Weinheim. Neben Fach- und Impulsvorträgen stand ebenfalls eine Laborbesichtigung auf dem Programm.Jean-Michel Asfour, Geschäftsführer der DIOPTIC GmbH, stellte die Entwicklung des Unternehmens sowie dessen Geschäftsfelder und Kompetenzen vor. Diese reichen von Optikdesign über Prüfsysteme bis zu Diffraktiven Optiken. Im Anschluss gab Claudia Hafke in ihrem Vortrag einen Einblick in ihre Arbeit im Optischen Systemdesign bei DIOPTIC. Dabei ging sie auf häufige Aufgabenstellungen und die Vorgehensweise beim Design optischer Systeme ein und zeigte verschiedene Projektbeispiele.

Am Nachmittag wurden die Teilnehmerinnen durch das Labor geführt, wo das Messsystem ARGOS sowie weitere Prüfsysteme demonstriert wurden. Im anschließenden Impulsvortrag von Christine Hoeft lernten die Teilnehmerinnen, wie man Emotionen leichter verstehen und zum eigenen Vorteil nutzen kann.

Diese Erkenntnisse flossen auch in die anschließende Diskussion ein, in der zum einen Argumente für ein Studium im MINT-Bereich gesammelt wurden und zum anderen Ansätze diskutiert wurden, um junge Frauen noch gezielter ansprechen zu können.

Die Präsentationen sowie Teilnehmerlisten und Impressionen des 6. Netzwerktreffens von „Women in Photonics“ stehen unseren Mitgliedern im Internen Bereich unserer Homepage zur Verfügung.

Das nächste Treffen von „Women in Photonics“ wird voraussichtlich im Frühjahr 2019 am Institut für Strahlwerkzeuge an der Universität Stuttgart stattfinden. Weitere Informationen folgen in Kürze. 

]]>
PressemeldungAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
news-1342Thu, 25 Oct 2018 16:18:42 +0200BMBF-Bekanntmachung: Richtlinie zur Förderung von Projekten zum Thema "Forschung für neue Mikroelektronik (ForMikro)"https://bayern-photonics.de/Es gilt, die Digitalisierung so zu gestalten, dass sie die Lebensqualität und Wirtschaftskraft in Deutschland und Europa steigert. Eine zentrale Schlüsseltechnologie dafür ist die Mikroelektronik. Insbesondere Industrie 4.0, das Internet der Dinge, medizintechnische Systeme, das automatisierte Fahren und Energieeffizienztechnologien erfordern komplexe und multifunktionale Mikroelektroniksysteme.Förderziel und Zuwendungszweck

Förderziel ist es, den Transfer neuartiger Ansätze und kreativer Ideen aus der erkenntnisorientierten Forschung in neue Technologien und Anwendungen der Mikroelektronik zu beschleunigen.

Hierzu soll in enger Zusammenarbeit zwischen der erkenntnisgetriebenen und der anwendungsorientierten Forschung auf konkrete Anwendungen und Technologien hingearbeitet werden. Es sollen neue Ansätze aus der reinen Grundlagenforschung mit erheblichem Innovationspotenzial für die Mikroelektronik erforscht werden, für die ein nachgewiesenes Interesse von Unternehmen an den Ergebnissen besteht. Auf diese Weise soll ein konkretes Nutzungspotenzial herausgearbeitet werden und die Voraussetzung für gezielte weiterführende Innovationsprozesse, perspektivisch für eine industriegetriebene Weiterentwicklung und Verwertung, geschaffen werden. Die Forschungsarbeiten dienen dazu, insbesondere die beteiligten Unternehmenspartner zu befähigen, das Potenzial und Risiko für eine Überführung in die wirtschaftliche Nutzung bewerten zu können.

Zuwendungszwecke dieser Förderrichtlinie sind

  • die Stärkung der Innovationskraft der akademischen Forschungslandschaft;
  • die Beschleunigung des Wissens- und Erkenntnistransfers aus der akademischen Forschung in die wirtschaftliche Nutzung und Verwertung;
  • die Überprüfung der Umsetzbarkeit grundlegender Forschungsergebnisse für eine wirtschaftliche Nutzung und Verwertung;
  • die Qualifizierung neuer Ansätze und Technologien für industriegetriebene Anschlussprojekte und eine wirtschaft­liche Verwertung;
  • ein verbesserter Austausch zwischen Forschung und Unternehmen sowie
  • die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Qualifizierung von Fachkräften.

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind Forschungsaufwendungen im Rahmen akademischer Einzel- oder Verbundvorhaben. Dabei steht die enge fachliche Zusammenarbeit von Forschenden aus der erkenntnis- und der anwendungsorientierten Forschung zur Überprüfung der Umsetzbarkeit grundlegender Forschungsergebnisse in eine wirtschaftliche Nutzung und Verwertung im Mittelpunkt.

Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler werden explizit zur Teilnahme ermutigt.

Die Förderung ist auf einen Zeitraum von vier Jahren ausgelegt.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, die im Rahmen der aufgrund dieser Richtlinie geförderten Vorhaben im nichtwirtschaftlichen Bereich tätig sind. Übt eine antragsberechtigte Einrichtung darüber hinaus auch wirtschaftliche Tätigkeiten aus, muss sie über deren Finanzierung, Kosten und Erlöse getrennt Buch führen, um die Verwendung der im Rahmen dieser Richtlinie gewährten Zuwendung für den nichtwirtschaftlichen Bereich nachweisen zu können.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2055.html

]]>
NewsFördermaßnahmen / BekanntmachungenPhotonics BWOptecNetOptence e.V.bayern photonics
news-1340Mon, 22 Oct 2018 13:56:22 +0200Wir trauern um Berthold Leibinger, 26. November 1930 – 16. Oktober 2018https://bayern-photonics.de/Der frühere Vorsitzende der Geschäftsführung und ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende der TRUMPF GmbH + Co. KG Professor Berthold Leibinger ist am 16. Oktober 2018 nach längerer Krankheit in seiner Heimatstadt Stuttgart verstorben. Pressemeldung von TRUMPF:

Berthold Leibinger trat nach einem Maschinenbaustudium in Stuttgart und einem zweijährigen Aufenthalt in den USA 1961 in die damals noch kleine Maschinenfabrik TRUMPF ein. Für seine zahlreichen Erfindungen, die er im Sinne des Unternehmens tätigte, erhielt er Firmenanteile. Vor diesem Hintergrund wurde er 1966 zeitgleich zu seiner Funktion als Geschäftsführer auch Gesellschafter.

Unter seiner Führung entwickelte sich TRUMPF zu einem der weltweit führenden Werkzeugmaschinenhersteller. Wie niemand anders erkannte Leibinger das Potenzial des Werkzeugs Licht. Er gilt als einer der Wegbereiter des Lasers in der industriellen Anwendung. 2005 übergab der Vater von drei Kindern und Großvater von zehn Enkelkindern die Führung des Familienunternehmens an seine ältere Tochter, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller. Sein Sohn, Dr. Peter Leibinger, ist stellvertretender Vorsitzender der Gruppengeschäftsführung. Seine Tochter, Prof. Regine Leibinger, arbeitet als Architektin in Berlin.

Neben seiner Tätigkeit für TRUMPF nahm Berthold Leibinger zahlreiche Ämter in der deutschen Wirtschaft wahr. So gehörte er unter anderem den Aufsichtsräten der Deutschen Bank AG, der BMW AG sowie der BASF SE an, deren Vorsitz er innehatte. Er war Präsident der Industrie- und Handelskammer Region Stuttgart und von 1990 bis 1992 Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA). Außerdem engagierte er sich auch auf kulturellem und sozialem Gebiet unter anderem als Vorsitzender des Freundeskreises des Deutschen Literaturarchivs Marbach e.V. und als Vorstandsvorsitzender der Internationalen Bachakademie. Er war Mitglied der Christlich Demokratischen Union Deutschlands (CDU).

Die von Berthold Leibinger 1992 eingerichtete gemeinnützige Berthold Leibinger Stiftung widmet ihre Erträge kulturellen, wissenschaftlichen, kirchlichen und mildtätigen Zwecken. Seit dem Jahr 2000 schreibt sie den international angesehenen Berthold Leibinger Innovationspreis aus und vergibt überdies den jährlichen Comicbuchpreis.

Berthold Leibinger hat die Gründung von Photonics BW e.V. mit unterstützt und die weitere Entwicklung stets wohlwollend begleitet. Wir danken herzlich für all die Unterstützung und Förderung.

Foto: TRUMPF

]]>
PressemeldungForschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
news-1339Mon, 22 Oct 2018 09:55:00 +0200„Neue Studie erstellt: Lehrangebot zur Additiven Fertigung in Deutschland“https://bayern-photonics.de/Das große wirtschaftliche Potenzial additiver Fertigungstechnologien spiegelt sich auch im breiten und fachübergreifenden Lehrangebot an deutschen Hochschulen, Universitäten und hochschulnahen Forschungseinrichtungen wider. Für das Sommersemester 2018 wurden 253 verschiedene Lehrveranstaltungen an 63 Forschungseinrichtungen in ganz Deutschland identifiziert.Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wurde im Frühjahr/Sommer 2018 eine Erhebung zum Lehrangebot mit Bezug zur additiven Fertigung an deutschen Hochschulen und hochschulnahen Forschungseinrichtungen durchgeführt. Ziel der Studie war es, erstmals Transparenz hinsichtlich der aktuellen Lehrsituation in Deutschland im Bereich Additive Fertigung zu schaffen und – angesichts des wirtschaftlichen Potenzials von additiven Fertigungsverfahren – den Grundstein zu legen, um Bildungsangebot und -nachfrage in diesem Bereich zukünftig enger aufeinander abzustimmen.

Details siehe: https://www.photonikforschung.de/service/nachrichten/detailansicht/neue-studie-lehrangebot-zur-additiven-fertigung-in-deutschland.html

bayern-photonics Pressemeldung 22.10.2018

Kontakt:
Dr. Horst Sickinger, bayern photonics e.V.
+49 8144 9971280
sickinger(at)bayern-photonics.de

Optence e.V.
Daniela Reuter
+49-6732-935122
reuter(at)optence.de

]]>
NewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsAus den Netzen
news-1337Fri, 19 Oct 2018 12:47:02 +0200Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2018 verliehen!https://bayern-photonics.de/Der Kaiser-Friedrich-Forschungspreis 2018 zum Thema „Photonische Technologien für das digitale Labor“ geht nach Jena UND Hannover.Der durch Dr. Jochen Stöbich gestiftete Kaiser-Friedrich-Forschungspreis geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Dr. Jürgen Popp vom Institut für Physikalische Chemie der Friedrich-Schiller-Universität Jena und sein Team sowie an Dr. Kort Bremer vom HOT Hannoversches Zentrum für optische Technologien und seine Kollegen.

Im Wettbewerb konnten sich die Forschungsarbeiten von Herrn Popp und Herrn Bremer trotz eines hohen wissenschaftlichen Niveaus aller eingereichten Bewerbungen deutlich gegenüber den weiteren Arbeiten durchsetzen und wurden von der neunköpfigen Jury, bestehend aus Vertretern der Wirtschaft und Wissenschaft, für den Kaiser-Friedrich-Forschungspreis nominiert. Aufgrund der wissenschaftlichen Exzellenz beider nominierter Arbeiten konnte sich die Jury allerdings auch nach langen Diskussionen nicht auf einen eindeutigen Sieger festlegen. Aus diesem Grund wurden beide Arbeiten mit dem Kaiser-Friedrich-Forschungspreis ausgezeichnet.

Die prämierten Innovationen unter den Titeln „CDIS Jena – Cancer Diagnostic Imaging Solution Jena: Die Revolution in der intraoperativen Schnellschnittdiagnostik“ und „SmartSens – Medizinische Schnelltests mit deinem Smartphone“ stellen neue Ansätze zur Diagnostik im Bereich der Humanmedizin vor. Entgegengenommen wurden die Preise jeweils von Prof. Dr. Dr. Jürgen Popp (CDIS) und Dr. Kort Bremer (SmartSens). Eine Kurzfassung beider Arbeiten können Sie hier lesen.

Der mit 15.000 Euro dotierte Kaiser-Friedrich-Forschungspreis wird bundesweit alle zwei Jahre für herausragende und anwendungsnahe Forschung in den Optischen Technologien ausgelobt und seit 2003 im Rahmen des InnovationsForums Photonik in der Kaiserpfalz zu Goslar verliehen. Stifter des Preises ist der Goslarer Unternehmer Dr. Jochen Stöbich, für den die Förderung exzellenter Wissenschaft das Fundament unternehmerischer Entwicklung und erfolgreicher Positionierung am Weltmarkt darstellt.

Den parallel zum Kaiser-Friedrich-Forschungspreis stattfindenden Posterwettbewerb konnte in diesem Jahr Florian Wieduwilt vom Laser-Laboratorium Göttingen e.V. eindeutig für sich entscheiden. Für seine Arbeit unter dem Titel "SERS als Möglichkeit zur Überwachung von Oberflächenfunktionalisierungen" überzeugte er die fünfköpfige Jury und kann sich nun über das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro, gesponsert von der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine, freuen. Eine Kurzfassung zu der Arbeit von Florian Wieduwilt finden Sie hier.

Das InnovationsForum Photonik, das den feierlichen Rahmen zur Verleihung des Kaiser-Friedrich-Forschungspreises bildet, wird vom niedersächsischen Innovationsnetz Optische Technologien PhotonicNet im Rahmen des Projekts PhotonicNet4Lab, der TU Clausthal und dem Fraunhofer HHI organisiert.

Weitere Informationen zum InnovationsForum Photonik und dem Kaiser-Friedrich-Forschungspreis erhalten Sie auch unter:
www.kaiser-friedrich-forschungspreis.de

]]>
NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBBPreise und AuszeichungenForschung und WissenschaftAus den Netzen
news-1336Fri, 19 Oct 2018 12:37:16 +0200Passagiere im Simulator: DLR nimmt Passagierkabine für den Air Vehicle Simulator (AVES) in Betriebhttps://bayern-photonics.de/Wie reagieren Fluggäste, wenn die Kabine zukünftig anstelle von Fenstern Monitore hat? Wie kann der Passagierkomfort weiter verbessert werden? Diese und andere Fragen untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) zukünftig mit einer neuen Passagierkabine für den Flugsimulator AVES (Air Vehicle Simulator). Am 17. Oktober 2018 wurde sie mit Gästen aus Politik, Forschung und Wirtschaft eingeweiht."Wie unsere Cockpits kann auch die Kabine modular in die Simulatoren eingebaut werden", sagt Dr.-Ing. Holger Duda vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik. "So können wir unter realen Bedingungen testen, wie Passagiere auf die virtuelle Außensicht reagieren, Akzeptanzstudien durchführen und neue Kabinenkonzepte untersuchen." Das Weglassen der Fenster spart Gewicht, der Spritverbrauch wird geringer, das kommt der Umwelt zugute. Auf den Blick in den Wolkenhimmel müssen die Passagiere trotzdem nicht verzichten. Statt Fenstern sind an den Wänden der Kabine Monitore verbaut. Auf diese kann ein realistisches Bild der Außensicht projiziert werden.

Authentisches Fluggefühl
Die Kabine kann bis zu 16 Passagiere aufnehmen und alle Flugbewegungen, wie Start, Landung und Turbulenzen authentisch nachbilden. "Bei der Konzeption haben wir auf eine möglichst realistische Kabinenatmosphäre geachtet. Wir wollen, dass die Passagiere sich wie bei einem richtigen Linienflug fühlen. Sie sollen möglichst vergessen, dass sie sich in einem, Simulator befinden, denn nur dann können wir wissenschaftlich relevante Studien durchführen", erklärt Duda. Das DLR hat zirka eine Millionen Euro in die neue Kabine investiert. Sie hat ein Gewicht von etwa 3,2 Tonnen und kann auf dem dynamischen Simulator im AVES betrieben werden. Das elektropneumatische Bewegungssystem schafft präzise und realitätsnahe Simulationsmöglichkeiten.

Eine der ersten Studien mit der Passagierkabine, die im November 2018 startet, wird sich mit dem Thema Akzeptanz einer fensterlosen Kabine beschäftigen. Zukünftig sind aber auch Forschungen zur individualisierten Kabine, zum Passagierkomfort oder zur Minderung der Flugangst möglich.

Pressemeldung, 17. Oktober 2018

 

Kontakte:

Jasmin Begli
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation, Braunschweig
Tel.: +49 531 295-2108
Fax: +49 531 295-2102
Email: Jasmin Begli

Dr. Holger Duda
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Flugdynamik und Simulation
Tel.: +49 531 295-2610
Fax: +49 531 295-2640
Email: Dr. Holger Duda

Für weitere Informationen bitte hier klicken

]]>
NewsPressemeldungAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1333Fri, 19 Oct 2018 10:28:03 +0200Zwei starke Partner für LiDAR-Technologie der Zukunfthttps://bayern-photonics.de/Kooperationsvereinbarung LASER COMPONENTS und das Fraunhofer Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und werden in Zukunft eng zusammenarbeiten. Besonders im Bereich der LiDAR-Technologien versprechen sich beide Partner wichtige Impulse. Bei Komponenten für die Automobilindustrie hat sich LASER COMPONENTS vor allem durch leistungsstarke Impulslaserdioden einen Namen gemacht. Die Forscher aus Duisburg können neue Sensortechnologien beisteuern, die besonders präzise Messungen versprechen.„Wie alle Institute der Fraunhofer Gesellschaft haben wir immer den praktischen Nutzen unserer Forschung im Blick“, sagt Dr. Jennifer Ruskowski, Leiterin 3D Sensoren am ­Fraunhofer IMS. „Unsere neuen Single-Photon Avalanche-Dioden (SPAD) sind rund hundertmal empfindlicher als die Photodioden, die in Smartphones verbaut werden. Die Integration von Sensor und Ausleseelektronik in einem CMOS Chip ermöglicht sehr leistungsfähige 1- und 2-dimensionale Detektor-Arrays. Kundenspezifische Anpassungen sind möglich. In LASER COMPONENTS haben wir einen Partner mit Erfahrungen aus vielen Technologiebereichen gefunden, der auch eigene Ideen zu unserer Arbeit beisteuern kann.“

„Die Entwicklungen des Fraunhofer IMS sind die optimale Ergänzung für unsere eigenen LiDAR-Produkte“, erklärt Patrick Paul, Geschäftsführer bei LASER COMPONENTS. „Gerade in diesem Bereich ist momentan ein rasanter technischer Fortschritt zu beobachten. Die Zusammenarbeit mit einem renommierten Entwicklungsinstitut ist daher für uns ein wichtiger strategischer Schritt.“

Pressemitteilung vom 18.10.2018

Kontakt:
Winfried Reeb
Laser Components GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
Telefon: +49 (0) 8142 2864-42
Fax:       +49 (0) 8142 2864-11
w.reeb(at)lasercomponents.com
www.lasercomponents.com

]]>
NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsAus den Mitgliedsunternehmen
news-1329Wed, 10 Oct 2018 12:20:00 +0200OptecNet-Veranstaltungsnewsletter https://bayern-photonics.de/Deutschlandweiter Überblick über das Seminar- und Weiterbildungsangebot der regionalen Netze Optische Technologien (OptecNet Deutschland e.V.)Mit einem Klick finden Sie hier eine deutschlandweite Liste der Seminar- und Weiterbildungsangebote der regionalen Netze Optische Technologien (OptecNet Deutschland e.V.)

Download OptecNet-Veranstaltungsnewsletter 

]]>
NewsAus den NetzenNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1316Thu, 04 Oct 2018 09:08:48 +0200Nobelpreis für die Optischen Technologienhttps://bayern-photonics.de/Mit dem Physik-Nobelpreis 2018 werden zwei wichtige Technologien der Photonik ausgezeichnet: Die optische Pinzette und die Erzeugung ultrakurzer Laserpulse.Für die optische Pinzette und ihre Anwendung in der Biologie erhält Arhtur Ashkin von den Bell Laboratories, Holmdel, USA eine Hälfte des Preisgelds. Mit optischen Pinzetten können Partikel, Atome, Viren oder Zellen mit Laserlicht "gefangen" und bewegt werden.

Die zweite Hälfte teilen sich Gérard Mourou von der École Polytechnique, Palaiseau, France und der University of Michigan, Ann Arbor, USA und Donna Strickland von der University of Waterloo, Canada. Sie hatten das Grundprinzip für die Erzeugung ultrakurzer Laserpulse entwickelt, die heute in der Forschung aber auch in der hochpräzisen Materialbearbeitung eingesetzt werden.

Die Innovationsnetze Optische Technologien gratulieren den Preisträgern herzlich.

Zur Pressemeldung des Nobelpreis-Komittees

]]>
NewsPreise und AuszeichungenNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetPhotonicNet GmbHHanse PhotonikOpTecBB
news-1312Thu, 27 Sep 2018 15:11:17 +0200Preisverleihung des Berthold Leibinger Innovationspreis 2018https://bayern-photonics.de/Am 21. September fand die feierliche Preisverleihung für angewandte Lasertechnologie der Berthold Leibinger Stiftung bei der TRUMPF Gruppe in Ditzingen mit über 500 Teilnehmern statt. Auch die Mitglieder von Photonics BW waren wieder herzlich eingeladen. Unter den acht Finalisten, die der Jury am 13. Juli ihre Arbeiten präsentierten, hat die Jury die vier finalen Preisträger ausgewählt.Der Zukunftspreis ging an Professor Dr. Karl Deisseroth von der Stanford University für seine Arbeit „Laser in der Entwicklung und Implementierung der Optogenetik“. Der Psychiater und Bioingenieur Karl Deisseroth hat das Ziel zu verstehen, wie das Gehirn funktioniert, und welche Störungen psychische Erkrankungen hervorrufen. So erforscht er, welche neuronalen Aktivitäten spezielle Verhaltensweisen hervorrufen und er entwickelt Methoden, die ihm und anderen Forschern einen vollständig neuen Zugang zu lebendigen Gehirnen von Säugetieren erlauben. Die Optogenetik ist eine der Methoden für die Neurowissenschaft, welche Karl Deisseroth mit seinen Studenten als Idee aufgriff und hin zu einem Werkzeugkasten für die Forschung weiterentwickelte. Es war die Geburt eines neuen Wissenschaftsgebiets.

Der 1. Platz des Innovationspreises ging an Thomas Schopphoven, Dr. Andres Gasser und Gerhard Maria Backes für ihre Arbeit „Extremes Hochgeschwindigkeits-Laserauftragsschweißen – EHLA“. EHLA ist eine neue, hochproduktive Variante des Laserauftragsschweißens. Defizite bisheriger Beschichtungsverfahren, insbesondere das Hartverchromen und das thermische Spritzen, werden damit auf umweltfreundliche und wirtschaftliche Weise beseitigt. Großes Anwendungspotenzial besitzt das Verfahren auch im rasant wachsenden Markt des Additive-Manufacturing.

Der 2. Platz des Innovationspreises ging an die Project Group DELPHI um Prof. Dr. Christian Koos, Alois Hauk, Philipp-Immanuel Dietrich, Dr. Nicole Lindenmann, Andreas Hofmann, Tobias Hoose, Muhammad Rodlin Billah und Matthias Blaicher für ihre Arbeit „3D-Laserlithographie für die integrierte Photonik – DELPHI“. Gegenstand des von Christian Koos geführten Projektes DELPHI ist die industrielle Anwendung von Verfahren der Femtosekunden-Laserlithographie für die dreidimensionale additive Nanofertigung in der integrierten Optik. Mit Hilfe des Prinzips der Mehrphotonenpolymerisation lassen sich Lichtwellenleiter und mikrooptische Freiformelemente herstellen, die eine effiziente Verbindung zwischen optischen Mikrochips ermöglichen.

Der 3. Platz des Innovationspreises ging an Prof. Dr. Jürgen Popp und Prof. Dr. Ute Neugebauer für ihre Arbeit „Schnelle Ermittlung von Resistenzen – RamanBioAssay“. RamanBioAssay ist eine schnelle laserbasierte Methode zur Identifizierung von Bakterien und deren Antibiotika-Resistenzen. Molekulare Fingerabdrücke, die Raman-Spektren der Erreger, enthalten die wichtigen Informationen zur gleichzeitigen Ermittlung von Erreger und Resistenzmuster in weniger als vier Stunden.

Der internationale Berthold Leibinger Innovationspreis wird seit 2000 alle zwei Jahre für herausragende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Anwendung oder Erzeugung von Laserlicht ausgeschrieben. Er ist offen für Gruppen genauso wie für Einzelpersonen, möglich sind eigene Bewerbungen oder Nominierungen. Mehr über die Berthold Leibinger Stiftung und die Preise erfahren Sie auf www.leibinger-stiftung.de

]]>
PressemeldungProduktneuheitenForschung und WissenschaftPreise und AuszeichungenAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1309Thu, 27 Sep 2018 11:40:43 +0200Neuer Studien- und Ausbildungsführer für das Wintersemester 2018-2019https://bayern-photonics.de/Pünktlich zu Beginn des neuen Wintersemesters 2018/2019 erscheint die nächste Ausgabe der Informationszusammenstellung über Lehrberufe und Studiengänge in den Optischen Technologien von Photonics BW.Photonics BW hat in Kooperation mit dem Arbeitsamt Aalen eine Zusammenstellung für Lehrberufe in den Optischen Technologien erstellt. Die Broschüre soll jungen Menschen dabei helfen, die richtigen Informationen für die eigene Berufswahl zu bekommen sowie die individuellen Eignungen und Neigungen zu entdecken. Die Zusammenstellung gibt einen Überblick über Berufsbilder aus den Bereichen Optik, Elektronik, Metall sowie optische Kommunikation, Messtechnik und Bildverarbeitung und soll jungen Menschen eine Hilfestellung bei der Wahl ihrer Berufsausbildung geben.

Mit dem Photonics BW Studienführer soll jungen Menschen, die ihr Abitur oder ihre Fachhochschulreife in der Tasche haben und nun auf der Suche nach dem richtigen technischen oder wissenschaftlichen Studium sind, eine Orientierungshilfe sowohl bei der Wahl der Studienrichtung als auch der Bildungseinrichtung angeboten werden. Im allgemeinen Teil wird eine Charakterisierung der jeweiligen Universität bzw. Fachhochschule gegeben, im fachspezifischen Teil werden die Studiengänge und Vorlesungen detailliert beschrieben.

Weitere Informationen rund um Ausbildung, Studium, Karriere und Weiterbildung in den Optischen Technologien finden Sie unter: https://photonicsbw.de/bildung-karriere/

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1301Thu, 27 Sep 2018 09:38:38 +0200Gelungener Start des DeepTech4Good Accelerator-Programms: 8 DeepTech Start-ups wurden in Paris ausgewählthttps://bayern-photonics.de/Am 11. Juli 2018 fand im Rathaus von Paris das erste Event des DeepTech4Good-Projektes statt, bei dem Photonics BW neben sieben weiteren Partnern aus Deutschland, Österreich, Frankreich und Spanien beteiligt ist. Die Veranstaltung wurde von der Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, eröffnet. Am Ende des Tages waren aus 74 Bewerbern aus unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Optischen Technologien 8 Start-ups durch die mehr als 50 anwesenden Investoren und Unternehmen ausgewählt worden, deren Wachstum auf europäischer Ebene durch das Programm beschleunigt werden soll.Das Programm der Veranstaltung setzte sich aus verschiedenen Elementen zusammen. In Workshops zu den Themen Mobility, Health, Smart City and Industrie 4.0. arbeiteten Unternehmen, Start-ups und externe Experten zusammen mit dem Ziel, Kooperationen zu bilden und neue Förderprojekte der Europäischen Kommission (Horizon2020-Förderprogramm) zu generieren. In Pitching Sessions präsentierten sich die Start-ups als Kooperationspartner für große Firmen und warben um Investitionen. Hunderte von B2B-Meetings fanden am Nachmittag zwischen den Teilnehmern statt.

Die Gewinner der Pitching Sessions sind: Partnering Robotics (Smart City), CAILabs and Teratonics (Industry 4.0), HySiLabs and Optinvent (Mobility), DAMAE Medical (Health).

Das nächste Event wird am 7. November 2018 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart in Kooperation mit dem Photonik-Forum Baden-Württemberg stattfinden, welches in parallelen Vortrags-Sessions zu den Themen ICT & Autonomous Systems, Automotive, Smart Manufacturing und Smart Health die Anwendungsvielfalt und das Potenzial der Optischen Technologien aufzeigen soll.

Gleichzeitig dazu finden die Open Innovation Workshops von DeepTech4Good zu den Themen Smart Health, Smart Manufacturing, Smart City und Smart Mobility statt. Parallel dazu laufen das Business Speed Dating sowie der Smart Space Workshop und die Pitching Sessions.

Abgerundet wird das Programm durch eine ganztägige begleitende Ausstellung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen, den Auftritt eines Science Slammers sowie das abschließende Get-together, das Gelegenheit zum Austauschen und Netzwerken bietet.

Alle Informationen zu den Veranstaltungen finden Sie unter https://www.deeptechforgood.eu/events/stuttgart/ und https://photonicsbw.de/forum

]]>
PressemeldungPreise und AuszeichungenAus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWHanse PhotonikoptonetOpTecBB
news-1298Thu, 27 Sep 2018 09:25:33 +0200Innovation Lab "LED Beleuchtungstechnik"https://bayern-photonics.de/Am 13. September fand das 17. Treffen des Arbeitskreises „LED Beleuchtungstechnik“ in Kooperation mit dem Kompetenznetz Optische Technologien Hessen/Rheinland-Pfalz Optence e.V. in Darmstadt statt. Gastgeber war der Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften, Optotechnik und Bildverarbeitung der Hochschule Darmstadt.Neben spannenden Vorträgen stand eine Führung im Fachbereich Optotechnik und Bildverarbeitung auf dem Programm.

Die Referenten und Vorträge im Überblick:

  • Prof. Dr. Matthias Brinkmann, Hochschule Darmstadt:
    Vorstellung des Fachbereichs Optotechnik und Bildverarbeitung
  • Prof. Dr. Matthias Will, Hochschule Darmstadt:
    „LED basierte Sensoren – Technologien und Anwendungen“
  • Dr. Tobias Roesener, Instrument Systems:
    „LED- und Display-Messtechnik"
  • PD Dr. Bert Nickel, Ludwig-Maximilians-Universität München:
    „LED aus Nanokristallen - Das präzise Leuchten“
  • Dr. Michael Kunzer, Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF:
    „Polymerfreie hermetische weiße LEDs für raue Umgebungen“
]]>
Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
news-1295Thu, 20 Sep 2018 15:49:36 +0200BMBF-Bekanntmachung: Fördermaßnahme „Unternehmerisches Denken und wissenschaftlicher Gründergeist – Forschungs- und Gründungsfreiräume an Fachhochschulen“ (StartUpLab@FH)https://bayern-photonics.de/Mit dem Konzept „Mehr Chancen für Gründungen – Fünf Punkte für eine neue Gründerzeit“ will das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Gründungskultur in Wissenschaft und Forschung fördern, gründungsfördernde Strukturen etablieren und so die Voraussetzungen für Gründungen durch offene Innovationen und gründungsorientierte Rahmenbedingungen schaffen.Förderziel und Zuwendungszweck

Die vorliegende Fördermaßnahme will gezielt die wissenschaftlich-technischen Rahmenbedingungen für die Förderung unternehmerischen Denkens und einer praxisnahen Gründungskultur an FH verbessern. Insbesondere sind hierbei Konzepte zur wissenschaftlichen Betreuung von Gründungsinteressierten hinsichtlich wirtschaftswissenschaftlicher Kenntnisse, gesellschaftlicher Wertehaltungen und regulatorischer Rahmenbedingungen zu nennen. Darüber hinaus sollen Ressourcen für die Etablierung der notwendigen Forschungs- und Gründungsfreiräume für innovative Ideen und kreative Treiber an FH bereitgestellt werden. Ein zu erarbeitendes „Konzept zu Unterstützung des unternehmerischen Denkens und des wissenschaftlichen Gründergeistes an der FH“ (im Folgenden: Gründerkonzept) zur Einbindung des „StartUpLabs“ in bestehende oder geplante Strukturen zur Gründungsunterstützung soll strategisch und zentral in der Fachhochschulorganisation als Bestandteil einer übergreifenden Transferstrategie verankert werden/sein, um eine praxisnahe Gründungskultur zu gewährleisten.

Gegenstand der Förderung

Im Zentrum der Förderung steht das „StartUpLab“ als physischer Treff- und Mittelpunkt (Kreativumgebung) für die Gründungsaktivitäten an FH. Das „StartUpLab“ soll ausschließlich den FH-Angehörigen zur Verfügung stehen. Angegliedert werden die Unterstützungsangebote im Bereich der wissenschaftlichen oder technischen Betreuung und ­Beratung von Forschungsideen. Um eine Verankerung des Themas „Gründung“ bei der Hochschulleitung als einen der wesentlichen Erfolgsfaktoren und die Vernetzung innerhalb der FH zu fördern, ist eine entsprechend engagierte Projektleitung notwendig. Zusätzlich soll Einzelpersonen bzw. Teams ermöglicht werden, Ideen auszuprobieren, welche im Erfolgsfall mittelfristig in einer Unternehmensgründung münden können.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte FH.

Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (der FH) in Deutschland verlangt.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-2007.html

]]>
NetzwerkeOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-1294Thu, 20 Sep 2018 12:37:06 +0200Neues Seminarangebot von Photonics BW mit Frühbucher-Rabatthttps://bayern-photonics.de/Schnellentschlossene können sich für das neue Seminar-Angebot „Innovationsmanagement: Strategie und Anwendung“ noch einen Frühbucher-Rabatt sichern. Vermittelt werden die wichtigsten Grundlagen zum Innovationsmanagement sowie den Innovationsansätzen Open Innovation und Lean Innovation.Vom 29. - 30.November 2018 wird das Referententeam Dr. Manfred Rahe, Prof. Harry Bauer, Stefan Sommer, Benjamin Raab, Eva Kerwien und Dr. Andreas Ehrhardt mit den Teilnehmenden die wichtigen Aspekte des Innovationsmanagements jenseits der Kreativitätstechniken erarbeiten.

Ein hoher Anteil an praktischen Beispielen, Übungen und die Diskussion von Fragestellungen der Teilnehmenden dienen der guten Übertragbarkeit des Gelernten in die eigene Unternehmenspraxis. Wie Innovationsmanagement in der Praxis funktionieren kann, wird am Beispiel eines wachsenden Unternehmens der Photonik-Branche dargestellt. Dabei werden einzelne Werkzeuge des Innovationsmanagements herausgegriffen und über deren erfolgreiche Anwendung, aber auch die Grenzen einzelner Tools berichtet.

Bei Anmeldung bis zum 15. Oktober 2018 wird ein Rabatt von 10% auf die Seminargebühren gewährt.

Das Seminar wurde im Projekt "Photonics Innovation Booster" konzipiert, das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des europäischen Regionalfonds (EFRE) gefördert wird. Es richtet sich an Fach- und Führungskräfte insbesondere aus mittelständischen Unternehmen und ist auf maximal 15 Teilnehmer/innen begrenzt.

Anmeldung und weitere Informationen unter: photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/weiterbildungsseminar-innovationsmanagement-strategie-und-anwendung-706

]]>
ProduktneuheitenAus den NetzenOptecNetbayern photonicsPhotonics BWOptence e.V.optonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1293Wed, 19 Sep 2018 12:14:34 +0200Entdecken Sie das Potenzial und die Anwendungsvielfalt der Optischen Technologien beim Photonik-Forum Baden-Württemberg am 7. November 2018!https://bayern-photonics.de/Die Besucher erwartet ein breites Programm aus parallelen Vortrags-Sessions zu unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Optischen Technologien, begleitet von einer ganztägigen Ausstellung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Abgerundet wird die Veranstaltung durch den Auftritt eines Science Slammers und das abschließende Get-together.Das Photonik-Forum Baden-Württemberg findet im Haus der Wirtschaft in Stuttgart statt und wird gemeinsam mit dem DeepTech4Good-Event organisiert. Nach einer gemeinsamen Eröffnungsrunde mit Begrüßungsreden von Staatssekretärin Katrin Schütz und dem Vorstandsvorsitzenden von Photonics BW sowie einem Impulsvortrag beginnen die parallelen Vortrags-Sessions zu den Themen ICT & Autonomous Systems, Automotive, Smart Manufacturing und Smart Health.

Gleichzeitig dazu finden die Open Innovation Workshops von DeepTech4Good zu den Themen Smart Health, Smart Manufacturing, Smart City und Smart Mobility statt. Parallel dazu laufen das Business Speed Dating sowie der Smart Space Workshop und die Pitching Sessions.

In der begleitenden Ausstellung werden sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen sowie High-Potential-Startups aus dem IoT-Bereich präsentieren, außerdem ausgewählte Forschungsprojekte der Baden-Württemberg Stiftung aus dem Förderprogramm „Photonik, Mikroelektronik, IT“.

Ergänzt wird das Programm durch den Auftritt eines Science Slammers sowie die Erfolgsstory eines „German Unicorn“, gefolgt von der Vorstellung und Prämierung der Gewinner aus den Pitching Sessions. Beim gemeinsamen Get-together haben die Teilnehmer Gelegenheit zum Austauschen und Netzwerken.

Das gesamte Programm sowie die Anmeldung zur Veranstaltung und zur Ausstellung finden Sie unter https://photonicsbw.de/projekte/photonics-innovation-booster/forum/

]]>
Aus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1289Tue, 11 Sep 2018 11:25:00 +0200Optische Fertigung für die Photonik des 21. Jahrhundertshttps://bayern-photonics.de/Variationen der Optikfertigung bei Sill Optics „Harnessing of Light“ und „Photonik des 21. Jahrhunderts“ sind Publikationen, die die Einsatzbereiche von Hochleistungs-Objektiven sehr erweitern und dadurch die Herstellung und Fertigung optischer Komponenten wieder neu motiviert haben. Industrie 4.0 ist die nächste Herausforderung die angepeilt und die Organisation und Herstellung der Komponentenfertigung beeinflussen wird. Bei Sill Optics wird zurzeit die Produktion mit den neuen CNC-Maschinen voran getrieben und die Fertigung der Präzisions-Asphären erweitert. Das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001-2015 zertifiziert. Die Kunden kommen aus den verschiedensten Bereichen der Industrie (Inland und Ausland) und stellen spezielle Anforderungen an die Fertigung der optischen Komponenten. Diesem Kundentrend sind wir gefolgt und haben die Produktion danach aufgestellt.Den gesamter Artikel mit Bildern finden Sie hier zum Download.

- Optische Berechnung und Konstruktion 
- CNC-Maschinen für Präzisions-Komponenten bis Ø 300 mm
- Asphären bis Ø 120 mm
- Integrierte Interferometer-Messtechnik incl. Dokumentation
- Dome aus optischem Glas, ZnS und Silizium
- OEM Produktion
- AR-Beschichtungen
- Montage von Objektiven für Laser- u. Messtechnik

Entwicklung-Kundenservice
Dipl. Physiker als Optik-Rechner mit langjähriger Erfahrung sind wichtig für die kostengünstig zu fertigenden Linsen. Dabei spielen die Formgebung und die Glassorte der Linse eine große Rolle. Im Zuge der RoHs Anordnungen sind viele bekannte Glassorten verbannt und durch neue Gläser ersetzt worden, die aber mehr Aufwand bei der Fertigung erfordern. Die Berechnungen für die neuen Objektive erfolgen für die Bereiche Laser-, Medizin- und Messtechnik, sowie Bildverarbeitung. Die Entwicklungs-Spezialisten mit erfahrenem Beratungspotential stehen unseren Kunden jederzeit aktiv zur Verfügung und bieten die gewünschten optimalen Lösungen an.

Vorteile der CNC-Fertigung
Einzelfertigung der jeweiligen Linsenfläche in einer Aufnahme mit Membrane. Die Linse kann danach sofort nach dem Polieren und einer Handreinigung mit dem Interferometer spannungsfrei gemessen werden. Flexibler und schneller Wechsel zu Fertigung anderer Linsen, durch Speicherung der Produktionsparameter, ist eine technologische Erleichterung. Eine neue Gruppe von CNC-Polier-Maschinen steht zur Verfügung, abgestimmt auf den Bereich der Radien und Linsengrößen von Ø 40 – Ø 150 mm (in Ergänzung zu dem Bereich Groß-Linsen von  Ø 150 - Ø 300 mm mit dem Stitching-Interferometer). Diese Investition wurde gemäß den Kundenforderungen durchgeführt, da für diese Linsen zur Anwendung mit Lasern für große Arbeitsflächen und Chip-Bereiche Maschinen gefordert wurden. Zusätzlich erwarten die Kunden einen kleineren Focus und thermische Stabilität, bessere Transmissionswerte usw. von den Linsen der Objektiven. Diesen Herausforderungen haben wir uns mit der Einarbeitung in neue Technologien und der Schulung der Mitarbeiter gestellt.  Die Vorfertigung der Linsen vor dem Polieren hat sehr genau nach den Vorgaben zu erfolgen. Für das Vor- und Feinschleifen mit den Diamantwerkzeugen muss eine detaillierte Planung der Werkzeuge mit den jeweils abgestimmten Werkzeugradien, sowie den Ringschleifwerkzeugen und Pellets nach Korngröße, Konzentration und Besatzanordnungen erfolgen, abgestimmt auch auf die zu bearbeitende Glassorte. Eine gleiche Sorgfalt muss auf die Kühl-Emulsion gelegt werden, damit Konzentration, PH-Werte und Temperatur optimal für den Schleifprozess abgestimmt und überwacht werden können.    

Beim Polieren gilt die Sorgfalt der Auswahl des Poliermittelträgers und des Poliermittels, ebenfalls in Blick auf die Parameter der Glassorte, um einen optimalen Fertigungsprozess zu erhalten. Das Poliermittel muss vor dem Bearbeitungsbeginn gut angerührt, sowie auf   Konzentration (5 %), PH-Wert (7) und Temperatur (22°C) abgestimmt werden. Nun kommen die Maschine, Aufnahmen und Werkzeuge ins Spiel, die auf die Spezifikation der Linse aus optischem Glas und deren Radien-Fläche, wie Sauberkeit und Flächenpasse, abgestimmt sein müssen und von den erfahrenen Facharbeiterinnen und Facharbeitern eingerichtet werden. Jeder Fertigungsprozess wird sofort nach Beendigung von der Qualitätssicherung in der Fertigung überprüft und die ermittelten Werte in den  Arbeitskarten dokumentiert. Dieser Kontrollvorgang gibt auch dem Fachpersonal den Hinweis auf einen kontinuierlich optimalen  Fertigungsprozess. Die Prozess-Zeit liegt zwischen 10-20 Minuten bei Linsen mit mittlerer Größe von Ø < 60 mm. Selbstredend muss die Linse für die Gegenseite nochmals den ähnlichen Prozess durchlaufen. Vorher wird aber die schon polierte Fläche mit Folie geschützt. Ist die 2. Seite auch fertig bearbeitet, kommt die Linse in die Reinigung (US oder v. Hd.)  und wird danach in der Qualitätssicherung gemäß den Spezifikationen geprüft. Bei Gutbefund wird die Linse in die Zentrier-Abteilung geliefert für die Rand-Schleif-Bearbeitung. Dabei wird die optische Achse der Linse mit einem Laser in den beiden Dornen präzise (ca. 1 my) ausgerichtet und der Rand zentrisch mit abgestimmten Diamantwerkzeugen geschliffen.

Präzisions-Asphären
Diese Fertigungstechnologie der Asphären ist wesentlich komplexer als die konventionelle Fertigung und verlangt eine andere Ablauforganisation und spezielle Behandlung der asphärischen Fläche.

Die sphärische Fläche wird mit CNC-Maschinen bearbeitet, wie im Absatz vorher beschrieben. Bei der asphärischen Fläche wird zuerst ein „Best-Fit-Radius“ grob vorgeschliffen und danach mit einer Asphären-Fräsmaschine die Asphärisierung vorgenommen. Bei dieser Bearbeitung erfolgt das Schleifen mit Schleifrädern diverser Feinheitsgrade, welche senkrecht zur Linsenoberfläche stehen. Schon bei diesem Vorgang ist eine optimale Kontrolle der Parameter vorzunehmen und mit der Soll-Kurve zu vergleichen. In einem weiteren  Arbeitsgang erfolgt danach das Polieren, welches auch speziell kontrolliert wird. Sind die Werte der polierten Asphäre nahe der Spezifikation, wird ein Korrekturprozess begonnen, welcher aber auch die Oberflächengüte & Rauheit nochmals verbessert. Dieses Finish wird mit der MRF-Technologie durchgeführt. Dabei erhält die Maschine direkt die Messwerte der asphärischen Oberfläche aus taktilen, optischen oder interferometrischen Messgeräten. Der Optik–Facharbeiter muss hier nicht mehr in den Prozess eingreifen oder diesen steuern, denn neben einigen Grundeinstellungen bestimmt die Maschinen-Software den Prozess selbst. Dieses ist der Einstieg in Industrie 4.0 für die Fertigung optischer Komponenten, da ab hier durchwegs digitale Daten zu jeder produzierten Asphäre gesammelt werden, als auch die Maschine den eigentlichen Prozessablauf bestimmt. Die Messwerte werden mit der Sollkurve verglichen und bei Abweichungen muss der Korrekturprozess eingreifen. Das Ergebnis wird erneut messtechnisch überprüft und gegebenfalls nachbearbeitet. Sind die Spezifikationen erfüllt, werden die Oberflächendaten gesondert abgelegt, ausgewertet und auf Wunsch der Kunden ein Protokoll erstellt. So ist es außerdem ohne weiteres möglich, Oberflächenformen auch nach Wunsch der Kunden unkompliziert und schnell zu realisieren.

Der Einsatz einer neuen Asphären-Schleifmaschine ASP300 ermöglicht die Herstellung von geschliffenen Asphären bis Ø 200 mm. In der Asphären-Fertigung sind alle Maschinen, taktile und optische Messgeräte und Interferometer miteinander vernetzt. Ebenso besteht eine Kommunikations-Plattform zwischen den Maschinen-Herstellern, Software-Entwicklern und internen Prozesstechnikern, um optimale transparente Produktionsabläufe zu garantieren. Damit kann die Fertigung, gemäß den Kundenwünschen, die Qualität und Lieferzeiten optimieren und einhalten.

DOM-Fertigung
Ein weiteres Feld der optischen Fertigung ist der Bereich Dome, präzise gefertigt aus optischem Glas oder ZnS, Silicium usw. für diverse Anwendungen, wie z.B. Unterwasserkamera-Gehäuse bis Ø 300 mm. Eine Sondergröße für die Messtechnik mit Ø > 400 mm ist z. Zt. in Arbeit. Gerade beim Schleifen dieser Teile, teils aus Vollmaterial, sind wir auf die CNC-Maschinen angewiesen, mit denen der Schleifprozess der entsprechend der Glassorte und dem Radius angepasst werden kann.

OEM-Produkte
Extra für diesen Bereich hält Sill Optics eine Vielzahl von unterschiedlichen Maschinen bereit, um präzisionsoptische Komponenten bis Ø 400 mm bzw. Sondergrößen bis Ø 1000 mm  bearbeiten zu können. Hier kommt speziell noch der Sill Optics - Slogan: fast „100 % Made in Germany“ zum Tragen. Zur Verfügung steht ein Maschinenpark, dieser besteht aus ca. 190 unterschiedlichen Einheiten und deckt viele Möglichkeiten der Fertigung, wie z.B.  große Achromate und große Präzisions-Linsen bis Ø 300 mm, ab.

Sonderprojekte
Segmentierte Achromate, verkittet an den Segmentflächen, ergeben eine Leiste zum Beleuchten von Lichtleitern.
Optisches System zum Einkoppeln eines Laserstrahles in den Wasserstrahl, um eine Symbiose der beiden Schneid-Technologien zu ermöglichen.
Teleskope mit langer Brennweite von 1500 mm und 3000 mm, sowie ein 6x Zoom-Tele, sind z. Zt. in der Entwicklung und in der Produktion. Dabei ist eine Technologie entwickelt worden, die Linsen mit Ø > 300 mm spannungsfrei zu montieren.

AR-Beschichtungen
Selbstverständlich können bei Sill Optics die Linsen in modernsten Vakuum-Anlagen, gemäß verschiedensten Spezifikationen, mit einem Antireflex-Belag beschichtet werden, um die Transmission zu erhöhen. Weiterhin bietet Sill Optics eine spezielle Schicht mit hoher Festigkeit gegen Beschädigungen durch Laser an. Die Linsen werden zur Beschichtung vorher gereinigt, z.B. in US-Anlagen. Unter Reinraumbedingungen in die entsprechenden Kalotten gelegt und in die Vakuum-Anlage eingeführt. Danach startet ein Software gestützter Prozess die Beschichtung, bestehend aus mehreren dielektrischen Material-Schichten, die für Anwendungsspezifikationen von 265 nm bis 2000 nm angepasst werden können. Die Transmissions-Verluste können bei den Antireflex-Schichten bis zu 0.05 % reduziert werden.
Die Spezifikationen der Schichten werden mit Spektral-Photometern geprüft und können auf Anfrage zertifiziert werden.

Montage zu Objektiven
Besonderes Augenmerk wird auf die Montage der optischen Komponenten zu Hochleistungs-Objektiven für die OEM-Kunden und die Katalogoptiken gelegt. Die optischen Elemente werden nochmals gereinigt und mit den abgestimmten Zwischenteilen in die Fassungen zu Objektiven montiert. Dabei wird auf höchste Sauberkeit, sowie Einhaltung der Lagespezifikationen geachtet. Im Anschluss erfolgt eine 100 % ge Kontrolle, Verifizierung der Spezifikation und Dokumentation. Wegen der enormen Bandbreite, speziell von Beam-Expandern, F-Theta-Systemen und telezentrischen Objektiven, halten wir ein umfangreiches Lager von Einzelteilen und optischen Komponenten für die Montage bereit.

Gesamter Artikel zum Download

Historie
Sill Optics wurde 1894 (vor 125 Jahren) von Julius Ernst Sill als „Optische Schleiferei“ in Nürnberg an der Pegnitz gegründet, um die Wasserkraft als kostengünstige Antriebskraft für die Maschinen zu nutzen. Mit dem Wechsel noch Sorg/Wendelstein ergaben sich bessere Produktionsmöglichkeiten für optische Komponenten und Profil-Projektions-Objektive. Der Umzug im Jahre 2000 in das größere Areal im Industriegelände ermöglichte eine weitere Verbesserung der Produktion für qualitativ nachgefragte Linsen und Objektive. Bedingt durch die Kundennachfragen und technologischen Herausforderungen mussten die Kapazitäten erweitert werden. Mit zwei zusätzlichen Anbauten wurde eine Produktionsfläche von insgesamt 7500 m² erreicht. Zum Beginn QIV/18 beschäftigt Sill Optics mehr als 240 Mitarbeiter inklusive 19 Auszubildende. Der geplante Umsatz wird 2018 mehr als € 27 Mio. erreichen. Zur Erhaltung der innovativen Technologie investieren wir in jedem Jahr mehr als 10 % unseres Umsatzes. Ein weiteres Augenmerk gilt unseren Kunden mit ihren Wünschen und Lieferzeiten, für deren Einhaltung wir uns mit allen Möglichkeiten bemühen und uns für deren langjährige Zusammenarbeit bedanken.

www.silloptics.de

]]>
Netzwerkebayern photonicsOptecNetNewsAus den MitgliedsunternehmenPressemeldung
news-1285Wed, 05 Sep 2018 12:45:41 +0200Auf der Suche nach einer glänzenden Zukunft? Studiere Optik & Photonik!https://bayern-photonics.de/Seit über zehn Jahren bietet die Karlsruhe School of Optics & Photonics (KSOP) englischsprachige und multidisziplinäre Lehre und Forschung im Bereich Optik & Photonik an. Die Graduiertenschule mit einem Master- und Doktorandenprogramm wurde im Rahmen der Exzellenz-Initiative am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gegründet und zieht Studenten aus aller Welt an. Als Bachelor-AbsolventIn in Physik, Biologie, Elektrotechnik oder Maschinenbau ist es naheliegend, im selben Fach den Master zu wählen. Eine gute Alternative für diejenigen, die ihren Horizont noch etwas erweitern möchten, ist ein multidisziplinärer Master in Optik & Photonik. Das Fachgebiet bündelt die Disziplinen der Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften und enthält Vorlesungen aus beiden Bereichen. Wissenschaftliche Durchbrüche sind oft auf neue Entdeckungen in der Photonik zurückzuführen, zum Beispiel die Speicherung von Solarenergie in durchsichtigen Materialien - man denke an Fensterfronten - oder beispielsweise die Forschung an der Sensorik und Bildverarbeitung für die Erkennung von Fußgängern, Hindernissen oder der Ampelschaltung für autonomes Fahren. Diese Entwicklung führt naturgemäß auch zu einer verstärkten Nachfrage nach Absolventen in diesem Gebiet. Große Firmen wie Carl Zeiss, aber auch Mittelständler wie Polytec sind auf der Suche nach Mitarbeitern, die Know-How sowohl aus natur- als auch ingenieurwissenschaftlichen Fächern mitbringen.

Erweitere deinen Horizont mit einem Optik-Master!

Wer sich für ein Master-Programm an der KSOP interessiert, sollte bereit sein, zwei Jahre auf Englisch zu studieren. Vorlesungen decken unter anderem Themen ab wie Fundamentals of Optics & Photonics, aber auch Modern Physics oder Optical Engineering. Nach dem ersten Jahr erhalten die Studierenden die Möglichkeit, sich für eine Spezialisierung zu entscheiden. Mögliche Schwerpunkte sind Photonische Materialien und Baumaterialien, Moderne Spektroskopie, Biomedizinische Photonik, Optische Systeme und Solarenergie. Das Programm startet jeden Oktober und ist mit 80% internationalen Studierenden sehr interkulturell aufgestellt. KSOP Studenten können außerdem von dem dualen Trainingsprogramm Smart Factory@Industry profitieren, das in Kooperation mit Industriepartnern angeboten wird. Dieser enge Kontakt zur Industrie erleichtert Praktika, Masterarbeiten oder den direkten Einstieg im Unternehmen. Die Bewerbung für das Masterprogramm ist jedes Jahr bis zum 30. April möglich.
Weitere Informationen unter: www.ksop.de/master

In Optik promovieren!

Das englischsprachige Doktorandenprogramm bietet Master-Absolventen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften die Möglichkeit interdisziplinär zu forschen. Das Besondere: Neben der Doktorarbeit am Institut werden an der KSOP fachliches und wissenschaftliches Know-How, aber auch Managementwissen und Schlüsselkompetenzen ausgebildet und gezielt gefördert. Darüber hinaus begleiten neben dem Betreuer auch Mentoren die Doktoranden auf ihrem persönlichen Forschungs- und Karriereweg. Die Bewerbung ist sowohl für ausgeschriebene Stellen als auch in Form einer Initiativbewerbung möglich und kann jederzeit eingereicht werden.
Weitere Informationen unter: www.ksop.de/phd  

]]>
Forschung und WissenschaftAus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
news-1261Thu, 02 Aug 2018 10:04:54 +0200ZEISS Optical Design Days für MINT-Studierendehttps://bayern-photonics.de/Bis zum 17. August bewerben! Für Studierende aus MINT-Fächern, die bislang noch keine oder wenig Berührungspunkte mit Optikdesign hatten, bietet Zeiss einen kostenlosen Workshop an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zwei Tage lang von Optikdesignern mehr über diesen spannenden Beruf erfahren und selbst erste Schritte im Optik-Design machen. Mehr zum Workshop und zur Bewerbung.

]]>
NewsAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBBFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-1257Fri, 27 Jul 2018 13:37:31 +0200BMBF Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit"https://bayern-photonics.de/Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Ziel, das Innovationspotenzial kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) im Bereich Spitzenforschung zu stärken sowie die Forschungsförderung für erstantragstellende KMU attraktiver zu gestalten. Dazu hat das BMBF das Antrags- und Bewilligungsverfahren vereinfacht und beschleunigt, die Beratungsleistungen für KMU ausgebaut und die Fördermaßnahme themenoffen gestaltet. Wichtige Förderkriterien sind Innovationshöhe, wissenschaftlich-technische Qualität und Risiko, Umsetzbarkeit des Verwertungsplans sowie die Bedeutung des Beitrags zur Lösung aktueller gesellschaftlich relevanter Fragestellungen.Förderziel und Zuwendungszweck

Die zivile Sicherheit ist eine der wesentlichen Grundvoraussetzungen für Lebensqualität und Wertschöpfung in Deutschland. Sich ändernde sicherheitspolitische Rahmenbedingungen, gesellschaftliche Veränderungsprozesse oder Trends wie die Digitalisierung machen es erforderlich, dass Sicherheitslösungen kontinuierlich weiterentwickelt und zukunftsfähig gestaltet werden. Das Rahmenprogramm der Bundesregierung „Forschung für die zivile Sicherheit 2018 - 2023“ (http://www.sifo.de) trägt dazu maßgeblich bei, indem ganzheitliche Ansätze unter Einbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Anwendern interdisziplinär erforscht und praxisnah erprobt werden. Ziel ist es, den Schutz von Gesellschaft und Wirtschaft vor Bedrohungen zu verbessern, die zum Beispiel durch Naturkatastrophen, Terrorismus, organisierte Kriminalität und Großschadenslagen ausgelöst werden.

Dabei spielen KMU eine wichtige Rolle. Sie sind nicht nur eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft, sondern besitzen auch günstige Voraussetzungen, um schnell auf technische Neuerungen zu reagieren und Forschungsergebnisse in neue Technologien, Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen umzusetzen. Gleichzeitig können gerade KMU von einer Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen profitieren, indem sie Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen erhalten und diese über Technologietransfer in ihre eigenen Produkte und Geschäftsmodelle einbringen. Als Partner in Innovations- und Wertschöpfungsketten sind sie Treiber des technologischen Fortschritts und tragen wesentlich zur Innovationsdynamik und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft bei.

Mit der Fördermaßnahme "KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit“ will das BMBF das Innovationspotenzial von KMU und den Praxistransfer in der Sicherheitsforschung stärken. Ziel ist es, KMU dabei zu unterstützen, sich deutlich über den Stand der Technik hinaus weiterzuentwickeln, an den Bedarfen der Anwender auszurichten und Marktchancen im Bereich der zivilen Sicherheit zu nutzen.

Es werden Verbundprojekte mit mindestens zwei Projektpartnern gefördert,

  • denen ein eindeutig ziviles Sicherheitsszenario zugrunde liegt und die durch innovative Lösungen dazu beitragen, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen,
  • die am tatsächlichen Bedarf anwendungsorientiert ausgerichtet sind und die jeweiligen Anwender (zum Beispiel Kommunen, Sicherheits- und Rettungskräfte wie Polizei und Feuerwehr, Betreiber kritischer Infrastrukturen oder Unternehmen der privaten Sicherheitswirtschaft) einbinden,
  • die Grundlagen für weiterführende Innovationsprozesse bei den beteiligten KMU schaffen und zu einer Stärkung der Marktposition führen.

Rechtsgrundlagen

Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Richtlinie, der §§ 23 und 44 Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der “Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ und/oder der “Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Kostenbasis (AZK)“ des BMBF. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Die Bewilligungsbehörde entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

Gegenstand der Förderung

Gegenstand der Förderung sind industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben, die technologieübergreifend und anwendungsbezogen sind. Wesentliches Ziel der BMBF-Förderung ist die Stärkung der KMU-Position bei dem beschleunigten Technologietransfer aus dem vorwettbewerblichen Bereich in die praktische Anwendung.

Die Vorhaben müssen auf die Schwerpunkte des Rahmenprogramms „Forschung für die zivile Sicherheit 2018 - 2023“ ausgerichtet sein und innovative Sicherheitslösungen zum Ziel haben, die für die Positionierung der Unternehmen am Markt von Bedeutung sind.

Es können zum Beispiel folgende Themen aufgegriffen werden:

  • Schutz und Rettung von Menschen, nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr, Bevölkerungsschutz,
  • Schutz kritischer Infrastrukturen, Versorgungssicherheit,
  • Schutz vor Kriminalität und Terrorismus, polizeiliche Gefahrenabwehr,
  • Technologische Entwicklungen für zukünftige Sicherheitslösungen, zum Beispiel im Bereich Anlagensicherheit, Robotik oder zur Detektion von Gefahrstoffen,
  • Sicherheitslösungen für sich wandelnde Gesellschaften, wie etwa innovative Sicherheitsdienstleistungen und Organisationskonzepte,
  • Technologien und Konzepte zur Aus-, Fort- und Weiterbildung, zum Beispiel digitale Lehr- und Lernmethoden oder moderne Übungs- und Simulationstechnologien.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind KMU, die zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland haben. KMU im Sinne dieser Förderrichtlinie sind Unternehmen, die die Voraussetzungen der KMU-Definition der EU erfüllen (vgl. Anhang I der AGVO bzw. Empfehlung der Kommission vom 6. Mai 2003 betreffend die Definition der Kleinstunternehmen sowie der KMU, bekannt gegeben unter Aktenzeichen K (2003) 1422 (2003/361/EG)): http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32003H0361&from=DE.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.bmbf.de/foerderungen/bekanntmachung-1848.html 

]]>
OpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikoptonetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetNewsFördermaßnahmen / Bekanntmachungen
news-1253Wed, 18 Jul 2018 13:43:17 +0200Innovation Lab "Optik im Automobil" bei opsira und HS Ravensburg-Weingartenhttps://bayern-photonics.de/Strahlendaten, Lichttechnische Simulationen und ein Innovations-Baukasten für die Optik - das waren die Themen der Fachvorträge beim Expertentreffen bei opsira und der Hochschule Ravensburg-Weingarten. Bei strahlendem Wetter trafen sich die Arbeitsgemeinschaft Optik-Design und Simulation von Photonics BW und die Fachgruppe Optik-Design von bayern photonics mit weiteren am Thema "Optik im Automobil" Interessierten am 12. Juli 2018 bei der opsira GmbH und der Hochschule in Weingarten.

Jürgen Weißhaar von der opsira GmbH und Prof. Michael Pfeffer von der HS Ravensburg-Weingarten begrüßten die rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Im Anschluss an die Fachvorträge hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, die Lichtmess- und Prüflabore von opsira zu besichtigen und die opsira Mess- und Testsysteme kennenzulernen.

Fachvorträge:

  • "Messung und Modellierung von monochromatischen und polychromatischen Strahlendaten"; Volker Schumacher, opsira GmbH
  • "Lichttechnische Simulation im Automotive Bereich", Eugen Meier, OPTIS GmbH
  • "BaKaRoS: Photonik-Baukasten für die Optikindustrie"; Prof. Alois Herkommer, Institut für Technische Optik, Universität Stuttgart

zur Newsmeldung bei opsira

]]>
NewsAus den NetzenPressemeldungPhotonics BWOptecNetbayern photonics
news-1239Fri, 06 Jul 2018 11:22:15 +020013th DLP(r) Technology Symposium - Save the Date / Call for Presentationshttps://bayern-photonics.de/The 13th International Symposium on Emerging and Industrial TI DLP® Technology Applications will be held at Congress Park CPH in Hanau (near Frankfurt, Germany) on October 23, 2018. The DLP Symposium is the established platform that aims to promote the dialogue and discussion between engineers, researchers, users and manufacturers/distributors in the field of innovative advanced light control optical solutions that can serve new markets. XIII International Symposium on Emerging and Industrial TI DLP® Technology Applications

We are glad to announce that the 13th International Symposium on Emerging and Industrial TI DLP® Technology Applications will be held at Congress Park CPH in Hanau (near Frankfurt, Germany) on October 23, 2018. The DLP symposium is the established platform that aims to promote the dialogue and discussion between engineers, researchers, users and manufacturers/distributors in the field of innovative advanced light control optical solutions that can serve new markets. The event is jointly organized by OpSys Project Consulting and the photonics innovation network Optence e.V.

CALL FOR PRESENTATIONS

DLP chips and associated development platforms are enabling many exciting new systems and applications beyond traditional display technologies. By bringing together scientists, technologists, and developers, the goal of this conference is to highlight new and interesting means of applying DLP technology to end applications within these emerging markets:

Topics of interest include, but are not limited to:

  • 3D machine vision (automated optical inspection (AOI), PCB quality inspection, robotics vision, factory automation, dental scanning, medical imaging and biometrics)
  • 3D printing (rapid prototyping, direct manufacturing, and tooling & casting)
  • Spectroscopy (oil & gas analysis, food & drug inspection, water & air quality, and chemical & material identification)
  • Lithography (printed circuit boards, flat panels, computer-to-plate printing, and laser marking)
  • DLP Pico™ video and data display (including smartphones & tablets, pico projectors, wearable displays, smart home displays, aftermarket head-up display, commercial gaming displays, and mobile smart TVs)
  • Technical aspects on subsystems and components comprised in DLP Systems (including light sources, optics, electronics, new product introductions)

Why submit a paper?

Get a large impact in the advanced light control community: Some 120 attendees and contributors from all over Europe, USA and Asia made the DLP symposium a huge success in 2015!

Please submit your contribution prior to August 15, 2018
to OpSys Project Consulting | Alfred Jacobsen |office(at)opsysconsult.com

Exhibition Space Offer

Seize the opportunity and register now for a table top presentation booth at the DLP Symposium exhibition area. Please find here information for the exhibition conditions including an application form. Please return order form by scanned copy to machemer(at)optence.de. Or confirm your requirements and preferences directly by e-mail.

]]>
NewsNetzwerkeOptence e.V.OptecNetbayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1229Wed, 04 Jul 2018 16:29:23 +0200Einladung zum Photonik-Forum Baden-Württemberg am 07.11.2018 in Stuttgarthttps://bayern-photonics.de/Entdecken Sie das Potenzial und die Anwendungsvielfalt der Photonik! Photonics BW lädt Sie ganz herzlich ein zum Photonik-Forum Baden-Württemberg mit spannenden Impuls- und Fachvorträgen, Science Slammer und begleitender Ausstellung am Mittwoch, 07.11.2018 von 9:15 bis 18:00 Uhr im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Die Teilnahme ist nach Anmeldung kostenlos.Die Förderung der Optischen Technologien in Baden-Württemberg ist die Hauptaufgabe von Photonics BW e.V. Darauf zielt auch das Photonik-Forum Baden-Württemberg ab: Durch Impuls- und Fachvorträge zu den Lösungsansätzen der Photonik für die technologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen soll das Potenzial der Photonik für unterschiedlichste Anwendungsbereiche dargestellt und neue Anwendungsfelder aufgezeigt werden. 

Die parallelen Vortragssessions sind in vier Themenbereiche gegliedert:

·         ICT & Autonomous Systems

·         Automotive

·         Smart Manufacturing

·         Smart Health 

Begleitend findet eine Ausstellung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen statt. Darüber hinaus werden sich High-Potential-Startups aus dem IoT-Bereich präsentieren, sowie ausgewählte Projekte der Baden-Württemberg Stiftung aus dem Förderprogramm „Photonik, Mikroelektronik, IT“. An unserem Job-Board können Aussteller und Mitglieder der Innovationsnetze Optische Technologien kostenlos Stellenanzeigen veröffentlichen.

Die Anmeldung zur Ausstellung finden Sie HIER.

Zusätzlich werden Science Slammer auf anschauliche und unterhaltsame Art faszinierende Einblicke in die Photonik geben. Die Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie der interessierten Öffentlichkeit haben beim anschließenden Get-together die Möglichkeit zum Austausch und Netzwerken.

Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung unter https://photonicsbw.de/veranstaltungen/anmeldung/photonik-forum-baden-wuerttemberg-577/schritt1/  

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im Flyer und imProgramm.


Das Photonik-Forum Baden-Württemberg wird in Kooperation mit der Veranstaltung DEEPTECH4GOOD#STUTTGART durchgeführt, welche die Märkte Smart City, Smart Mobility, Industry 4.0 und Health & Well-being adressiert. Weitere Informationen unter: https://www.deeptechforgood.eu/ 


Das Photonik-Forum Baden-Württemberg ist Teil des Projekts „Photonics Innovation Booster“, gefördert vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Die Veranstaltung findet im Rahmen der Initiative „Europa in meiner Region“ statt.

]]>
Aus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1221Wed, 04 Jul 2018 14:45:00 +0200Neues Seminar von Photonics BW: Innovationsmanagement: Strategie und Anwendunghttps://bayern-photonics.de/Dieses neue Seminar-Angebot für Fach- und Führungskräfte mittelständischer Technologie-Unternehmen vermittelt die wichtigsten Grundlagen zum Innovationsmanagement sowie den Innovationsansätzen Open Innovation und Lean Innovation. Vom 29.-30 November 2018 wird das Referententeam Dr. Manfred Rahe, Prof. Harry Bauer, Stefan Sommer, Benjamin Raab, Eva Kerwien und Dr. Andreas Ehrhardt mit den Teilnehmenden die wichtigen Aspekte des Innovationsmanagements jenseits der Kreativitätstechniken erarbeiten.
Ein hoher Anteil an praktischen Beispielen, Übungen und die Diskussion von Fragestellungen der Teilnehmenden dienen der guten Übertragbarkeit des Gelernten in die eigene Unternehmenspraxis. Wie Innovationsmanagement in der Praxis funktionieren kann, wird am Beispiel eines wachsenden Unternehmens der Photonik-Branche dargestellt. Dabei werden einzelne Werkzeuge des Innovationsmanagements herausgegriffen und über deren erfolgreiche Anwendung, aber auch die Grenzen einzelner Tools berichtet.
Das Seminar wurde im Projekt "Photonics Innovation Booster" konzipiert, das vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des europäischen Regionalfonds (EFRE) gefördert wird. Es richtet sich an Fach- und Führungskräfte insbesondere aus mittelständischen Unternehmen und ist auf maximal 15 Teilnehmer/innen begrenzt.

Mehr Informationen und Anmeldung

]]>
ProduktneuheitenAus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsoptonetPhotonics BWHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-1218Tue, 03 Jul 2018 10:44:23 +0200Erfolgreiches 5. Netzwerktreffen von „Women in Photonics“ auf der LASYShttps://bayern-photonics.de/Am 7. Juni war das „Women in Photonics“ Netzwerk zu Gast auf der Messe LASYS - Internationale Fachmesse für die Laser-Materialbearbeitung in Stuttgart. Neben einem Fachvortrag lud der gemeinsame „Ladies Lunch“ zum Austauschen und Netzwerken ein.Prof. Dr. Thomas Graf, Leiter des Instituts für Strahlwerkzeuge der Universität Stuttgart und Vorstandsvorsitzender von Photonics BW, begrüßte die Teilnehmerinnen zum 5. Netzwerktreffen von „Women in Photonics“ im Internationalen Congresscenter Stuttgart (ICS) auf dem Messegelände.

Sina Schuh, Leiterin des Frauennetzwerks bei Photonics BW, stellte die Tätigkeitsbereiche und Ziele des Innovationsnetzwerks Photonics BW und des Frauennetzwerks „Women in Photonics“ vor.
Dazu zählt auch die Neuauflage der Sonderpublikation „Frauen in der Photonik“, in der erfolgreiche Frauen aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik ihren Berufsalltag und die unterschiedlichen Berufswege vorstellen. Damit sollen insbesondere junge Frauen ermuntert werden, sich gezielt für einen Beruf in Technik/Naturwissenschaft zu entscheiden. Die aktuelle Ausgabe sowie die drei vorherigen finden Sie auf unserer Homepage.

Darüber hinaus wurden weitere Maßnahmen und Aktivitäten im Bereich Nachwuchsförderung diskutiert. Beim anschließenden gemeinsamen Ladies Lunch hatten die Teilnehmerinnen Gelegenheit zum Austauschen & Netzwerken.

Birgit Weichelt, Laser Scientist am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, gab in ihrem Fachvortrag „Transportable thin-disk amplifier with >100 mJ energy for laser range finding” einen Einblick in ihre Arbeit am DLR. Der abschließende Kaffee-Ausklang rundete die gelungene Veranstaltung ab.

Die Präsentationen sowie Teilnehmerlisten und Impressionen des 5. Netzwerktreffens von „Women in Photonics“ stehen unseren Mitgliedern im Internen Bereich unserer Homepage zur Verfügung.

Das nächste Treffen von „Women in Photonics“ findet am 16. Oktober bei der DIOPTIC GmbH in Weinheim statt. Weitere Informationen und Anmeldung unter https://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/6-netzwerktreffen-women-in-photonics-713/

]]>
Aus den NetzenOptecNetPhotonics BWbayern photonics
news-1210Thu, 28 Jun 2018 15:10:49 +0200DeepTech4Good#PARIShttps://bayern-photonics.de/Am 11. Juli findet im Rathaus in Paris das erste Event unseres DeepTech4Good-Projekts statt. Das Projekt hat die Vernetzung und das Wachstum der europäischen Startups aus dem Bereich des Internet of Things (IoT) zum Ziel und wird im Rahmen des Horizon 2020 Programms durch die Europäische Kommission finanziert. Das internationale Konsortium erreicht diese Ziele insbesondere durch die Organisation und Durchführung von sechs Events, welche in verschiedenen europäischen Metropolen bis Ende 2019 durchgeführt werden. Diese Events richten sich an Akteure aus dem Bereich des IoT und adressieren die vier Anwendungsmärkte: Smart City, Smart Mobility, Industry 4.0 und Health & Well-being.

Die Events bieten Startups die Möglichkeit vor internationalen Investoren und Industriepartnern zu pitchen um Finanzierungen und Kooperationen auf europäischer Ebene zu erreichen. B2B Meetings und Workshops sind gezielt darauf ausgerichtet Kooperationen der Teilnehmer zu ermöglich.

Das erste dieser Events findet am 11. Juli 2018 unter der Bezeichnung DEEPTECH4GOOD#PARIS in Paris statt.

Mehr Details entnehmen Sie bitte der Agenda auf unserer Projektwebseite. Die Anmeldung ist noch bis zum 9. Juli hier möglich.

Sehr gerne weisen wir bereits auf das zweite Event hin. Dieses wird unter der Bezeichnung DEEPTECH4GOOD#STUTTGART am 7. November 2018 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart stattfinden. Die Anmeldung für Startups läuft noch bis zum 31. Juli über diesen Link.

DEEPTECH4GOOD#STUTTGART wird in Kooperation mit dem Photonik Forum Baden-Württemberg durchgeführt, welches die Märkte ICT & Autonomous Systems, Automotive, Smart Manufacturing und Smart Health adressiert. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.photonicsbw.de/forum

Kontakt: Thomas Gläßer
Tel.: 07361 / 633 909 5
E-Mail: glaesser(at)photonicsbw.de

]]>
Aus den NetzenOptecNetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.optonetHanse PhotonikOpTecBBPhotonicNet GmbH
news-1183Thu, 17 May 2018 19:40:26 +0200Einladung zum nächsten WOMEN IN PHOTONICS Treffen am 7. Juni auf der LASYShttps://bayern-photonics.de/Auf der "LASYS 2018 - Internationale Fachmesse für die Laser-Materialbearbeitung" in Stuttgart veranstaltet Photonics BW das fünfte Netzwerktreffen von "Women in Photonics" mit einem Ladies Lunch. Dieses findet am Donnerstag, 7. Juni 2018, von 12:00 Uhr bis 14:00 Uhr statt.Programm:

  • 12.00 Uhr: Begrüßung durch Prof. Dr. Thomas Graf, Leiter des Instituts für
    Strahlwerkzeuge der Universität Stuttgart und Vorstandsvorsitzender von Photonics BW
  • 12.15 Uhr: Vorstellung von Photonics BW und dem Frauennetzwerk „Women in Photonics“, Vorstellung der Neuauflage der Sonderpublikation „Frauen in der Photonik“ zur Nachwuchsförderung sowie Diskussion weiterer Maßnahmen
  • 12.45 Uhr: Ladies Lunch & Networking
  • 13.30 Uhr: Fachvortrag „Transportable thin-disk amplifier with >100 mJ energy for laser range finding” - Birgit Weichelt, DLR
  • 14.00 Uhr: Ende der Veranstaltung mit Kaffee-Ausklang

Das Programm ist so gestaltet, dass ein Besuch der Messe "LASYS" vor bzw. im Anschluss an das Netzwerktreffen möglich ist. Eintrittskarten werden gerne kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch Photonics BW wird mit einem Gemeinschaftsstand auf der Messe vertreten sein, auf dem sich drei Mitaussteller aus den Reihen der Mitglieder präsentieren.

Neben einem Fachvortrag im Rahmen des Netzwerktreffens wird außerdem ein Vortrag im Ausstellerforum „Lasers in Action“ in Halle 4 stattfinden: 14.30 Uhr: Vorstellung des Frauennetzwerks  "Women in Photonics"

Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://photonicsbw.de/veranstaltungen/veranstaltung/5-netzwerktreffen-women-in-photonics-auf-der-messe-lasys-mit-ladies-lunch-636/ 

]]>
Aus den NetzenOptecNetPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.optonetPhotonicNet GmbHHanse PhotonikOpTecBB
news-1118Tue, 20 Mar 2018 16:54:08 +0100Studie: Anforderungen an Arbeitgeber der Industrie - Ihre Meinung ist gefragt!https://bayern-photonics.de/In Zeiten des Fachkräftemangels ist die Gewinnung qualifizierten Personals schwierig. Mit dieser Umfrage will die Industrie-Plattform induux in Kooperation mit einer Masterarbeit an der Hochschule der Medien daher herausfinden, welche Anforderungen Bewerber an potenzielle Arbeitgeber stellen. Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit und helfen Sie mit, Industrieunternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels fit für die Mitarbeitergewinnung zu machen.Der Fachkräftemangel ist in der Industriebranche ein aktuelles Thema. Gerade kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fällt es schwer, sich auf dem Arbeitgebermarkt zu behaupten. Die Unternehmen benötigen daher konkrete und einfach umzusetzende Handlungsempfehlungen für eine effiziente Gewinnung qualifizierten Personals.

Deshalb führt die Industrie-Plattform induux - begleitet durch eine Masterarbeit an der Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) - eine Studie zu Bewerberanforderungen an Arbeitgeber der Industriebranche durch. Die Ergebnisse der Befragung geben einen Überblick darüber, wo Bewerber nach potenziellen Arbeitgebern suchen und welche Ansprüche sie an diese stellen. Um diese Erkenntnisse weiter zu vertiefen, werden im Anschluss an die Umfrage Einzelinterviews durchgeführt, aus deren Ergebnissen spezifische Bewerber-Typologien entwickelt werden.

Aus den Daten beider Befragungen wird dann ermittelt, wie sich KMU aufstellen sollten, um: 
a) von potenziellen Bewerbern gefunden zu werden und 
b) als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.

Durchführungszeitraum: Montag, 05.03.2018, 14 Uhr bis Donnerstag, 22.03.2018, 23.59 Uhr

Link zur Umfrage: https://agentur.induux.com/umfrage-jobsuche/

]]>
NewsForschung und WissenschaftAus den NetzenOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikOpTecBB
news-1110Sun, 18 Mar 2018 19:59:39 +0100Photonics BW ist STARTUP EUROPE Ambassador für Deutschlandhttps://bayern-photonics.de/Als Botschafter der Startup Europe Inititative ist Photonics BW eine zentrale Informationsstelle für die Aktivitäten von „Startup Europe“ in Deutschland. Außerdem vernetzen wir das „Startup Europe“-Team mit relevanten Partnern aus ihrem lokalen Startup-Umfeld.„Startup Europe“ ist eine Initiative der Europäischen Kommission, welche den Themenbereich des digitalen Binnenmarktes behandelt.

Die Ziele von “Startup Europe” sind:

  • Vernetzung der Startups, Investoren, Netzwerke, Lehr- und Forschungseinrichtungen und #EUTech Writer
  • Erstellen der Startup Europe Map
  • Herstellen einer Verbindung zum lokalen Startup Ökosystem
  • Hilfe beim Zugang zu weiteren Märkten


Wenn Sie wissen möchten, wie „Startup Europe“ Ihr Startup beim Wachsen unterstützen kann, Sie Möglichkeiten der Zusammenarbeit besprechen möchten oder Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Johannes Verst

]]>
NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsOptence e.V.Photonics BWoptonetPhotonicNet GmbHOpTecBBHanse Photonik
news-1061Wed, 24 Jan 2018 10:37:00 +0100NASA und DLR untersuchen Klimawirkung des Luftverkehrs: Gemeinsame Flugversuche zu Emissionen alternativer Kraftstoffehttps://bayern-photonics.de/Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA werden im Januar 2018 erstmals gemeinsame Forschungsflüge in Deutschland durchführen. Im Fokus stehen die Emissionen von alternativen Kraftstoffen und die Charakterisierung der Eiskristalle in Kondensstreifen, wobei exemplarisch Biokraftstoff zum Einsatz kommt. Erste gemeinsame DLR/NASA-Flüge im Jahr 2014 in Palmdale/Kalifornien zeigten, dass eine Beimischung von 50 Prozent alternativem Kraftstoff im Reiseflug die Rußpartikelemissionen eines Flugzeugtriebwerks um 50 bis 70 Prozent gegenüber der Verbrennung von reinem Kerosin reduziert. Mit den nun geplanten Forschungsflügen sollen  die Partikelemissionen und ihr Einfluss auf die Wolkenbildung aus Kondensstreifen und damit ihre Klimawirkung bestimmt werden. Ab dem 14. Januar 2018 wird dafür das NASA-Forschungsflugzeug DC-8 für drei Wochen nach Deutschland kommen und gemeinsam mit dem DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA fliegen. „Wir freuen uns über das Vertrauen der NASA, solch eine umfangreiche Mission mit uns gemeinsam in Deutschland durchzuführen“, sagt DLR-Luftfahrtvorstand Prof. Rolf Henke. Die Forschungsflüge werden von der Ramstein Air Base aus starten.

„Die NASA könnte diese Forschungsflugmission nicht alleine stemmen“, sagt Bruce Anderson, wissenschaftlicher Leiter der Mission bei der NASA. „Wir bringen hier beide Forschungseinrichtungen mit ihren Ressourcen und Forschungsinfrastrukturen in einer Weise zur Untersuchung von alternativen Kraftstoffen zusammen, wie es niemals zuvor möglich war.“ Die gemeinsame Forschungsflugkampagne trägt den Namen ND-MAX/ECLIF 2 (NASA/DLR-Multidisciplinary Airborne eXperiments/Emission and CLimate Impact of alternative Fuel)

Im Rahmen der internationalen Forschungsmission wird das DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) mit verschiedenen Kraftstoffmischungen fliegen, während das vollinstrumentierte „Fliegende Labor“ DC-8 der NASA in sicherem Abstand folgt, um im Abgasstrahl Rußpartikel, Gasemissionen und Eiskristalle im Kondensstreifen  zu messen. Dabei sind zahlreiche Messgeräte des DLR an Bord des NASA-Flugzeugs installiert. „Wir haben Instrumente zur simultanen Vermessung der Größenverteilung der Ruß-und Eispartikel sowie der gasförmigen Emissionen im Nachlauf des ATRA  an Bord der DC8 installiert“, berichtet Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. „Der Fokus unserer Messungen liegt darauf, die Emissionen beim Einsatz verschiedener Kraftstoffmischungen zu charakterisieren. Besonders interessiert uns wie sich die Rußemissionen der unterschiedlichen Treibstoffe auf die Strahlungseigenschaften und Lebensdauer der Kondensstreifen auswirken.“

Vorbereitungen in Kalifornien
Derzeit arbeiten mehrere DLR-Wissenschaftler und Ingenieure am Heimatstandort der DC-8 beim Armstrong Flight Research Center der NASA in Kalifornien am Einbau der Messgeräte. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen auf dem Gelände der NATO Air Base in Ramstein, Rheinland-Pfalz, von wo aus die Forschungsflüge in der zweiten Januarhälfte jeweils ihren Ausgangspunkt haben. „Wir sind gerade dabei den speziell für die Flugversuche produzierten Kraftstoff anzuliefern“, sagt André Krajewski von den DLR-Flugexperimenten. „Für insgesamt acht geplante gemeinsame Forschungsflüge haben wir Kraftstoff-Mischungen mit einem Anteil von 30 Prozent bis 50 Prozent beigemischtem HEFA.“ Der exemplarisch gewählte Biotreibstoff HEFA (Hydroprocessed Esters and Fatty Acids) wird zu großen Teilen aus dem Öl von Leindotter-Pflanzen gewonnen, er steht hier exemplarisch für alternative Kraftstoffe, die auch synthetisch sein könnten.

Neben den Emissionen interessiert das internationale Forscherteam ebenfalls, wie sich die verschiedenen Kraftstoffmischungen auf die Leistungsfähigkeit der Triebwerke auswirken. „Biotreibstoffe wie HEFA unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung zu herkömmlichem Kerosin dadurch, dass sie reine Paraffine sind und keine zyklischen Kohlenwasserstoffe beinhalten. In Mischung mit herkömmlichem Jet A-1 Kerosin erhält man einen zugelassenen Kraftstoff “, erklärt Dr. Patrick Le Clercq vom DLR-Institut für Verbrennungstechnik. „Diese veränderte Zusammensetzung hat Auswirkungen auf die Bildung von Ruß bei der Verbrennung“.

In den vergangenen Jahren fanden bereits mehrere Forschungskampagnen in den USA und in Deutschland zu alternativen Kraftstoffen statt, bei denen verschiedene Forschungsflugzeuge bei unterschiedlichen meteorologischen Bedingungen eingesetzt wurden. Frühere Forschungskampagnen unter der Leitung der NASA fanden 2013 und 2014 in Kalifornien unter dem Namen ACCESS I und II statt (Alternative Fuel Effects on Contrails and Cruise Emissions). Während dieser Kampagnen flog die DC-8 der NASA mit alternativen Kraftstoffen, während kleinere Forschungsjets wie die Falcon HU-25 der NASA und Falcon 20 des DLR im Abgasstrahl Messungen durchführten. 2015 folgte die ECLIF-Kampagne unter Leitung des DLR in Deutschland, bei der ebenfalls Forscher der NASA beteiligt waren. Bei dieser Kampagne flog der A320 ATRA des DLR mit alternativen Treibstoffen und die instrumentierte DLR-Falcon 20 führte im Nachlauf  Messungen der Emissionen und Kondensstreifen durch. Zudem fanden umfangreiche Emissionsmessungen bei Standläufen am Boden statt.

Bisherige Ergebnisse der Forschungsflüge zeigten eine deutliche Verringerung der Rußemissionen bei alternativen Kraftstoffen und legen nah, dass damit die Anzahl an Eiskristallen in Kondensstreifen reduziert wird. „Die geringere Rußemission bei diesen Kraftstoffen ist eine gute Nachricht für die Umwelt, und sie wäre noch besser, wenn die Flugtests bestätigen, dass sich damit auch die Anzahl der Eiskristalle in Kondensstreifen reduzieren lässt“, sagt NASA-Forscher Anderson. DLR-Forscher Dr. Hans Schlager ergänzt: „Diese Frage ist von großer Bedeutung, weil Kondensstreifen und die sich daraus bildenden Zirruswolken vermutlich eine größere wärmende Wirkung auf die Erdatmosphäre haben, als alle über mehr als 100 Jahre in der Atmosphäre gesammelten Kohlendioxid-Emissionen des Luftverkehrs zusammen.“ Kondensstreifen bestehen aus  vielen kleinen Eispartikeln, die sich durch Kondensation von Wasserdampf an den Rußpartikeln der Flugzeugabgase bilden. Die  Kondensstreifen können  in Höhen von etwa 8 bis 12 Kilometern bei feucht-kalten Bedingungen mehrere Stunden bestehen und hohe Wolken sogenannte Kondensstreifen-Zirren bilden. Diese Wolken können je nach Sonnenstand und Untergrund  lokal eine wärmende oder kühlende Wirkung entfalten. Die Kenntnis darüber ist für die Beurteilung der Klimawirkung der Luftfahrt essentiell. Bisherige Forschungsarbeiten legen nahe, dass global die wärmende Wirkung überwiegt.

Günstige meteorologische Bedingungen in Deutschland Für die anstehenden DLR/NASA-Flüge, mit den geplanten Messungen der Eiskristalle in Kondensstreifen, sind die meteorologischen Bedingungen im Winter  in Deutschland für die Bildung von Kondensstreifen günstig. Durch den Einsatz des DLR A320 ATRA als „Emissionsquelle“ und der NASA DC-8 als Messplattform, können die Forscher ihre Flugtests in  Höhen und mit üblichen Reisefluggeschwindigkeiten von Passagierjets durchführen, wo sich Kondensstreifen typischerweise bilden. Dabei konnten  die Forscher in der DC-8 die bisher  umfangreichste  Messinstrumentierung für solche Untersuchungen installieren wobei die Hälfte der Messgeräte vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre stammt.

Wenn alles glatt läuft mit den letzten Vorbereitungen für die gemeinsame Forschungsflugkampagne, dann startet der erste gemeinsame Flugtest am 16. Januar 2018. Geplant ist dann bis zum 2. Februar  80 Flugstunden für  Messungen zu absolvieren.

Bewährte Zusammenarbeit
Bereits seit 19 Jahren arbeiten DLR und NASA im Bereich der Atmosphärenforschung zusammen. In der Luftfahrtforschung engagieren sich beide Partner besonders bei gemeinsamen Forschungsprojekten in den Bereichen Luftverkehrsmanagement sowie lärm- und emissionsarmes Fliegen.

Die Pressemeldung mit Bildern finden Sie hier:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-25658/#/gallery/20878

Kontakte:

Falk Dambowsky 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Media Relations
Tel.: +49 2203 601-3959
Mailto:falk.dambowsky(at)dlr.de

Dr. Hans Schlager
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2510
mailto:hans.schlager(at)dlr.de

]]>
NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-1018Tue, 05 Dec 2017 12:22:00 +0100MPE - Nächste vollständige Himmelsdurchmusterung gesicherthttps://bayern-photonics.de/Die nächste Generation des Sloan Digital Sky Survey (SDSS-V) kann ihre Kartierung des gesamten Himmels fortsetzen aufgrund einer Finanzierung von 16 Millionen US-Dollar durch die Alfred P. Sloan Foundation. Der Start für die bahnbrechende spektroskopische Untersuchung des gesamten Himmels für eine nächste Entdeckungswelle wird voraussichtlich 2020 beginnen, kurz nachdem das am MPE gebaute eROSITA-Röntgenteleskop seine Arbeit aufgenommen haben wird. Der Start des SDSS-V-Programms ist ein wichtiger Meilenstein für das eROSITA-Team am MPE. Mit seiner hohen Empfindlichkeit, seinem großen Sichtfeld und seiner hohen Effizienz bei der Vermessung revolutioniert eROSITA an Bord der SRG die Röntgenastronomie. Bereits in den ersten zwölf Monaten nach der für 2019 geplanten Himmelsdurchmusterung wird eROSITA so viele neue Himmelskörper entdecken, wie heute bekannt sind und alle Röntgenmissionen aus mehr als 50 Jahren Erkundungszeit vereinen. SDSS-V wird die erste Weltklasse-Einrichtung sein, die in einer systematischen, groß angelegten Follow-up-Kampagne der eROSITA-Umfrage in einem so genannten Black Hole Mapper "starten wird. Dank dieser Anstrengungen werden die Wissenschaftler des MPE und Mitglieder des eROSITA-Konsortiums in der Lage sein, die Rotverschiebung (und damit die Entfernung) für Hunderttausende von Röntgenquellen (hauptsächlich supermassiven Schwarzen Löchern und Galaxienhaufen), die eROSITA neu entdeckt hat, genau zu messen.

Pressemeldung MPE: http://www.mpe.mpg.de/6838787/news20171116

Kontakt:
Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, Garching
Dr. Hannelore Hämmerle
MPE Pressesprecherin
Telefon:+49 (0)89 30000 3980
Fax:+49 (0)89 30000 3569
E-Mail senden

]]>
NewsPressemeldungForschung und WissenschaftAus den MitgliedsunternehmenNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-989Fri, 10 Nov 2017 19:11:00 +0100Mischung von Treibhausgasen über dem Atlantik vermessenhttps://bayern-photonics.de/Das Forschungsflugzeug HALO hat im Oktober 2017 bei Messflügen von Shannon/Irland aus den Transport und die Mischung von Treibhausgasen in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre vermessen. Die Messkampagne liefert neue Erkenntnisse über Ursprung, Verteilung und Lebensdauer der Spurenstoffe an der klimasensitiven Grenze dieser atmosphärischen Schichten. Das nationale Verbundprojekt WISE (Wave Drive ISentropic Exchange) unter der Leitung des Forschungszentrums Jülich und der Universität Mainz mit Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ermöglicht die Präzisierung heutiger Klimamodelle. "Tropenstürme und Hurrikans über dem West-Atlantik, Frontensysteme oder der asiatische Monsun sorgen für einen sehr effektiven Transport von klimarelevanten Spurenstoffen aus Bodennähe in höher gelegene Luftschichten", erklärt Prof. Dr. Peter Hoor von der Universität Mainz, der ein Koordinator der Kampagne ist. "Die mit Wasserdampf und anderen Spurenstoffen angereicherten Luftmassen werden dann mit dem sogenannten Jetstream nach Europa transportiert und dabei vermischt, sodass die Auswirkungen dieser Wetterphänomene auch bei uns messbar werden", ergänzt Prof. Dr. Christiane Voigt vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. „Durch die Messungen haben wir jetzt ein deutlich genaueres Bild, wie sich die Spurenstoffe über dem nördlichen Atlantik verteilen und wie Wolken die Stabilität der Atmosphärenschichten und damit die Verteilung der Spurengase beeinflussen“, so Voigt weiter.Für die Messungen flog das vom DLR betriebene Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Aircraft) insgesamt 17 Mal über dem Atlantik. „Die Flüge dauerten in der Regel neun bis zehn Stunden und führten weit hinaus auf den Ozean“, sagt Andreas Minikin von den DLR-Flugexperimenten. "In 13 bis 14 Kilometern Höhe flog HALO meist in enger Abstimmung mit der Flugsicherung über dem transatlantischen Flugverkehr." Das Forschungsflugzeug HALO zeichnet sich durch besondere Reichweite und Flughöhe aus.

Spurengase heizen Kältezone
Die aktuelle Messkampagne bestätigte die Erkenntnisse des Jülicher Koordinators der Forschungskampagne Prof. Martin Riese, dass sich Konzentrationsänderungen der Treibhausgase Wasserdampf und Ozon im relativ kalten Bereich der Atmosphäre zwischen etwa fünf und 20 Kilometern über dem Meeresspiegel besonders stark auf die Temperatur am Boden auswirken. Gerade im sehr kalten Grenzbereich zwischen der Troposphäre und der darüber liegenden Stratosphäre beeinflussen Spurengas-Änderungen unser Klima damit signifikant.
Die wichtigen Treibhausgase Wasserdampf und Ozon konnten dabei erstmals gleichzeitig mit dem vom DLR entwickelten Differentiellen Absorptions Lidar (DIAL) mit sehr hoher Genauigkeit und großer Abdeckung vermessen werden. Darüber hinaus liefert es auch Informationen über Eigenschaften von hohen Eiswolken und deren Einfluss auf die Austauschprozesse in der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre.
Auch die Beobachtung von Stickoxiden in dieser atmosphärischen Grenzregion ist von besonderem Interesse, um die Dynamik der Austauschprozesse zwischen den Atmosphärenschichten zu erkennen. "Seit über 20 Jahren können wir die Konzentration der reaktiven Stickoxidverbindungen in der Atmosphäre mit sehr guter Genauigkeit vermessen", erklärt  der Atmosphärenforscher Dr. Helmut Ziereis vom DLR Institut für Physik der Atmosphäre. "Für HALO haben wir das Instrument nochmals verbessert." Die atmosphärische Konzentration der Stickoxide wird durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Quellen bestimmt. In der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre ist neben Blitzen und Luftverkehrsemissionen die Stratosphäre selbst die größte lokale Quelle für die langlebigen Stickoxidverbindungen. Hinzu kommen natürlich auch die Stickoxide, die vom Boden nach oben transportiert werden. Daher eignet sich die Messung von Stickoxiden besonders gut als Marker zur Charakterisierung des Austausches der Luftmassen zwischen der Troposphäre und der Stratosphäre.
Die Verteilung der Spurenstoffe wird über Europa durch den interkontinentalen Transport von Luftmassen aus Asien und Amerika stark verändert. Zum Nachweis von Luft aus asiatischen oder amerikanischen Regionen nutzen die Forscher das Massenspektrometer AIMS. Mit dem Messinstrument können Schwefelverbindungen und andere säurehaltige Spurenstoffe in sehr geringen Konzentrationen hochaufgelöst nachgewiesen werden, um auf die Herkunft der Luft zu schließen. "Wir möchten herausfinden, welche meteorologischen Situationen die Zusammensetzung der Luftmassen über Europa besonders stark beeinflussen und welche Prozesse die Durchmischung von Luftmassen verstärken," ergänzt Prof. Christiane Voigt vom DLR. Denn erst durch Mischung verändert sich die Zusammensetzung der Luft in der klimasensitiven oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre langfristig. "Außerdem möchten wir den Einfluss  von Eiswolken auf diese atmosphärische Schicht untersuchen," so Voigt weiter. Frühere Messkampagnen mit HALO haben gezeigt, dass Eiswolken direkt den Strahlungshaushalt der oberen Troposphäre und unteren Stratosphäre und somit das Klima verändern. Bei WISE wurde nun von den Wissenschaftlern ergänzend erforscht, in welchem Ausmaß die Eiswolken auch den Transport und die Vermischung in dieser klimasensitiven atmosphärischen Schicht verändern können.

Die Partner
Partner im Verbundprojekt WISE (Wave-driven ISentropic Exchange) sind neben dem Forschungszentrum Jülich und der Universität Mainz das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Karlsruher Institut für Technologie, die Universitäten Heidelberg, Frankfurt und Wuppertal, sowie die Physikalisch-Technische Bundesanstalt. Die wissenschaftlichen Flüge werden von einem rund 90-köpfigen Team unterstützt.
Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. HALO wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft beschafft. Der Betrieb von HALO wird von der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, dem Forschungszentrum Jülich, dem Karlsruher Institut für Technologie, dem Deutschen Geoforschungszentrum und dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung getragen. Das DLR ist zugleich Eigner und Betreiber des Flugzeugs.

Den gesamten Artikel finden Sie unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-24846/#/gallery/28994

Kontakt:

Falk Dambowsky
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Media Relations
Tel.: +49 2203 601-3959
Fax: +49 2203 601-3249

Prof. Dr. Christiane Voigt
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2579
Fax: +49 8153 28-1841

Dr. Andreas Minikin
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Flugexperimente
Tel.: +49 8153 28-2538

Dr. Helmut Ziereis
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2542

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-991Fri, 10 Nov 2017 08:00:00 +0100Cyber-Sicherheit in der Luftfahrt und Feuermanagement auf der Erde:https://bayern-photonics.de/Innovative Anwendungen zur Erdbeobachtung und zur Satellitennavigation gewinnen europäische Wettbewerbe. Cyber-Sicherheit und Feuerdetektion aus dem All: diese beiden Ideen haben den diesjährigen Spezialpreis des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) im Rahmen des "European Satellite Navigation Competition (ESNC)" und "Copernicus Masters" gewonnen. Die Wettbewerbe küren innovative Nutzungsideen zur Erdbeobachtung und zur Satellitennavigation.Cyber-Sicherheit in der Luftfahrt
Digitalisierung in der Luftfahrt - das ist nichts Neues mehr, dafür ist die Wirkung umso tiefgreifender. Digitale Innovationen sind für die Zukunftsfähigkeit der Luftfahrt von großer Bedeutung. Dadurch müssen Sicherheitsstrategien neu gedacht werden. Dazu gehört auch das Thema Cyber-Sicherheit. "Sicherheitsmodelle zu entwickeln oder anzupassen ist eine wichtige Entscheidung," erklärte Professor Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. "Die Digitalisierung ist für die Luftfahrt zukunftsweisend. Die darin liegenden Potenziale müssen genutzt werden und die Risiken erkannt und abgesichert werden."
Der DLR-Spezialpreis des European Satellite Navigation Competition geht nach Litauen. Saulius Rudys, Wissenschaftler an der Vilnius University in Litauen, hat ein System entwickelt, das die Sicherheit im Luftverkehr weiter erhöhen soll. Das ADS-B (Automatic Dependent Surveillance-Broadcast) System ist eine übliche Transponder-Technologie, bei der jedes Flugzeug neben weiteren Informationen seine GPS-Position ausstrahlt. Das System ist für die Flugsicherung und die Vermeidung von Kollisionen zwischen Flugzeugen unabdingbar. "Allerdings ist ein solch wichtiges System anfällig für Angriffe von Hackern. Die Sicherheit der Passagiere ist in so einem Fall gefährdet," betont Rudys.
Um die ADS-B-Sicherheit zu verbessern, hat er Methoden und Hardware für ein zusätzliches Authentifizierungsverfahren entwickelt. Damit ist auch im Falle eines Ausfalls von globalen Satellitennavigations-Infrastrukturen (GNSS) wie GPS die Sicherheit gegeben. Das System arbeitet nach dem Prinzip der Funkpeilung. Es ist vollständig mit dem üblichen ADS-B System kompatibel. Die Hauptkomponente bildet das Schlitzantennensystem, das kaum Luftwiderstand erzeugt. Da sein modifiziertes System erlaubt, die Richtung und den Abstand zum Flugzeug zu bestimmen, kann es mit reduzierter Genauigkeit und ohne GNSS-Signal funktionieren. Das System ist widerstandsfähig gegen Spoofing (Manipulation) und Jamming (Störungen ).

Feuer aus dem All erkennen
Fernerkundung aus dem Weltall ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen. Besonders interessant wird es dann, wenn Anwendungen lebensrettend und sicherheitsrelevant für die Bevölkerung und für die Umwelt sind. "Die schnelle Beschaffung, Aufbereitung, Analyse und Bereitstellung von Satellitendaten bei Natur- und Umweltkatastrophen, für humanitäre Hilfsaktivitäten und für die zivile Sicherheit weltweit wird in Zeiten des globalen Wandels immer wichtiger," betont Professor Pascale Ehrenfreund.
Gernot Rücker von der Münchner Firma ZEBRIS hat firemaps.net ins Leben gerufen und mit dieser Plattform den Copernicus DLR Spezialpreis gewonnen. Seine Plattform liefert Informationen zu Wald- und Buschbränden. Genutzt werden dafür verschiedene Erdbeobachtungssatelliten, die aus dem All regelmäßig Daten aufnehmen.
Wald- und Buschbrände machen ungefähr sechs Prozent der globalen Treibhausgasemissionen aus. firemaps.net unterstützt Schutzgebietsmanager und Entscheider in der Umweltpolitik durch die Bereitstellung belastbarer, aktueller und historischer Informationen über verbrannte Flächen, über die verbrannte Biomasse und die Feueremissionen.

Welche Informationen erhält die anfragende Stelle:

  • Wann war das Start- und Enddatum dieses Feuers?
  • Wie viel Biomasse wurde durch dieses Feuer verbrannt?
  • Wie hoch ist die geschätzte Menge an Treibhausgasen, die durch das Feuer verursacht wurden?
  • Welche Vegetationstypen sind von dem Feuer betroffen?

Mit diesen Informationen können Management-Strategien entwickelt und unterstützt werden. Zudem wird den zahlreichen Berichtspflichten von Schutzgebieten und Umweltbehörden entsprochen. "Wir stellen Feuerinformationen für Schutzgebiete, Nationalparks oder auch für ganze Länder zur Verfügung" erklärt Gernot Rücker. Die Feuerexperten vor Ort erhalten aktuelle Lagebilder von Bränden ebenso wie fertig aufbereitete Statistiken und Analysen zum Feuergeschehen. Neben den aufbereiteten Informationen haben die Nutzer auch Zugriff auf aktuelle und historische Satellitenbilder, die das Feuergeschehen illustrieren.

Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-24909

Kontakt:

Miriam Poetter
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR)
Kommunikation Oberpfaffenhofen
Tel.: +49 8153 28-2297
Fax: +49 8153 28-1243

Robert Klarner
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Technologiemarketing
Tel.: +49 8153 28-1782
Fax: +49 8153 28-1780

Gunter Schreier
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum; Leitungsbereich
Tel.: +49 8153 28-1375

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-987Wed, 08 Nov 2017 15:38:52 +0100Protect Laserschutz: Flexible und individuelle Lösungen bei großflächigen Laserabschirmungenhttps://bayern-photonics.de/Die Protect Laserschutz GmbH bietet Laserschutzkabinen mit Laserschutzfenstern und Interlocksysteme nach kundenspezifischem Anforderungsprofil sowie Gefährdungsanalysen vor Ort. Mobile Laserschutzabschirmung: Für stets ausreichenden Schutz bei Wartungsarbeiten greifen Service-Techniker oft auf die leichte und tragbare Laserschutzabschirmung isoPROTECT-Service für alle Wellenlängen zurück. Download als PDF-Datei:
Protect Laserschutz: Flexible und individuelle Lösungen bei großflächigen Laserabschirmungen

Laserschutzkabinen mit zertifizierten Materialien nach DIN EN 12254 / CE
In vielen Bereichen der modernen, industriellen Fertigung ist die Anwendung von Lasern nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Eine schützende Abschirmung des Arbeitsbereichs ist aus Gründen des Arbeitsschutzes unersetzlich, da bei der Materialbearbeitung mit hohen Leistungen gearbeitet wird.
Die Protect Laserschutz GmbH unterstützt bei der Konfiguration nach dem individuellen Anforderungsprofil mit Hilfe dreier Schritte:

1. Prüfung vor Ort
Zunächst ist die genaue Ausgestaltung der Laserschutzkabine wichtig. Daher müssen die örtlichen Gegebenheiten begutachtet und folgende Fragen geklärt werden:
• Wie müssen die Abmessungen der Kabine aussehen?
• Wie können die Elemente der Laserschutzkabine befestigt werden?
• Gibt es zusätzliche zu berücksichtigende Aspekte wie z.B. die Bewegungsachse von Maschinen.
Um sich ein genaues Bild von den kundenspezifischen Anforderungen vor Ort zu machen, tritt ein Servicemitarbeiter persönlich mit dem Kunden in Kontakt.
2. Auswahl des Laserschutzmaterials
Anhand der übermittelten Laserparameter kann das optimale Material ausgewählt werden. Sämtliche Laserschutzabschirmungen sind nach DIN EN 12254 zertifiziert und entsprechend mit dem CE-Kennzeichen versehen.
Die Montage wird von der Protect Laserschutz GmbH vor Ort ausgeführt.
3. Zusatzoptionen
Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, die Laserschutzkabine an die Kundenwünsche anzupassen.
Zu weiteren Laserschutzelementen zählen Laserschutzfenster, Laserschutzvorhänge und Flügel- oder Schiebetüren und insbesondere das Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10 (Interlock).
Eine Vorrichtung zur automatischen Materialzufuhr kann ebenfalls in die Kabine integriert werden.
Auf Wunsch kann die Abnahme der Laserschutzkabine nach DIN EN 60825-4 vorgenommen werden.

Aktive Überwachung von Laserapplikationen: Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10
Das Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10 dient der aktiven Überwachung von Laserapplikationen über die Interlock-Kontakte, die Stromzufuhr oder die Strahlfallen.
Volle Flexibilität für jedes Anwendungsprofil bieten die vielfältigen Eingänge zur Integration von mechanischen oder magnetischen Türkontakten, Warnleuchten, Notaus-Schaltern, Laserschutzrollos und Laserschutzvorhängen.

Tragbare Laserschutzwand isoPROTECT-Service Set
Für Wartungsarbeiten von Servicetechnikern vor Ort, z. B. am offenen Lasersystem bietet sich die transportable Laserschutzwand isoPROTECT-Service an. Das Laserschutzmaterial isoPROTECT ist geeignet für alle Wellenlängen von 180-11000 nm.
Schutzstufen
D AB7 + R AB3              180-315
D AB5                           315-1050
D AB4                           > 1050-1400
I AB7 + R AB6 + M AB9 315-1400
D AB2                           > 1400-11000
Die Standardausführung als isoPROTECT-Service Set umfasst:
• 3 Paneele mit der Gesamtabmessung 2,0 x 3,0 m (HxB)
• Gewicht: ca. 4,5kg
• Farbe: beidseitig schwarz
Durch zusätzliche Paneele, Abmessung 2,0 x 1,0 m (HxB) kann das System einfach mittels Klettband verbunden und erweitert werden. Durch Aufstellung im Rechteck kann eine kabinenähnliche Abschirmung erreicht werden.
Der Aufbau ist durch steckbare Aluprofile ohne zusätzliche Hilfe möglich und kann bequem in einer Tragetasche transportiert werden.

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-986Wed, 08 Nov 2017 11:38:53 +0100BMBF-Fördermaßnahme: Hybride Materialien - Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenzialehttps://bayern-photonics.de/Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen industriegeführter vorwettbewerblicher Verbundprojekte, die das Themenfeld "Hybride Materialien − Neue Möglichkeiten, Neue Marktpotenziale (HyMat)" adressieren.In Hybridwerkstoffen werden Materialien unterschiedlicher Werkstoffklassen zu einem neuen Werkstoffsystem so kombiniert, dass sich die Vorteile aller Komponenten ergänzen und/oder neue Eigenschaften möglich werden. In der Werkstoffplattform HyMat werden ausschließlich solche Hybridmaterialien betrachtet, die bereits einen gewissen technologischen Reifegrad (Technology Readiness Level, TRL1) erreicht haben und deren breites Anwendungspotenzial bereits nachgewiesen ist. Der TRL beschreibt die Entwicklungsstufe einer Technologie, eines Verfahrens oder einer Dienstleistung. Ausgangspunkt zu Projektstart ist der Status quo der bisher erreichten Entwicklungsstufe einer werkstoffbasierten Technologie, eines Verfahrens oder einer Dienstleistung, die spezifisch zu beschreiben ist (TRL 4-7). Der TRL der Hybridmaterialien kann dabei von Material zu Material variieren. Darüber hinaus muss die mit dem Projekt zu erreichende Entwicklungsstufe zuvor klar definiert werden und mit einer Steigerung des technologischen Reifegrads einhergehen, also beispielsweise in einer Demonstrations- oder Pilotanwendung münden. Eine Konkretisierung auf bestimmte Hybridmaterialien oder Gruppen von Innovationshemmnissen erfolgt im Rahmen von einzelnen Aufrufen.

Dabei sollen insbesondere Defizite adressiert werden, die eine breite Marktfähigkeit bislang verhindert haben. Es kann sich dabei sowohl um wissenschaftlich-technologische Defizite (z. B. Fügeverfahren, Verarbeitung, Einbindung in den Produktionsablauf) als auch um regulative (Normung/Zulassung) oder andere Defizite (z. B. Anforderungen an die Recyclingfähigkeit, Wirtschaftlichkeit) handeln. Das heißt, es geht nicht um die Entwicklung völlig neuer Hybridmaterialien, sondern um deren Verbesserung/Weiterentwicklung/Erprobung auf dem Weg zur Marktfähigkeit, beispielsweise die Adressierung der genannten Defizite. Beispielsweise seien hier die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und der Energie-/Ressourceneffizienz, die Steigerung der Nutzungs- und Lebensdauer sowie die Verbesserung der Verarbeitung und Einbindung in den Produktionsprozess genannt. Im Bereich der Zulassung und Zertifizierung werden normungsvorbereitende Entwicklungstätigkeiten gefördert.

]]>
NewsFördermaßnahmen / BekanntmachungenPhotonics BWbayern photonicsOptence e.V.OptecNetoptonetPhotonicNet GmbHHanse Photonik
news-977Mon, 06 Nov 2017 12:08:32 +0100SAVE THE DATE - 2. OptecNet Jahrestagunghttps://bayern-photonics.de/Die 1. OptecNet Jahrestagung im Kurfürstlichen Schloss in Mainz im März diesen Jahres war ein voller Erfolg. Über 200 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung und 47 Aussteller präsentierten sich auf der begleitenden Ausstellung – mit durchweg positivem Feedback. Wir freuen uns daher schon auf die 2. OptecNet Jahrestagung, die am 20./21. Juni 2018 in Berlin im Harnack Haus stattfinden wird. Sie haben bereits jetzt die Möglichkeit, sich für die begleitende Ausstellung anzumelden oder sich ein Sponsorenpaket zu sichern. Informationen hierzu finden Sie in den untenstehenden Links. Bitte beachten Sie auch unseren Frühbuchertarif bis 01. März für die Teilnahme an der begleitenden Ausstellung.

Herzlichen Dank bereits jetzt an Berliner Glas KGaA, die die Veranstaltung als Goldsponsor unterstützen!

Die vier Themenblöcke der kommenden Veranstaltung sind:

  • Digitalisierte Produktion: Messtechnik
  • Photonic Integrated Circuits (PIC)
  • Photonik für Fahrzeuge der Zukunft
  • Digitalisierte Produktion: Lasertechnik

Hier können Sie sich zur Veranstaltung anmelden: http://optecnet.de/veranstaltungen/veranstaltung/2-optecnet-jahrestagung-497/

Hier finden Sie weitere Informationen zum vorläufigen Programm, zu den Sponsorenpaketen und zur begleitenden Ausstellung: http://optecnet.de/jahrestagung/jahrestagung-2018/

]]>
Aus den NetzenNewsOptecNetPhotonics BWOptence e.V.bayern photonicsoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-955Wed, 25 Oct 2017 10:18:27 +0200BMWi: Förderprogramm „go-digital” – ab jetzt können Anträge eingereicht werdenhttps://bayern-photonics.de/Die zweite Phase des Förderprogramms „go-digital”, mit dem das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich des Handwerks dabei unterstützt, die Digitalisierung im eigenen Betrieb voranzutreiben, ist gestartet. Ab sofort können für Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten Projektanträge für „go-digital” gestellt werden.Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Für den künftigen Erfolg von Unternehmen ist es wichtig, neue Geschäftsfelder zu erschließen und die Digitalisierung in den Geschäftsprozessen fest zu etablieren. Unser Programm „go-digital” unterstützt gerade kleine und mittlere Unternehmen bei diesem Prozess. Praxisnahe Beratungsleistungen werden geboten, damit KMU mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Online-Handel, bei der Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt halten können. Das geht von der Analyse bis zur Umsetzung konkreter Maßnahmen. Die Unternehmen werden entlastet, können sich in der digitalen Welt orientieren und deren Chancen nutzen. So treten sie besser gewappnet in den zunehmenden internationalen Wettbewerb.”

In der ersten Phase von „go-digital” haben interessierte Beratungsunternehmen eine Autorisierung beantragt. Die ersten 200 Beratungsunternehmen werden ab heute für „go-digital” autorisiert. Damit beginnt die zweite Phase: KMU können zukünftig auf der Website des Programms das für sie passende Beratungsunternehmen auswählen, um sich unternehmensspezifisch beraten zu lassen. Dabei übernehmen die Beratungsunternehmen die komplette administrative Projektabwicklung von der Antragsstellung bis hin zur Berichterstattung. So kann das Unternehmen wertvolle Zeit in sein Kerngeschäft und die Digitalisierung investieren. „go-digital” bietet Unterstützung in den Modulen Digitalisierte Geschäftsprozesse, Digitale Markterschließung und IT-Sicherheit.

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/foerderprogramm-go-digital.html

]]>
Fördermaßnahmen / BekanntmachungenPhotonics BWOptecNetOptence e.V.bayern photonicsoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-951Tue, 17 Oct 2017 10:26:35 +0200Innovative Piko- und Femtosekunden-Laser von Spark Lasershttps://bayern-photonics.de/Der Wesslinger Photonik-Vertriebsdienstleister Laser 2000 GmbH nimmt mit Spark Lasers einen neuen Lieferanten in sein Portfolio auf.Das 2015 im französischen Bordeaux gegründete Unternehmen entwickelt und produziert die weltweit kompaktesten Pikosekunden- und Femtosekunden-Laser für die Mikromaterialbearbeitung, Biophotonik und Multiphotonen-Spektroskopie. Spark Lasers steht für höchste Qualitätsstandards mit Hilfe der besten heute verfügbaren Photoniktechnologien. Gerade das innovative und justagefreie Design macht sie zu idealen Laserquellen. Aufgrund der ultraschnellen und zuverlässigen Laser wurde Spark Lasers vor Kurzem mit dem i-LAB 2017 ausgezeichnet, dem renommierten 19. Französischen "National Innovative Technology & Business Creation Award". i-LAB ist ein jährlich stattfindender nationaler Wettbewerb, der vom französischen Forschungsministerium in Partnerschaft mit der BPR-Bank organisiert wird, um die besten Projekte innovativer Technologieunternehmen zu unterstützen. Schon heute verkauft Spark Lasers seine Laser weltweit in China, Südkorea, Japan, Singapur, den USA, Deutschland, Großbritannien, Schweiz und Israel sowie an renommierte Forschungseinrichtungen, z.B. Boston University (USA), UCL (GB), CEA & CNRS (Frankreich) und Zhejiang University (China) – ein klares Zeichen für die anerkannte und geschätzte Qualität der Produkte. "Wir freuen uns sehr, unseren Kunden mit Spark Lasers einen neuen Lieferanten für extrem kompakte kurzpulsige Festkörperlaser bieten zu können, dessen innovative Entwicklungen wir in den nächsten Wochen sukzessive in unser umfangreiches Portfolio integrieren werden und mit dem wir den Markt in Deutschland erheblich in Bewegung bringen wollen.", so Armin Luft, Geschäftsführer der Laser 2000 GmbH. Von Seiten Spark Lasers pflichtet Pascal Dupriez, Präsident und CEO, bei: "Deutschland ist ein unverzichtbarer Markt, ganz besonders für uns in der Laser-Industrie. Seine Dynamik ist unglaublich! Daher ist es das Ziel von Spark Lasers gewesen, eine Vertretung in Deutschland zu etablieren. In diesem Sinne sind wir über die neue Zusammenarbeit sehr erfreut, denn die Laser 2000 GmbH ist einer der wichtigsten Distributionsunternehmen auf dem deutschen Markt."

Wessling, 12.09.2017

Kontakt:
Marco Golla
Laser 2000 GmbH
Argelsrieder Feld 14
82234 Wessling
Tel.: +49 (0) 8153 - 405 - 39
Fax: +49 (0) 8153 - 405 - 33
Email: m.golla(at)laser2000.de

 

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-944Wed, 11 Oct 2017 11:41:46 +0200Impulslaserdioden entsprechen höchsten Qualitätsanforderungenhttps://bayern-photonics.de/Qualifizierung für die AutomobilindustrieErstmals wurde ein Produkt von LASER COMPONENTS für den Einsatz in der Automobil­industrie qualifiziert. Die Impulslaserdioden mit einer Wellenlänge von 905 nm sind ­Schlüsselkomponenten für die lasergestützte Entfernungsmessung (LiDAR – Light Detection and Ranging), wie sie zum Beispiel bei selbstfahrenden Autos eingesetzt wird. Die Automobilbranche ist für ihre besonders hohen Qualitätsanforderungen bekannt. Das betrifft auch elektronische Bauteile: Im Rahmen eines „Production Parts Approval Process Report“ muss der Hersteller die gesamte Produktionslinie dokumentieren und qualifizieren. Akzeptiert werden nur Unternehmen, deren Fertigung den Umwelt- und Zuverlässigkeits­richtlinien des Automotive Electronics Council (AEC) entspricht. Besonders anspruchsvoll sind die Automobilunternehmen, wenn es um die Funktionsfähigkeit unter extremen Umwelt­bedingungen geht. Während in den meisten Industriezweigen die Temperatur in einer Fabrikhalle als Referenzwert genommen wird, muss die Elektronik eines Autos auch unter arktischen oder tropischen Klimabedingungen einwandfrei funktionieren. Daher werden die Komponenten für einen Temperaturbereich von -40°C bis 105°C getestet. Ähnlich strenge Maßstäbe gelten unter anderem für Luftfeuchtigkeit und mechanische Erschütterungen. „Bisher sind unsere Impulslaserdioden vor allem bei klassischen Scanner-Anwendungen ­erfolgreich. Mit Projekten wie dem autonomen Fahren steigt nun auch die Nachfrage aus der Automobilbranche“, erklärt Winfried Reeb, Leiter des Geschäftsbereichs Aktive ­Technologien bei LASER COMPONENTS. „Die erste Qualifizierung beweist, dass wir auch für diesen anspruchsvollen Zukunftsmarkt gerüstet sind.“

Weitere Produktinformationen: Impulslaserdioden bei 905 nm

Kontakt:
Dr. Mike Hodges
Laser Components GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching
Tel.: +49 (0) 8142 2864-50
Fax: +49 (0) 8142 2864-11
Email: m.hodges(at)lasercomponents.com

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-943Tue, 10 Oct 2017 17:10:57 +0200Informationsveranstaltung zur EU-Forschungsförderung https://bayern-photonics.de/für IKT, Luft- und Raumfahrt unter Horizon 2020 und EUREKA Eurostars. 2018 startet das letzte Arbeitsprogramm (2018-2020) des aktuellen EU-Rahmenprogramms Horizon 2020. Die Ausschreibungen werden im Herbst veröffentlicht, entsprechende Entwürfe liegen bereits vor. Die ersten Deadlines für diese Ausschreibungen werden im Frühjahr 2018 liegen. Als thematisch offenes Förderprogramm richtet sich EUREKA Eurostars speziell an forschungstreibende kleine und mittlere Unternehmen und bietet einen guten Einstieg in die europäische Förderlandschaft. Die erste Deadline 2018 ist ebenfalls für das Frühjahr 2018 angekündigt.Weitere Informationen zum Download hier!

Termin:
21. November 2017; 12:30 bis 18:30 Uhr

Ort:
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie,
Festsaal, Prinzregentenstr. 28, 80538  München

]]>
Aus den NetzenFördermaßnahmen / BekanntmachungenNewsNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-934Tue, 10 Oct 2017 10:04:00 +0200Neuroscience: In-vivo all-optical interrogation of neural networkshttps://bayern-photonics.de/Understanding neuronal communication. Understanding ongoing processes within the brain at the cellular level enables us to determine the physiological basis of cognition and nurtures our hopes of curing brain diseases which are nowadays difficult to medicate or are considered as immedicable. In order to understand neural processes it is important to be able to both record the activity of large numbers of neurons and to manipulate and probe that activity to uncover functional network structure and links to cognition and behavior. In a groundbreaking experiment neuroscientists from the group of Professor Michael Häusser at University College London have succeeded in observing and controlling the activity of defined cell types at an unprecedented level. The underlying learning loop includes behavioral tasks, imaging of activity patterns in the brain, and replaying the same patterns in the identified specific functional neurons (Fig. 1). Cellular resolution functionally defined optogenetics has thus moved from being a ‘dream experiment’ to a real application, enabling a deeper insight into neuronal communication.Download Article:Neuroscience: In-vivo all-optical interrogation of neural networks

Authors: Patrizia Krok (Menlo Systems), Michael Mei (Menlo Systems), Nick Robinson (UCL)

Contact email address:p.krok(at)menlosystems.com

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNetPhotonicNet GmbHPhotonics BWOptence e.V.
news-935Mon, 09 Oct 2017 12:20:00 +0200Vier-Farben-Laser für Mikroskopiehttps://bayern-photonics.de/TOPTICA’s laser combiner engine iChrome CLE includes four laser sources in one compact box. It provides up to 20 mW of output power at 405, 488, 561 and 640 nm each. All integrated wavelengths are overlapped in one output fiber and an automatic alignment procedure (COOLAC) guarantees an optimal beam position. This enables a straightforward plug & play installation and an unsurpassed stability over the system’s lifetime. The integrated lasers are controllable via a unified user interface (analog and digital inputs, as well as RS232 and Ethernet). TOPTICA also provides a ready-to-use, user-friendly control software and a powerful command set for full OEM integration. The multi-laser system features unique modulation capabilities up to 1 MHz analog and digital modulation frequency. The iChrome CLE is the first all-diode laser combiner, including a diode-based 561 nm FDDL (Frequency Doubled Diode Laser) laser source. This unique design guarantees identical modulation behavior for all laser lines. Complete-Off is another advantage of this all-diode design, since it guarantees that all lasers including the 561 nm line do not emit any residual light in the ”Off” state – even if modulated at 1 MHz.
Providing 405, 488, 561 and 640 nm, the iChrome CLE is an excellent laser light source for microscopy, especially optimized for confocal microscopy. The combination of these colors enables excitation of the majority of popular fluorophores with only one fully integrated device. The small footprint, low heat load and low power consumption make the iChrome CLE very economic and easy to integrate.

Kontakt:
Dr. Tim Paasch-Colberg
Director Marketing
TOPTICA Photonics AG
Lochhamer Schlag 19
D-82166 Graefelfing/Munich
Tel.: +49 89 858 37 - 123
Fax: +49 89 858 37 - 200
tim.paasch-colberg(at)toptica.com
http://www.toptica.com

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNet
news-941Mon, 09 Oct 2017 12:10:00 +0200Staffelstabübergabe bei Blackbird Robotersystemehttps://bayern-photonics.de/Laserschweiß-Profis erweitern mit Karl Christian Messer die Geschäftsführung. Blackbird Robotersysteme GmbH, der Technologieexperte für Remote-Laserschweißen, stellt sich für seinen internationalen Wachstumskurs neu auf. Seit dem 1. September 2017 erweitert Karl Christian Messer die Geschäftsführung vorübergehend auf vier Personen. Nach einer umfassend angelegten Übergangsphase verlässt der Mitgründer und bisherige Geschäftsführer Dr. Wolfgang Vogl zum Jahresende das Unternehmen und widmet sich einer Neugründung im Umfeld des ‚Industrial Internet of Things‘ (IoT). Für Blackbird Robotersysteme unterstreicht dieser Schritt die Tatsache, dass sich das Unternehmen erfolgreich zu einem soliden mittelständigen Betrieb innerhalb der SCANLAB-Gruppe weiterentwickelt hat, dessen Wachstumskurs auch unabhängig von den Firmengründern erfolgreich weiterverfolgt werden kann. Seit 2008 steht Blackbird Robotersysteme für intelligente Systemlösungen im Bereich robotergestütztes Laserschweißen. Die eigenentwickelte Steuerungstechnik und Anwendersoftware wird mit Scan-Systemen des Schwesterunternehmens SCANLAB zu leistungsfähigen Schweißsystemen kombiniert. Das Produktspektrum orientiert sich konsequent an den Anforderungen der Kunden aus der Automotive-Branche sowie aus anderen Industriezweigen und bietet zunehmend hochintegrierte Systemlösungen. Gerade die im Juni vorgestellte Produktneuheit eines Laserschweiß-Systems mit OCT-(optische Kohärenztomografie)-Technik zur integrierten Nahtführung und Prozessüberwachung, belegt die strategische Weiterentwicklung zum Systemanbieter. Zudem soll das internationale Wachstum, insbesondere in den Zielmärkten Asien und USA weiter vorangetrieben werden. Im Fokus stehen dabei neben der starken Position in der Automobilindustrie auch neue Märkte für Laserschweiß-Anwendungen wie beispielsweise die Baumaschinenbranche (sogenannte ‚gelbe Ware‘) und die Haushaltsgeräteindustrie (‚weiße Ware‘).
Zum Erreichen der hochgesteckten Ziele ist das richtige Management-Team für die Wachstumsphase ausschlaggebend. Aus diesem Grund übergibt der Mit-Firmengründer Dr. Wolfgang Vogl, dessen Herz für die Herausforderungen von Startups schlägt, den Staffelstab in den nächsten Monaten an einen erfahrenen Unternehmer und pragmatischen Firmenlenker. Wolfgang Vogl begibt sich ab 2018 in ein neues unternehmerisches Abenteuer mit Fokus auf vernetzter Sensortechnik und prüft bereits heute Optionen zur Kooperation mit verschiedenen Unternehmen der SCANLAB-Gruppe.
Am 1. September ist Karl Christian Messer (51) zum Sprecher der Geschäftsführung von Blackbird Robotersysteme ernannt worden. Im Laufe seiner beruflichen Laufbahn war er bei der KUKA AG, PTR Präzisionstechnik und der Linde AG in verschiedenen Vertriebsleitungs-, Produktionsleitungs- und Controlling-Funktionen sowie bei mittelständischen Unternehmen als Geschäftsführer tätig. Karl Christian Messer hat an der Hochschule München Maschinenbau studiert und verfügt zudem über Abschlüsse als Technischer Betriebswirt, Sicherheitsingenieur und Europäischer Schweißfachingenieur. „Mit Karl Christian Messer haben wir einen Glücksgriff gemacht. Nicht nur, weil er ein Branchenkenner und Schweißexperte ist, der die Herausforderungen des Marktes sowohl aus Kundensicht als auch seitens eines Systemanbieters genau kennt. Er ist zudem ein international erfahrener Praktiker, der bereits in Nordamerika, China und Korea intensiv Geschäfte gemacht hat.“ freut sich Dr. Wolfgang Vogl, Mitgründer der Blackbird Robotersysteme GmbH, über die Personalentscheidung. “Es ist genau der richtige Zeitpunkt für die Übergabe der Verantwortung, um ein solides Wachstum zu sichern. Ich blicke auf spannende und erfolgreiche Jahre zurück, die – insbesondere seit Blackbird Teil der SCANLAB-Familie wurde – für faire und partnerschaftliche Zusammenarbeit wie auch nachhaltige Weiterentwicklung stehen.“

Über Blackbird Robotersysteme:
Die Blackbird Robotersysteme GmbH fertigt Systemlösungen für Remote-Laser-Schweißen mit Scan-Optiken. Die spiegelbasierten Strahlablenkeinheiten können nahtlos in industrielle Fertigungsanlagen, insbesondere Roboterzellen, integriert werden. Kernkompetenz ist die Entwicklung leistungsfähiger Steuerungstechnik und intuitiver Anwendersoftware. In Kombination mit 2D- und 3D-Scan-Systemen der Schwestergesellschaft SCANLAB bietet Blackbird Maschinen- und Anlagenbauern weltweit ein breites Spektrum an hoch effizienten, vorintegrierten Lösungen für die Serienfertigung im Automobilbau und in zahlreichen anderen Industriezweigen.

Über SCANLAB:
Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt. Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards.

SCANLAB GmbH
Eva Jubitz
Marketing & Communication
Siemensstr 2a
82178 Puchheim
Tel. +49 (89) 800 746-420
Fax +49 (89) 800 746-199
Email: E.Jubitz(at)scanlab.de
Weitere Informationen finden Sie unter: www.scanlab.de

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-940Mon, 09 Oct 2017 12:00:00 +0200Neuer Geschäftsführer bei LASERVISION GmbH & Co.KGhttps://bayern-photonics.de/Seit dem 01.08.2017 ist es offiziell. Dirk Breitenberger übernimmt als Nachfolger von Peter Bura, der nach 15 Jahren erfolgreicher Tätigkeit in den Ruhestand geht, die Geschäftsleitung der uvex-Tochter Neuer Geschäftsführer bei LASERVISION GmbH & Co.KG.Dirk Breitenberger ist seit 25 Jahren in der UVEX ARBEITSSCHUTZ GmbH in verschiedenen Führungspositionen tätig. Seit 7 Jahren verantwortet er bereits als Director SBU Occupational Health die weltweiten Aktivitäten der UVEX Gruppe im Bereich der individuellen persönlichen Schutzausrüstungen (Korrektionsschutzbrillen, Bildschirmbrillen, Otoplastiken und individuelle orthopädische Problemlösungen). Die Verbindung zu laservision mit Laserschutzbrillen und großflächigem Laserschutz für die Industrie, Medizin und F&E passt damit sehr gut in diesen Themenbereich und schafft eine perfekte Symbiose.

LASERVISION GmbH & Co. KG
Vertrieb/Marketing
Siemensstr. 6
90766 Fürth

Tel:  +49.(0)911.9736-8100
Fax: +49.(0)911.9736-8199
Email:  info(at)lvg.com
Weitere Informationen finden Sie unter: uvex-laservision.de

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNet
news-921Wed, 27 Sep 2017 09:46:44 +0200Nanoscribe zieht in ZEISS Innovation Hub am KIThttps://bayern-photonics.de/Um seine Innovationskraft weiter zu stärken und sein Wachstum in Wissenschaft sowie Industrie weiter auszubauen, wird Nanoscribe, der Spezialist für höchstpräzisen 3D-Druck, in den neu zu errichtenden Innovation Hub auf dem Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ziehen.Mit Baubeginn im Frühjahr 2018 plant ZEISS, hier ein gemeinsam genutztes Forschungs- und Produktionsgebäude zu errichten, um Synergieeffekte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft intensiver zu nutzen und die Ansiedlung von Hochtechnologie- und Digital-Start-ups zu ermöglichen. Die Inbetriebnahme des Gebäudes soll Ende 2019 erfolgen. Die Vertragsthemen werden derzeit zwischen den Beteiligten abgestimmt.

Der Geschäftsführer des Hightech Unternehmens Nanoscribe, Martin Hermatschweiler, ist sich sicher, dass „das Ensemble aus einer inspirierenden Architektur, der engen Anbindung ans KIT und die Vernetzung im Hub unsere Innovationskultur weiter beflügeln wird.“ Außerdem freut er sich, wenn alle Unternehmenseinheiten, die aktuell auf verschiedene Standorte verteilt sind, wieder unter einem Dach vereint sein werden.

Das 30 Mio. Euro Objekt soll mit insgesamt 12.000 Quadratmetern Nutzfläche neben Nanoscribe mehreren jungen Firmen, dem KIT und ZEISS ausreichend Platz für moderne Büros, Labore und Fertigungsarbeitsplätze bieten. Das KIT, dessen dritte - mit Forschung und Lehre gleichrangige - Aufgabe die Innovation ist, kann mit diesem Hub Ausgründungen wie Nanoscribe eine längerfristige Perspektive am Standort geben, da die heute für diese Zwecke vorhandenen Räumlichkeiten völlig ausgelastet sind.

Nanoscribe war 2007 als erste Ausgründung aus dem KIT hervorgegangen, in 2008 erwarb ZEISS Anteile an dem Hightech-Hersteller für 3D-Drucker, der sich binnen kürzester Zeit zum weltweiten Markt- und Technologieführer in diesem Bereich entwickelte. Heute zählen internationale Top-Universitäten, renommierte Forschungseinrichtungen und Innovatoren in der Industrie in über 30 Ländern zum Kundenkreis des prosperierenden Unternehmens. In Kürze werden auch Niederlassungen in den USA und China errichtet sein.

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenPressemeldungPhotonics BWOptecNetbayern photonicsoptonetPhotonicNet GmbHOptence e.V.
news-909Mon, 18 Sep 2017 18:08:00 +0200Light Tec GmbH bezieht neue Büroräume und erweitert seine Kapazitäten in Münchenhttps://bayern-photonics.de/Die steigende Mitarbeiterzahl und die zunehmende Nachfrage nach technischen Schulungen für die Softwareprodukte CODE V, LightTools, LucidShape und RSoft hat uns bewogen neue Räumlichkeiten für die Light Tec GmbH zu finden. Seit Anfang September haben wir nun unseren neuen Firmensitz im Münchner Norden.Die Light Tec GmbH verfügt nun über 2 separate Trainingsräume die es ermöglichen bis zu 20 Teilnehmer im Bereich der optischen Simulationssoftware auszubilden. Außerdem können nun Softwareschulungen und Theoriekurse in den Bereichen lichttechnischer und in der klassisch-abbildenden Optik gleichzeitig stattfinden.

Neue Adresse:
Light Tec GmbH
Pelkovenstraße 143
80992 München
Tel:      +49 89 5790979 12
Fax:     +49 89 5790979 99
http://www.lighttec.fr

Ligth Tec GmbH
Light Tec ist ein etabliertes und wachsendes Unternehmen, das auf die Beratung, den Vertrieb und den technischen Support von führenden optischen Design-Softwareprodukten spezialisiert ist.  Als exklusiver Vertriebspartner, vertreten wir den amerikanischen Hersteller SYNOPSYS® mit den bekannten Softwarepaketen LightTools®, Lucidshape®, CODE V® und RSoft® in Europa. Diese Softwaretools finden Anwendung in diversen Bereichen wie z.B. der Automobilindustrie, Architektur, der LED- und Displayindustrie und im Bereich der klassisch abbildenden Optik sowie in der integrierten Optik, Lasertechnik und Photonik.
Darüber hinaus ist Light Tec als Geräteentwickler und Dienstleister ein führendes Unternehmen im Bereich der Streulichtmesstechnik.

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-908Sat, 16 Sep 2017 15:59:25 +0200Die Mikrobank – von der Idee zum revolutionären Präzisionssystemhttps://bayern-photonics.de/Im Rahmen der Preisverleihung für das beste Q-Set hatte Herr Dr. Aurin Qioptiq Photonics ein Interview gegeben, in dem er über die Geschichte der von ihm erfundenen Mikrobank erzählt. Herr Dr. Aurin, was gab für Sie den Anstoß, sich mit einem optischen Messsystem zu befassen? Aurin: Im Rahmen meiner Diplomarbeit an der Hochschule für Technik in Stuttgart startete ich im Herbst 1961 mit den ersten Versuchsaufbauten für ein neues Gerät, das auf 0,1 Mikrometer genau messen konnte. Gab es das noch nicht am Markt? Aurin: Was es zu der Zeit schon gab, war das sogenannte Perflektometer von Leitz in Wetzlar – ein Längenmessgerät, das auf 0,1 Mikrometer genau messen konnte, z.B. zur Vermessung von Endmaßen. Und was genau wollten Sie messtechnisch verbessern? Aurin: Meine Idee war, mit einem geänderten Strahlengang ein Gerät zu konzipieren, das gegen kleinere Verschiebungen unempfindlicher als das Leitz-Perflektometer ist. Dann sind Sie ins Werkslabor gegangen und haben angefangen?

Aurin: (lacht) Meine ersten Studien fanden am heimischen Küchentisch statt. In der Schlussphase meines Studiums musste meine Frau arbeiten, denn mein Stipendium lief aus. Ich hütete also unsere kleine Tochter, und auf der Wachstuchdecke unserer Küche fertigte ich erste Skizzen und Entwürfe für eine Mikroskoptische Bank an.

Lesen sie hier das vollständige Interview.

Kontakt:
Isabel Haackert
Director Sales & Business Development
Catalog & Technical Sales

Qioptiq | München: +49 (0)89 255 458-555 | Göttingen: +49 (0)551 6935-441
www.qioptiq.com

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
news-907Sat, 16 Sep 2017 14:09:12 +0200SearchLight - das Werkzeug zur Simulation und Optimierung eines Fluoreszenzaufbaushttps://bayern-photonics.de/SearchLight ist ein kostenloses Online-Tool für spektrale Analysen, das es Fluoreszenzmikroskop-Nutzern und Designern von optischen Instrumenten ermöglicht, die spektrale Leistung von Fluorophoren, Filtersätzen, Lichtquellen sowie Detektoren als Komponenten eines Gesamtsystems zu modellieren und zu bewerten. Seine intuitive Benutzeroberfläche macht es einfach, Spektralkomponenten-Spezifikationen zu manipulieren und spektrale Ergebnisse darzustellen.Wer schon einmal vor dem Problem stand, einen Floureszenzaufbau gründlich überprüfen zu müssen und dabei weder Kontrast noch Signalintensität verlieren möchte, für den gibt es jetzt eine Lösung: SearchLight.
SearchLight ist ein " _blank external-link-new-window "Opens internal link in current window">kostenloses  Online-Tool für spektrale Analysen, das es Fluoreszenzmikroskop-Nutzern und Designern von optischen Instrumenten ermöglicht, die spektrale Leistung von Fluorophoren, Filtersätzen, Lichtquellen sowie Detektoren als Komponenten eines Gesamtsystems zu modellieren und zu bewerten. Seine intuitive Benutzeroberfläche macht es einfach, Spektralkomponenten-Spezifikationen zu manipulieren und spektrale Ergebnisse darzustellen. Der integrierte Systemrechner ermöglicht es dem Benutzer, Systemmetriken (einschließlich Signal zu Rauschverhältnis) zu quantifizieren und zu optimieren, zudem können verschiedene Systemkonfigurationen miteinander verglichen werden.

Eine beliebige Anzahl von Spektren kann gleichzeitig aufgezeichnet werden und eine ganze Graphiksitzung lässt sich zur Zusammenarbeit mit Kollegen über eine "Share-Funktion" online teilen. SearchLight-Sitzungen können in einem personalisierten Account gespeichert werden, um sie zukünftig wiederzuverwenden.

SearchLight enthält ein umfangreiches Sortiment von mindestens 750 Fluorophoren, über 100 Lichtquellen, mehr als ein Dutzend Detektoren und Semrocks gesamter Bibliothek von Filtern und Filtersätzen. Der Menüpunkt "MyData" ermöglicht, eigene benutzerdefinierte Datensätze für alle Komponenten, die nicht in der Standardauswahl enthalten sind, hochzuladen und in der Simulation zu nutzen.

Besonderheit ist, dass die Anwendung auch als App (für iOS und Android in den entsprechenden App-Stores) kostenfrei erhältlich ist.

SearchLight bietet:

·         Auswerten und Optimieren von Systemkonfigurationen
·         Speichern/Teilen/Exportieren von Ergebnissen für eine bessere Zusammenarbeit
·         Regelmäßig aktualisierte Datenbanken
·         Jedes Photon wird nutzbar gemacht und verbessert den Messaufbau

Das Tutorial-Video  leitet durch einen exemplarischen Fluoreszenzaufbau und zeigt an diesem Beispiel die einfache Handhabung der Analysefunktionen. Weitere Informationen gibt es auch im zugehörigen Whitepaper .

Ansprechpartner:
Axel Haunholter
Laser 2000 GmbH
E-Mail: a.haunholter(at)laser2000.de
Telefon: +49 8153 405-32

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-906Tue, 12 Sep 2017 13:52:00 +0200TEESS: Elektronik und Software unterstützen komplexe Steuerunghttps://bayern-photonics.de/OEM-Elektronik für x-InGaAs Zeilenarrays. Für die komplexen IR Sensor-Arrays der IG-Serie bringt LASER COMPONENTS jetzt das elektronische Steuermodul TEESS (TEmpe Electronics & Software Set) auf den Markt. Diese OEM-Lösung ist ein modularer Bausatz aus einem Sensorboard, einer Zentraleinheit in einem Metallgehäuse, einer Kühlkörpervorbereitung für das Array, einem Kabelsatz und einer komfortablen Software. Dabei sorgt das Sensorboard für die korrekte Adressierung, wandelt das analoge Ausgangssignal des x-InGaAs Zeilensensors in ein digitales Signal um und kommuniziert mit der Zentraleinheit. Es besitzt Bohrungen für die Integration von Zeiss- und Polytec-Optiken.

Weitere Produktinformationen: OEM-Steuerelektronik

Kontakt:

Joe Kunsch
Laser Components GmbH
Werner-von-Siemens-Str. 15
82140 Olching

Telefon:    +49 (0) 8142 2864-28
Fax:    +49 (0) 8142 2864-11
E-Mail:    j.kunsch(at)lasercomponents.com

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-903Tue, 12 Sep 2017 10:10:39 +0200Die 3D-Kamera von Laser 2000https://bayern-photonics.de/Das Ingenieursteam von Laser 2000 hat eine speziell angepasste 3D-Kamera für Laserapplikationen entwickelt. Diese ist in der Lage, den 3D-Arbeitsbereich einer Laserscanner Anwendung zu vermessen und mit den ermittelten x-, y- und z-Koordinaten des Objekts eine Pointcloud zu generieren. Ferner ist mit der Kamera die Kalibrierung eines 3D-Scanners im Feld problemlos möglich. Erstmals gelingt durch diese Neuentwicklung eine praktikable Verknüpfung der beiden Welten Lasermaterialbearbeitung und 3D-Kamera TechnologieDie L2K 3D-Kamera eignet sich ideal für Laser Bearbeitungsanwendungen: Die 3D-Position von beliebigen Objekten wird innerhalb des Scanbereichs detektiert, um eine hochgenaue 3D-Führung des Laserstrahls zu ermöglichen. Die Integration der Kamera mit vorhandenen Komponenten, wie Galvo-Scanner und F-Theta-Linse, ist einfach zu realisieren. Die Kommunikationsschnittstelle entspricht dem Industriestandard und die Benutzeroberfläche ist leicht bedienbar und selbst erklärend. Die 3D-Kamera nimmt Bilder des Arbeitsbereiches auf, wertet diese aus und stellt die Ergebnisse für eine weitere Laserbearbeitung zur Verfügung, womit eine exakte Führung des Laserstrahls im 3D-Raum möglich ist. Des Weiteren besteht während der Laseranwendung die Option eine Inspektion zur Prozesskontrolle durchzuführen. Nach der Laseranwendung kann der Anwender eine Qualitätssicherung der Prozessergebnisse aus mehreren Perspektiven, auch mit 3D-Koordinaten, realisieren.
Die 3D-Kamera ist mit einer internen LED Beleuchtung und RPP Lasern (Random Pattern Projector) ausgestattet. Zusätzlich kann der in Laseranwendungen meist vorhandene Pilotlaser als weiteres Beleuchtungshilfsmittel genutzt werden, um so die Messgenauigkeit und Prozesssicherheit zu erhöhen.
Neben dem Setup für Laseranwendungen liegen die Vorteile der L2K 3D-Kamera in der Flexibilität der Konfiguration bei Hard- und Software. Je nach Applikation stimmen die Entwickler die Hardware Ausstattung der Kamera mit dem Kunden ab. Wichtige Rahmenparameter sind dabei der verwendete Scanner und das eingesetzte F-Theta Objektiv. Die Software konfiguriert entsprechend Arbeitsabstand, Messbereich und Reliabilität. Abhängig vom Arbeitsabstand (100 bis 500 mm) sind Messgenauigkeiten von 10 bis 500 µm möglich.
Optional bietet Laser 2000 Machbarkeitsuntersuchungen respektive Laborversuche an, die es erlauben, den für die jeweilige Anwendung geeignetsten Algorithmus (bzw. das Verfahren für die Software) auszuwählen. Dabei greift man als Basis auf vier verschiedene Messverfahren zurück. Im einfachsten Fall wird die 3D-Position des Pilotlasers ermittelt, wodurch robuste und hochgenaue Abstandsmessungen möglich sind. Dank Projektion einer Linie mit dem Pilotlaser erhält man ein präzises 3D-Linienprofil. Ebenfalls möglich ist die Zusammensetzung von Linien zu einer vollständigen Pointcloud des Objekts, welche ein Stereo Matching Algorithmus mit Hilfe des integrierten RPP Lasers über eine Bildaufnahme erstellt. Dieses Verfahren hat vor allem bei flächigen Objekten seine Stärken.
Mittels der integrierten LED Beleuchtung können Objektmerkmale in 2D-Bildern lokalisiert werden und anschließend zu 3D-Positionen berechnet werden. Sind drei Merkmale eines Objektes lokalisiert, ist die 3D-Pose eindeutig ermittelt.
Mögliche Anwendungsgebiete sind das Laserschweißen, das Lasermarkieren, das Laserschneiden, das Laserbohren und die Micro-Materialbearbeitung.
Die L2K 3D-Kamera kann in allen Branchen eingesetzt werden, in denen Präzision bei der Bearbeitung von Objekten mit Lasern gefragt ist. Zu diesen gehören der Automotiv-Bereich, die Elektronik, die Medizintechnik, der Maschinenbau und auch die Schmuck- und Uhrenfertigung.

Pressemeldung, 12.09.2017

Über die Laser 2000 GmbH
Laser 2000 bietet seinen Kunden seit mehr als 30 Jahren für deren anspruchsvolle Anwendung die passende Lösung in Zusammenarbeit mit weltweit führenden Herstellern als „Kundenspezifische Lösung aus einer Hand“. Die Photonik bedeutet für Laser 2000 und seine Mitarbeiter Passion und Profession zugleich.

Wir setzen dabei auf Innovation, höchste Qualität und allen voran auf das Wissen, die Kreativität und die Begeisterungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Bei der richtigen Auswahl für ihre Anforderungen werden unsere Kunden von einem exzellenten Team aus promovierten und diplomierten Naturwissenschaftlern unterstützt, die über einen enormen Erfahrungsschatz verfügen

Kontakt:

Stephan Kennerknecht
Photonics
Sales Group Manager
Tel: +49 8153 405-51
Mail: s.kennerknecht(at)laser2000.de

Laser 2000 GmbH
Argelsrieder Feld 14
D-82234 Wessling
+49 8153 405-0

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-902Mon, 11 Sep 2017 11:09:42 +0200Internationaler Röntgenlaser European XFEL eröffnethttps://bayern-photonics.de/European XFEL, der größte und leistungsfähigste Röntgenlaser der Welt, ist am 1.9. offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Forschungsminister und weitere hochrangige Gäste aus ganz Europa starteten den Forschungsbetrieb mit den ersten Experimenten.Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hob die Bedeutung der neuen internationalen Forschungseinrichtung hervor: "Mit dem European XFEL ist eine weltweit einzigartige Anlage der Spitzenforschung entstanden, die bahnbrechende Erkenntnisse über die Nanowelt verspricht. Die Basis für die Innovationen von morgen wird durch die Grundlagenforschung von heute gelegt."European XFEL Geschäftsführer Prof. Dr. Robert Feidenhans'l sagte: "Wir sind stolz darauf, den stärksten Röntgenlaser der Welt zu eröffnen und zusammen mit den Nutzern den Forschungsbetrieb aufzunehmen. Der European XFEL ist eine einzigartige Anlage, die ganz neue Wissenschaftsbereiche eröffnen wird."Prof. Dr. Helmut Dosch, Vorsitzender des DESY-Direktoriums, erklärte: "Was vor über 20 Jahren als Vision bei DESY begann und auf den Weg gebracht wurde, ist heute Wirklichkeit: der weltweit leistungsfähigste Laser für Röntgenlicht. Ich wünsche den Forscherinnen und Forschern aus aller Welt, die an dieser weltweit modernsten Hochgeschwindigkeitskamera für den Nanokosmos forschen werden, viele grundlegende und revolutionäre Erkenntnisse."Der Röntgenlaser produziert extrem helle und ultrakurze Lichtblitze - künftig bis zu 27 000 Mal pro Sekunde, und damit 200 Mal mehr als andere Röntgenlaser. Mit Hilfe spezieller Instrumente ermöglichen diese Röntgenblitze völlig neue Einblicke in atomare Details und schnelle Prozesse im Nanokosmos. Mit ihnen werden Forscher beispielsweise die dreidimensionale Struktur von Biomolekülen und anderen biologischen Partikeln schneller und besser als bisher entschlüsseln können. Darüber hinaus lassen sich einzelne Bilder der Proben zu Filmen zusammenfügen, mit denen der zeitliche Ablauf von biochemischen und chemischen Vorgängen studiert werden kann - eine Grundlage für die Entwicklung von neuen Medikamenten und Therapien oder umweltfreundlicheren Produktionsverfahren und alternativen Methoden der Energiegewinnung aus Sonnenlicht. Weitere Anwendungen liegen in der Materialwissenschaft bei der Entwicklung neuer Materialen und Werkstoffe, in der Optimierung von Speichermedien für Computer oder in der Untersuchung extremer Materiezustände, wie sie im Inneren von Exoplaneten vorkommen.Prof. Dr. Andrei Fursenko, Berater des Präsidenten der russischen Föderation und ehemaliger Forschungsminister, erklärte: "Dieses internationale Megaprojekt der Forschung ist unser gemeinsamer intellektueller Beitrag zur Welt der Wissenschaft. Viele junge Menschen aus verschiedenen Ländern arbeiten an diesem Projekt, was zeigt, dass dieses Projekt für die Zukunft konzipiert ist."Die französische Ministerin für Hochschulbildung, Forschung und Innovation, Prof. Dr. Frédérique Vidal, sagte: "Der European XFEL ist ein großartiges Beispiel für Europas führende Rolle im internationalen Wettbewerb und für das Knowhow der europäischen Industrie beim Bau von Instrumenten für die Spitzenforschung. Frankreich und seine europäischen Partner engagieren sich für die Stärkung und Weiterentwicklung großer Forschungsinfrastrukturen und dafür, diese zu einem gemeinsamen Ziel beim Aufbau des Europäischen Forschungsraums zu machen."Bürgermeister Scholz erklärte: "Mit dem European XFEL werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in unbekannte Welten vorstoßen und dazu beitragen, Antworten auf Menschheitsfragen zu finden, die das Leben auf unserem Planeten besser machen. Der European XFEL ist ein wissenschaftliches Gemeinschaftsprojekt im Geiste der Aufklärung und der internationalen Zusammenarbeit, und ein hoffnungsvolles Beispiel für gelebte europäische Integration und für den Erfolg der europäischen Forschungsförderung."Am European XFEL werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt arbeiten, die sich über ein Auswahlverfahren um Experimentierzeit bewerben können. Die Vergabe der "Strahlzeit" - in der Regel etwa ein bis zwei Wochen pro Gruppe und Experiment - erfolgt ausschließlich nach dem Kriterium der wissenschaftlichen Exzellenz der eingereichten Vorschläge.Ministerin Johanna Wanka, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Schleswig-Holsteins Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Karin Prien begrüßten gemeinsam mit European XFEL Geschäftsführer Robert Feidenhans'l die ersten externen Forscher der neuen internationalen Großforschungseinrichtung und überreichten ihnen symbolisch ihre Nutzerausweise. Derzeit bereiten sich die Wissenschaftler und ihre Gäste intensiv auf die ersten Nutzerexperimente an der Anlage vor, die Mitte September beginnen.Der Schweizer Staatssekretär für Bildung, Forschung und Innovation, Dr. Mauro Dell'Ambrogio, sagte: "Heute haben elf Länder bewiesen, dass sie gemeinsam in der Lage sind, eine sehr komplizierte, sehr teure, der Wissenschaft gewidmete Einrichtung aufzubauen, und zwar in Rekordzeit und im Rahmen des Budgets. Der European XFEL ist ein neues Wahrzeichen der weltweiten Wissenschaftslandschaft, das ein brandneues Spektrum möglicher Experimente eröffnet."Der polnische stellvertretende Minister für Wissenschaft und Bildung, Prof. Dr. Łukasz Szumowski, erklärte: "Der 3,4 Kilometer lange unterirdische Röntgenlaser ist wahrlich Inbegriff für Spitzentechnologie. Wichtig ist, dass er nicht nur zur Grundlagenforschung, sondern auch zu praktischen Anwendungen beitragen wird, zum Beispiel in der Materialwissenschaft, der Biologie und sogar der Medizin, die mir besonders am Herzen liegt."Ministerin Karin Prien sagte: "Die Eröffnung dieses weltweit einmaligen Röntgenlasers ist ein großer Augenblick für die Wissenschaftswelt, die Mitgliedsländer des European XFEL-Council, für Deutschland und natürlich für Hamburg und Schleswig-Holstein. Das Milliardenprojekt markiert eine neue Ära in der Grundlagenforschung und wird enorme Impulse auch für den Anwendungsbereich liefern - in Schenefeld ist ein Forschungsstandort von internationalem Rang entstanden."Anschließend erklärten European XFEL Wissenschaftler Ministerin Wanka und ihren Gästen in der unterirdischen Experimentierhalle die beiden ersten Experimentierstationen: das Instrument FXE, mit dem sich schnelle Reaktionen untersuchen und Molekülfilme aufnehmen lassen, und das Instrument SPB/SFX, das für die Erforschung von Struktur und Veränderung von Biomolekülen und anderen biologischen Partikeln wie Viren und Zellbestandteilen entwickelt wurde.Am Instrument FXE erklärten Wissenschaftler den Gästen, wie die ersten am European XFEL erzeugten Schnappschüsse einer chemischen Reaktion geplant sind. Dabei startet ein ultrakurzer Lichtblitz im sichtbaren Bereich die chemische Reaktion, ein Röntgenblitz nimmt zeitlich versetzt den aktuellen Zustand auf. Bei diesen ersten Experimenten werden reagierende Moleküle in wässriger Umgebung studiert, um den Einfluss des Wassers auf die Reaktion zu ergründen.Am Instrument SPB/SFX drückten die Gäste den Startknopf für das erste Experiment zur Strukturbestimmung eines Biomoleküls am European XFEL. Bei diesem Modellexperiment ist die Struktur zwar bereits bekannt - das heißt, die Forscher können damit die bestehenden Experimentierbedingungen überprüfen, beispielsweise ob Röntgenlaser und Instrument optimal aufeinander abgestimmt sind. Die ersten Proben mit unbekannter Struktur werden die Nutzer dann ab Mitte September mit an die Anlage bringen.Bereits seit dem 28. August sind über Hamburg Laserstrahlen zu sehen, die von der Elbphilharmonie, der Universität Hamburg, der HAW Hamburg, der Hamburger Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung und dem Planetarium zu European XFEL in Schenefeld herüberscheinen. Damit begrüßt die Stadt Hamburg die internationale Forschungseinrichtung in der Metropolregion. Vom 1. bis zum 3. September wird sich die Farbe der Laserinstallation von grün nach blau ändern, sie verschmilzt dann mit der Installation Blue Port Hamburg.

 

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
news-901Thu, 07 Sep 2017 17:16:03 +0200Max Planck School of Photonicshttps://bayern-photonics.de/- Nationales Exzellenznetzwerk für Photonikforschung vom BMBF ausgewählt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die Einrichtung eines neuen Exzellenznetzwerks, das federführend durch das Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF geleitet wird, befürwortet. Die Max Planck School of Photonics (MPSP) bündelt die Kompetenzen der deutschen Photonik-Community und wird hochbegabte Nachwuchsforscher auf Weltspitzenniveau fördern. Das nationale Exzellenznetzwerk will damit an Standards von Eliteeinrichtungen wie der US-amerikanischen Harvard-Universität oder dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) anknüpfen und neue Maßstäbe in der Forschung mit Licht setzen.
Die Photonik ist in den vergangenen Jahren zu einer dynamischen Wissenschaftsdisziplin gewachsen. Allein seit dem Jahr 2000 wurden sieben Nobelpreise mit direktem Bezug zur Optik vergeben. Diese umfassten sowohl Arbeiten der Grundlagenforschung als auch Arbeiten, welche die Wirtschaft und Gesellschaft radikal verändert haben: optische Kommunikation, digitale Fotografie und energieeffiziente, umweltfreundliche Lichtquellen. Deutschland ist dabei einer der weltweit führenden Standorte der Photonikforschung. Nur in den USA und in China werden mehr wissenschaftliche Arbeiten zur Optik veröffentlicht. Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt liegt die Bundesrepublik unten den größten Wissenschaftsstandorten schon jetzt weltweit auf Platz 1.
Zeitgleich dient die Photonik als Katalysator innovationsgetriebener Wirtschaftszweige, wie z.B. der Informationstechnologie, der Luft- und Raumfahrttechnik oder der industriellen Produktion. Im Jahr 2015 waren in Deutschland über 130.000 Mitarbeiter bei überwiegend klein- und mittelständischen Unternehmen der Photonikbranche beschäftigt. Dabei erwirtschafteten sie rund 30 Mrd. Euro, mit hohem Wachstum.
Um hochbegabte Nachwuchswissenschaftler noch besser fördern zu können und den wirtschaftlichen Erfolg der Photonikindustrie weiter auszubauen, wird nun mit der Max Planck School of Photonics (MPSP) eine ganz neue Forschungsstruktur ins Leben gerufen. MPSP ist eines von drei Pilotvorhaben, deren Ziel es ist, einen neuen und global gültigen Standard für kompetitive Forschung von übergreifendem gesellschaftlichem Interesse zu etablieren.
„Mit der MPSP wird ein neues Niveau von Vernetzung innerhalb der Photonik erreicht sowie die Erforschung von Zukunftsthemen wie der Attosekundenphysik oder Quantenoptik vorangetrieben. Das Netzwerk zeigt die Fähigkeit der Photonik-Community, über Disziplingrenzen und institutionelle Barrieren hinweg große Forschungsthemen anzugehen“, erklärt Prof. Andreas Tünnermann, Gründungsdirektor der Max Planck School of Photonics und Direktor des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF sowie des Leistungszentrums Photonik in Jena. Prof. Edgar Weckert, Direktor für den Bereich Forschung mit Photonen am Deutschen Elektronensynchrotron in Hamburg ergänzt, dass die Max Planck School of Photonics „eine exzellente Plattform ist, um das Potenzial dieser Zusammenarbeit zu demonstrieren und sich perfekt mit der möglichen Einrichtung der nationalen Forschungsinfrastruktur National Photonics Labs ergänzt.“ Prof. Gerd Leuchs, ebenfalls Gründungsdirektor von MPSP und Direktor des Erlanger Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts führt aus: „Die Mitglieder der Max Planck School verbindet die Vision, Licht auf allen Skalen zu verstehen, zu beherrschen und es einzusetzen, um Lösungen für wichtige gesellschaftliche Probleme zu entwickeln.“
Prof. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft ergänzt: „Die Max Planck Schools sind ein herausragendes Programm, um auch in der Anwendungsforschung die Besten der Besten zu gewinnen und Brücken zu anderen Disziplinen zu schlagen. Deshalb wird die Fraunhofer-Gesellschaft nicht nur die Max Planck School of Photonics mit ca. 4 Millionen Euro unterstützen, sondern sich auch in Zukunft in diesem Programm stark engagieren.“

Neues Kapitel in der Erfolgsgeschichte der Photonik
Die MPSP verbindet dabei bereits bestehende nationale und internationale Graduiertenprogramme wie den International Max Planck Research Schools (IMPRS), den Graduiertenkollegs der DFG, den PIER Helmholtz Graduate Schools (PHGS) sowie den Graduiertenschulen der Bundes-Exzellenzinitiative. Ziel des Konsortiums ist es, alle wichtigen und zukunftsweisenden Communities der Photonikforschung zu einem interdisziplinären Verbund zu verknüpfen.
Die Themenvielfalt reflektiert sich in sieben universitären Standorten sowie neun teilnehmenden Forschungsinstituten. »Unser Konsortium repräsentiert dabei nicht nur die Champions-League der deutschen Photonikforschung, sondern auch ihre Tradition, visionäre Forschung über institutionelle Grenzen hinweg gemeinsam umzusetzen«, erklärt Prof. Tünnermann weiter.
Koordiniert wird das neue Exzellenznetzwerk von der Abbe School of Photonics, die an der Friedrich-Schiller-Universität Jena angesiedelt ist und als internationales Aus- und Weiterbildungszentrum der Photonik gilt. Unsere zwei internationalen Masterstudiengänge zeigen, dass Deutschland als Standort für forschungsnahe Ausbildung in der Photonik international auf höchstem Niveau attraktiv ist“, sagt Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident der Universität Jena. „Dieser Erfolg beruht insbesondere auf der Basis der fruchtbaren Kooperationen zwischen universitären und außeruniversitären Forschungsinstitutionen sowie der Photonik-Industrie“ analysiert der Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und digitale Gesellschaft Thüringens Wolfgang Tiefensee. Die MPSP werde diese Erfolgsgeschichte auf nationaler Ebene im Bereich der Forschung und des Forschungstrainings fortschreiben.
Unterstützt wird die Max Planck School of Photonics über die nächsten fünf Jahre durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit einer Fördersumme von 15 Millionen Euro sowie durch die Fraunhofer-Gesellschaft mit weiteren 4 Millionen Euro.

Über unsere Partner
Die Partner der Max Planck School of Photonics forschen und lehren an 7 Standorten in Deutschland. Sie repräsentieren mit der Universität Hamburg, der Georg-August-Universität Göttingen  (GAU), der Rheinisch-Westfälisch Technischen Hochschule Aachen (RWTH), der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU), der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), den Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) die Photonik-Exzellenz der deutschen Universitäten und mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik IOF, dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT, dem Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie (BPC), dem Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL), dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ), dem Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY), dem Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung Institut Jena (GSI HIJ) und dem Leibniz-Institut für Photonische Technologien (IPHT) ebenso die der vier großen deutschen außeruniversitären Forschungsgesellschaften.

Presseinformation 05. September 2017

Kontakt:

Dr. Kevin Füchsel
Head of Department Strategy & Marketing
Fraunhofer Institute for Applied Optics and Precision Engineering IOF
Albert-Einstein-Strasse 7, 07745 Jena
Phone:  +49 3641 807-273
Kevin.Fuechsel@iof.fraunhofer.de
http://www.iof.fraunhofer.de

 

 

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
news-900Wed, 06 Sep 2017 14:22:26 +0200COLOSUS – Elektro-Optisches (E-O) Test & Kalibrations-System von VIS bis IR (0.3 μm – 14 μm)https://bayern-photonics.de/Labsphere und Santa Barbara Infrared (SBIR) präsentieren COLOSUS, das erste elektro-optische (E-O) Komplett-System für Test und Kalibration, welches den gesamten Wellenlängenbereich von 0.3 μm bis 14 μm integriert (UV, VIS, NIR, SWIR, MWIR, und LWIR).Das COLOSUS E-O Testsystem vereinigt Kollimationsoptik, Software und homogene Lichtquellen und schafft damit die technischen Voraussetzungen, um Kameras und Sensoren über einen sehr breiten Spektralbereich optisch zu charakterisieren. Die vereinte Software-Lösung (IR Windows 4) erlaubt über 90 Standardtests, mehr als 30 verschiedene Frame Grabber- und Kamera-Interfaces sowie Echtzeit-Tests und kann in drei unterschiedlichen Bedienmodi (Operator, Developer, Programmer) ausgeführt werden.
Der Haupt-Anwendungsbereich dieses Komplett-Systems für Test und Kalibration liegt im Bereich der Sensor-Fusion, wie etwa bei der Entwicklung autonomer Fahrsysteme. COLOSUS ermöglicht ein Monitoring über Detektorgrenzen hinweg (bsp. CCD, CMOS, InGaAs, InSb, MCT, etc.) und ist damit das erste E-O Testsystem, das diesen Ansprüchen gerecht wird.
(Autor: Dr. Andreas Eisele, SphereOptics GmbH)

Weitere Informationen:
http://tinyurl.com/ychc8ag4

Kontakt:
SphereOptics GmbH
Gewerbestrasse 13
82211 Herrsching

Dr. Andreas Eisele
Telefon: +49 8152 / 983 78-90
E-Mail: info@sphereoptics.de
www.sphereoptics.de

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-898Tue, 05 Sep 2017 11:47:00 +0200Die Quarzuhr wird 50https://bayern-photonics.de/Das CSEM feiert die Geburtsstunde der Mikroelektronik in der Schweiz. Neuenburg, 5.9.2017 – Vor 50 Jahren wurde in den Labors des CEH – der Vorgängerorganisation des CSEM – die erste Quarz-Armbanduhr entwickelt. Als Hüter dieser Kompetenzen ehrt das CSEM Genie und Vordenkergeist der Schweizer Pioniere, die am Ursprung einer Technologie standen, welche das Gesicht der Uhrmacherkunst verändern sollte. In der Folge ermöglichte es diese Pionierarbeit unserem Land, Spitzenkompetenzen in der Mikroelektronik aufzubauen, ihrerseits Wegbereiter für die digitale Revolution.

Kontakt:
Aline Bassin Di Iullo
Strategic Communication Manager
aline.bassin(at)csem.ch

T +41 32 720 5226
M +41 76 577 4489

CSEM SA
Jaquet-Droz 1 | CH-2002 Neuchâtel
www.csem.ch

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
news-890Tue, 05 Sep 2017 00:00:00 +0200Co-Creation – was ist das? Ein Impulsvortrag von Michael Hosp, kdg opticomp https://bayern-photonics.de/Bei der 18. MV von bayern photonics bei Qioptiq Ende Juli präsentierte Michael Hosp einen Impulsvortrag über Co-Creation und ließ seine Zuhörer*innen sogleich ein wenig üben. Eingefahrene Muster zu durchbrechen ist gar nicht so einfach. Jede Führungskraft kann ein Lied davon singen. Selbst Daumen und Zeigefinger wollen stets in die einmal gelernte Richtung zeigen. Mit genau diesem anschaulichen Beispiel hat Michael Hosp bei der 18. Mitgliederversammlung von bayern photonics, die dieses Mal am 26. Juli bei der Firma Qioptiq Photonics in Feldkirchen bei München stattfand, seinen auch sonst unorthodoxen Vortrag begonnen. Denn anstatt einfach über die Expertisen der kdg zu sprechen, zäunte er das Pferd sprichwörtlich von hinten auf, indem er bilderreich darlegte, wie es selbst in disruptiven Märkten und über einen langen Zeitraum hinweg gelingen kann, ein Unternehmen lebendig und resilient zu halten. Hosp setzt dabei ganz auf Co-Creation, also auf gemeinsames Gestalten. „Co-Creation, das ist mein Credo, bildet die Basis von Veränderung und Innovation. Erst co-creativ kommen Teams ins Fliegen, ist ein Unternehmen im Flow“, ist Hosp überzeugt. Zudem mache Co-Creation die Menschen glücklich, um freilich sofort augenzwinkernd mit einer weniger erfreulichen Nachricht aufzuwarten. Leider müsse man da ein Leben lang dran bleiben und trainieren. Doch Michael Hosp gab postwendend Entwarnung: „Es ist einfacher als Sie denken. Lassen Sie öfter mal den Schmäh rennen und Ideenfeuerwerke steigen, hebeln Sie längst überkommene Hierarchien aus. Dann kommen Sie gar nicht mehr raus aus der Co-Creation, versprochen!“

Weitere Informationen zum Managementtraining:
http://www.kdg-mt.com/de/kdg-campus

Kontakt:

kdg opticomp GmbH
A-6652 Elbigenalp 91
+43 (5634) 500 700
opticomp(at)kdg.at
www.kdg-opticomp.com

 

http://www.kdg-mt.com/de/kdg-campus

]]>
Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-896Mon, 04 Sep 2017 19:55:00 +0200TOPTICA receives OSA Engineering Awardhttps://bayern-photonics.de/Guide Star Alliance led by TOPTICA recognized with Paul F. Forman Team Award Munich – The Optical Society (OSA) announced on Aug. 18, 2017 that the Guide Star Alliance will be rewarded with the 2017 Paul F. Forman Team Engineering Excellence Award. Under contract of and in close collaboration with the European Southern Observatory (ESO), industrial partners, TOPTICA Photonics and MPB Communications (MPBC), joined together to develop a high-power CW tunable guide star laser system called the SodiumStar. The team’s development is now considered the quasi-standard for existing and planned telescopes around the world. The Guide Star Alliance will receive the award on Sept. 18, 2017 during “Frontiers in Optics (FiO) + Laser Science (LS)” in Washington DC (USA). Wilhelm Kaenders (TOPTICA), Wallace Clements (MPBC) and Daoping Wei (MPBC) will accept the award on behalf of the team.“I have been highly impressed by the outstanding professionalism and expertise of the TOPTICA/MPBC team,” said Corinne Boyer, adaptive optics group leader of the “Thirty Meter Telescope” (USA). “The result is a ‘first class’ sodium laser now available for the entire adaptive optics community.”
Maxime Boccas, head of maintenance, support and engineering at the European Southern Observatory (Chile), described the laser as being “the greatest achievement in astronomic instrumentation of the last ten years.”
After seven years of development, the SodiumStar is now recognized as a core technology for the next generation of earth-based telescopes. It was already recognized with an innovation award of the Berthold Leibinger Foundation in 2016.
The sodium laser system creates an artificial guide star that serves to measure and remove image blurring due to the earth’s atmosphere. The laser system has been optimized to provide efficient power conversion, wavelength stability, excellent beam quality and high photon return. Its generic Raman fiber amplifier technology (licensed from ESO) allows scaling of the single-frequency output power to highest levels while preserving the beam quality. Apart from basic astronomical research, this laser system will leverage ground-based approaches to space debris tracking and remediation using lasers as well as ground-to-satellite laser communications.

About the Award
The Paul F. Forman Team Engineering Excellence Award was established by The Optical Society in 1989 and has since been bestowed on dozens of outstanding researchers and engineers. Named in remembrance of Paul F. Forman, who, among many other accomplishments, effectively raised the visibility of optical engineering. This team award recognizes technical achievements such as product engineering, process, software and patent development, as well as contributions to society such as engineering education, publication and management, and furthering public appreciation of optical engineering. For more information on the award or the nomination process, visit OSA Awards.
About The Optical Society
Founded in 1916, The Optical Society (OSA) is the leading professional organization for scientists, engineers, students and entrepreneurs who fuel discoveries, shape real-life applications and accelerate achievements in the science of light. Through world-renowned publications, meetings and membership initiatives, OSA provides quality research, inspired interactions and dedicated resources for its extensive global network of optics and photonics experts. For more information, visit osa.org.
Related Links:
TOPTICA SodiumStar laser system
TOPTICA Press Release (2016): Leibinger Innovation Prize for TOPTICA Guide Star Laser
TOPTICA Press Release (2016): Four new TOPTICA guide star lasers

TOPTICA Projects GmbH
Lochhamer Schlag 19
82166 Graefelfing
Germany
www.toptica-projects.com
http://www.toptica.com/company-profile/news/

Contact
Dr. Wilhelm Kaenders
Phone + 49 89 85837-0 Fax + 49 89 85837-200
info(at)toptica-projects.com
TOPTICA Photonics AG develops, manufactures, services and distributes technology-leading diode and fiber lasers and laser systems for scientific and industrial applications. Sales and service are offered worldwide through TOPTICA Germany and its subsidiaries TOPTICA USA and TOPTICA Japan, as well as all through 11 distributors. A key point of the company philosophy is the close cooperation between development and research to meet our customers’ demanding requirements for sophisticated customized system solutions and their subsequent commercialization. TOPTICA Projects GmbH is a TOPTICA Photonics AG subsidiary with focus on specialty laser system development.

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-895Mon, 04 Sep 2017 19:41:07 +0200Neuer IR-Kataloghttps://bayern-photonics.de/Große Vielfalt an Infrarot-Komponenten Mit einem neuen, über 130 Seiten starken Katalog präsentiert LASER COMPONENTS sein umfangreiches Angebot an Infrarot-Komponenten. Viele der Produkte fertigt das Unternehmen an den Standorten in Arizona und Florida selbst. Dazu zählen neben pyroelektrischen Detektoren, PbS- und PbSe- Detektoren, vor allem die erfolgreichen (x)InGaAs-Photodioden und -Sensor Arrays. Andere Bauteile stammen von renommieren Herstellern wie Alluxa, NOC, Xenics oder Helioworks.„Infrarot-Technologie ist seit jeher ein wichtiger Produktbereich bei LASER COMPONENTS“, sagt Johannes Kunsch, Leiter des Geschäftsbereichs IR- Technologien. „Dabei profitieren wir heute auch von dem Expertenwissen, das sich in den letzten Jahrzehnten im Unternehmen aufgebaut hat. Daher bietet unser Katalog den Kunden nicht nur einen Überblick über unsere Produkte, sondern auch technisches Hintergrundwissen.“ Dass die Unternehmensgruppe den technischen Fortschritt der IR-Technologie maßgeblich vorantreibt, beweisen die Entwickler der LASER COMPONENTS Pyro Group mit der neuen LD2100-Serie. Diese Detektoren mit integrierten Differenzverstärkern erreichen ein bisher nie dagewesenes Signal-Rausch- Verhältnis von 1,4 und mehr.

Der Katalog steht auf der Webseite zum Download bereit. Die gedruckte Version ist ebenfalls kostenfrei erhältlich.

https://www.lasercomponents.com/de/news/grosse-vielfalt-an-infrarot-komponenten/

 

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-894Mon, 04 Sep 2017 19:18:55 +0200Mass spectrometric analysis of oxidative protein damagehttps://bayern-photonics.de/- and how it may be applied to investigate cellular mechanisms in photodynamic therapyGerne möchten wir Sie auf unser aktuelles LIFE-Seminar am 11. September aufmerksam machen und Sie herzlich einladen: 

Thema:         Mass spectrometric analysis of oxidative protein damage and how it may be
                      applied to investigate cellular mechanisms in photodynamic therapy

Referent:     Prof. Dr. Henrik Daub

Einladung zum Download als pdf-Datei

Kontakt:
Kornelia Eberle
Sekretariat
Laser-Forschungslabor / LIFE-Zentrum
Klinikum der Universität München
Campus Großhadern
Feodor-Lynen-Str. 19, 81377 München
Tel.: +49 (0)89 4400 74865

E-Mail: Kornelia.Eberle(at)med.uni-muenchen.de
www.klinikum.uni-muenchen.de

www.klinikum.uni-muenchen.de/LIFE-Zentrum/de/lfl

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-874Tue, 08 Aug 2017 08:54:17 +0200Forschung und Industrie verbinden: IR WORKshop erstmals in den USAhttps://bayern-photonics.de/Der „4th international IR WORKshop“ von LASER COMPONENTS ist gleichzeitig eine Premiere. Das erfolgreiche Branchentreffen findet dieses Jahr erstmals in den USA statt - auf dem Campus der Arizona State University in Tempe. Die Veranstaltung am 8. und 9. November richtet sich an IR-Experten aus aller Welt. Um möglichst viele von ihnen zu erreichen, wird das Unternehmen seinen WORKshop zukünftig abwechselnd in Deutschland und den USA abhalten. Mit 40 Vorträgen zu den neuesten Entwicklungen und über 20 Posterpräsentationen von Studentenprojekten erwartet die Teilnehmer ein anspruchsvolles Programm, das alle Aspekte der Infrarot-Technologie abdeckt – von IR-Detektoren, -Quellen und -Filtern über das Design von einzelnen Subsystemen bis hin zu Spektroskopie und Sensoranwendungen.

Der WORKshop versteht sich als Diskussions- und Kommunikationsforum, bei dem sich die Teilnehmer über die Herausforderungen und Entwicklungen der Branche genauso austauschen, wie über Technologiekonzepte und neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Neben einem Beirat aus anerkannten Branchengrößen wird die US-Version der Veranstaltung von renommierten Forschungseinrichtungen unterstützt wie dem MIRTHE+ Photonics Sensing Center der Princeton University und dem Center for Photonics Innovation der Universität Arizona.

„Das Konzept unserer Veranstaltung ist in den USA so noch nicht bekannt“, erklärt Susan Wells von LASER COMPONENTS USA. „Mit einer schnellen Folge von Präsentationen wollen wir eine kreative Atmosphäre schaffen, in der sich Vertreter aus Forschung und Industrie finden und austauschen können.

Erstmals werden wir auf einem IR-WORKshop auch Studenten die Möglichkeit geben, ihr wissenschaftliches, technisches und unternehmerisches Können zu beweisen.“

Weitere Informationen zum WORKshop sowie Termine und Bedingungen zum Einreichen von Beiträgen finden Sie unter www.ir-workshop.info

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-873Tue, 08 Aug 2017 08:37:42 +0200SVS-Vistek GmbH feiert 30-jähriges Bestehenhttps://bayern-photonics.de/Der Seefelder Spezialist für hochwertige Industriekameras feiert sein Jubiläum im Kreis der Belegschaft im Salzburger Land. Vor 30 Jahren, am 13. Juli 1987 gründete Ulf Weißer die Vis-Tek. Aus einer langjährigen Kooperation mit Walter Denk ging 1998 daraus die fortan gemeinsame SVS-Vistek GmbH hervor.Entstanden als Distributor von opto-elektronischen Komponenten und Systemintegrator, begann SVS-Vistek im Jahr 1999 mit der Konstruktion und der Herstellung von Industriekameras für die Bildverarbeitung. Seit 2009 unterstützt Andreas Schaarschmidt als dritter Gesellschafter ein zunehmend international ausgerichtetes Marketing.
Die Idee, dem Kunden die beste Lösung zu bieten verdankt die SVS-Vistek ein stetes Wachstum und sie ist auch heute noch zentrale Motivation der Firma. Über 50 Mitarbeiter entwickeln, beraten und setzen die Bedürfnisse der Kunden in hochwertige Produkte um. Basierend auf einem qualitativ sehr leistungsfähigen Produktspektrum für den Factory Floor entwickelt sich die SVS-Vistek GmbH mit hohen Wachstumsraten immer mehr zu einem anerkannten Spezialisten für höchstauflösende CCD- und CMOS-Industriekameras.
Zwei Tage lang feierte die SVS-Vistek nun ihr 30-jähriges Bestehen mit ihren Mitarbeitern. „Wir haben wohl vieles richtig gemacht“, führt Walter Denk aus. „Die Nachfrage stimmt, wir werden uns auch in Zukunft im globalen Markt weiter mit innovativen Antworten dem Wettbewerb stellen. Und wir suchen für diesen Weg stets nach weiteren talentierten Mitarbeitern.“

SVS-Vistek – machine vision made in Germany: As a producer of cameras for industrial machine vision, SVS-Vistek GmbH has been synonymous with innovation and precision for 30 years.
The SVCam-series cameras are used wherever a precise view is required in materials handling or assembly technology, logistics, traffic monitoring or quality assurance.
Known all over the world for its area scan cameras, the mid-size ISO-certified company develops and produces exclusively in Seefeld near Munich, Germany. It provides specially customized solutions for system integrators and OEM customers.
www.svs-vistek.com

Pressemeldung, SVS-Vistek, 26.07.2017

Kontakt:
SVS-Vistek GmbH

Frau Ivonne Hagena
Mühlbachstraße 20
82229 Seefeld
Tel.: +49 (0) 8152/99 85 21
E-Mail: i.hagena(at)svs-vistek.com
www.svs-vistek.com

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-872Mon, 07 Aug 2017 09:51:08 +0200Klimaforschung in der Stratosphäre: Höhenforschungsflugzeug untersucht Partikelschicht über Asienhttps://bayern-photonics.de/Höhenforschungsflugzeug M55-Geophysika nimmt von Kathmandu aus erstmals Messungen in der Stratosphäre vor. Suche nach den Quellen der Aerosolschicht in bis zu 20 Kilometern Höhe. Internationale Kooperation mit mehr als 30 wissenschaftlichen Organisationen aus 15 Ländern. Sie ist eine der großen Unbekannten in der Klimaforschung: Die Aerosolwolke über dem asiatischen Sommermonsun besteht aus kleinen Tröpfchen und Staubteilchen, die in bis zu 17 Kilometer Höhe gelangen und dort auf das Klima wirken. Ein internationales Wissenschaftlerteam unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) erforscht jetzt im Projekt StratoClim (Stratospheric and upper tropospheric processes for better climate predications) die Atmosphäre über Nepal mit einem Höhenforschungsflugzeug. Am 27. Juli 2017 startete die russische M55-Geophysika zum ersten Messflug in die Stratosphäre. "Wir wollen im Gebiet das asiatischen Monsuns die Zusammensetzung der Luftmassen im Höhenbereich von 12 bis 20 Kilometer im Detail erforschen", sagt DLR-Atmosphärenforscher Dr. Hans Schlager. "Besonders interessieren uns dabei die Quellen der bisher nur von Satelliten beobachteten Aerosolschicht."

Gigantischer Luft-Fahrstuhl
Während des Sommers hat der asiatische Monsun Einfluss auf das Wettergeschehen der gesamten Nordhemisphäre. Wie in einem riesigen Fahrstuhl werden hier enorme Mengen an Luft bis in über 16 Kilometer Höhe geschleudert. Damit erreichen sie bereits den Übergangsbereich zur Stratosphäre, dem Stockwerk  der Erdatmosphäre, in dem die Ozonschicht liegt. In der Stratosphäre verweilt die im Monsun hochtransportierte Luft jahrelang und breitet sich weltweit aus. Satellitenbilder zeigen direkt oberhalb des Monsuns eine dünne Wolke aus Aerosolen, die sich über Südasien von der arabischen Halbinsel bis zur Ostküste Chinas erstreckt.
Mit ihren Instrumenten untersuchen die Wissenschaftler des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre den Eintrag von Aerosolvorläufergasen, insbesondere Schwefeldioxid und Stickoxiden in den oberen Luftschichten. "Am Höhenforschungsflugzeug Geophysika haben wir zwei komplexe vollautomatische Messinstrumente  montiert“, erklärt Schlager. „Ein Ionen- und Spurengas-Massenspektrometer haben wir extra für diese Forschungskampagne entwickelt.“

Kleine Partikel mit Klimaeffekt
Aerosole können erwärmend oder abkühlend auf das Klima wirken, je nach ihrer Zusammensetzung und abhängig davon, wie sie in komplexer Weise mit Wolkenbildungsprozessen wechselwirken. Der Klimaeffekt von Aerosolen gilt als einer der großen Unsicherheiten bei der Vorhersage von Klimaänderungen. "Die Zusammensetzung und Herkunft der Aerosolwolke über dem Monsun sowie die Prozesse, die zu ihrer Bildung führen, zählen zu den großen aktuellen Forschungsschwerpunkten der Atmosphärenforschung“, so Schlager. „Wir wissen bisher auch nicht, wie das Monsunsystem auf Änderungen der Emission von Luftschadstoffen oder auf Klimaänderungen reagieren wird.“
Das internationale Wissenschaftlerteam im Projekt StratoClim will diese Wissenslücke schließen. Insgesamt arbeiten mehr als 30 wissenschaftliche Organisationen aus elf europäischen Ländern, den USA, Bangladesch, Indien und Nepal zusammen. Projektleiter Markus Rex vom AWI freut sich: „Erstmals ist es uns jetzt möglich, die Zusammensetzung der Luft zu studieren, die sich nach dem Transport durch den Monsun in der Tropopausenregion und in der Stratosphäre ausbreitet.“
Nach jahrelangen Bemühungen verschiedener internationaler Forscherteams und mehreren gescheiterten Versuchen ist es dem Konsortium gelungen, Zugang zum einzigartigen Luftraum über dem Himalaya zu erhalten und erstmals Messungen mit  der M55-Geophysika in Nepal, Indien und Bangladesch bis in eine Höhe von 20 Kilometern durchzuführen. Der erste Messflug am 27. Juli 2017 ist der Auftakt zu einer Serie von neun Forschungsflügen in dieser Region, die noch bis Mitte August 2017 stattfinden und von Messungen mit Höhenforschungsballonen begleitet werden, die von Nepal, Bangladesch, China, Indien und Palau aus starten.

Das Projekt StratoClim
Das Forschungsprojekt StratoClim (Stratospheric and upper tropospheric processes for better climate predictions) wird von der Europäischen Union gefördert. Es hat das Ziel, Schlüsselprozesse im Klimasystem der oberen Troposphäre und der Stratosphäre besser zu verstehen, um dadurch zuverlässigere Prognosen des Klimawandels zu ermöglichen. An dem Projekt beteiligen sich neben dem DLR mehr als 30 Forschungsinstitute und Universitäten aus 15 Ländern unter Federführung des AWI.

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter:
http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-23520/year-all/#/gallery/27751

Kontakte:
Manuela Braun
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Media Relations, Redaktion Raumfahrt
Tel.: +49 2203 601-3882
Fax: +49 2203 601-3249
Mailto:Manuela.Braun(at)DLR.de

Dr. Hans Schlager
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Institut für Physik der Atmosphäre
Tel.: +49 8153 28-2510
Fax: +49 8153 28-1841
Mailto:Hans.Schlager(at)DLR.de

Sebastian Grote
Alfred-Wegener-Institut (AWI)
Kommunikation und Medien
Tel.: +49 471 4831-2006
Mailto:Sebastian.Grote(at)AWI.de

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-871Mon, 07 Aug 2017 09:37:35 +0200Schülerexperimente im Hörsaal: VDI-Schülerforum an der OTH Amberg-Weiden prämiert Nachwuchsforscherhttps://bayern-photonics.de/Technik begeistert Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen – Das hat das fünfte VDI-Schülerforum an der OTH Amberg-Weiden bewiesen. 21 Schülerteams von der 5. bis zur 12. Jahrgangsstufe stellten einer Fachjury ihre monatelang vorbereiteten Experimente und Vorträge aus Naturwissenschaft und Technik vor.Dabei deckten sie die unterschiedlichsten Bereiche der Ingenieurwelt ab. In Vorträgen wie „Biokraftstoffe – Segen oder Fluch?“, „Energieversorgung der Zukunft: Die Solarzelle“ oder „Der Bernoulli- und der Coanda-Effekt“ zeigten die Nachwuchsforscherinnen und -forscher ihr Wissen rund um die Naturwissenschaften. Auch stellten sich die Schülerinnen und Schüler Alltagsproblemen und präsentierten Lösungen zu „Tinnitus – wie wird man das Klingeln wieder los?“ oder „Weg mit Beschriftung – Graffiti Entfernung“. Dass die Digitalisierung auch in die Klassenzimmer und Lehrpläne Einzug gehalten hat, verdeutlichte der Vortrag zur „Steuerung von Physical-Computing-Systemen über Gesten“. Aus vier verschiedenen Vortragsrunden wurden nach Abschluss der Präsentationen die Siegerteams im vollbesetzten Siemens Innovatorium gekürt.

Gleich zwei Siegerteams konnte das Erasmus-Gymnasium Amberg verzeichnen. In der Unterstufen-Gruppe setzte sich das Team mit dem Thema „Wir lassen wischen! Tafelroboter im Modell“ durch und in der Mittelstufen-Gruppe konnte das Team mit dem Vortrag „Die NERFer“ die Fach-Jury überzeugen. Für die Oberstufe gab es aufgrund der zahlreichen Teamanmeldungen zwei Vortragsrunden, in denen sich einmal die Schülerinnen und Schüler des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums aus Schwandorf mit dem Thema „Rund um die Sonnenmilch“ und einmal die vom St. Gotthard Gymnasium aus Niederalteich angereisten Schülerinnen mit dem Titel „Methoden zur Bestimmung von Mikroplastik“ die begehrte Siegertrophäe sichern konnten. Die vier Siegerteams erhielten jeweils 300 € für ihre Klassenkasse und natürlich eine Siegerurkunde.

„Es ist erstaunlich, was die Schüler in den letzten Monaten auf die Beine gestellt haben. Jedes Team hat eine spannende und kniffelige Fragestellung gefunden und dafür im Team Lösungen entwickelt. Es ist toll, diese jungen Nachwuchsforscher hier in den Hörsälen zu erleben“, so Prof. Dr.-Ing. Werner Prell, der in diesem Jahr als neuer Vorsitzender der VDI-Bezirksgruppe in Amberg-Weiden und Professor an der OTH Amberg-Weiden das VDI-Schülerforum fachlich leitete.

Mit dem VDI-Schülerforum als Angebot vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden (OTH) erreichen die Veranstalter ihr gemeinsames Ziel: Schülerinnen und Schüler für Technik begeistern und sie an die spannenden Themen der Ingenieurwelt heranführen. Sein VDI-Vorgänger, Prof. Dr.-Ing. Andreas Weiß, hatte

das VDI-Schülerforum 2009 an der OTH Amberg-Weiden gestartet. Dass dieses Format zur MINT-Förderung von Schülerinnen und Schülern nicht nur die regionalen Schulen in der Nordoberpfalz begeistert, zeigte etwa die diesjährige Teilnahme des St. Gotthard-Gymnasiums aus Niederalteich.

Das nächste Amberger VDI-Schülerforum ist für 2019 geplant.

Kontakt:
Abteilung Amberg: Kaiser-Wilhelm-Ring 23, 92224 Amberg, Tel.: (09621) 482-0, Fax: (09621) 482-4991
Abteilung Weiden: Hetzenrichter Weg 15, 92637 Weiden i. d. OPf., Tel.: (0961) 382-0, Fax: (0961) 382-2991
E-Mail: info(at)oth-aw.deinfo(at)oth-aw.de / Internet: http://www.oth-aw.de

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-870Mon, 07 Aug 2017 08:27:40 +0200Starthilfe für Geflüchtete: Weg ins Studium geebnethttps://bayern-photonics.de/10 junge Männer, die ihre Heimat verlassen mussten, haben im Sommersemester das PropädeutikumPLUS C1.1 an der OTH Amberg-Weiden in Amberg besucht. In diesem Vorbereitungskurs erweiterten sie ihr Wissen auf sehr hohen Niveau Deutsch C1.1 und Mathematik. Am Ende legten acht Kursteilnehmer eine freiwillige Prüfung erfolgreich in Deutsch ab. Damit ist der Weg in Studium geebnet. Fast alle Teilnehmer haben sich für ein Studium an der OTH Amberg-Weiden beworben und auch schon Zusagen bekommen.Die Kurs-Teilnehmer sind überwiegend aus Syrien und Palästina nach Deutschland gekommen. Im PropädeutikumPLUS C1.1 bildeten sie sich intensiv in Deutsch (C1.1) und Mathe fort, ein Semester lang, 24 Stunden pro Woche.
„Mit dem C1.1 Kurs konnten wir den letzten Schliff für einen erfolgreichen Start ins Studium geben“, sagt Özlem Ajazaj-Tangobay, die das PropädeutikumPLUS betreut. „Die Teilnehmer waren hoch qualifiziert und sehr motiviert.“

PropädeutikumPLUS auch im Wintersemester 2017/18
Eine Chance auf einen Neustart in Deutschland: Die OTH Amberg-Weiden bietet auch im kommenden Wintersemester wieder für studierfähige Flüchtlinge den Vorbereitungskurs PropädeutikumPLUS B2 an. Für die studierfähigen Geflüchteten ist der Kurs kostenlos. Möglich macht dies das Programm Integra des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), das mit rund 26.000 Euro das PropädeutikumPLUS an der OTH Amberg-Weiden fördert. Das bundesweite Programm, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird, zielt darauf ab, die Hochschulen bei der Integration von Flüchtlingen ins Studium zu unterstützen.

Interessiert? Kommende Woche besteht die Möglichkeit, tiefergehende Informationen zu erhalten. Die Infoveranstaltungen finden statt:

07. August 2017, 13 – 14 Uhr, OTH in Weiden, Fakultät BW/WI, Raum 207
08. August 2017, 13 – 14 Uhr, OTH in Amberg, Fakultät MB/UT, Raum 110
 

Abteilung Amberg: Kaiser-Wilhelm-Ring 23, 92224 Amberg, Tel.: (09621) 482-0, Fax: (09621) 482-4991
Abteilung Weiden: Hetzenrichter Weg 15, 92637 Weiden i. d. OPf., Tel.: (0961) 382-0, Fax: (0961) 382-2991
E-Mail: info@oth-aw.de / Internet: http://www.oth-aw.de

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-867Wed, 02 Aug 2017 13:51:39 +0200Qioptiq präsentiert sich als Gastgeber der Mitgliederversammlung des bayerischen Clusters für Optische Technologien, bayern photonics e. V.https://bayern-photonics.de/Zum ersten Mal in der Geschichte seiner Mitgliedschaft im Innovationsnetz bayern photonics e. V. begrüßte Qioptiq Feldkirchen vergangenen Mittwoch die Mitglieder des Netzwerks zu ihrer Mitgliederversammlung mit anschließendem Innovationsforum und Table Top-Ausstellung.Hier finden Sie die "Feldkirchen-News" zum Download.

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-866Wed, 02 Aug 2017 12:52:04 +0200Kommunikationsforum und MV von bayern photonics bei Qioptiq in Feldkirchenhttps://bayern-photonics.de/Ein Rückblick: Rege Diskussionen, konstruktive Entscheidungen und viel Raum für Information und Kommunikation. „Es ist unglaublich, aber ich darf Sie heute zur 18. Mitgliederversammlung von bayern photonics e.V. begrüßen“. Mit diesen Worten eröffnete Dr. Horst Sickinger, Geschäftsführer des bayerischen Photonik Clusters die Sitzung am 26. Juli 2017 bei Qioptiq in Feldkirchen bei München. In deren Verlauf wurden eine neue strategische Ausrichtung, Veränderung des Leistungsportfolios und ein breiteres Technologiespektrum vorgestellt um weitere Dienstleistungen für die Mitglieder anzubieten. Mit dem Beschluss einer gestuften Beitragserhöhung ab 2018 und einer einmaligen Sonderzahlung sprechen rund 50 anwesende Akteure dem Photonik-Netzwerk ihr Vertrauen aus und geben gleichzeitig neuen Impact. Ein Highlight des anschließenden, öffentlichen Kommunikationsforums bei Qioptiq bildete die ausgeklügelte Firmenführung, die den Teilnehmern einen ersten Einblick in das Produktspektrum von Qioptiq ermöglicht. Vorträge zu verschiedenen Schwerpunkten boten Informationen und Stoff zum Diskutieren: Michael Nußbaum (Qioptiq Regen) und Dr. Ruth Houbertz (Multiphoton Optics) nahmen die Zuhörer mit auf eine Reise „Von der klassischen Optikfertigung zum Druck von Optiken“ und Dr. Friedrich Bachmann (FriBa LaserNet) warf ein Schlaglicht auf „Trends in China“. Mit seinem Vortrag „polemischen Aussagen zum Innovationsmanagement (… was nicht im Lehrbuch steht)“ leitete Dr. Ulrich Lange (chance4change) zum nächsten Fokus "Managementtraining" über. Im Anschluss daran führte Michael Hosp (kdg opticomp) die Teilnehmer zu einem neuen Ansatz im Managementtraining mit dem Zauberwort Co-Creation. Der Begriff Co-Creation steht für die Fähigkeit, neue Lösungen und Ideen in Teams spielerisch und zugleich in einer sehr fokussierten Weise zu schaffen. (www.kdg-mt.com/de/kdg-campus) Die Table-Top Ausstellung, bei der sich 18 Mitglieder ihren Cluster-Kollegen präsentierten, bot mit kleinen bayerischen Snacks zusätzlichen Raum zum Networking und rundete die Veranstaltung ab. Wir bedanken uns herzlich beim Gastgeber Qioptiq, Feldkirchen, Dr. Robert Vollmers und Gudrun Krause sowie bei allen Teilnehmern und Besuchern des Kommunikationsforums.  

]]>
Aus den NetzenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNet
news-862Thu, 20 Jul 2017 16:34:04 +0200Nächstes gemeinsames Treffen der AG "Optik-Design und Simulation" mit der Fachgruppe "Optik-Design Bayern"https://bayern-photonics.de/Das nächste gemeinsame Treffen der Arbeitsgemeinschaft "Optik-Design und Simulation" in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe "Optik-Design" von bayern photonics findet am 13. September 2017 am Institut für Optik, Information und Photonik der FAU Erlangen-Nürnberg statt.Das Schwerpunktthema des nächsten Treffens lautet: "Moderne Konzepte beim Raytraycing bzw. differentielles Raytracing"

Vorläufiges Programm: (11.00 - 17.15 Uhr)

Vorstellung des Gastgebers und kurzer Rückblick auf die Aktivitäten zum differentiellen Raytracing am Lehrstuhl
Prof. Dr. Norbert Lindlein (Uni Erlangen - Institut für Optik, Information und Photonik)

Fachvortrag 1
Dr. Bernhard Michel (Hembach Photonik GmbH)

Fachvortrag 2
Prof. Dr. Alois Herkommer (Universität Stuttgart - ITO)

Gemeinsames Mittagessen

Fachvortrag 3
Huygens-Fresnel Path Integration for cascaded diffraction and field propagation
Marco Mout (Carl Zeiss AG)

Kaffee und Kommunikation

Fachvortrag 4 
N.N.

"Lösungs-Forum mit Impulsvorträgen"
Teilnehmer können themenoffen eigene Herausforderungen oder Lösungen kurz präsentieren (je 5-10 min) und der AG zur Diskussion bzw. Lösung stellen

Berichte aus den Innovationsnetzen Optische Technologien
Veranstaltungen, Seminare, Projekte, Sonstiges

Diskussion und Festlegung der nächsten Themen sowie Ort und Zeit der nächsten Sitzung

Laborführung
durch die Arbeitsgruppe ODEM von Prof. Dr. Lindlein


Achtung:

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist den Mitgliedern von Photonics BW und bayern photonics vorbehalten. Nichtmitglieder werden gebeten, sich mit der Geschäftsstelle von bayern photonics in Verbindung zu setzen.
Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

]]>
Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenNewsbayern photonicsPhotonics BWOptecNet
news-861Thu, 20 Jul 2017 07:58:29 +0200Montage-Service für Laserschutzvorhängehttps://bayern-photonics.de/Laserschutz ist ein wichtigs Anliegen. Zum großflächigen Schutz gegen Laserstrahlung werden Laserschutzvorhänge eingesetzt. auch bei der Installation dieser Sicherheitsvorrichtung vertrauen viele lieber dem Profi, als selbst Hand anzulegen. Bei LASER COMPONENTS bekommen Sie daher nicht nur die Flex-Guard-Schutzvorhänge nach EN 12254: Auf Wunsch werden sie vor Ort auch vom Fachmann montiert. In Kombination mit der Bestellung der textilen Flex-Guard-Vorhänge bietet LASER COMPONENTS den Montageservice deutschlandweit an.Weitere Informationen:
www.lasercomponents.com/de/news/neuer-service-fuer-unsere-laserschutzvorhaenge/

LASER COMPONENTS hat sich auf die Entwicklung, Herstellung sowie den Vertrieb von Komponenten und Dienstleistungen für die Lasertechnik und Optoelektronik spezialisiert. Seit 1982 steht das Unternehmen seinen Kunden mit Verkaufsniederlassungen in fünf Ländern zur Verfügung. Die Eigenproduktion an verschiedenen Standorten in Deutschland, Kanada und den USA wird seit 1986 verfolgt und macht etwa die Hälfte des Umsatzes aus. Derzeit beschäftigt das Familienunternehmen weltweit über 200 Mitarbeiter.

Kontakt:
Laser Components GmbH

Contact: Claudia Michalke
Tel: +49 8142 2864 – 0
c.michalke(at)lasercomponents.com
www.lasercomponents.com

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-860Wed, 19 Jul 2017 12:45:00 +0200Laserschutzkabinen mit zertifizierten Materialien nach DIN EN 12254 / CEhttps://bayern-photonics.de/Protect Laserschutz: Flexible und individuelle Lösungen bei großflächigen Laserabschirmungen. Die Protect Laserschutz GmbH bietet Laserschutzkabinen mit Laserschutzfenstern und Interlocksysteme nach kundenspezifischem Anforderungsprofil sowie Gefährdungsanalysen vor Ort. Mobile Laserschutzabschirmung: Für stets ausreichenden Schutz bei Wartungsarbeiten greifen Service-Techniker oft auf die leichte und tragbare Laserschutzabschirmung isoPROTECT-Service für alle Wellenlängen zurück. Pressemeldung zum Download

In vielen Bereichen der modernen, industriellen Fertigung ist die Anwendung von Lasern nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Eine schützende Abschirmung des Arbeitsbereichs ist aus Gründen des Arbeitsschutzes unersetzlich, da bei der Materialbearbeitung mit hohen Leistungen gearbeitet wird.
Die Protect Laserschutz GmbH unterstützt bei der Konfiguration nach dem individuellen Anforderungsprofil mit Hilfe dreier Schritte:

Die Protect Laserschutz GmbH unterstützt bei der Konfiguration nach dem individuellen Anforderungsprofil mit Hilfe dreier Schritte:
1. Prüfung vor Ort
Zunächst ist die genaue Ausgestaltung der Laserschutzkabine wichtig. Daher müssen die örtlichen Gegebenheiten begutachtet und folgende Fragen geklärt werden:
• Wie müssen die Abmessungen der Kabine aussehen?
• Wie können die Elemente der Laserschutzkabine befestigt werden?
• Gibt es zusätzliche zu berücksichtigende Aspekte wie z.B. die Bewegungsachse von Maschinen.
Um sich ein genaues Bild von den kundenspezifischen Anforderungen vor Ort zu machen, tritt ein Servicemitarbeiter persönlich mit dem Kunden in Kontakt.
2. Auswahl des Laserschutzmaterials
Anhand der übermittelten Laserparameter kann das optimale Material ausgewählt werden. Sämtliche Laserschutzabschirmungen sind nach DIN EN 12254 zertifiziert und entsprechend mit dem CE-Kennzeichen versehen.
Die Montage wird von der Protect Laserschutz GmbH vor Ort ausgeführt.
3. Zusatzoptionen
Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, die Laserschutzkabine an die Kundenwünsche anzupassen.
Zu weiteren Laserschutzelementen zählen Laserschutzfenster, Laserschutzvorhänge und Flügel- oder Schiebetüren und insbesondere das Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10 (Interlock).
Eine Vorrichtung zur automatischen Materialzufuhr kann ebenfalls in die Kabine integriert werden.

Aktive Überwachung von Laserapplikationen:
Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10

Das Laser-Sicherheitskontrollsystem LSK10 dient der aktiven Überwachung von Laserapplikationen über die Interlock-Kontakte, die Stromzufuhr oder die Strahlfallen.
Volle Flexibilität für jedes Anwendungsprofil bieten die vielfältigen Eingänge zur Integration von mechanischen oder magnetischen Türkontakten, Warnleuchten, Notaus-Schaltern, Laserschutzrollos und Laserschutzvorhängen.

Tragbare Laserschutzwand isoPROTECT-Service Set
Für Wartungsarbeiten von Servicetechnikern vor Ort, z. B. am offenen Lasersystem bietet sich die transportable Laserschutzwand isoPROTECT-Service an. Das Laserschutzmaterial isoPROTECT ist geeignet für alle Wellenlängen von 180-11000 nm.
Schutzstufen
D AB7 + R AB3               180-315
D AB5                            315-1050
D AB4                            > 1050-1400
I AB7 + R AB6 + M AB9  315-1400
D AB2                            > 1400-11000
Die Standardausführung als isoPROTECT-Service Set umfasst:
• 3 Paneele mit der Gesamtabmessung 2,0 x 3,0 m (HxB)
• Gewicht: ca. 4,5kg
• Farbe: beidseitig schwarz
Durch zusätzliche Paneele, Abmessung 2,0 x 1,0 m (HxB) kann das System einfach mittels Klettband verbunden und erweitert werden. Durch Aufstellung im Rechteck kann eine kabinenähnliche Abschirmung erreicht werden.
Der Aufbau ist durch steckbare Aluprofile ohne zusätzliche Hilfe möglich und kann bequem in einer Tragetasche transportiert werden.

Pressemeldung zum Download

Kontakt:

PROTECT – Laserschutz GmbH 
Mühlhofer Hauptstr. 7
90453 Nürnberg
Tel.: +49 (0) 911/964431 – 0
E-Mail:  info(at)protect-laserschutz.de
Web:     www.protect-laserschutz.de
Shop:    protect-laserschutz-shop.de

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNet
news-859Wed, 19 Jul 2017 10:42:44 +0200Am Ende steht ein neuer Anfang: LISA Pathfinder bereitet den Weg für das Gravitationswellen-Observatorium LISAhttps://bayern-photonics.de/•Am 18. Juli 2017 endete nach 16 Monaten wissenschaftlichen Betriebs die Technologieerpobungsmission LISA Pathfinder. •Die Technologie von LISA Pathfinder hat dabei so gut funktioniert, dass sie nun teilweise direkt beim Gravitationswellen-Observatorium LISA zum Einsatz kommen soll. Am Abend des 18. Juli 2017 ist die Mission LISA Pathfinder nach 16 Monaten wissenschaftlichen Betriebs im Orbit abgeschaltet worden. Damit geht eine anspruchsvolle Technologiedemonstration im Weltraum zu Ende. Das Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und die Max-Planck-Gesellschaft haben den deutschen Beitrag zu dieser Mission der europäischen Weltraumorganisation ESA finanziert. LISA Pathfinder hat bei der Vorbereitung einer Weltraum-Laserinterferometrie zum Nachweis von Gravitationswellen die Grenzen des bisher technisch Möglichen übertroffen und damit einen wichtigen Schritt hin auf das geplante Gravitationswellen-Observatorium LISA (Laser Interferometer Space Antenna) gemacht. LISA soll winzigste Schwingungen der Raumzeit - sogenannte Gravitationswellen - "beobachten" und damit den energiereichsten und heftigsten astrophysikalischen Ereignissen in unserem Universum auf die Spur kommen. Sie sollen von LISA ab 2034 mit Hilfe einer Laserinterferometrie zwischen drei jeweils rund zweieinhalb Millionen Kilometer voneinander entfernten Sonden erforscht werden. War LISA bisher lediglich ein Missionskonzept, so hat das Science Programme Committee (SPC) der ESA die Mission inzwischen als dritte der großen Missionen (L3) seines "Cosmic Vision Programms" ausgewählt.

Herzstück von LISA Pathfinder funktionierte tadellos
Wie der Missionsname bereits verrät, sollte die am 3. Dezember 2015 gestartete Mission LISA Pathfinder den Weg für das Gravitationswellen-Observatorium bereiten. Hier wurden Schlüsseltechnologien für LISA erprobt, die wegen der Schwerkraft und anderer Störungen auf der Erde nicht angemessen getestet werden können. Einige davon sind im sogenannten LISA Technology Package (LTP) untergebracht. Diese komplexe Nutzlast - das Herzstück von LISA Pathfinder - wurde unter der Leitung der Airbus Defence &amp; Space GmbH in Friedrichshafen mit Beistellungen wichtiger Komponenten und Beiträgen aus mehreren europäischen Ländern entwickelt. In Friedrichshafen wurde auch ihr Kernstück - das LTP Core Assembly - gebaut, getestet und danach bei der Firma IABG in Ottobrunn in die Sonde integriert. "Diese Technologie hat sehr gut funktioniert. Schon bei den ersten Messungen Ende Februar 2016 zeigte sich noch während der Inbetriebnahme der Sonde, dass die Ziele der Mission zum Teil deutlich übertroffen werden würden", blickt Dr. Hans-Georg Grothues, LISA Pathfinder-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement, zurück. Es wurde daher im Juni 2016 beschlossen, die Mission bis Mitte 2017 zu verlängern. "So konnten noch weitere, zum Teil mehrwöchige Langzeitmessungen gemacht werden, die die Ergebnisse noch einmal deutlich verbessert haben. Am Ende der Mission wurden sogar weitgehend die Anforderungen für die spätere LISA-Mission erreicht und teilweise sogar übertroffen", ergänzt Grothues. Erste Ergebnisse sind auch in einer Fachveröffentlichung publiziert.

Technologie bereit für den Einsatz bei LISA
Weil die Tests über Erwarten gut verliefen, kann ein Teil der LTP-Technologie nun auch bei LISA zum Einsatz kommen. "Richtig gut haben vor allem die sogenannten Inertialsensoren für das Laserinterferometer von LISA und das sogenannte Drag-Free-Attitude-Control-System (DFACS) funktioniert", erklärt Grothues. Das DFACS bekommt Signale der Inertialsensoren und hält in einer Rückkoppelungsschleife die Sonde im Gleichgewicht, indem es Störkräfte - wie zum Beispiel den Strahlungsdruck der Sonne - sehr genau über den Einsatz von europäischen Kaltgastrieb- und US-amerikanischen Kolloidtriebwerken vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA ausgleicht: Raumsonde und Nutzlast bilden auf diese Weise eine untrennbare Einheit. Die Inertialsensoren enthalten freifliegende, würfelförmige Testmassen von etwa zwei Kilogramm Masse aus einer speziellen Gold-Platin-Legierung. Sie bilden die Spiegel an den Enden der Arme des Laser-Interferometers, dessen Licht durch einen besonders rauscharmen Laser der deutschen Firma Tesat Spacecom GmbH erzeugt wird. Nahezu reibungslos funktionierte auch die kritische Freigabe der Testmassen, die während des Starts durch einen Haltemechanismus gesichert werden mussten. Auch deren mehrfaches Wiedereinfangen, Positionieren und Freigeben im Laufe der Mission wurden erfolgreich durchgeführt.

Mit einem riesigen Laser-Dreieck Gravitationswellen auf der Spur
Bei LISA werden diese Arme des Laserinterferometers durch drei Satelliten an den Ecken eines nahezu gleichseitigen Dreiecks aufgespannt und rund 2,5 Millionen Kilometer lang sein. Läuft eine Gravitationswelle durch diese Konstellation hindurch, ändern sich die Abstände zwischen den Testmassen in den Satelliten minimal. "Diese unvorstellbar kleinen Abstandsänderungen sind gerade einmal so groß, wie der Kern eines Wasserstoffatoms. Wir wissen jetzt aber, dass wir sie - und damit auch Gravitationswellen - mit der höchst empfindlichen Laserinterferometrie-Messtechnik im Weltraum nachweisen und untersuchen können. Dank LISA Pathfinder wird die exakte Kenntnis dieser Abweichungen nun in die Konstruktion des LISA Gravitationswellen-Observatoriums einfließen", betont Grothues. Zwar wurde bei LISA Pathfinder die Armlänge auf 38 Zentimeter drastisch verkürzt, um das Interferometer im Wissenschaftsmodul der Mission unterzubringen zu können. "Dennoch erlaubt das LTP repräsentative Messungen vieler Effekte und Störungen an den beiden freifliegenden Massen, wie sie später auch bei LISA charakteristisch sein werden", sagt der DLR-Missionsmanager.

Industrielle Beteiligung und Forschungsinstitute
Als Europäische Raumfahrtagentur war die ESA für die Durchführung der Mission LISA Pathfinder verantwortlich. In deren Auftrag hat die Airbus Defence &amp; Space Ltd. in Großbritannien die Sonde gebaut und die Mission geplant. Unter der Leitung der Airbus Defence &amp; Space GmbH in Friedrichshafen waren an der Entwicklung des LISA Technology Package (LTP) neben der ESA Forschungseinrichtungen und Industriefirmen aus Deutschland, Italien, Großbritannien, Spanien, der Schweiz, Frankreich und den Niederlanden entscheidend beteiligt. Bei Airbus in Friedrichshafen wurde auch das Kernstück der Nutzlast - das LTP Core Assembly - gebaut, getestet und danach bei der Firma IABG in Ottobrunn bei München in den Satelliten integriert. Der deutsche Beitrag wurde neben der Airbus Defence &amp; Space GmbH maßgeblich vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik / Albert-Einstein-Institut (AEI) in Hannover geleistet und von der Max-Planck-Gesellschaft sowie dem DLR Raumfahrtmanagement im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziert.

Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter:
http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-23351/#/gallery/27623

Kontakte

Martin Fleischmann 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Kommunikation
Tel.: +49 228 447-120
mailto:martin.fleischmann(at)dlr.de

Dr. Hans-Georg Grothues 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Raumfahrtmanagement, Extraterrestrik
Tel.: +49 228 447-348
mailto:HG.Grothues(at)dlr.de

]]>
Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
news-858Wed, 19 Jul 2017 09:38:59 +0200Berechnungssoftware LaserSafe-PC https://bayern-photonics.de/Die Software LaserSafe-PC ist ein auf den neuesten Lasersicherheitsstandards EN 60825-1, EN 207 und EN 208 basierendes, umfassendes und vielseitiges Programm, das die Berechnung der relevanten Sicherheitsparameter für eine Vielzahl von Laser- und LED Situationen abdeckt:
  • alle Wellenlängen von 180 nm bis 1 mm
  • alle Zeiten von <100 fs bis 30.000 s
  • CW Abstrahlung
  • Einzelpulse
  • Pulswiederholungen
  • Unterscheidung zwischen Gauß-Profil und Top-Hat-Profil 
  • Laserscanner (sichtbar)
  • Punktquellen
  • ausgedehnte Quellen
  • Streustrahlung
  • Faseroptiken
  • LEDs
  • Es berechnet dabei innerhalb weniger Sekunden die folgenden Werte:

    • zugängliche Emission
    • MPEs
    • AELs
    • N.O.H.D.
    • Extended N.O.H.D.
    • Berechnung der höchstzulässigen Bestrahlung für Augen und Haut
    • Klassifikation von Gefahrenstufen
    • Überschreitung der MPE
    • Überschreitung der Klasse 1 AEL-Werte
    • EN 207 L- und LB-Schutzstufen
    • EN 208 RB-Schutzstufen
    • Anforderung der Optischen Dichten für Filter
    • Bestrahlungsstärke und Strahlungsbelastung

    Ferner bietet das Programm die Möglichkeit weitere relevante Zusatzinformationen anzuzeigen:

    • T1, T2, C1-C7 Werte
    • Analyse des Berechnungsverfahrens
    • MPE und AEL Tabellenwerte
    • Beschreibung aller Laserklassen
    • Anmerkung zur Risikoeinstufung

    Änderungen in den Normen (wie z.B. die Berechnung der LB Schutzstufen in der jüngst erschienenen neuen Edition der EN 207) werden dabei stets zeitnah im Programm durch entsprechende Updates berücksichtigt. Die Updates sind innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten kostenlos verfügbar. Die Software ist sowohl als Einzel-, Mehrfach- sowie Standortlizenz verfügbar und mit jedem Windows System von XP an aufwärts kompatibel.

    Das Programmpaket ist ideal geeignet für jeden Laserschutzbeauftragten oder andere Personen, die regelmäßig Risikobewertungen bei Lasern oder LEDs durchführen. Eine kostenfreie Demoversion ist verfügbar und kann auf Wunsch angefragt werden.

    Ansprechpartner:

    Dr. Matthias Hille
    Laser 2000 GmbH
    E-Mail: m.hille(at)laser2000.de
    Telefon: +49 8153 405-24

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-857Wed, 19 Jul 2017 09:04:15 +0200Farbloses Laserschutzfilter P1M03 für IR-Laserhttps://bayern-photonics.de/hohe Schutzstufen für CO2, Nd:YAG, Disk- und Faserlaser (1030-1075nm). Mit dem farblosen Laserschutzfilter P1M03 ist es laservision gelungen erstmals einen Kunststofffilter für CO2, Nd:YAG, Disk- und Faserlaser zu entwickeln, der eine ungestörte Farbsicht aufweist. Die gute Farbsicht macht es dem Anwender in sensiblen Bereichen der Laseranwendungen möglich, ohne gravierende Einschränkungen, seine Arbeit sicher und genau auszuführen.Überall dort, wo eine gute Farbsicht wichtig und/oder teilweise lebensnotwendig ist, ist  neben der sehr guten Farbsicht des Filters auch die 80%ige Tageslichttransmission besonders herauszustellen. Das Laserschutzfilter besitzt außerdem M-Schutzstufen für UKP-Laser über den gesamten Wellenlängenbereich. 

    Für einen optimalen Tragekomfort sorgen die bekannten Brillenfassungen F22 oder F18, in der dieses Filter erhältlich ist. Die Fassung ist sehr leicht und für Brillenträger geeignet. Das Filter ist zudem innen anti-Beschlag und außen kratzfest beschichtet.

    Für weitere Informationen, Anfragen oder Produktdemonstrationen unserer Laserschutzbrillen und dem entsprechenden Zubehör stehen Ihnen die Ansprechpartner bei LASERVISION GmbH&Co.KG sehr gerne zur Verfügung. Über unsere neue Webseite haben Sie jetzt auch die Möglichkeit Ihre „Fragen zum Produkt“ direkt zu versenden.

    laservision, als einer der führenden Hersteller von Laserschutzprodukten, entwickelt, fertigt und vertreibt Laserschutzbrillen, Kleinfilter und Kabinenfenster auf Basis verschiedener Kunststoffe und Mineralglassorten sowie Laserschutzvorhänge und großflächigen Laserschutz (Stellwände und Kabinen). Augenschutzprodukte sind CE zertifiziert und entsprechen mindestens den jeweils gültigen Normen EN207/208.

    Kontakt:

    LASERVISION GmbH & Co. KG
    Vertrieb/Marketing
    Siemensstr. 6
    90766 Fürth
    T  +49.(0)911.9736-8100
    F  +49.(0)911.9736-8199
    E info(at)lvg.com
    uvex-laservision.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-856Wed, 19 Jul 2017 08:57:17 +0200F27 eine leichte Lupen-Überbrille für Laserbehandlungenhttps://bayern-photonics.de/Verfügbar mit vielen Laserschutzfiltern für den Dental- und Derma-Bereich. Besonders in der Dermatologie bzw. Zahnheilkunde müssen für eine punktgenaue Laserbehandlung Lupenbrillen eingesetzt werden. Die neue Lupenbrille F27 kombiniert die bewährte Überbrillenfassung F22 mit Hilfe eines neu entwickelten Adapters mit der Lupe eines der führenden deutschen Hersteller. Durch die Vielzahl der verfügbaren Laserschutzfilter für diese Brillenfassung kann für nahezu jede Laseranwendung eine passende Lupenbrille konfiguriert werden. Speziell in der Kombination mit der HR2.5x/340mm Binokularlupe deckt die neue Lupenbrille (F27) nahezu alle Mikro-Laseranwendungen im Dental- und Dermatologie-Bereich ab. Um der Vielfalt der Anwendungen im medizinischen Bereich nach zu kommen, bietet laservision Lupen mit folgenden Arbeitsabständen an: 340mm, 420mm und 520mm.

    Für mehr Details und Fragen zu den verfügbaren Shields zu dieser innovativen Laserschutz-Lupenbrille stehen Ihnen Ihre Kontakte im MEDIZIN-Vertrieb bei LASERVISION GmbH & Co. KG jederzeit sehr gerne zur Verfügung.

    laservision, als einer der führenden Hersteller von Laserschutzprodukten, entwickelt, fertigt und vertreibt Laserschutzbrillen, Kleinfilter und Kabinenfenster auf Basis verschiedener Kunststoffe und Mineralglassorten sowie Laserschutzvorhänge und großflächigen Laserschutz (Stellwände und Kabinen). Augenschutzprodukte sind CE zertifiziert und entsprechen mindestens den jeweils gültigen Normen EN207/208.

    Kontakt:

    LASERVISION GmbH & Co. KG
    Vertrieb/Marketing
    Siemensstr. 6
    90766 Fürth
    T  +49.(0)911.9736-8100
    F  +49.(0)911.9736-8199
    E info(at)lvg.com
    uvex-laservision.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-854Mon, 17 Jul 2017 17:32:29 +0200Das neue modulare Stellwandsystem E40https://bayern-photonics.de/Individuell einsetzbar und konfigurierbar nach Wunsch. Als Premiere stellte laservision auf der LASER World of Photonics 2017 den kompletten Grundbaukasten des neuen modularen Stellwandsystems E40 für Laserschutzkabinen und –stellwände vor. Auf Basis der breiten und bewährten Palette von Laserschutzmaterialien wie Laserschutzplatten und Laserschutzfenster bietet laservision mit diesem modularen Stellwandsystem eine individuell an die jeweilige Laserschutzanforderung anpassbare Lösung an.Durch die Kombination aus einem vorkonfigurierten Standardprofilsystem und CE-zertifizierten Laserschutzplatten und Laserschutzfenstern kann schnell und einfach eine zulassungsfähige Einhausung oder Kabine realisiert werden. Die standardisierten Module ermöglichen dabei eine einfache Erweiterung bei wachsenden Anforderungen. Verschiedene schwellenlose Türlösungen und eine Palette sorgfältig ausgewählter Zubehörkomponenten wie Interlocksysteme runden die Produktfamilie ab. Für einen mobilen Einsatz können die einzelnen Segmente mit Rollen kombiniert werden.

    Für weitere Informationen zum Stellwandsystem, Anfragen oder Produktdemonstrationen unserer Laserschutzprodukt-Palette stehen Ihnen die Ansprechpartner bei LASERVISION GmbH&Co.KG sehr gerne zur Verfügung. Erste Details finden Sie auch auf unserer neuen Website uvex-laservision.de

    laservision, als einer der führenden Hersteller von Laserschutzprodukten, entwickelt, fertigt und vertreibt Laserschutzbrillen, Kleinfilter und Kabinenfenster auf Basis verschiedener Kunststoffe und Mineralglassorten sowie Laserschutzvorhänge und großflächigen Laserschutz (Stellwände und Kabinen). Augenschutzprodukte sind CE-zertfiziert.

    Kontakt:

    LASERVISION GmbH & Co.KG
    Siemensstr. 6, D-90766 Fürth
    T  +49.(0)911.9736-8100
    F  +49.(0)911.9736-8199
    info(at)lvg.com
    I   uvex-laservision.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-853Mon, 17 Jul 2017 14:51:36 +0200Forschungsflugzeug HALO misst Emissionen von Großstädtenhttps://bayern-photonics.de/Die Emissionen großer Städte können sich bei bestimmten Wetterlagen über die Grenzen der Metropolen hinaus ausbreiten. Dabei werden Partikel und gasförmige Schadstoffe mit dem Wind oft über 1000 Kilometer weit getragen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) führt derzeit bis zum 30. Juli 2017 Forschungsflüge durch, um die Ausbreitung und Umwandlung der Emissionen von London, Rom, dem Ruhrgebiet und anderen europäischen Ballungsräumen genauer zu untersuchen. Die wissenschaftliche Leitung des internationalen Projekts EMeRGe (Effect of Megacities on the transport and transformation of pollutants on the Regional and Global scales) liegt bei der Universität Bremen. Ziel ist es, Ausmaß und Auswirkungen der Luftverschmutzung von Ballungszentren auf die Erdatmosphäre besser zu verstehen und vorhersagen zu können."Insgesamt 52 Flugstunden sind für die Flüge über europäischen Ballungszentren bis Ende Juli geplant", sagt der Leiter des Projekts, Professor John P. Burrows vom Institut für Umweltphysik der Universität Bremen. Das Forschungsflugzeug HALO ist mit insgesamt 20 Instrumenten ausgestattet, um die verschiedenen Gas- und Partikelemissionen der Großstädte zu erfassen. "Wir wollen im Detail nachvollziehen, wie sich die Emissionen in der Atmosphäre bei unterschiedlichen Wetterlagen ausbreiten und herausfinden, welche Umwandlungen in sekundäre Photooxidantien und Aerosolpartikel stattfinden", sagt Dr. Hans Schlager vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. "Beispielsweise untersuchen wir die Bildung von Ozon aus Stickoxiden, Kohlenwasserstoffen, Partikeln aus Schwefeldioxid und organischen Vorläuferverbindungen".

    Höhenprofil der Schadstoffausbreitung
    Das hochmoderne Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) startet jeweils vom Heimatflughafen in Oberpfaffenhofen bei München für die Messflüge in die verschiedenen europäischen Metropolregionen. "Damit die Forscher ein genaues Bild der Verteilung der städtischen Emissionen bekommen, fliegt HALO gestaffelt zunächst in rund 1000 Meter Höhe, um dann schrittweise erst in drei und dann in fünf Kilometer aufzusteigen", sagt Frank Probst von der DLR-Einrichtung Flugexperimente. "In Städten wie London oder einem Ballungszentrum wie dem Ruhrgebiet bedarf dies einer umfangreichen Planung und Abstimmung mit der jeweiligen Flugsicherung vor Ort, da wir uns mit den Messflügen in sehr eng besetzten Lufträumen bewegen." Zudem sind die Messflüge auf wolkenfreie Bedingungen angewiesen, um in niedrigen Höhen in die Abgasfahnen der Städte fliegen zu können.

    Auf Sicht im Tiefflug
    Besonders anspruchsvoll sind die Flugsegmente, die teilweise weniger als einen Kilometer über Grund stattfinden, beispielsweise über der italienischen Po-Ebene. "Im Tiefflug sind wir neben einer engen Abstimmung mit der Flugsicherung auf den Sichtflug angewiesen", sagt DLR-Forschungspilot Dr. Marc Puskeiler. "In dieser Höhe gibt es ja viele Kleinflugzeuge und Hubschrauber auf die wir achten müssen, um eine sichere Durchführung zu gewährleisten."

    Gemeinsame Messflüge über London
    Am 17. Juli planen die Forscher einen HALO-Messflug in der großräumigen Schadstofffahne von London, wobei parallel das Forschungsflugzeug BAe 146 der britischen FAAM (Facility for Airborne Atmospheric Measurements) zum Einsatz kommen wird. London ist die einzige europäische Megacity mit über zehn Millionen Einwohnern. Die Untersuchungen dort sind besonders interessant für Vergleiche mit HALO-Messungen im Bereich asiatischer Megacities, wie Taipeh, die für März 2018 im Projekt geplant sind.

    Parallel zu den HALO-Messflügen finden in England und Italien ergänzende Messungen mit weiteren Flugzeugplattformen statt. Zudem werden europaweit bodengestützte Messungen und laserbasierte Lidarbeobachtungen zur Planung und Auswertung der HALO-Flüge genutzt. Insgesamt sind innerhalb der nächsten Wochen etwa sechs HALO-Messflüge über Europa geplant. Das DLR wird über seine Social Media-Kanäle informieren, wo aktuelle Flüge stattfinden.

    Projekt mit rund 6 Millionen Euro gefördert
    Weitere Projektpartner sind das Max-Planck-Institut für Chemie, die Universitäten Mainz, Heidelberg und die Bergische Universität Wuppertal sowie das Karlsruhe Institut für Technologie (KIT) und das Forschungszentrum Jülich. Das Projekt mit der Abkürzung EMeRGe (Effect of Megacities on the transport and transformation of pollutants on the Regional and Global scales) wird mit rund sechs Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und dem DLR bis April 2018 finanziert.

    Über HALO
    Das Forschungsflugzeug HALO ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. HALO wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck -Gesellschaft beschafft. Der Betrieb von HALO wird von der DFG, der Max-Planck -Gesellschaft, dem Forschungszentrum Jülich, dem Karlsruher Institut für Technologie, dem Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam und dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig (TROPOS) getragen. Das DLR ist zugleich Eigner und Betreiber des Flugzeugs.

    Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter:
    ttp://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-23327/

    Kontakte:

    Falk Dambowsky
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Media Relations
    Tel.: +49 2203 601-3959
    Fax: +49 2203 601-3249
    mailto:falk.dambowsky(at)dlr.de

    Dr. Hans Schlager
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    nstitut für Physik der Atmosphäre
    Tel.: +49 8153 28-2510
    Fax: +49 8153 28-1841
    mailto:hans.schlager(at)dlr.de

    Frank Probst
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Flugexperimente
    Tel.: +49 8153 28-1197
    mailto:frank.probst(at)dlr.de

    Dr. Marc Puskeiler
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Flugexperimente
    Tel.: +49 8153 28-1765
    mailto:marc.puskeiler(at)dlr.de

    Prof. John P. Burrows
    Universität Bremen
    Institut für Umweltphysik (IUP)
    Tel.: +49 421 218-62100
    mailto:burrows(at)iup.physik.uni-bremen.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsPhotonics BWOptence e.V.PhotonicNet GmbH
    news-852Mon, 17 Jul 2017 13:57:31 +0200OTH Amberg-Weiden „MINT welcome - erfolgreicher Studienstart für Refugees“https://bayern-photonics.de/Unterstützung geflüchteter Studierender: OTH Amberg-Weiden überzeugt beim Wettbewerb „MINTernational“ des Stifterverbands. Im Rahmen der MINTernational-Programminitiative des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft (Berlin), unterstützt durch die Daimler und Benz Stiftung und den Daimler-Fonds, konnte sich der Antrag der OTH Amberg-Weiden mit dem Titel „MINT welcome - erfolgreicher Studienstart für Refugees“ unter den besten zwölf Konzepten bei der Finalrunde in Berlin erfolgreich durchsetzen. Als eine von insgesamt sechs Hochschulen bundesweit erhält die OTH Amberg-Weiden eine Förderung von 50.000 Euro für die Unterstützung geflüchteter Studierender. In der vierten Ausschreibungsrunde der Programminitiative legte der Stifterverband den Schwerpunkt auf den Studienstart. Gesucht wurden innovative Konzepte und Maßnahmen für diese wichtige Phase der Bildungsbiographie, die sich an internationale Studierende in den MINT-Fächern richteten. Dem Aufruf, hierunter auch Initiativen mit einem Schwerpunkt auf der Integration von Flüchtlingen zu verstehen, folgte die OTH Amberg-Weiden mit ihrem Konzept „MINT welcome“.

    Ausschlaggebend für das Konzept waren die Erfahrungen aus dem ersten PropädeutikumPLUS-Durchgang an der OTH Amberg-Weiden, einem Studienvorbereitungskurs für Geflüchtete. „Wir haben bei diesem Kurs gemerkt, dass die geflüchteten Studierenden neben der fachlichen Vorbereitung auf ein Studium auch im Bereich der Metakompetenzen für ein Studium Unterstützung benötigen“, berichtet Marian Mure, Leiterin des International Office sowie des Zentrums für Sprachen, Mittel- und Osteuropa an der OTH Amberg-Weiden. Wie reguläre Erstsemester-Studierende haben auch geflüchtete Studierende Coaching-Bedarf etwa im Bereich Lerntechniken, wissenschaftliches Präsentieren oder Zeit- und Selbstmanagement. „Geflüchtete Studierende haben in diesen außerfachlichen Bereichen aber andere Hürden zu überwinden, als reguläre Studierende, denn sie haben in ihren Heimatländern meist andere Erfahrungen mit Lernen und Unterricht gemacht“, erläutert Dr. Carolin Wagner, Leiterin des Studien- und Career Service an der OTH Amberg-Weiden.

    Ein weiterer Kernpunkt des Konzepts ist eine Empowerment-Strategie für die geflüchteten Studierenden. „Diese jungen Menschen haben ein Studium in Deutschland eigentlich nicht geplant. Sie mussten von ihren eigentlichen Plänen Abstand nehmen, ihre eigentlichen Ziele und Wünsche zurückstellen und fliehen. Durch das Empowerment sollen sie sich ihrer Stärken, Ziele und Wünsche wieder bewusstwerden, sie wieder in den Fokus nehmen oder auch neu definieren“, so Wagner. Im Weiteren sieht das Konzept zur Förderung des Kontakts und Austauschs mit regulären Studierenden eine Projektwoche zu einem Nachhaltigkeitsaspekt vor sowie spezielle Career-Service-Angebote für die geflüchteten Studierenden, um Erfahrungen mit der Arbeitswelt und der Unternehmenskultur sowie dem Bewerbungsprozess in Deutschland zu machen.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-840Mon, 03 Jul 2017 07:57:30 +0200Stipendienberatung eingerichtet https://bayern-photonics.de/Spezielles Angebot für Talente an der OTH Amberg-WeidenMehr als 2.000 Stiftungen fördern in Deutschland Studierende in allen Phasen ihres Studiums. Zugleich sind tausende Studentinnen und Studenten händeringend auf der Suche nach einer Finanzierungsmöglichkeit. Aber nur wenige bewerben sich um ein Stipendium. An dieser Stelle setzt der Studien- und Career Service der OTH Amberg-Weiden an und bietet ab sofort den Studierenden eine proaktive Stipendienberatung an.

    „Viele Studierende versuchen es gar nicht, weil sie denken, dass sie ohnehin keine Chance haben“, stellt Dr. Carolin Wagner, Leiterin des Studien- und Career Service, fest. „Dabei haben gerade die kleineren Stiftungen oft mehr Geld zur Verfügung, als sie letztlich verteilen können – weil eben zu wenige geeignete Bewerbungen eingehen!“
    Das neue Beratungsangebot soll Studierende und Stiftungen zusammenbringen. „Wir informieren nicht nur allgemein zu Stipendien, sondern wir helfen unseren Studierenden auch bei der Suche nach dem individuell passenden Stipendiengeber und begleiten den gesamten Bewerbungsprozess“, erläutert Kathrin Morgenstern, die diesen Service innerhalb des Studien- und Career Service ab sofort anbietet. „Der beste Zeitpunkt für eine Stipendienbewerbung ist das zweite Semester, also wenn die ersten Studienergebnisse vorliegen. Aber es gibt auch Stiftungen, die bereits Bewerbungen mit dem Schulabschlusszeugnis zulassen. Je früher man sich informiert, desto besser!“, so Morgenstern. Ein Blick auf die Vielzahl an Förderwerken und Stiftungen, etwa über die Online-Datenbank Stipendienlotse, zeigt: Es gibt für beinahe jede Lebens- und Studiensituation genau darauf zugeschnittene Förderungsmöglichkeiten – gerade auch für Studierende, die als erste in ihren Familien ein Studium beginnen.

    „Neben den Noten legen viele Stiftungen auch Wert auf andere Eigenschaften oder Umstände. Wenn Studierende sich ehrenamtlich engagieren oder durch eigene Kinder in ihrem Zeitbudget fürs Studium eingeschränkt sind, fließen solche Dinge oft bei der Vergabe von Stipendien mit ein. Deshalb ist ein Stipendium heutzutage nicht mehr nur auf eine kleine Gruppe Hochbegabter beschränkt“, erläutert Morgenstern weiter. Die Entwicklung der Stipendienzahlen in den letzten zehn Jahren bestätigt diese Aussage: Allein die von den staatlichen Begabtenförderungswerken ausgeschütteten Stipendien haben sich in diesem Zeitraum mehr als verdoppelt; zudem kamen das Aufstiegsstipendium für beruflich Qualifizierte und das Deutschlandstipendium neu hinzu. Auch die OTH Amberg-Weiden nutzt die Möglichkeit, ihre Talente zu fördern: Seit Einführung des Deutschlandstipendiums konnten bisher 140 Studierende unterstützt werden. Im September beginnt die Bewerbungsphase für den nächsten Durchgang.

    Um den Studierenden die vielfältigen Fördermöglichkeiten näher zu bringen, organisierte der Studien- und Career Service im Sommersemester erstmals eine Stipendieninformationsmesse und lud zu mehreren Informationsvorträgen ein. Für den Beginn des Wintersemesters ist eine größere Informationsveranstaltung rund um das Thema „Stipendien“ geplant sowie regelmäßige Sprechstunden zur individuellen Stipendienberatung.

    Pressemeldung 03.07.2017

    Kontakt:

    OTH Amberg-Weiden
    Kaiser-Wilhelm-Ring 23
    92224 Amberg
    www.,oth-aw.de

    OTH Amberg-Weiden
    Hetzenrichter Weg 15
    92637 Weiden
    www.oht-aw.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-843Sun, 02 Jul 2017 19:15:00 +0200ModeStrip Assemblies - High Power, Low Riskhttps://bayern-photonics.de/Auf der LASER World of PHOTONICS präsentierte LASER COMPONENTS erstmals die im eigenen Haus entwickelten ModeStrip-Assemblies. Mit dieser Technologie kann das Licht von High-Power-Lasern problemlos mit optischen Fasern übertragen werden. Mantelmoden verursachen keine Schäden mehr. Bei der Übertragung in optischen Fasern wird das Licht theoretisch verlustfrei an der Grenzfläche zwischen Faserkern und Fasermantel reflektiert. In der Praxis können jedoch geringe Leistungsanteile, sogenannte Mantelmoden, in den Fasermantel gelangen und zu thermischen Problemen führen. Bei hohen optischen Laserleistungen reichen schon Leistungen von 2 - 3 % aus, um den Stecker zerstören.

    Bei den Assemblies von LASER COMPONENTS entziehen Moden-Abstreifer der Faser gezielt die Mantelmoden. Die Wärme wird kontrolliert über ein Kühlelement abgeführt und damit eine thermische Zerstörung des Fasersteckers verhindert.

    Faserkabel mit ModeStrip-Steckern werden vor allem bei Hochleistungsübertragungen eingesetzt – beispielsweise bei Lasern zur Materialbearbeitung oder beim optischen Pumpen von Faserlasern. Sie werden aber auch verwendet, wenn eine hohe optische Strahlqualität ohne Mantelmoden benötigt wird oder wenn thermische Hotspots im Fasermantel vermieden werden müssen.

    Weitere Produktinformationen:
    Konfektionierte Kabel

    Hersteller:
    Laser Components GmbH / Faseroptik

    Kontakt:
    Laser Components GmbH
    Florian Tächl
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    +49 (0) 8142 2864-22
    f.taechl(at)lasercomponents.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-839Sun, 02 Jul 2017 16:11:03 +0200360°-Blick auf die Schweißnaht https://bayern-photonics.de/Neue Scan-Lösung nutzt OCT-Technik zur koaxialen Nahtführung und -inspektion. Blackbird Robotersysteme GmbH, anerkannter Experte für Remote-Laserschweißen und ein Schwesterunternehmen der SCANLAB GmbH, stellt auf der Fachmesse ‚Laser World of Photonics‘ in München den Prototypen einer völlig neuartigen Scan-Lösung mit integriertem Distanzsensor vor. Das System basiert auf optischer Kohärenztomografie (OCT) und dient zum hochpräzisen Erfassen und Messen der Naht-Topographie beim 3D-Laser-Schweißen. Gerade für Systemintegratoren und Anwender in der Industrie ein großer Vorteil, wenn Prozesssicherheit und ein umfassendes Qualitätsmanagement ohne separate Überwachungslösung sichergestellt werden sollen. Im medizinischen Umfeld ist optische Kohärenztomografie (Optical Coherence Tomography, OCT) ein bewährtes Untersuchungsverfahren, beispielsweise in der Augenheilkunde sowie bei der Hautanalyse und Krebsdiagnose. Diese Form des optischen Messens ist für Patienten schmerzfrei und nicht invasiv. Aber auch für die Industrie hält dieses berührungslose, interferometrische Messverfahren große Potenziale bereit.
    Blackbird Robotersysteme präsentiert im Juni in München auf der ‚Laser World of Photonics 2017‘ eine neue Scan-Lösung, die über integriertes Kanten-Tracking und Naht-Topologie-Messung mittels OCT verfügt. Im Gegensatz zu anderen Sensor- und Messverfahren können bei dieser OCT-basierten Distanzmessung völlig flexibel vor, innerhalb und nach der eigentlichen Laserbearbeitungszone detaillierte Daten erfasst und ausgewertet werden. Dazu gehören beispielsweise die Analyse der zu verschweißenden Bauteile, die Nahtverfolgung von Kehlnähten und die Erfassung von eventuellen Schweißfehlern oder -ungenauigkeiten während des laufenden Schweißvorgangs.
    Das Messlicht des OCT-Sensors wird dabei koaxial in den Strahlengang eines Laserschweißkopfes eingekoppelt und zusammen mit dem Laserstrahl über dessen Scan-Spiegel geführt. Die Überwachung erfolgt somit immer direkt im Prozessbereich – Störkonturen, wie bei einer seitlichen Überwachungslösung teilweise vorhanden, werden systemimmanent vermieden. Der Messstrahl kann zudem mittels eines eigenen Scan-Systems rund um den Bearbeitungspunkt geführt werden. Der integrierte, hochwertige Sensor und die feinabgestimmte Kalibrierung zwischen OCT-Scanner und Laser-Scan-System gewährleisten eine hohe Abtastrate und Messgenauigkeit zwischen dem Scan-Kopf und dem zu schweißenden Bauteil. Das Ergebnis ist eine detaillierte dreidimensionale Darstellung der Schweißnaht zur eindeutigen Qualitätssicherung.
    „Dieses neue System belegt unsere Strategie, für das Remote-Laserschweißen Gesamtlösungen mit integrierter Nahtverfolgung und Nahtprofil-Analyse anzubieten.“ erläutert Thibault Bautze, Leiter Technischer Vertrieb der Blackbird Robotersysteme GmbH, den Leistungsumfang. „Für unsere Kunden ist das ein weiterer Schritt zur Vereinfachung und Visualisierung von Schweißprozessen, der Vermeidung von Schnittstellen und zur Steigerung ihrer Fertigungsqualität – das belegen die ersten, sehr vielversprechenden Praxistests. Alle Komponenten sind ideal aufeinander abgestimmt und werden aus einer Hand geliefert. Die zu Grunde liegende Steuerungselektronik von SCANLAB erlaubt uns sieben Achsen hochpräzise zu synchronisieren. Im Ergebnis heben wir uns damit in puncto Arbeitsfeld, Geschwindigkeit und Präzision grundlegend von anderen Systemen ab.“
    Die Systemlösungen von Blackbird bieten maßgeschneiderte Schnittstellen für alle führenden Robotersysteme, wie beispielsweise ABB, Comau, FANUC, Kawasaki, KUKA und YASKAWA, und werden weltweit in der industriellen Fertigung, insbesondere in der Automobilindustrie, eingesetzt. Im Jahr 2017 werden die ersten Testsysteme der neuen, integrierten OCT-Lösung installiert. Der Lieferumfang beinhaltet die Scan-Optik, das Steuerungssystem sowie die vollständige Software-Architektur mit intuitiver, grafischer Benutzeroberfläche.

    Pressemeldung 22.06.2017

    Über Blackbird Robotersysteme:
    Die Blackbird Robotersysteme GmbH fertigt Systemlösungen für Remote-Laser-Schweißen mit Scanoptiken. Die spiegelbasierten Strahlablenkeinheiten können nahtlos in industrielle Fertigungsanlagen, insbesondere Roboterzellen, integriert werden. Kernkompetenz ist die Entwicklung leistungsfähiger Steuerungstechnik und intuitiver Anwendersoftware. In Kombination mit 2D- und 3D-Scan-Systemen der Schwestergesellschaft SCANLAB bietet Blackbird Maschinen- und Anlagenbauern weltweit ein breites Spektrum an hoch effizienten, vorintegrierten Lösungen für die Serienfertigung im Automobilbau und in zahlreichen anderen Industriezweigen.

    Über SCANLAB:
    Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
    Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards.

    Kontakt:
    SCANLAB GmbH
    Eva Jubitz
    Marketing & Communication
    Siemensstr 2a
    82178 Puchheim
    Tel. +49 (89) 800 746-0
    Fax +49 (89) 800 746-199
    mailto:E.Jubitz(at)scanlab.de
    www.scanlab.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-838Sun, 02 Jul 2017 15:39:52 +0200Thorlabs and greenTEG Enter into Exclusive Agreement  https://bayern-photonics.de/Thorlabs has entered into an exclusive agreement with Switzerland-based greenTEG for the integration and distribution of thermal sensors within the photonics market. Under the agreement, Thorlabs will develop a comprehensive OEM strategy for greenTEG’s thermal sensors, be the sole reseller in the photonics market segment, and incorporate them int its existing line of thermal power meter sensor heads.“We are excited to incorporate greenTEG’s technologies into our power meter offering,” said Manfred Gonnert, Senior Project Leader for Thorlabs’ Power Meter Line. “The greenTEG sensors exhibit superior response over the entire spectral range from the UV to beyond 14 microns. That combined with their large active areas and thin profiles make them the sensors of choice for integration into our power meter product line.”
    Dr. Wulf Glatz, CEO and co-founder of greenTEG, adds to this: “The collaboration between greenTEG and Thorlabs dates back to 2013 and has become more and more intense over the years. We are very happy to enter in an exclusive supplier and reseller agreement with a renowned partner like Thorlabs and strongly believe that this cooperation will ultimately benefit the end user by offering high-quality measurement tools”.
    The mutually beneficial agreement, which takes effect July 1, 2017, will enable both companies to focus on innovation, resulting in new and improved optical power measurement capabilities

    About Thorlabs:
    Thorlabs, a vertically integrated photonics products manufacturer, was founded in 1989 to serve the laser and electro-optics research market. As that market has spawned a multitude of technical innovations, Thorlabs has extended its core competencies in an effort to play an ever increasing role serving the Photonics Industry at the research end, as well as the industrial, life science, medical, and defense segments. The organization’s highly integrated and diverse manufacturing assets include semiconductor fabrication of laser diodes, optical amplifiers, lithium niobate modulators, quantum cascade/interband cascade lasers, and VCSEL lasers; fiber towers for drawing glass optical fibers (silica, fluoride, tellurite, and hollow core); MBE/MOCVD epitaxial wafer growth reactors; extensive glass and metal fabrication facilities; advanced thin film deposition capabilities; and optomechanical and optoelectronic shops.

    About greenTEG:
    greenTEG AG was founded in 2009 as a spin-off of the Swiss Federal Institute of Technology (ETH). The company develops, manufactures, and markets thermal sensors for heat flux and laser power/position measurements and provides consulting on the thermal integration of its products. Today, greenTEG supplies OEMs as well as scientists in corporate and university labs around the world with its unique products. The greenTEG team consists of 15 specialists in engineering, materials science, physics, and electric engineering. All sensors are fully developed and manufactured in Zurich, Switzerland.

    Contact:

    Laurie Morgus, Ph.D.
    Physics Ecommerce Sales & Marketing Manager
    Thorlabs, Inc.
    973-300-3000
    lmorgus(at)thorlabs.com

    Holger Hendrichs, Ph.D.
    ScienceHead of Sales and Marketing,
    VPgreenTEG AG
    +41 44 633 06 97
    Hendrichs(at)greenTEG.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-842Sun, 02 Jul 2017 10:07:00 +0200BLU Wireless: Die neue Welt der Laser-Leistungsmessunghttps://bayern-photonics.de/Drahtlose Auswertung und Steuerung. Mit der BLU-Serie präsentiert Gentec Electro-Optics, Inc. auf der LASER World of PHOTONICS die erste Serie von kabellosen Laser-Leistungsmessgeräten. Dabei sind der Detektor und ein Anzeigegerät mit Bluetooth-Schnittstelle in einem kompakten All-in-One-Produkt vereint. Mit der kostenlosen Gentec-EO BLU-App können die Messergebnisse schnell und komfortabel auf iOS- oder Android-Endgeräten abgelesen werden. Sie brauchen die Messergebnisse aber auf einem PC? Auch kein Problem: Im Lieferumfang ist bereits ein passender Bluetooth-Empfänger enthalten. Durch die drahtlose Datenübertragung werden Labore und Produktionsbereiche sicherer, denn störende Kabel gehören damit der Vergangenheit an. So können jetzt auch an Lasern in abgesicherten oder schwer zugänglichen Bereichen präzise Messungen durchgeführt werden, während sich der Mitarbeiter in bis zu 30 m Entfernung vom Detektor aufhält. Die genaue Reichweite ist abhängig von den jeweiligen Umgebungs- und Empfangsbedingungen. Auch für Servicetechniker bedeutet die BLU-Serie eine erhebliche Arbeitserleichterung, denn sie müssen nun keine zusätzlichen Geräte zum Auslesen der Messergebnisse mehr mitführen.

    Wie von Gentec-EO gewohnt, sind die Detektoren der BLU- Serie außergewöhnlich robust und für präzise Ergebnisse vom mW- bis zum kW-Bereich erhältlich. Die beliebtesten Laserleistungsdetektoren des Unternehmens sind alle mit der BLU- Option verfügbar. In Deutschland, Österreich, Skandinavien, Frankreich und in Teilen Osteuropas sind Produkte von Gentec-EO exklusiv bei LASER COMPONENTS erhältlich.

    Hersteller: Gentec-EO, Inc.

    Kontakt:
    Laser Components GmbH
    René Bartipan
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    +49 (0) 8142 2864-22
    r.bartipan(at)lasercomponents.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-844Sat, 01 Jul 2017 10:24:00 +0200Mehr Flexibilität für die Verpackungsindustriehttps://bayern-photonics.de/Neues 3D-Scan-System mit variablem Bildfeld für CO2-Laser. Die SCANLAB GmbH, führender OEM-Hersteller von hochwertigen Scan-Systemen, stellte auf der Messe ‚Laser World of Photonics‘ im Juni in München eine neue 3D-Scan-Lösung für industrielle Schneid- und Schweißapplikationen mit Multi-kW CO2-Lasern vor. Die 50 mm Leichtgewichtsspiegel des powerSCAN II ermöglichen kleine Fokusdurchmesser bei gleichzeitig hoher Dynamik. Dank der integrierten FLEX-Funktion ist die Bildfeldgröße frei einstellbar, was eine große Bandbreite von Applikationen erlaubt und den Scan-Kopf insbesondere für die Papier-, Verpackungs- und Textilindustrie interessant macht.In allen Branchen, in denen zur Fertigung von Werkstücken Stanzformen oder Werkzeuge benötigt werden, kann der Einsatz von Lasern zum Zuschnitt erhebliche Prozessvorteile mit sich bringen. Beim Zuschneiden von unterschiedlichen organischen Materialien, wie beispielsweise Papier, Kartonagen, Holz, Textilien und Leder, kommen seit einiger Zeit vermehrt CO2-Laser zum Einsatz. Denn Laser in Kombination mit einem Scanner arbeiten verschleißfrei, sauber und die Schnittformen können jederzeit flexibel verändert werden. Das ist sowohl bei aufwändigen Schnittformen und -mustern als auch bei individualisierten Produkten und Kleinserien von großem Vorteil für den Anwender.

    SCANLABs neues 3D-Scan-System stellt eine flexible Lösung dar und kann Werkzeug- und Prozesskosten spürbar senken. Seine FLEX-Option erlaubt die stufenlose, motorisierte Einstellung verschiedener Bildfeldgrößen von 250 x 250 mm² bis zu 1500 x 1500 mm² per Knopfdruck. Gleichzeitig sind damit verschiedene Spotgrößen und Arbeitsabstände für unterschiedliche Anwendungen einstellbar. Die integrierte z-Achse erweitert dabei das Bildfeld in die dritte Dimension und ermöglicht so die präzise Laser-Bearbeitung auch von nicht-planaren Bauteilen.

    Der powerSCAN II ist mit verschiedenen, applikationsbezogenen Tunings verfügbar – wahlweise für hohe Linien-Geschwindigkeiten oder hohe Spurtreue bei komplexen Schnittmustern. Die digitale Regelelektronik erlaubt ein einfaches Umschalten zwischen diesen Tuning-Optionen und somit stets die Auswahl der optimalen Dynamik-Einstellung für die jeweilige Anwendung.

    Industrietauglichkeit bei kleinem Footprint
    Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist der Scan-Kopf erheblich kompakter geworden. Alleine die Grundfläche wurde um rund ein Drittel verkleinert bei gleichzeitig verringerter Bauhöhe – ein großer Vorteil für Integratoren und Maschinenbauer, die jetzt einzelne oder mehrere Systeme nebeneinander leichter anordnen und simultan betreiben können. Die neuen Gehäuse sind abgedichtet und staubgeschützt und der Strahlaustritt ist zudem mit einem wechselbaren Schutzglas gegen Prozessemissionen ausgestattet. Die Industrietauglichkeit wird abgerundet durch die beständige Überwachung des Betriebszustandes aller Achsen im Scan-Kopf und die Ausgabe in einem verknüpften Interlock-Signal. Dadurch kann im Fehlerfall eine schnelle Abschaltung der Anlage erfolgen und somit Ausschuss oder weitere Beschädigungen vermieden werden.

    „Der powerSCAN II steht für die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Produktportfolios. Die Flexibilität durch eine ‚quasi vierte Achse‘ zusammen mit der grundlegend überarbeiteten digitalen Elektronik schafft ein besonders attraktives Gesamtpaket für Hochleistungsanwendungen auf großen Bildfeldern“, beschreibt Georg Hofner, Geschäftsführer der SCANLAB GmbH, den neuen Scan-Kopf. „Erste Testsysteme sind bereits ausgeliefert und werden in industriellen Bearbeitungsaufgaben auf Herz und Nieren geprüft.“

    Pressemeldung 23.06.2017

    Über SCANLAB:
    Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
    Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards.

    Kontakt:
    SCANLAB GmbH
    Eva Jubitz
    Marketing & Communication
    Siemensstr 2a
    82178 Puchheim
    Tel. +49 (89) 800 746-0
    mailto:E.Jubitz(at)scanlab.de
    www.scanlab.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-841Sat, 01 Jul 2017 09:55:00 +0200Neue Lasermodule für die industrielle Bildverarbeitunghttps://bayern-photonics.de/Variantenreich: FLEXPOINT® MV - Edition 2017. Auf der LASER World of PHOTONICS präsentierte LASER COMPONENTS neue Linienlasermodule für die industrielle Bildverarbeitung. Die Serie wurde um das Modell MV18 mit integriertem M18-Gewinde erweitert und die Modelle MVnano, MVpico und MVfemto vollständig überarbeitet. Folgende Modifikationen sorgen für bessere Funktionalität und mehr Flexibilität:

    - Neuer Fokusmechanismus für eine stabile Strahllage und eine geringe Drift der Linienlage
    - Neue Fokusoptionen für eine passende Kombination aus Liniendicke und Tiefenschärfe
    - Cos4 - Korrektur für homogene Leistungsverteilung bei Anwendungen mit großem Sichtfeld
    - Kostengünstige Varianten mit fixem Fokus
    - Platzsparende Versionen mit separaten Optik- und Elektronikelementen
    - Varianten ohne Elektronik zum Einbau in Kamerasysteme
    - Versionen mit integriertem Microcontroller und serieller Schnittstelle

    Weitere Produktinformationen:

    FLEXPOINT® Laser für die industrielle Bildverarbeitung

    Hersteller:
    Blau Optoelektronik GmbH

    Kontakt:
    Laser Components GmbH
    Jochen Maier
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    +49 (0) 8142 2864-22
    j.maier(at)lasercomponents.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-821Mon, 19 Jun 2017 08:47:34 +0200DLR sucht neue Studentenexperimente für Forschungsraketen und -ballonshttps://bayern-photonics.de/Der Countdown für den 11. DLR-Studentenwettbewerb hat begonnen: Vom 14. Juni bis zum Einsendeschluss am 16. Oktober 2017 können Studententeams deutscher Universitäten und Hochschulen Experimentvorschläge für die Forschung auf Höhenforschungsraketen oder Stratosphärenballons beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) einreichen. Geeignet sind zum Beispiel Themen aus der Luft- und Raumfahrttechnologie, Physik, Biologie und Atmosphärenforschung. Bis zu 20 Experimente finden auf den zwei BEXUS-Ballons und den beiden REXUS-Raketen Platz, die im Herbst 2018 beziehungsweise im Frühjahr 2019 vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden starten."Flugtickets" für die REXUX/BEXUS-Forschungskampagne
    Um sich die Teilnahme zu sichern, muss zunächst ein Experimentvorschlag eingereicht werden. Nach einer Vorauswahl werden die Teams zum DLR Rahmfahrtmanagement in Bonn eingeladen, um ihr Experiment vorzustellen. Anschließend erhalten die endgültig ausgewählten Studententeams ein "Flugticket" für einen Experimentplatz auf einem Forschungsballon oder einer Forschungsrakete. "REXUS/BEXUS bietet die einzigartige Gelegenheit, ein eigenes Raumfahrtprojekt unter Realbedingungen - von der Idee, Planung, Bau, Tests, Flug bis zur Auswertung der Daten - durchzuführen", erklärt Michael Becker, Programmleiter im DLR Raumfahrtmanagement. Zudem werden die Teams zu einer Trainingswoche im Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden eingeladen, wo die Experimentkonzepte von Raumfahrtingenieuren und -experten überprüft werden. Die Teams können dort mit den Experten diskutieren und lernen die Raketen- und Ballonsysteme kennen.

    Während der Bauphase werden die Teams von den REXUS/BEXUS-Ingenieuren an ihren Universitäten oder Hochschulen besucht, um den Fortschritt festzustellen und offene Probleme zu besprechen. Für die REXUS-Teams stehen noch zwei weitere Ereignisse an:  Zum einen werden in der so genannten Integrationswoche die Experimente in zylindrischen Modulen montiert und zusammengeschraubt. Der technische Ablauf wird mithilfe eines Raketen-Simulators getestet. Zum anderen findet ein Jahr nach der Experimentauswahl ein Test mit den originalen Raketensystemen statt.

    Experimente in Schwerelosigkeit und unter Weltraumbedingungen
    Rund sieben Minuten dauert der Flug einer einstufigen REXUS-Rakete. Dabei trägt sie die Experimente in eine Höhe von zirka 85 Kilometern. Bei Bedarf können Experimente für einen Zeitraum von zwei Minuten in annähernder Schwerelosigkeit durchgeführt werden. Zudem können Seitenöffnungen verwendet werden, um frei fallende Objekte mit Messinstrumenten auszuwerfen oder Kameras in die Außenwand der Rakete zu befestigen. Experimente außerhalb der Rakete sind ebenfalls möglich.

    Die BEXUS-Ballons steigen während ihres zwei bis fünfstündigen Fluges auf eine Höhe von 20 bis 35 Kilometern. Die Experimente können an verschiedenen Positionen in und außerhalb der Gondel angebracht werden. Bei allen REXUS- und BEXUS-Flügen werden Experiment- und Messdaten über Telemetriesysteme an die Bodenstation übertragen, sodass die Studententeams schon während des Flugs erste Ergebnisse erhalten. Nachdem die Nutzlastmodule am Fallschirm gelandet sind, bringen die Bergungsteams die Experimente zurück zum Raumfahrtzentrum, damit die Teams die gemessenen Daten auswerten können.

    Während der gesamten Projektdauer erhalten die Teams technische und logistische Unterstützung von Raketen-, Ballon- und Raumfahrtexperten der DLR Moraba, dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen, der Europäischen Weltraumorganisation ESA und dem schwedischen Raumfahrtunternehmen SSC. Zudem bekommen alle aktiven Teammitglieder nach Abschluss des Projekts ein vom DLR und der schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB unterzeichnetes Teilnahmezertifikat.

    REXUS/BEXUS-Programm feiert 10-jähriges Bestehen
    Seit der Unterzeichnung des bilateralen Abkommens und damit der Gründung des Programms zwischen dem DLR Raumfahrtmanagement und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Behörde (SNSB) im Juni 2007 fanden bereits 18 Ballon- und 18 Raketenstarts statt. "Über 450 Studierende deutscher Hochschulen aus verschiedensten Fachrichtungen haben bisher erfolgreich an dem Programm teilgenommen. Viele der Studierenden verbinden die Teilnahme mit ihrer Bachelor-, Master oder auch Doktorarbeit", berichtet Michael Becker. Im Juni 2017 haben alle Teams der beiden vergangenen Zyklen, REXUS 19/20 und 21/22 sowie BEXUS 20/21 und 22/23, die Möglichkeit, auf einem internationalen Symposium in Visby, Schweden, ihre Experimente und Ergebnisse vor Fachpublikum vorzustellen und mit Experten zu diskutieren.

    Informationen zur Bewerbung
    REXUS/BEXUS (Raketen- und Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ist ein Programm des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Schwedischen Nationalen Raumfahrt-Behörde (SNSB). SNSB hat seinen Anteil zusätzlich für Studenten der übrigen Mitgliedsstaaten der ESA geöffnet. Studententeams aus Deutschland können entsprechend jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stellen. Die für die Bewerbung deutscher Studententeams notwendigen technischen und organisatorischen Informationen sowie die Formulare für Anmeldung und Experimentvorschlag sind auf der REXUS/BEXUS-Webseite des DLR Raumfahrtmanagements und auf der REXUS/BEXUS Projekt-Webseite zu finden. Studierende der übrigen ESA-Mitgliedsstaaten erhalten die Information zur Bewerbung direkt bei der ESA.

    Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-22744/year-all/#/gallery/27190

    Kontakte

    Lisa Eidam 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Raumfahrtmanagement, Kommunikation
    Tel.: +49 228 447-552
    Fax: +49 228 447-386
    mailto:Lisa.Eidam(at)dlr.de

    Dr. Michael Becker 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Raumfahrtmanagement, Forschung unter Weltraumbedingungen
    Tel.: +49 228 447-109
    Fax: +49 228 447-735
    mailto:Michael.Becker(at)dlr.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetPhotonicNet GmbH
    news-819Tue, 13 Jun 2017 16:10:25 +0200Das CSEM erhält den « Prix Hermès de l’innovation »https://bayern-photonics.de/Seit über 30 Jahren arbeitet das CSEM in Dienste der Industrie. Seine technologische Exzellenz wird dieses Jahr mit einem « Hermès de l’innovation » ausgezeichnet. Dieser Preis wird jedes Jahr vom Club de Paris des Directeurs de l’innovation und dem European Institute for Creative Strategies and Innovation verliehen.Neuenburg, den 13.06.2017 – Seit über 30 Jahren arbeitet das CSEM in Dienste der Industrie. Seine technologische Exzellenz wird dieses Jahr mit einem « Hermès de l’innovation » ausgezeichnet. Dieser Preis wird jedes Jahr vom Club de Paris des Directeurs de l’innovation und dem European Institute for Creative Strategies and Innovation verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden zum zehnten Mal Unternehmen oder Organisationen geehrt, die den besten Stand der Erkenntnisse in Produkte und Dienstleistungen einfliessen lassen und so zu einer höheren Zufriedenheit von Mensch und Gesellschaft beitragen. Damit sichert sich das CSEM einen Platz unter den angesehensten Forschungseinrichtungen, zu denen beispielsweise auch das Fraunhofer Institut oder die Europäische Organisation für Kernforschung CERN gehören. Firmen wie Novartis oder Actelion wurden in vergangenen Jahren ebenfalls für ihre humanistischen Programme und Entwicklungsvorhaben geehrt.

    Neuenburg, den 13.06.2017

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-818Tue, 13 Jun 2017 15:40:00 +0200Quantensprung in der 3D-Laserbearbeitunghttps://bayern-photonics.de/Schneller galvobasierter z-Scanner erweitert 2D-Scan-Systeme. Die SCANLAB GmbH, führender Anbieter von hochwertigen Scan-Systemen ‚Made in Germany‘, bringt mit dem excelliSHIFT einen hochdynamischen z-Scanner auf den Markt. Das zugrundeliegende, patentierte Konzept verzichtet – anders als konventionelle z-Achsen – vollständig auf den Einsatz transmissiver Elemente. Die dadurch ermöglichte erhebliche Steigerung der Dynamik eröffnet völlig neue Möglichkeiten für die Laserbearbeitung. Darüber hinaus ist die Funktionalität ganz unabhängig von der Einbaulage, wodurch die Zahl der Freiheitsgrade für Maschinenbauer und Integratoren deutlich steigt. Besonders interessant ist der Einsatz des neuen z-Scanners in Kombination mit einem 2D-Scan-Kopf für Mikrostrukturierungs-Anwendungen, Laser-Gravuren und in der Bearbeitung von komplexen Freiformflächen.Zahlreiche Laserapplikationen erfordern eine hochdynamische Bewegung des Laserfokus über komplexe dreidimensional geformte Oberflächen. Genau für diesen Bedarf hat SCANLAB einen neuartigen z-Scanner entwickelt, der 2D-Scan-Systeme zu einem 3D-System erweitert. Der excelliSHIFT kann für High-End-Anwendungen ideal mit dem excelliSCAN Scan-Kopf kombiniert werden, ist aber auch zu anderen Scan-Köpfen kompatibel.

    Im Vergleich zu konventionellen z-Achsen erzielt der neue z-Scanner bisher unerreichte Beschleunigungen bei der Fokusverschiebung in z-Richtung. Aufgrund der bewährten Galvanometer-Technologie – eine der Kernkompetenzen und Schlüsseltechnologien von SCANLAB –  kann die Dynamik drastisch gesteigert werden. Die Fokusbewegung in z-Richtung ist damit nicht länger limitierend für die Laserbearbeitung in drei Dimensionen. Der neue z-Scanner verhält sich ebenso dynamisch wie ein 2D-Scan-Kopf. Auf transmissive Optiken wurde im Systemaufbau verzichtet, mit dem Ergebnis, dass neben der Dynamiksteigerung auch die Flexibilität für die Integration maximiert wurde. Diese Vorteile kommen beispielsweise bei der Auslegung komplexer Maschinen für den Werkzeug- und Formenbau zum Tragen. Eine mögliche Applikation ist die Funktionalisierung dreidimensionaler Oberflächen für den Fahrzeugbau.

    Bei einem Betrieb mit bis zu 120 W Laserleistung ist keine Kühlung des Systems notwendig. Für höhere Laserleistungen ist optional eine Variante mit Luftkühlung erhältlich. Neben der excelliSHIFT-Variante für die Laser-Wellenlängen von 1030 – 1070 nm wird in Kürze auch eine zweite Variante für den Spektralbereich 515 – 532 nm verfügbar sein.

    Pressemeldung, 13.06.2017

    Über SCANLAB:Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.

    Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards.

    Kontakt:

    SCANLAB GmbH
    Siemensstr 2a
    82178 Puchheim

    Tel. +49 (89) 800 746-0
    Fax +49 (89) 800 746-199

    info(at)scanlab.de
    www.scanlab.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-815Fri, 09 Jun 2017 09:54:21 +0200Match Making Event @ LASER World of Photonics in Munichhttps://bayern-photonics.de/The RespiceSME project team will be offering three networking sessions at the LASER World of Photonics in Munich. End-users and photonics technology providers, as well as any other interested visitors, are welcome to attend. The aim is to provide a platform for networking and exchange in a relaxed and fun atmosphere.Networking Sessions - when and where:

    • 27th June: Hall B, UK Pavilion (Booth 124), 5 to 7pm
    • 28th June: Congress Hall B, Room B12, 10am to 12noon as part of RespiceSME meeting: Aligning Education with Innovation
    • 29th June: Congress Hall B, Room B12, 10am to 12noon as part of RespiceSME meeting: Photonics Cluster Meeting


    Registration:

    Interested attendees can register online for either one or more networking sessions and create a profile of their company with its technology and services:
    http://laserworld-photonics.meeting-mojo.com/.
    On-site registration at the networking event will be possible as well.

    For more information, please contact Johannes Verst or Sina Kleinhanß from Photonics BW.

    ]]>
    Aus den NetzenNewsPhotonics BWOptecNetOptence e.V.bayern photonicsoptonetOpTecBBPhotonicNet GmbHHanse PhotonikNetzwerke
    news-813Fri, 09 Jun 2017 09:31:00 +0200German quantum initiative QUTEGA starts with optical single ion clock https://bayern-photonics.de/The German Federal Ministry of Education and Research (BMBF) has initiated a strategy process within the field of quantum technologies that stressed the importance of this field for economy and science in Germany. This assessment is in accordance with European and international evaluation. In order to implement first results of the strategy process, the BMBF has selected three pilot projects addressing important developments in quantum technologies. The first pilot project “optIclock - optical single ion clock” has started in May 2017. The goal of the project led by TOPTICA Photonics AG and the Physikalisch Technische Bundesanstalt (PTB) is to realize a demonstrator device for an optical single ion clock within three years. The research consortium – Ferdinand Braun Institute Berlin, High Finesse GmbH, Menlo Systems GmbH, PTB Braunschweig, QUARTIQ GmbH, Qubig GmbH, TOPTICA Photonics AG, University of Bonn, University of Siegen und Vacom GmbH – obtains 4.5 Million Euro BMBF funding. Together with a contribution of 1.5 Million Euro from the participating industrial partners, the total financial volume of the project is 6 Million Euro.

    According to the motto „Out of the lab – into the application“, the optIclock project will render the enormous potential of quantum technologies, which are intensely investigated in science-oriented institutes, into something useful beyond academic research. The best experimental clocks in laboratories achieve accuracies of 10-17 to 10-18. Projected onto the age of the universe of 14 Billion years, such clocks would go wrong by only about one second. So far, however, these clocks require permanent intervention of highly trained scientific personal and are operated just for a limited time of typically a few days for dedicated measurement campaigns. The optIclock demonstrator aims at a slightly reduced accuracy by a factor of 10 to 100, still being better than any commercial clock or frequency standard. In contrast to the laboratory solutions, the optIclock will be transportable and non-scientific users can operate it even in an office environment.

    Applications of such devices comprise the direct measurement of time via the realization of a highly accurate frequency standard, the precise synchronization of large networks or distributed radio telescopes, navigation in general as well as the improvement of global satellite navigation systems. In particular, one can also deploy it as specialized quantum sensor that can measure gravitational height differences over large distances by frequency comparisons. This promises a variety of applications in geodesy, like changes of the sea level and uplifting/sinking of landmass.

    The optIclock device contains a single charged atom that is kept in an electrical trap within an ultra-high vacuum compartment. The atom is laser-cooled to a few Millikelvin (1 Millikelvin = -273.149 °C = -459,668 °F) and a so-called clock laser is stabilized to an optical transition within this atom. In order to make the device useful for general operators, this pilot project will investigate miniaturization, automation as well as integration of individual components and design a comprehensive architecture for the complete system. Many other quantum technology applications – like quantum computing, quantum simulation or quantum sensing – will benefit from the optIclock developments of key technologies and concepts.

    TOPTICA Photonics AG
    Lochhamer Schlag 19
    82166 Gräfelfing
    www.toptica.com
    http://www.toptica.com/company-profile/news/

    Contact
    Dr. Jürgen Stuhler
    Phone + 49 89 85837-116
    Fax + 49 89 85837-200
    juergen.stuhler(at)toptica.com


    TOPTICA Photonics AG develops, manufactures, services and distributes technology-leading diode and fiber lasers and laser systems for scientific and industrial applications. Sales and service are offered worldwide through TOPTICA Germany and its subsidiaries TOPTICA USA and TOPTICA Japan, as well as all through 11 distributors. A key point of the company philosophy is the close cooperation between development and research to meet our customers’ demanding requirements for sophisticated customized system solutions and their subsequent commercialization.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-808Wed, 07 Jun 2017 08:42:38 +0200Kostengünstige Replikation von 2D-Mikrostrukturenhttps://bayern-photonics.de/ kdg opticomp präsentiert jüngste Forschungsergebnisse. Die Herstellung von Mikrostrukturen ist technologisch gesehen schon lange keine Hexenkunst mehr. Allerdings sind die meisten Verfahren noch immer ungemein aufwendig und daher entsprechend kostspielig. Außerdem kommen hierfür nur wenige Materialien in Frage. Die kdg opticomp hat nun ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, 2D-Mikrostrukturen auf standardisierten CD/DVD-Produktionsmaschinen abzuformen, und zwar unabhängig vom Ausgangsmaterial und der Form des Masters. Damit werden Mikrostrukturenreplikate nicht nur ungleich günstiger, sondern sind auch schneller verfügbar. Zudem können verschiedenste Thermoplaste abgeformt werden.
    Dieser neuee Fertigungsansatz, der nunmehr auch auf der LASER (B1 225B) gezeigt wird, wurde bereits Anfang Mai auf der „4th International Conference Polymer Replication on Nanoscale“ in Aachen präsentiert.
    www.kdg-opticomp.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-807Wed, 07 Jun 2017 08:27:40 +0200Smartphones verbessern die Qualität von Laserbearbeitungenhttps://bayern-photonics.de/Intelligente Kalibriersoftware korrigiert systemspezifische Ungenauigkeiten. Die SCANLAB GmbH gibt ihren Kunden mit der CALsheet-Software eine neue, sehr anwenderfreundliche Kalibrierlösung an die Hand. Die Software bietet die Möglichkeit zur einfachen Korrektur von systemspezifischen Fehlern. In nur wenigen Arbeitsschritten können individuelle Korrekturdateien erzeugt werden, die die Bearbeitungsergebnisse auf eine Genauigkeit von bis zu 30 µm verbessern. Höchste Qualität wird in der Laserbearbeitung großgeschrieben. Je teurer die zu bearbeitenden Bauteile sind und je kürzer Bearbeitungszeiten geplant werden, desto wichtiger ist es, Ausschuss möglichst schon im Vorfeld zu vermeiden. Zu diesem Zweck hat SCANLAB seine Kalibrierlösungen um die CALsheet Software ergänzt.                

    Bei Materialbearbeitung und Markieranwendungen mit Scan-Systemen, die mit zwei auf Galvanometern befestigten Spiegeln und einem F-Theta-Objektiv versehen sind, treten charakteristische Bildfeldverzerrungen, auch Kissen- und Tonneneffekte genannt, auf. Beim Einsatz von SCANLAB Scan-Systemen, die mit RTC-Ansteuerkarten betrieben werden, können diese Ungenauigkeiten und individuelle Systemeigenheiten mit der neuen Kalibrierlösung in wenigen Schritten behoben werden.

    Nach erfolgter Lasermarkierung auf einem Testpapier wird ein transparenter, mit einer Gitterstruktur versehener Glas-Master aufgelegt. Von dem Bearbeitungsergebnis mit aufgelegtem Master wird nun ein Foto aufgenommen, entweder einfach per Smartphone, oder für noch genauere Ergebnisse mit einem Flachbildscanner. Sobald das Bild an die Kalibriersoftware übertragen wird, kann daraus eine individuelle Korrektur-Datei berechnet werden. Bei der erneuten Laserbearbeitung unter Verwendung der Korrektur-Datei entsteht ein, bei Verwendung eines Smartphone-Fotos, auf eine Genauigkeit von 50 µm korrigiertes Ergebnis oder, beim Einsatz einer Flachbettscanner-Aufnahme, ein auf 30 µm Genauigkeit verbessertes Ergebnis. Der gesamte Prozess zur Optimierung des Bearbeitungsergebnisses dauert nur wenige Minuten.

    Pressemeldung Scanlab, 06.06.2017

    Über SCANLAB:
    Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
    Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards.

    www.scanlab.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-806Wed, 07 Jun 2017 08:12:37 +0200Hot: EXO mit Temperaturbereich von -10 bis +60 °C spezifizierthttps://bayern-photonics.de/In der industriellen Bildverarbeitung sind Kameras wie Komponenten oft sehr rauen Bedingungen ausgesetzt. Bedingungen, bei denen Geräte mit standardmäßig zugelassenen Umgebungstemperaturen zwischen 10 und 45°C manchmal an ihre Grenzen stoßen und keinen gesicherten Betrieb mehr gewährleisten können. SVS-Vistek trägt dem Wunsch vieler Kunden aus der Industrie Rechnung und baut alle EXO Industriekameras mit Sony IMX Sensoren standardmäßig für eine Betriebstemperatur von -10 bis +60 °C.Optimale Temperaturanbindung und Low-Power-Design
    Das aufwendige, für jedes Modell speziell gefräste Gehäuse bietet eine optimale Temperaturanbindung von Sensor und Komponenten nach außen. Die hochwertigen Bauteile werden speziell für den erweiterten Temperaturbereich selektiert. Gleichzeitig sorgt das konsequente Low-Power-Design der Elektronik für eine besonders niedrige Verlustleistung. All dies bewirkt ein besonders kleines Temperaturdelta zwischen Komponenten und Gehäusetemperatur.
    Die perfekte Wahl für anspruchsvolle Bedingungen
    Der Kunde profitiert in zweifacher Hinsicht: Zum einen erlaubt die höhere spezifizierte Betriebstemperatur anspruchsvolle Anwendungen, die bis jetzt nur mit besonderer Kühlung möglich waren.
    Zum anderen bewirkt die erhöhte spezifizierte Betriebstemperatur eine höhere Betriebssicherheit und Lebensdauer unter Normalbedingungen.
    Harter industrieller Alltag
    Nicht nur hinsichtlich anspruchsvoller Umgebungstemperaturen setzt die EXO Baureihe Maßstäbe in Sachen Robustheit. Das hochpräzise, aus Aluminium gefräste Unibody-Gehäuse hält hohen mechanischen Belastungen Stand. Und der eingebaute multichannel LED Light Controller ermöglicht schlanke Applikationen.
    Die EXO ist „The Integrator’s Camera“ für die Industrie.

    SVS-Vistek – machine vision made in Germany
    As a producer of cameras for industrial machine vision, SVS-Vistek GmbH has been synonymous with innovation and precision for 30 years.
    The SVCam-series cameras are used wherever a precise view is required in materials handling or assembly technology, logistics, traffic monitoring or quality assurance.
    Known all over the world for its area scan cameras, the mid-size ISO-certified company develops and produces exclusively in Seefeld near Munich, Germany. It provides specially customized solutions for system integrators and OEM customers.

    www.svs-vistek.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-612Tue, 30 May 2017 13:20:00 +0200Pyroelektrische Detektoren mit Differenzverstärkerhttps://bayern-photonics.de/Signal-Rausch-Verhältnis deutlich erhöht. LASER COMPONENTS stellt zur Sensor+Test neue pyroelektrische Detektoren mit einer deutlichen Verbesserung vor; es ist die LD2100-Serie mit Differenzverstärker. Pyroelektrische Kristalle generieren gleichzeitig positive und negative Ladungsträger auf den jeweils gegenüberliegenden Seiten. Bei der LD2100-Serie werden erstmals beide Kristallseiten separat verstärkt:

    Verglichen mit der Bestseller-Serie L2100 konnte bei der neuen Pyrodetektor-Serie LD2100 das Signal verdoppelt werden - gleichzeitig wurde das Rauschen nahezu konstant niedrig gehalten.

    Das F&E Team der LASER COMPONENTS Pyro Group hat dafür in die Trickkiste gegriffen und die eingesetzten Bauteile optimiert. Die tatsächliche Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses ist daher signifikant höher als der rein theoretische Wert 1,4.

    Die pyroelektrischen Detektoren mit Differenzverstärker haben zwei weitere Vorteile: Aufgefangene externe Störsignal werden durch Differenzbildung eliminiert, sodass sie im kritischen Umfeld mit elektrischen Feldern eingesetzt werden können. Weiterhin erlaubt die LD2100-Serie eine simple Beschaltung, bei dem die Signalausgänge direkt auf die Eingänge eines differentiellen AD-Wandlers gegeben werden.

    Eingesetzt werden pyroelektrische Detektoren in der NDIR und FTIR Spektroskopie, IR-laserbasierten Messtechnik, Pyrometrie oder bei der Flammen- & Feuerdetektion: Die Komponenten sind preiswert, zuverlässig, robust und haben als thermische Detektoren eine hohe Empfindlichkeit von kurzen bis langen IR Wellenlängen.

    Weitere Produktinformationen:
    Pyroelektrische Detektoren mit Differenzverstärker

    Hersteller:
    Laser Components Pyro Group, Inc.

    Kontakt:
    Ansprechpartner:          Joe Kunsch
    Firma:                             Laser Components GmbH
    Adresse:                        Werner-von-Siemens-Str. 15
    PLZ / Ort:                       82140 Olching
    Telefon:                          +49 (0) 8142 2864-28
    Fax:                                +49 (0) 8142 2864-11
    E-Mail:                            j.kunsch(at)lasercomponents.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-611Tue, 30 May 2017 12:43:32 +0200IMM Photonics feiert 25‐jähriges Jubiläumhttps://bayern-photonics.de/Optoelektronische Systeme garantieren konstantes Wachstum. "Seit der Gründung im Jahr 1992 hat sich IMM Photonics mit den zunehmend komplexer werdenden Kundenanforderungen konstant weiterentwickelt. Neben dem Vertrieb hochwertiger Standardkomponenten internationaler Partner stand von Anfang an die Entwicklung komplexer optoelektronischer Systeme im Vordergrund. In enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden haben wir die Entwicklung kundenspezifischer Systeme ständig ausgebaut und werden diesen Weg auch in Zukunft konsequent weitergehen“, freut sich der Gründer und Inhaber Friedrich Raith. Die Geschäftsentwicklung zeigte kontinuierlich ein gesundes Wachstum und das Unternehmen war immer finanziell unabhängig.IMM Photonics entwickelt und produziert Komplettsysteme und Baugruppen für internationale Kunden aus den Branchen Medizintechnik, Biophotonik, Messtechnik und Analytik. Durch die Vergrößerung der Entwicklungsabteilung, die Verbesserung der technischen Ausstattung und die Weiterentwicklung der Fertigungskompetenz ist das Unternehmen in der Lage, innovative und kostengünstige Sonderlösungen aus einer Hand anzubieten. IMM Photonics ist an den beiden Standorten München‐Unterschleißheim und am Technologie Campus Teisnach mit der Hochschule Deggendorf vertreten. Der Vertrieb erfolgt über Distributoren und OEM‐Kunden weltweit.

    Im Jahr 2000 wurde die Produktionsstätte in Viechtach in Betrieb genommen und im Jahr 2013 erfolgte dann der Umzug in ein komplett neues Fertigungsgebäude in Teisnach. IMM Photonics verfügt dort über einen Reinraum und Flow‐Boxen zur Minimierung der Belastung mit Mikropartikeln. Die Räume sind antistatisch ausgerüstet und für Laseranlagen bis Laserklasse 4 zertifiziert. Eine umfangreiche Mess‐ und Prüftechnik, wie Digitaloszilloskope, Spektrometer, Leistungsmessgeräte, optische Bänke, Goniometer‐Pressen und eine 25 m lange Kollimationsstrecke stehen den Entwicklern und Technikern zur Verfügung.

    Die integrierte Entwicklung von Optik, Elektronik, Mechanik und der Software erfolgt überwiegend in München‐Unterschleißheim und ist durchgehend computerbasiert. Die mechanische Konstruktion basiert vollständig auf CAD (Autodesk Inventor), in der Optikentwicklung kommt ZEMAX zum Einsatz und in der Elektronikentwicklung wird ALTIUM eingesetzt. Die Simulation wechselnder Umweltbedingungen ermöglicht ein Klimaschrank für komplexe Testzyklen zwischen ‐70° C und +180° C.

    „Basierend auf Pflichtenheften oder auch nur grob umrissenen Ideen entwickeln wir gemeinsam mit unseren Kunden neue Lösungen. Es zeigt sich ein klarer Trend zur Miniaturisierung und zur Integration von immer mehr Funktionen. Unsere Stärke besteht in der Integration von Optik, Elektronik, Sensorik und Mechanik und gegebenenfalls auch der Systemsoftware. Dazu kommt in der Bioanalytik auch zunehmend die Probenverarbeitung. Laser für Projektionsanwendungen und faseroptische Systeme für die Datenübertragung sind weitere aktuelle Einsatzbereiche. Großes Augenmerk legen wir auf die Überführung von Prototypen in die Produktion, damit diese Baugruppen auch unter harten Umwelt‐ und Produktionsbedingungen eingesetzt werden können“, ergänzt Christian Raith, Director Sales and Marketing und Sohn des Gründers. Christian Raith ist seit 2010 im Unternehmen aktiv, die Nachfolgeregelung ist langfristig und Schritt für Schritt geplant.

    Direkter Kundenkontakt auf Augenhöhe, erfahrene Mitarbeiter mit breitem Know‐how und ein wachsendes Technologieportfolio sind die Grundlage für erfolgreiche Projekte und weiterhin gesundes Wachstum.

    Kontakt:
    IMM Photonics GmbH
    Ohmstr. 4
    85716 Unterschleißheim
    Tel: 089 321412-0
    pr(at)imm-photonics.de
    www.imm-photonics.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-610Tue, 30 May 2017 12:35:10 +0200Student/in für eine Wochehttps://bayern-photonics.de/In den Pfingstferien lädt die OTH Amberg-Weiden zu einer Schnupperwoche: Dienstag, 6. Juni – Donnerstag, 8. Juni 2017, OTH Amberg-Weiden, Kaiser-Wilhelm-Ring 23, 92224 Amberg. Durch Ausprobieren erfährt man am besten, was zu einem passt. Deshalb bietet die OTH Amberg-Weiden studieninteressierten Schülerinnen und Schülern während der Pfingstferien die Möglichkeit, die Hochschule und ihre Studiengänge näher kennen zu lernen. In der Schnupperwoche (6. Juni – 8. Juni 2017) am Standort Amberg können Schülerinnen und Schüler Vorlesungen besuchen, sich die Labore ansehen und sich mit Studierenden zu ihren Erfahrungen aus Studiengängen wie Umwelttechnik, Betriebswirtschaft oder Medientechnik austauschen.

    In speziellen Schüler-Workshops erfahren die jungen Leute mehr über Mathe/Physik im Alltag und wissenschaftliches Arbeiten. Außerdem gibt es noch ein besonderes Highlight – ein Date mit EMIly Pepper, die Roboterdame, die die Schülerinnen und Schüler sicherlich begeistern wird!

    Lust, ins Studium hineinzuschnuppern? Anmeldung per Mail unter: studienberatung(at)oth-aw.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-608Mon, 29 May 2017 16:02:00 +0200Verkehrsmanagement: Evangelischer Kirchentag aus der Lufthttps://bayern-photonics.de/Etwa 120.000 Menschen versammelten sich zum Abschluss des Evangelischen Kirchentags am 28. Mai 2017 in der Lutherstadt Wittenberg. Das Verkehrs- und Sicherheitsmanagement der insgesamt fünftägigen Großveranstaltung wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt: Das Team des DLR-Projekts VABENE++ erstellte aktuelle Luftbilder und analysierte die Verkehrsströme rund um den Veranstaltungsort. Dabei kam das echtzeitfähige 4k-Kamerasystem zum Einsatz, das die Wissenschaftler speziell zum Monitoring von Großveranstaltungenentwickelt haben.Aktuelle Informationen auf einen Blick
    Aus ganz Deutschland zog es die Besucher in Reisebussen, Privatfahrzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln zu der außerhalb der Stadt gelegenen Festwiese von Wittenberg. Ein Verkehrsaufkommen auf teils ländlichen Straßen, das mit kommerziell verfügbarer Sensorik nicht zu erfassen gewesen wäre. Für die Auswertungen nutzte das VABENE++-Team daher ausschließlich luftgestützte Daten. Die Verkehrsexperten des DLR konnten dazu ihre umfassenden Kompetenzen einbringen – von der Datenerhebung, über die Verarbeitung bis zur mobilen Bereitstellung der aktuellen Lagekarten und Informationsprodukte. Der Nutzerkreis umfasste die Veranstaltungsleitung, die Johanniter, das Technische Hilfswerk, das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt sowie die Landespolizei.
    Hoch über dem Geschehen, an Bord des DLR-Forschungshubschraubers BO 105, waren die Wissenschaftler für die Aufnahme der aktuellen und flächendeckenden Luftdaten zuständig. Mit Hilfe ihres neuen 4k-Kameraystems lieferten sie innerhalb von Sekunden hochaufgelöste Bilder, die per Mikrowellenlink direkt zu einer mobilen Empfangsstation übertragen wurden. Am Boden extrahierten dann die DLR-Experten dann die "Trajektorien", also die Bewegungslinien der Fahrzeuge auf den Straßen. Daraus berechneten sie schließlich die Verkehrsqualität (Level of Service, LOS), welche mit den typischen Ampel-Markierungen grün, gelb und rot für fließenden, stockenden und stehenden Verkehr den jeweiligen Verkehrszustand kennzeichnet.
    Die Personenströme rund um die Veranstaltungsorte behielt das VABENE-Team mit ihrer Technologie auch im Blick, um das Sicherheitsmanagement der Veranstalter zu unterstützen. Im Vorfeld hatte außerdem das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum des DLR seinen ZKI-DE Service für Bundesbehörden zur Verfügung gestellt und mit Satellitenbildern sowie Luftbildern des 4k-Kamerasystems die Aufbauten auf der Festwiese und die Infrastruktur der Umgebung festgehalten. So konnten die Einsatzkräfte ihre Aktivitäten genauer koordinieren und Vorher-Nachher Situationen aktuell vergleichen. ZKI-DE ist eine besondere Kooperation zwischen dem Bundesministerium des Innern (BMI) und dem DLR zur kurzfristigen Beschaffung und Analyse aktueller Geoinformationen für die zivile und öffentliche Sicherheit.

    Über VABENE++
    Im Projekt VABENE++ werden leistungsfähige Unterstützungswerkzeuge für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und Verkehrsbehörden für den Umgang mit Katastrophen und Großveranstaltungen entwickelt. Im Rahmen des DLR-Verkehrsforschungsprogramms arbeiten in diesem Projekt verschiedene DLR-Institute und Partnereinrichtungen fachübergreifend zusammen und werden durch die Flugbetriebe des DLR unterstützt.
    Der Einsatz zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 2017 wurde vom Institut für Verehrssystemtechnik, dem Institut für Methodik der Fernerkundung, dem Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum, sowie dem Flugbetrieb des DLR durchgeführt.

    Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-22567/

    Kontakte:

    Bernadette Jung 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg
    Tel.: +49 8153 28-2251
    Fax: +49 8153 28-1243
    mailto:bernadette.jung(at)dlr.de

    Veronika Gstaiger
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Methodik der Fernerkundung, Photogrammetrie und Bildanalyse
    Tel.: +49 8153 28-3179
    mailto:veronika.gstaiger(at)dlr.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-606Wed, 24 May 2017 00:00:00 +0200STARTUP WORLDhttps://bayern-photonics.de/Der Marktplatz der Innovationen auf der LASER World of PHOTONICS 26. – 29. Juni 2017, Messe München Die STARTUP World bietet Ausstellen, Besuchern und Presse einen Marktplatz der Innovationen mit einem vielfältigen Rahmenprogramm. Diese Initiative der Messe München und dem Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen (AZO) ermöglicht Startups mit geringem Personalressourcen, Sichtbarkeit und wertvolle Industriekontakte auf führenden Messen.Die STARTUP WORLD Initiative hat das Ziel, junge Startup Unternehmen auf Leitmessen wie der LASER World of PHOTONICS zu präsentieren und sie dadurch enger mit Industrie und Wirtschaft zu verknüpfen.
    Bereits zum zweiten Mal wird der STARTUP WORLD Market auf der LASER World of PHOTONICS 2017 angeboten. Das Aussteller- und Marketingpaket ermöglicht es innovativen Firmen, ihre Produkte zu präsentieren und wertvolle Kontakte herzustellen.
    Zudem werden Vertreter aus Industrie, Wirtschaft und der Startup Szene auf der STARTUP WORLD Stage von den neuesten Trends in der PHOTONIK Branche berichten.

    Der begleitende Innovationswettbewerb PHOTONICS Award prämiert innovative Ideen im Bereich Photonik. Die TOP5 des Innovationswettbewerbs, dessen Einreichungsphase noch bis 31. Mai 2017 läuft, gilt für Europäische Startups (nicht älter als fünf Jahre). Deren Produktinnovationen werden auf der LASER World of PHOTONICS im Bereich der STARTUP WORLD präsentiert. Die Gewinner werden am 27. Juni bei einer Preisverleihung im FORUM in Halle B3.360 verkündet. Hier geht’s zur Teilnahme!

    Informationen zum Download

    Timeline PHOTONICS Award 2017
    Einreichung Bis 31. Mai 2017 -Einreichung verlängert bis 07. Juni 2017

    Evaluierung 6. bis 9. Juni 2017
    Benachrichtigung Finalisten Juni 2017
    Laser Word of Photonics 26. – 29. Juni 2017
    Preisverleihung 27. Juni ab 10:00 Uhr im Forum in Halle B3.360

     

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonics
    news-607Wed, 24 May 2017 00:00:00 +020013. Asien-Pazifik-Forum Bayern https://bayern-photonics.de/am 5. Juli 2017 findet bereits zum 13. Mal das „Asien-Pazifik-Forum Bayern“ statt. Mit seiner einzigartigen Mischung aus Fachvorträgen, Messeständen und individuellen Beratungsgesprächen ist das „Asien-Pazifik-Forum Bayern“ eine der größten Veranstaltungen ihrer Art in Deutschland und bietet wertvolle Informationen und Kontakte rund um das Asiengeschäft. Partnerland des diesjährigen Forums sind die Philippinen, dessen Handels- und Industrieminister H.E. Ramon M. Lopez die Keynote sprechen wird. Partnerstadt ist die Megacity Shenzhen, die sich in einem eigenen Panel vorstellen wird.

    Darüber hinaus berichten Vertreter zahlreicher Deutscher Auslandshandelskammern in Asien über aktuelle Trends u.a. in den Bereichen Einkauf und Vertrieb, Produktion und Ausbildung.

    Ein eigenes Panel mit hochkarätigen Sprechern widmet sich in diesem Jahr dem zunehmenden Trend der Digitalisierung und den damit verbundenen Auswirkungen auf das Asiengeschäft.

    Das 13. Asien-Pazifik-Forum Bayern findet am 5. Juli 2017 in der Stadthalle Fürth, Rosenstraße 50, 90762 Fürth, statt.

    Das Programm finden Sie hier zum Download.  Zur Anmeldung gelangen Sie auf der Webseite des Forums unter http://apf-bayern.de/anmeldung.

    Auch in diesem Jahr wird das Chinaforum mit einem eigenen Stand auf dem Asien-Pazifik-Forum vertreten sein. Wir würden uns sehr freuen, Sie bei uns begrüßen zu können!

    Kontakt Chinaforum Bayern e.V. :

    Stefan Geiger
    Chinaforum Bayern e.V.
    Nymphenburger Straße 47
    80335 München
    Tel.  : +49 (0)89 - 89 46 58 90
    Fax. : +49 (0)89 - 89 46 58 95
    geiger(at)chinaforumbayern.de
    www.chinaforumbayern.de

    ]]>
    NewsPressemeldungNetzwerkebayern photonics
    news-597Mon, 22 May 2017 13:36:36 +0200Experimentierstationen für Kinder und Jugendlichehttps://bayern-photonics.de/Lernlabor Technikland – staunen @ lernen® vom 19. Juni bis 15. Juli 2017, OTH Amberg-Weiden. Faszination Naturwissenschaft und Technik – In Kooperation mit dem Museum Industriekultur der Stadt Nürnberg und dem Förderkreis Ingenieurstudium e.V. kommt die Ausstellung Lernlabor Technikland – staunen @ lernen® an die OTH Amberg-Weiden.Wie funktioniert ein Flaschenzug? Wie setzen sich Farben zusammen? Was kann man durch eine Wärmebildkamera sehen? Schülerinnen und Schülern der 5. bis 8. Jahrgangsstufe wird die Möglichkeit geboten, naturwissenschaftliche und technische Themen spielerisch durch Hands-on-Lerngelegenheiten zu erforschen. An rund 30 Experimentier-Stationen aus den Themenbereichen Kraft und Konstruktion, Energie, Licht und Farben, Computer und Robotik werden durch selbständiges und erfahrungsorientiertes Experimentieren naturwissenschaftliche Phänomene und technische Umsetzungen spielerisch vermittelt und intuitiv begreifbar gemacht. Historische Zusammenhänge und Bezüge zu technischen Abläufen im Alltag werden aufgezeigt. Außerdem kann exklusiv der erfolgreiche Rennwagen des Running Snail Racing Teams der OTH Amberg-Weiden besichtigt werden.

    Die Ausstellung ist für Schulklassen (Anmeldung erforderlich!) vom 19.06.2017 bis zum 15.07.2017 jeweils Dienstag bis Freitag geöffnet. An Wochenenden ist das Lernlabor Technikland – staunen @ lernen® von 14 – 17 Uhr an folgenden Tagen auch für Familien (ohne Anmeldung) geöffnet:

    So., 25.06.2017, Sa., 01.07.2017, So., 09.07.2017 und Sa., 15.07.2017.

    Der Eintritt ist frei!

    Nähere Informationen über das Lernlabor Technikland – staunen @ lernen®, und die Öffnungstage finden Sie unter: www.oth-aw.de/technikland

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-592Mon, 22 May 2017 11:00:00 +0200Blauer Laser für die Materialbearbeitunghttps://bayern-photonics.de/Laser 2000 stellt den NUBURU AO150 vor: Es handelt sich um den weltweit ersten Hochleistungslaser im gefragten blauen Wellenlängenbereich. Die Wellenlänge von 450 nm eignet sich hervorragend zur industriellen Bearbeitung von Buntmetallen. Die revolutionäre Technologie ermöglicht die Kopplung mehrerer Hightech-Dioden in eine Hochleistungsfaser.Die Metall-Laserbearbeitung und der 3D-Druck sind schnell wachsende Märkte für Anwendungen wie Schneiden, Schweißen und Abtragen. Es gibt eine Anzahl von hochreflektieren Metallen mit begrenzter Absorption im IR- oder auch im grünen Bereich, wie Edelmetalle, besonders Kupfer und seine Legierungen. Bei einer großen Anzahl von Materialien mit begrenzter IR- oder Grün-Absorption hat der blaue Laser signifikante Vorteile.

    Nuburu entwickelte für ein breites Anwendungsspektrum im Allgemeinen und für das Schweißen und Schneiden im Speziellen die neuartigen fasergekoppelte Hochleistungslaser. Für viele Applikationen ist der Laser ein „Game-Changer“. Nuburus AO-Laser ist ein fasergekoppelter Hochleistungs-Laser im 450 nm Bereich mit maximal 150 Watt Ausgangsleistung.

    Die entscheidende Eigenschaft für hohen Durchsatz und Produktionseffizienz ist Absorption. Im Vergleich zum Industriestandard der IR-Laser (1 µm) ist die blaue Absorption je nach Material zwei- bis 20-mal besser. Dies bedeutet im Ergebnis eine fünf- bis 20-mal höhere Prozessgeschwindigkeit. Diese herausragende Absorptionsvorteile verbunden mit einem deutlich besseren Fokus (fünf-mal besser) im Vergleich zu IR (1 µm) zeichnen diese Laser aus.

    Sowohl bei der mikroskopischen als auch bei der makroskopischen Beobachtung des Schweißprozesses erinnert der homogene Verlauf der flüssigen Phase des Schweißens eher an ein weiches Verlaufen von Wachs als an das bisher bekannte Schweißen von Metallen. Bei nahezu allen Schweißarten ist ein spritzfreier Bearbeitungsprozess kennzeichnend. Dies gilt beim eigentlichen Schweißen als auch beim Auftragsschweißen und Bohren. Diese Vorteile können insbesondere bei der Elektromobilität, dem Schweißen von Batterien und der additiven Fertigung zum Tragen kommen.

    Darüber hinaus zeichnet sich der Nuburu AO-Laser durch einen hohen Wirkungsgrad und damit einem geringen Energieverbrauch im Vergleich zu anderen Lasern aus. In Anbetracht der Betriebskosten und der Investitionsrendite ergeben sich wesentlich kürzere Amortisationszeiten beim Verwenden eines blauen Hochleistungslasers.

    Erstmals zu sehen sein wird der Laser auf der Weltleitmesse Laser World of Photonics in München. Vom 26. bis 29. Juni werden die blauen Hochleistungs-Laser am Stand von Laser 2000 (Halle B3, Stand 103) einem breiten Fachpublikum gezeigt.  

    Video-Link spritzerfreies Schweißen:

    https://www.laser2000.de/img/cms/Videos/Spatter-Free-Key-hole-NUBURU-Jan-5-2017.mp4 

    Über die Laser 2000 GmbHLaser 2000 bietet seinen Kunden seit mehr als 25 Jahren für deren anspruchsvolle Anwendung die passende Lösung in Zusammenarbeit mit weltweit führenden Herstellern als „Kundenspezifische Lösung aus einer Hand“. Die Photonik bedeutet für Laser 2000 und seine Mitarbeiter Passion und Profession zugleich. Die sehr erfahrenen Mitarbeiter begeistern sich für die Optischen Technologien und sind immer am Puls der Zeit für die neuesten Technologien, Produkte und Anwendungsmöglichkeiten.Wir setzen dabei auf Innovation, höchste Qualität und allen voran auf das Wissen, die Kreativität und die Begeisterungsfähigkeit unserer Mitarbeiter. Bei der richtigen Auswahl für Ihre Anforderungen werden unsere Kunden von einem exzellenten Team aus promovierten und diplomierten Naturwissenschaftlern unterstützt, die über einen enormen Erfahrungsreichtum verfügen.

    Über NUBURU
    NUBURU wurde 2015 in Colorado/USA mit dem Ziel gegründet, den Markt der Hochgeschwindigkeits-Metallbearbeitung und -verarbeitung zu revolutionieren. Mit der Hochleistungs-Blue-Laser-Technologie gelingt es bei bestehenden Metallprozessen einen radikalen Gewinn von Geschwindigkeit und Qualität zu erreichen. Dies erlaubt, neue Wege für die konventionelle Laser-Metallbearbeitung und besonders die additive Fertigung (3D-Druck) zu gehen.

    Kontakt:

    Laser 2000 GmbH
    Argelsrieder Feld 14
    82234 Weßling
    Tel: +49 (8153) 405-0
    info@laser2000.de
    www.laser2000.de

     

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-596Mon, 22 May 2017 10:41:16 +0200THD lädt zum großen Campusfesthttps://bayern-photonics.de/Nach dem überwältigenden Erfolg des Tags der offenen Tür an der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) vor zwei Jahren, öffnet die THD auch dieses Jahr wieder ihre Pforten. Am Freitag, 23. Juni 2017, bietet die Hochschule ab 13 Uhr ein buntes Programm, das zum Entdecken, Staunen, Mitmachen und Genießen einlädt. Ob Studierende, Mitarbeiter, Angehörige oder Einheimische, ob groß, ob klein, jung oder alt – am Tag der offenen Tür der THD ist für alle Besucher etwas geboten.Was ist eigentlich ein reflexionsarmer Raum? Wie sieht ein modernes Fernsehstudio aus? Und wie schlage ich mich auf dem Gesundheitsparcours? Nur einige Fragen, die am Tag der offenen Tür der THD geklärt werden. Denn an diesem Tag heißt es: Staunen, Entdecken und Mitmachen. "Unsere Hochschule ist so vielfältig und genauso abwechslungsreich wird unser Programm für den Tag der offenen Tür sein. Ich lade alle ein, sich an diesem Tag auf unserem Campus treiben und vor allem begeistern zu lassen.", wirbt der Präsident der THD, Professor Peter Sperber.
    Besonders für Studieninteressierte und Bewerber ist der Tag der offenen Tür die Gelegenheit die Hochschule hautnah zu erleben und sich umfassend über alle Angebote zu informieren. Alle Fakultäten und Einrichtungen präsentieren sich und bieten ein spannendes Programm, vom Menschenkicker, Rollstuhlbasketball oder Roboterballett bis zu chemischen Kabinettstückchen, Wasserraketenworkshop oder der E-Wald Testmeile. Außerdem lockt wieder ein großes Gewinnspiel, bei dem Preise im Wert von über 3000 Euro winken. "Wir haben es geschafft ein noch umfangreicheres Programm als vor zwei Jahren auf die Beine zu stellen. Das funktioniert nur, weil sich wirklich jeder an der Hochschule einbringt.", schwärmt Theresa Kappl vom Veranstaltungsmanagement der THD. Bei ihr laufen auch die Fäden für das große Rahmenprogramm zusammen. "Auf den Bühnen beweisen THD-Angehörige, wie musikalisch die Hochschule ist. Bei allen Bands sind Mitarbeiter oder Studierende involviert.", so Theresa Kappl weiter. Unter anderem werden "Tourists in a Daydream" auftreten, der Hochschulchor gibt sein Bestes und die internationalen Studierenden präsentieren sich in Tanzaufführungen. Staunen ist angesagt, wenn die Physikanten ihr Können zeigen. Mit Ironie, Witz und Wissen bringen sie ihrem Publikum die Welt der Physik näher. Sie touren mit ihren Shows durch ganz Deutschland.
    Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt: Neben Kaffee und Kuchen bieten Weißbiergarten und Mensa deftige Schmankerl für jeden Geschmack. Die kleinen Gäste kommen in der Hüpfburg, beim Kinderschminken und beim Basteln voll auf ihre Kosten. Bis in die Nacht hinein feiert die Hochschule ihren Tag der offenen Tür mit regional und überregional bekannten DJs. Weitere Infos zum Tag der offenen Tür der THD sind unter www.th-deg.de/tdot oder auf Facebook zu finden.

    www.th-deg.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-594Mon, 22 May 2017 10:09:36 +0200MPL Autumn Academy 2017https://bayern-photonics.de/Vom 4. bis 6. Oktober 2017 lädt das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts zur vierten MPL Autumn Academy ein. Die Academy richtet sich gleichermaßen an Bachelor- und Masterstudenten aus dem Themenbereich der Optik wie zum Beispiel Quanteninformationsverarbeitung, Metamaterialien, Nano-Optik oder photonische Kristallfasern. Neben Talks von führenden Experten erwarten die Teilnehmer_innen Poster-Sessions Laborführungen und Diskussionsrunden. Alle interessierten Student_innen können sich bewerben. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 beschränkt.Bewerbungsschluss ist der 24.07.2017.

    Wie bewirbt man sich? Der Auswahlprozess läuft über die Qualifikation.
    Bitte senden Sie Ihren Lebenslauf und das aktuellste Zeugnis an application(at)mpl.mpg(dot)de.
    Ein Motivaionsschreiben ist von Vorteil, aber nicht verpflichtend.

    Verpflegung und Unterkunft werden gestellt und auch bei den Reisekosten gibt es finanzielle Unterstützung.
    Kontaktdaten:
    Max-Planck-Institute für die Physik des Lichts
    Staudtstraße 2
    91058 Erlangen, Germany

    Bei Fragen bitte eine E-Mail an: application(at)mpl.mpg(dot)de

    Das Program erscheint in Kürze.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-591Sun, 21 May 2017 19:47:00 +0200Oszillierender Laserstrahl schneidet akkuraterhttps://bayern-photonics.de/Hochdynamischer Scan-Kopf bietet klare Prozessvorteile beim Laserschweißen und -schneiden. Die SCANLAB GmbH, innovativer Hersteller von OEM-Komponenten für Laserbearbeitungsmaschinen, hat ein Scan-System für oszillierendes Laserstrahlschneiden und -schweißen entwickelt. Der neue welDYNA Scan-Kopf verbindet die Vorteile von hoher Laserleistung mit höchster Dynamik. Das Schweißen und Schneiden mit hochfrequenter Strahloszillation bietet erhebliche Prozessvorteile, insbesondere in der Makro-Materialbearbeitung von größeren Bauteilen. So können beispielsweise dicke Metallplatten und faserverstärkte Kunststoffe sauberer und schneller geschnitten werden oder unterschiedliche Materialien mit geringer Schweißbarkeit rissfest verbunden werden.In der Automobilindustrie und gerade im Bereich der Elektromobilität ist für eine Vielzahl von Anwendungen eine stoffschlüssige Verbindung unterschiedlicher Materialien – zum Beispiel zwischen Kupfer und Aluminium – als Ersatz für mechanisch gefügte Verbindungen interessant. Vorteile sind, unter anderem, eine verbesserte elektrische Leitfähigkeit, gleichmäßiger Wärmeübergang und höhere mechanische Belastbarkeit. Ebenso sind im Geräte- und Armaturenbau häufig druckdichte Verbindungen verschiedener – artgleicher oder artfremder – Werkstoffe gefordert; zum Beispiel für Wärmetauscher oder Kühlaggregate. Das neue 2D-Scan-System welDYNA setzt genau hier an und ermöglicht durch eine relativ zur Nahtgeometrie überlagerte Bewegung des Laserstrahls das rissfreie Verschweißen von unterschiedlichen Materialien, sogar von Fügepartnern mit geringer Schweißbarkeit.

    Auch beim Laserstrahlschneiden hat die Technologie bereits ihre Vorteile bewiesen: Mithilfe der hochdynamischen Strahloszillation können deutlich höhere Schneidgeschwindigkeiten erreicht werden bei gleichzeitiger Verbesserung der Schnittqualität. Entscheidend sind dabei die hohe Frequenz der ‚Wobbelbewegungen‘ von mehreren kHz und die Verfügbarkeit von frei definierbaren Scan-Mustern. Zusammen ergeben sich so erheblich bessere Prozessparameter als mit anderen Laserverfahren. Anwendungen zeichnen sich durch eine deutlich reduzierte Spritzerbildung aus, wodurch die Schweißnähte und Schneidkanten deutlich glatter und gleichmäßiger werden und auch die Optiken langsamer verschleißen.

    Der neue Scan-Kopf ist auf Multi-kW-Laser mit hoher Strahlqualität ausgelegt, verfügt über eine digitale Servo-Steuerung, ein integriertes Sensorsystem zur Echtzeit-Überwachung sowie Wasser- und Luftkühlung in einem robusten, industrietauglichen Gehäuse. Er kann einfach mit Kollimations- und Fokussiermodulen aus kommerziellen Festoptiken integriert und verbaut werden. Gerade auch für Industriezweige wie die Aerospace-Industrie, den Maschinenbau oder die Metallverarbeitung, in denen dickere Metallstücke und Verbundstoffe geschnitten werden müssen, bietet die neue Scan-Lösung zahlreiche interessante neue Anwendungsmöglichkeiten.

    Pressemeldung 10.05.2017

    Über SCANLAB:
    Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
    Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards.

    Kontakt:
    SCANLAB GmbH
    Eva Jubitz
    Marketing & Communication
    Siemensstr 2a
    82178 Puchheim
    Tel. +49 (89) 800 746-420
    mailto:E.Jubitz(at)scanlab.de
    www.scanlab.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-593Sun, 21 May 2017 08:49:00 +0200GFH präsentiert innovative Lasertechnologie auf JLPS Meeting in Japanhttps://bayern-photonics.de/Bei der Vortragsreihe des 87. Treffen der JLPS (Japan Laser Processing Society) stellte Florian Lendner die Firma GFH und industrielle Einsatzmöglichkeiten des Ultrakurzpulslasers dem japanischen Fachpublikum in Tokyo vor. Mittels der Spezialoptik GL.trepan wird der Laserstrahl zu einem flexiblen, hoch genauen und effizienten Werkzeug geformt. In Kombination mit den Mikrobearbeitungsanlagen GL.evo und GL.compact eignet sich diese Technologie hervorragend zum hochgenauen Mikrobohren, -schneiden und -drehen. Durch das verschleißfreie und berührungslose Arbeiten können damit zum Teil konventionelle Fertigungstechnologien abgelöst sowie neue Anwendungsbereiche erschlossen werden

    Kontakt:

    GFH GmbH
    Großwalding 5
    94469 Deggendorf
    Tel: +49 (991) 290 92-0
    info(at)gfh-gmbh.de
    www.gfg-gmbh.de

     

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-589Fri, 19 May 2017 13:15:00 +0200Kostenfreies Simulationstool für Studierendehttps://bayern-photonics.de/FRED – Optiksimulation mit 3D Interface. FRED ist ein in der Optikentwicklung sehr breit einsetzbares Simulationstool, das von der Laser 2000 GmbH für Studierende im Rahmen von Diplom-, Studien-, oder Doktorarbeiten kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Im Gegensatz zur klassischen Linsen-Design-Tools, in denen vorwiegend sequenziell simuliert wird, liegt die Stärke von FRED in der nicht-sequenziellen Simulation durch komplexe Systeme, also von der Strahlquelle bis zur Abbildungsebene oder zum Detektor.

    Weitere Informationen zu FRED und Test-Versionen:

    Freie-Video-Tutorials für FRED-Benutzer

    Informationen zu den freien Test-Versionen

    Kontakt:
    Laser 2000 GmbH
    Axel Haunholter
    Argelsrieder Feld 14
    82234 Wessling
    Tel:      08153 / 405 32
    e-Mail: a.haunholter(at)laser2000.de

     

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-588Fri, 19 May 2017 12:09:45 +0200Messe-Engagement in 2017 der beratungsgruppe wirth + partnerhttps://bayern-photonics.de/Auch in diesem Jahr nutzen wir als Karriere-Partner der jeweiligen Messeveranstalter wieder Fachmessen, um hier für Sie zukünftige Mitarbeiter zielgruppenoptimiert, effektiv und zeitnah zu kontaktieren. Vor allem auf den Messen SENSOR+TEST (30. Mai bis 1. Juni 2017 in Nürnberg) und LASER World of PHOTONICS München (26. bis 29. Juni 2017 in München) sind wir in diesem Jahr wieder mit einem Career Center (Jobboard und Career Coaching) sowie Fachvorträgen vertreten.Bei dieser Gelegenheit: Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, diese Fachmessen im Rahmen eines modernen „Active Sourcing“ für Ihr Recruiting zu nutzen? Wir unterstützen Sie dabei gerne mit folgenden  Möglichkeiten:

    • Jobboard, teilweise auch online (erreicht eine hohe Anzahl von Fachbesuchern und Ausstellern)
    • Schaltung von Stellenanzeigen in Fachzeitschriften (Sonderausgaben zur Messe)
    • gezielte Kontaktaufnahme mit potentiellen Kandidaten auf der Messe, z.B. auch auf unserem Career Center

    Unterstützung für unsere Klienten im Active Sourcing lässt sich damit auf folgende Punkte zusammenfassen:

    • erster Ansprechpartner vor Ort, um Fragen zu den jeweiligen Stellenangeboten von Interessenten detailliert und fachspezifisch zu beantworten
    • direkte Ansprache von interessierten Besuchern, die an unseren Messestand kommen
    • Suche und Ansprache von geeigneten Kandidaten auf und während der gesamten Messe
    • intensiver Kontakt zu Bewerbern durch das Führen von Career Coachings
    • genaueres Kennenlernen des Bewerbers und Möglichkeit der engen Kontaktbindung
    • "search & match" zwischen Kandidaten und unseren Kunden

    Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie das Thema interessiert, Sie mehr darüber erfahren möchten bzw. eine der genannten Leistungen für sich in Anspruch nehmen wollen. Sabine Zapf freut sich auf Ihre Kontaktaufnahme, gerne per E-Mail unter: info(at)wirth-partner.com oder telefonisch unter 089-459 95 80.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-587Fri, 19 May 2017 10:58:59 +0200PRONTO-250-PLUS von Gentec-EOhttps://bayern-photonics.de/Erneut Zuwachs bei der PRONTO-Familie. LASER COMPONENTS präsentiert das mobile Laserleistungsmessgerät PRONTO-250-PLUS von Gentec-EO. Das neuste Mitglied der PRONTO-Serie hält, was der Name verspricht: ein großes PLUS an Funktionen, das einzigartig in dieser Geräteklasse ist. Im Vergleich zum Standardmodell PRONTO-250 bietet die Erweiterung deutlich mehr Messmöglichkeiten. So lassen sich zum Beispiel im kontinuierlichen Messmodus Laserleistungen zwischen 0,2 und 8 Watt ohne Zeitbeschränkung ermitteln. Dabei wird die Messwertanzeige mit einer Auflösung von 1 mW automatisch alle 1,5 Sekunden aktualisiert. Vor allem für Justagearbeiten im Servicebereich ist das eine echte Erleichterung. Weiterhin kann das PRONTO-250-PLUS mit der sogenannten Single-Shot-Messung Einzelpulse mit einer maximalen Pulsdauer von 88 ms und einer Strahlenergie bis zu 25 J erfassen. Natürlich ist auch eine kurzzeitige Leistungsmessung bis maximal 250 W möglich.

    Wie das Standardmodell besticht auch das PRONTO-250-PLUS durch kompaktes, handliches Design und einfache Bedienbarkeit. Das Gerät wird generell mit einer auf NIST-Standard rückführbaren Kalibrierung für Wellenlängen von 248 nm bis 2,5 µm sowie für 10,6 µm geliefert. Damit ist es auch für CO2-Laser geeignet.

    Weitere Produktinformationen:
    Energie-Handmessgerät

    Hersteller:
    Gentec-EO, Inc.

    Kontakt:
    Ansprechpartner:     René Bartipan
    Firma:                     Laser Components GmbH
    Adresse:                 Werner-von-Siemens-Str. 15
    PLZ / Ort:                82140 Olching
    Telefon:                  +49 (0) 8142 2864-103
    Fax:                        +49 (0) 8142 2864-11
    E-Mail:                    r.bartipan(at)lasercomponents.com

     

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-585Thu, 18 May 2017 11:27:30 +0200Photonen und Spins: Neue Kontraste für die optische Mikroskopiehttps://bayern-photonics.de/Carl Zeiss lädt ein zum ZEISS Colloquium mit Leibniz-Preisträger Professor Jörg Wrachtrup am Mittwoch, 7. Juni 2017, von 11 bis 12.30 Uhr im Oberkochener ZEISS Forum.Jörg Wrachtrup bekam 2012 den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, den wichtigsten Forschungspreis in Deutschland. Im Jahr 2016 erhielt er zusammen mit Fedor Jelezko den ZEISS Research Award.

    Die optische Mikroskopie ist das am meisten benutzte bildgebende Verfahren in den Material- und Lebenswissenschaften. Während die räumliche Auflösung in den vergangenen Jahren spektakulär auf einige zehn Nanometer verbessert werden konnte, basiert die Methode nach wie vor auf den altbekannten Kontrastverfahren. Kombiniert man allerdings die Fluoreszenzmikroskopie mit Quantensensoren, so lassen sich vollkommen neue Größen sichtbar machen. In seinem Vortrag wird Prof. Wrachtrup die physikalischen Grundlagen der Technik erläutern und einige Anwendungen diskutieren.

    Der Vortrag ist Teil der Reihe „ZEISS Colloquium Innovation Talk”, die sich aktuellen Themen der Wissenschaft widmet. Das ZEISS Colloquium bietet externen Wissenschaftlern verschiedener Fachgebiete eine Plattform, um in einem einstündigen „Innovation Talk“ mit anschließender Diskussion ihre Forschungen vorzustellen.

    Der Eintritt zum Colloquium ist frei. Um die Kapazitäten planen zu können, wird um Anmeldung gebeten: www.zeiss.de/colloquium

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonet
    news-571Mon, 08 May 2017 17:44:11 +0200Optence Förderpreis 2017: Jetzt bewerben!https://bayern-photonics.de/Auf dem Netzwerktag 2017, der Anfang Dezember stattfindet, verleiht Optence erneut den Förderpreis für die beste Bachelor- und/oder Masterarbeit. Hochschullehrer aus Hessen und Rheinland-Pfalz können ab sofort ihre Nominierungen einreichen.Bis zum 30. August können von betreuenden Professoren/innen Vorschläge bei der Geschäftsstelle eingereicht werden.

    Die Bedingungen für die Einreichung finden Sie in der Satzung.

    Der Preis ist mit 1000 € für Master-/Diplomarbeiten und 500 € für Bachelorarbeiten dotiert. Für die Preisvergabe vorgeschlagen werden kann jede Abschlussarbeit aus einem in Hessen oder Rheinland-Pfalz angesiedelten natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengang. Eine Optence-Mitgliedschaft der betreffenden Hochschule / des betreffenden Fachbereichs ist nicht erforderlich.

    Vorschlagsberechtigt ist jeder Professor für die von ihm betreuten Abschlussarbeiten. Der/die Gewinner/in des Förderpreises präsentiert seine/ihre Arbeit auf dem Optence Netzwerktag Anfang Dezember, auf dem der Preis überreicht wird. Die Einreichung stellt  keinen großen Aufwand dar, für Studierenden ist eine mögliche Auszeichnung, ein erstes „Highlight“ im Lebenslauf und eine Möglichkeit, Kontakte in die Industrie zu knüpfen oder auszubauen.

    Sollten Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle.

    ]]>
    Preise und AuszeichungenNewsOptence e.V.OptecNetbayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
    news-568Thu, 04 May 2017 15:27:49 +0200„Women in Photonics“ am Fraunhofer IOSBhttps://bayern-photonics.de/Am 25. April 2017 fand das zweite Netzwerktreffen "Women in Photonics" statt. Gastgeber war das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung in Ettlingen bei Karlsruhe. 24 Frauen in Fach- und Führungspositionen bei verschiedenen Unternehmen der Photonik-Branche nutzten diese Möglichkeit, sich über fachliche und persönliche Erfahrungen auszutauschen.Spannende Einblicke in die unterschiedlichen Abteilungen und Arbeitsbereiche des Fraunhofer IOSB erhielten die Teilnehmerinnen in Fachvorträgen von Dr. Karin Stein und Dr. Katrin Braesicke zur Signatorik und Optronik sowie im Rahmen der Besichtigung der Labore zur Adaptiven Optik und der Femtosekundenlaser.

    Mit ihrem Vortrag zu Erfolgsfaktoren für Führungsfrauen regte Christa van Winsen von Virtual Partner die Teilnehmerinnen an, sich über die eigenen Werte, Ziele und Wirkungen Gedanken zu machen. Mitwertvollen Tipps für Frauen in Führungspositionen setzte sie Impulse für die anschließende angeregte Diskussion zu den Erfahrungen der Teilnehmerinnen.

    Photonics BW hat das "Women in Photonics" Netzwerk im Rahmen des vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des EFRE-Strukturfonds geförderten Projekts "Photonics Innovation Booster" ins Leben gerufen. Ziel ist ein Vernetzungsangebot speziell für weibliche Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik-Branche. Regelmäßige persönliche Treffen bieten eine Plattform für den Erfahrungsaustausch. Durch das „Women in Photonics“ Netzwerk sollen Frauen in Fach- und Führungspositionen als Rollenvorbilder für einander sowie natürlich für Schülerinnen und Studentinnen sichtbarer werden. 

    Das nächste Treffen wird am 5. Oktober 2017 am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Stuttgart stattfinden. Neue Teilnehmerinnen sind jederzeit herzlich willkommen!

    Bei Interesse oder Fragen stehen Ihnen Eva Kerwien und Sina Kleinhanß von Photonics BW gerne zur Verfügung.

    www.photonicsbw.de

    ]]>
    Aus den NetzenNewsPhotonics BWOptecNetOptence e.V.bayern photonics
    news-559Tue, 02 May 2017 11:42:01 +0200Gedruckter Flügel: DLR erforscht Kombination von 3D-Druckverfahren und Faserverbund-Fertigungstechnologienhttps://bayern-photonics.de/Leichtbaustrukturen aus faserverstärkten Kunststoffen, die neben der Luft- und Raumfahrt auch im Automobilbau und der Windenergiebranche sehr gefragt sind, werden immer komplexer und individueller. Die rasante Entwicklung des 3D-Drucks schafft hier immer anspruchsvollere Leichtbauteile, deren Einsatz in der Faserverbundfertigung neue Möglichkeiten eröffnet. Unter dem Begriff AddComS TM (Additive Composite Structures) erforscht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun, wie sich 3D-Druckverfahren in bereits bestehende Produktionstechnologien integrieren lassen. Bisher nicht effizient herstellbare multimaterielle und mehrskalige Werkstoffe sowie Strukturen und Systeme mit integrierten Funktionen, sollen somit in naher Zukunft leichter und kostengünstiger realisierbar sein. Erste Erfolge gibt es bei der Fertigung von Flügelrippen für ultraleichte fliegende Höhenplattformen sowie bei formvariablen Flügelkanten. Neues Labor für 3D-Druck in Braunschweig
    "Welches 3D-Druck-Verfahren sich für welchen Anwendungsfall am besten eignet, wollen wir nun genauer untersuchen", erklärt Prof. Hans Peter Monner vom DLR-Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik in Braunschweig. "Mit einem neuen 3D-Druck-Labor haben wir uns nun die notwendige Basis geschaffen, um unser Forschungsfeld AddComS TM voranzutreiben." Das Institut verfügt über jahrzehntelange Erfahrungen in der Faserverbundfertigung, die mit der Anschaffung neuer 3D-Drucker nun ergänzt wird. Mit additiven Verfahren, die 3D-Druck-Technologien mit klassischen Faserverbundfertigungstechnologien etwa dem Automated Fiber Placement (AFP) kombinieren, können Faserverbundstrukturen aus unterschiedlichen Materialien mit verschiedensten Geometrien und Funktionen sogar ohne Formwerkzeug hergestellt werden. In dem Braunschweiger Institut werden zukünftig die 3D-Drucktechnologien Fused Deposition Modeling (FDM) sowie das Multi Jet Modeling (MJM) angewendet.

    Flügelrippen und Flügelkanten aus dem Drucker
    Erste Bauteile aus dem neuen Labor sind beispielsweise Flügelrippen für ein Solar-Hale-Flugzeug, einer fliegenden Plattform, die durch ihr geringes Gewicht allein durch Sonnenenergie aus Solarzellen in der Luft gehalten werden kann. Die Rippen werden direkt durch eine Kombination von Carbonendlosfasern und einem thermoplastischen Kunststoff gedruckt. "Nach konventioneller Bauart werden die Rippen ausgefräst. Der 3D-Druck ermöglicht uns dagegen eine kraftflussgerechte Verwendung der Fasern, wodurch weniger Fasern und Kunststoff verbaut werden müssen", erklärt Prof. Monner. "Das macht das Bauteil noch leichter."

    Ein weiterer Anwendungsfall sind formveränderliche Strukturen, die zukünftig im Bereich der Steuer- und Landeklappen von Flugzeugtragflächen eingesetzt werden können, um Kraftstoffeinsparungen zu erzielen. Mit der Kombination von festen und flexiblen Materialien ist mittlerweile der 3D-Druck formvariabler Flügelkanten möglich, die über elastische luftdruckgesteuerte Zellen verfügen. "Die jeweils mit einem Hohlraum ausgestatteten Luftdruckzellen sind gleichzeitig stabil und flexibel", sagt Prof. Monner. "Das ist mit keiner anderen Bauart zu erreichen."

    Grenzenlose Formenvielfalt
    Um die automatisierte Fertigung solcher 3D-gedruckter Bauteile zukünftig weiter zu optimieren, wäre beispielsweise eine spezieller 3D-Druck-Kopf auf einem gängigen Industrie-Roboter denkbar. So könnten verschiedenen Fertigungsverfahren auf einem Bauteil kombiniert werden. Prof. Monner sieht dafür viel Potenzial: "Die Vision geht dahin, dass die Produktion heutiger Faserverbundbauteile mittels Faserablegeköpfen mit den neuen Möglichkeiten des 3D-Drucks quasi verschmilzt." Dies erfordert eine neue ganzheitliche Methodik mit innovativen Ansätzen für Material, Entwurf, Auslegung, Optimierung, Fertigung, Produktion bis hin zur Zertifizierung, welche die beste Kombination aus verschiedenen Fertigungsverfahren in jeder Phase berücksichtigt. Die Grundstruktur könnte im klassischen Fibre-Placement-Verfahren aufgebaut werden und additiv könnten mit der neuen Technologie zusätzliche Funktionen, wie Integrierte SHM-Systeme, leichte und akustisch optimierte Strukturen, leichtbaugerechte Crash-Systeme, integrierte Antennen, integrierte Beleuchtung oder formvariable Eigenschaften (Morphing) in das Bauteil hineingedruckt werden. "Durch den Wegfall eines Formwerkzeugs werden Kosten eingespart und der Variantenvielfalt der Strukturen sind keine Grenzen mehr gesetzt", blickt Prof. Monner in die Zukunft.

    Den vollständigen Artikel mit Bildern und Video finden Sie unter:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-22227/#/gallery/26920

    Kontakt:

    Falk Dambowsky 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation, Redaktion Luftfahrt
    Tel.: +49 2203 601-3959
    Mailto:Falk.Dambowsky(at)dlr.de

    Prof. Hans Peter Monner 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik
    Tel.: +49 531 295-2314
    Mailto:Hans.Monner(at)dlr.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-558Tue, 02 May 2017 11:27:07 +0200Wintersemester 2017/18: OTH Amberg-Weiden startet Bewerbungsphase https://bayern-photonics.de/An der OTH Amberg-Weiden beginnt die Bewerbungsphase für das kommende Wintersemester. Studieninteressierte können sich vom 1. Mai bis 15. Juli 2017 für alle Bachelor- und Masterstudiengänge online bewerben. Das Wintersemester 2017/18 beginnt am 1. Oktober 2017.Die OTH Amberg-Weiden öffnet am 1. Mai 2017 das Online-Bewerberportal auf der Homepage der Hochschule „www.oth-aw.de“. Zukünftige Studierende haben die Wahl aus 14 Bachelor-Studiengängen, einem berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang und sieben Master-Studienprogrammen. Infos zu den Studienangeboten finden Studieninteressierte ebenfalls auf der Website der Hochschule.

    Neu: Zwei innovative Bachelor-Studiengänge
    In diesem Wintersemester starten zwei neue Studiengänge an der OTH in Amberg.

    Der innovative Bachelor-Studiengang „Industrie-4.0-Informatik“ macht Studentinnen und Studenten fit für die vierte industrielle Revolution. Er ist zugeschnitten auf die Anforderungen moderner Produktionsunternehmen – an der Schnittstelle zwischen Informatik und Ingenieurswissenschaft erwerben Studierende das Know-how für die Industrie 4.0.

    Die digitale Lebens- und Arbeitswelt wird entscheidend von Informatikerinnen und Informatikern geprägt. Das Wissen dafür erhalten sie im neuen Bachelor-Studiengang „Medieninformatik“ – ein interdisziplinäres Studium zwischen Medien, Menschen und Technik.­

    Informieren geht vor Studieren
    Der Studien- und Career Service bietet Interessierten Studienberatung nach Maß – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten gerne alle Fragen zu Studiengängen und Studienvoraussetzungen.  

    Wer noch mehr wissen und einen Studiengang hautnah erleben möchte, kann sich für „Rent a student“ anmelden: Erfahrene Studentinnen und Studenten, die das gewünschte Fach studieren, stehen den Schülerinnen und Schülern einen Tag lang zur Seite. Gemeinsam besuchen sie Vorlesungen, Projektgruppen oder Labore. Auf diese Weise lernen die Schülerinnen und Schüler die Professoren und Professorinnen sowie die Mitarbeitenden der Hochschule kennen und erhalten wertvolle Einblicke, die die Wahl und Planung des zukünftigen Studiums erleichtern.

    Hier erfahren Interessierte mehr über Studienberatung und „Rent a student“: www.oth-aw.de/rentastudent

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-556Wed, 26 Apr 2017 14:34:26 +0200Ausgezeichnete Polygon-Scanner-Technologiehttps://bayern-photonics.de/Das Management-Team von Next Scan Technology erhält den EPIC Phoenix Award 2017. Next Scan Technology, Polygon-Scanner-Experte und Schwesterunternehmen der SCANLAB GmbH, wird mit dem begehrten EPIC Phoenix Award 2017 für vorbildliches Unternehmertum in der Photonik-Branche ausgezeichnet. Das European Photonics Industry Consortium (EPIC) kürte letzte Woche auf seiner Jahresversammlung im niederländischen Eindhoven das Führungsteam von Next Scan Technology als Gewinner des Awards. Das Industriekonsortium EPIC verleiht jährlich den EPIC Phoenix Award an ein Unternehmen, das erfolgreich durch Hartnäckigkeit und Unternehmertum die Herausforderungen des Marktes und der Industrie gemeistert hat. Der EPIC Phoenix Award soll als Symbol für die täglich wechselnden Anforderungen an Unternehmer – und die Anstrengungen, die das mit sich bringt – verstanden werden. Dieses Jahr ging die Auszeichnung an das Führungs- und Gründerteam des belgischen Unternehmens Next Scan Technology. Die breite Polygon-Scanner-Produktpalette der Firma ermöglicht anspruchsvolle Materialbearbeitungs-Anwendungen mit Ultrakurzpuls-(UKP)-Lasern.

    „Ronny De Loor und ich sind stolz auf den Erhalt des EPIC Phoenix Awards. Für uns ist es Anerkennung und Ehre zugleich von den erfahrenen Entrepreneurs der europäischen Photonikindustrie ausgewählt worden zu sein. Seit der Gründung haben wir an die Chance geglaubt, noch unerforschte Bereiche in der Lasermaterialbearbeitung zu erschließen. Nachdem der richtige Zeitpunkt für die Weiterentwicklung von Technologien entscheidend ist, glauben wir an das gemeinsame Wachstum mit unserem Partner SCANLAB, um zukünftige Märkte zu erschließen und einen echten Beitrag in der EPIC Community zu leisten.“ kommentiert Lars Penning, Geschäftsführer und Mitgründer von Next Scan Technology die Preisverleihung.

    Über Next Scan Technology:
    Im Jahr 2009 wurde deutlich, dass Hochleistungslaser und sehr hohe Scan-Geschwindigkeiten notwendig sein würden, um Ultra-Kurzpuls-Laser-Mikrobearbeitung wirtschaftlich zu machen. Das Management des niederländisch/belgischen Start-Ups Next Scan Technology (NST) erkannte, dass eine in anspruchsvollen Industriezweigen, wie Hochleistungslaserdrucker, breit eingesetzte Technologie auf den neuen Laser-Materialbearbeitungsmarkt übertragen werden könnte.

    Auf der Messe Laser World of Photonics 2011 in München hat NST als erstes Unternehmen ein Polygon-Scanner-System vorgestellt, das mit Ultrakurzpuls-Lasern kompatibel war. Von 2013 bis 2015 wurden alle Geschäftsaktivitäten erweitert und an den neuen Standort in Evergem, Belgien, verlagert. Seit Ende 2015 ist NST Teil der SCALAB Gruppe. www.nextscantechnology.com

    Über SCANLAB:
    Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
    Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards
    .  http://www.scanlab.de

    Kontakt:

    SCANLAB GmbH
    Siemensstr 2a
    82178 Puchheim

    Tel. +49 (89) 800 746-420
    Fax +49 (89) 800 746-199

    info@scanlab.de
    www.scanlab.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-555Wed, 26 Apr 2017 14:16:41 +0200Kalibrierservice für Laserleistungs- und Energiemessköpfehttps://bayern-photonics.de/Für Geräte von Gentec-EO. Sie haben ein zertifiziertes Qualitätsmanagement-System? Dann müssen Ihre Prüfmittel regelmäßig kalibriert werden, um eine Rückführung der Mess- und Prüfergebnisse auf primäre, nationale & internationale Standards möglich zu machen. Für den europäischen Raum bietet LASER COMPONENTS einen Kalibrierservice für alle thermische Leistungsmessköpfe, pyroelektrische Energiemessköpfe und Anzeigegeräte des Herstellers Gentec-EO.

    Der Service umfasst die Kalibrierung gegen eine „Golden Standard“-Referenz, rückführbar auf NIST bzw. PTB, das Abspeichern des Sensitivitätswertes und der Korrekturfaktoren im EEPROM des Detektors, die Ermittlung des individuellen Wellenlängenprofils und natürlich ein Kalibrierzertifikat mit Varianz-Report. Die typische Durchlaufzeit einer Kalibrierung beträgt 5 bis 7 Arbeitstage.

    Weitere Produktinformationen:
    Kalibrierservice

    Kontakt:
    Ansprechpartner:  René Bartipan
    Firma:                    Laser Components GmbH
    Adresse:                Werner-von-Siemens-Str. 15
    PLZ / Ort:               82140 Olching
    Telefon:                  +49 (0) 8142 2864-103
    Fax:                        +49 (0) 8142 2864-11
    E-Mail:                    r.bartipan(at)lasercomponents.com

    ]]>
    Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-554Mon, 24 Apr 2017 15:25:00 +0200Förderbekanntmachungs-Abonnement des Bundesministeriums für Bildung und Forschung https://bayern-photonics.de/Bekanntmachung Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Unterstützung der Fachhochschulen bei der grenzüberschreitenden Vernetzung und Antragstellung für das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont 2020" – EU-Antrag-FH – Vom 30. März 2017Von Forschung und Entwicklung gehen wesentliche Impulse für die Wohlstandssicherung und Innovationsfähigkeit unserer Gesellschaft aus. Dazu tragen im deutschen Wissenschaftssystem die Fachhochschulen (FH) bei, die über ein hohes anwendungsnahes Forschungs- und Entwicklungspotenzial für den Wissens- und Technologietransfer in Unternehmen verfügen. Auf nationaler Ebene unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch das Programm „Forschung an Fachhochschulen“ die anwendungsorientierte Forschung an FH. Innerhalb des europäischen Forschungsraums schöpfen die FH ihr Forschungspotenzial jedoch noch zu wenig aus. Das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ legt einen Schwerpunkt auf die Innovationsorientierung von Projekten zur Begegnung gesellschaftlicher Herausforderungen. Es bietet somit insbesondere den FH mit ihren stark anwendungsbezogenen Forschungsschwerpunkten zukünftig größere Chancen auf eine Förderung.

    Ziel ist es, FH im Rahmen dieser erneut ausgeschriebenen und im Vergleich zur Vorgängerversion vom 24. November 2015 modifizierten Richtlinie weiterhin dabei zu unterstützen, sich verstärkt an „Horizont 2020“ sowie ergänzender EU-Programme zu beteiligen.

    1 Zuwendungszweck, Rechtsgrundlage

    1.1 Zuwendungszweck

    Das Programm „Horizont 2020“ bietet mit seiner anwendungsnahen Innovationsausrichtung sowie der verstärkten Förderung der mittelständischen Industrie zusätzliche Chancen für FH. Daher sollen FH-Professorinnen/FH-Professoren dabei unterstützt werden, sich auf europäischer Ebene zu vernetzen, um gemeinsam mit Forschungspartnern themenspezifische Projektvorschläge für „Horizont 2020“ zu konkretisieren und entsprechende Anträge erfolgreich einzureichen.

    Mit dieser Maßnahme zielt das BMBF darauf ab, die Beteiligung der FH an „Horizont 2020“ als Partner, möglicherweise auch als Koordinatoren, von EU-Forschungsanträgen zu erhöhen. Es soll gezielt die Erstellung und Einreichung von konkreten Projektanträgen bei der EU unterstützt werden.

    Insbesondere soll die Förderung den FH bzw. den Projektleiterinnen/Projektleitern, die Möglichkeit eröffnen, Forschungsprojekte, die aktuell im Rahmen des BMBF-Programms „Forschung an Fachhochschulen“ oder im Rahmen einer anderweitigen Bundes- und/oder Landesförderung bearbeitet werden oder bereits abgeschlossen sind, international weiterzuverfolgen und auszubauen.

    Dabei ist diese Maßnahme auf die aktuellen Ausschreibungen („Calls“) des Arbeitsprogramms 2017 als auch des Programms für die Jahre 2018 bis 2020 von „Horizont 2020“ ausgerichtet, die von der Europäischen Kommission veröffentlicht wurden bzw. noch veröffentlicht werden:

    http://ec.europa.eu/research/participants/portal/desktop/en/opportunities/h2020/index.html.

    Weitere Informationen zu „Horizont 2020“ finden sich unter http://www.horizont2020.de/.

    Darüber hinaus ist die Erarbeitung von Forschungsanträgen zu ergänzenden Programmen im Rahmen von „Horizont 2020“ ebenso förderfähig (siehe Nummer 2).

    1.2 Rechtsgrundlage

    Die Förderung erfolgt auf der Grundlage der Bund-Länder-Vereinbarung über die Förderung der angewandten Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen vom 28. Juni 2013 nach Artikel 91b des Grundgesetzes. Der Bund gewährt die Zuwendungen nach Maßgabe dieser Richtlinie, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung (BHO) und den dazu erlassenen Verwaltungsvorschriften sowie der „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis (AZA)“ des BMBF. Die Zuwendungen an die FH erfolgen unter der Voraussetzung, dass sie nicht als Beihilfe im Sinne von Artikel 107 Absatz 1 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) zu qualifizieren und die Vorhaben im nichtwirtschaftlichen Bereich der Hochschule angesiedelt sind. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Zuwendung besteht nicht. Der Zuwendungsgeber entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel.

    2 Gegenstand der Förderung

    Gefördert werden Maßnahmen zur Erstellung von Forschungsanträgen, die bis zum 31. Dezember 2020 bei der Europäischen Kommission eingereicht werden.

    Die Forschungsanträge sind dabei auf Calls und ergänzende Programme von „Horizont 2020“ gemäß der Artikel 185 und 187 AEUV zu richten, für die FH antragsberechtigt sind (siehe FAQ https://www.projekt-portal-vditz.de/forschung_an_fh_EUAntrag2017).

    2.1 Fördervoraussetzungen im Einzelnen

    2.1.1  Gefördert im Sinne dieser Bekanntmachung werden nur solche Aktivitäten zur europäischen Vernetzung und der Erstellung von Anträgen, für die bereits feststeht,

    • dass es einen passenden Call in „Horizont 2020" oder ein einschlägiges ergänzendes Programm (siehe FAQ) mit Einreichungsfrist in den Jahren 2017 bis 2020 gibt und somit bekannt ist, zu welchen aktuell bekannt gegebenen Ausschreibungen eine Antragseinreichung beabsichtigt ist und dass diese Ausschreibung zum Forschungsprofil bzw. zu einem Forschungsschwerpunkt der FH passt,
    • wie das konkrete Antragsthema lautet und welche Forschungsfrage auf europäischer Ebene bearbeitet werden soll.

    2.1.2 Die Projektleiterinnen/Projektleiter sollten über nationale Drittmittelerfahrung und Forschungskompetenz verfügen. Erfahrungen mit EU-Projekten oder EU-Antragstellungen sowie ein vorhandenes europäisches Netzwerk sind wünschenswert. Es muss dargelegt werden, auf welche Unterstützungs- und Beratungsleistungen die FH im Rahmen von EU-Antragstellungen zurückgreifen kann. Der Nachweis der Forschungskompetenz der Projektleitung als auch der FH kann insbesondere erbracht werden durch Forschungs- und Entwicklungs-Projekte (laufend oder abgeschlossen) zum ausgewählten thematischen Forschungsbereich (im Folgenden Referenzprojekte genannt) oder durch einschlägige Fachpublikationen (oder Patente oder Produkte etc.) der FH-Professorin/des FH-Professors und der Kooperationspartner.

    2.1.3 Nach Möglichkeit sollte bereits entschieden oder zumindest detailliert geplant sein, welche Partner sich an der EU-Antragstellung beteiligen werden/sollen und wer die Koordinatorenfunktion übernehmen wird/soll (bei Beteiligung mehrerer FH am selben EU-Antrag ist nur eine FH zuwendungsberechtigt).

    3 Zuwendungsempfänger

    Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte FH in Deutschland.

    4 Besondere Zuwendungsvoraussetzungen

    Die zuwendungsrechtlichen Bewilligungsvoraussetzungen sind in den Verwaltungsvorschriften zu § 44 BHO geregelt.

    5 Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

    Jede antragsberechtigte FH bzw. jede Projektleiterin/jeder Projektleiter kann im Rahmen dieser Richtlinie mehrere Anträge stellen.

    Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Bemessungsgrundlage sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (Vollfinanzierung). Das beantragte Fördervolumen für dieses antragsvorbereitende Vorhaben soll im Regelfall 25 000 Euro nicht überschreiten. In begründeten Ausnahmefällen (z. B. bei Übernahme der Koordination des geplanten EU-Antrags) kann von dieser Förderhöchstgrenze abgewichen werden, sodass das Fördervolumen maximal 40 000 Euro betragen kann.

    Die Laufzeit der mit dieser Bekanntmachung geförderten Vorhaben beträgt maximal neun Monate, zudem müssen diese Vorhaben spätestens am 31. Dezember 2020 beendet sein.

    Förderwürdig im Sinne dieser Bekanntmachung sind nur solche Aktivitäten, die auf eine konkrete Antragstellung bei den derzeit aktuellen Ausschreibungen („Calls") von „Horizont 2020“ sowie ergänzender Programme ausgerichtet sind (siehe Nummer 2.1), wie z. B.:

    • Gespräche und Treffen mit Vertreterinnen/Vertretern der Nationalen Kontaktstellen (NKS) und anderweitiger Beratungsstellen (z. B. bei der EU-KOM) zur Erstellung der Anträge,
    • Recherchen zur Ermittlung des Stands von Wissenschaft und Technik, die über das übliche Maß hinausgehen,
    • Reisen zur Abstimmung und Koordination einer Projektidee bzw. zur Erstellung von Anträgen mit weiteren, auch internationalen Partnern; Durchführung von Vernetzungsgesprächen,
    • (Vor-)Arbeiten zur Validierung von Lösungsansätzen/zur Erstellung einer Projektskizze,
    • Personal zur Erstellung von Anträgen; (Lehr-) Vertretungen für projektleitende FH-Professorinnen/Professoren.

    Zuwendungsfähig sind nur diejenigen Ausgaben, die unmittelbar mit dem Projekt in Zusammenhang stehen. Nicht zuwendungsfähig sind z. B. Ausgaben für Grundausstattung oder Infrastrukturleistungen (siehe BMBF-Vordruck 0027 „Richtlinien für Zuwendungsanträge auf Ausgabenbasis"). Für die Vorhaben wird keine Projektpauschale gewährt.

    6 Sonstige Zuwendungsbestimmungen

    Bestandteil eines Zuwendungsbescheids auf Ausgabenbasis werden die Allgemeinen Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung (ANBest-P) und die Besonderen Nebenbestimmungen für Zuwendungen des BMBF zur Projektförderung auf Ausgabenbasis (BNBest-BMBF 98).

    7 Verfahren

    7.1 Einschaltung eines Projektträgers, Antragsunterlagen, sonstige Unterlagen und Nutzung des elektronischen Antragssystems

    Mit der Abwicklung der Fördermaßnahme hat das BMBF derzeit folgenden Projektträger beauftragt:

    VDI Technologiezentrum GmbH (VDI TZ)
    VDI-Platz 1
    40468 Düsseldorf


    Ansprechpartnerin:
    Dr. Alexandra Brennscheidt
    Telefon: 02 11/62 14-5 61
    E-Mail: brennscheidt(at)vdi.de

    Soweit sich hierzu Änderungen ergeben, wird dies im Bundesanzeiger oder in anderer geeigneter Weise bekannt gegeben.

    Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse

    https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare&formularschrank=bmbf#t1

    abgerufen oder unmittelbar beim oben angegebenen Projektträger angefordert werden.

    Sämtliche eingereichten Unterlagen werden Eigentum des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es besteht kein Anspruch auf Rückgabe. Das BMBF behält sich das Recht vor, Unterlagen zu Archivierungszwecken selbst oder durch Dritte unter Sicherung der gebotenen Vertraulichkeit auf Datenträger aufzunehmen oder zu speichern. Die ­Urheberrechte werden mit Einreichen der Unterlagen nicht übertragen.

    7.2 Einstufiges Verfahren

    Das Auswahlverfahren ist einstufig angelegt.

    7.2.1 Vorlage von Anträgen

    In diesem Verfahren können Anträge ab Veröffentlichung dieser Richtlinie jederzeit bis zum 30. Juni 2020 über das elektronische Antragssystem „easy-Online“ eingereicht werden:

    https://foerderportal.bund.de/easyonline/

    Verbindliche Anforderungen (u. a. eine Formatvorlage für die Vorhabenbeschreibung) sind auf der Internetseite des BMBF (https://www.projekt-portal-vditz.de/forschung_an_fh_EUAntrag2017) niedergelegt.

    Das Einreichen des Antrags bei „easy-online“ erfolgt durch Ausfüllen der dort hinterlegten online-Formulare und das Hochladen einer pdf-Datei. Diese Datei muss die Vorhabenbeschreibung inklusive Anlagen beinhalten. Die pdf-Datei ist entsprechend den unten aufgeführten Vorgaben zu erstellen und mit „Vorhabenbeschreibung_Name der Projektleiterin/des Projektleiters.pdf“ zu benennen.

    Darüber hinaus ist die vollständige Vorhabenbeschreibung nach erfolgter elektronischer Einreichung zusammen mit dem in „easy-online“ erstellten und von der FH-Leitung unterzeichneten Antrag (Originalunterlagen, einfache Ausfertigung) in Papierform sowie eine digitale Version auf einem Datenträger

    bis spätestens eine Woche nach elektronischer Einreichung

    beim Projektträger einzureichen.

    Für den Antrag in digitaler Form ist das PDF-Format zu nutzen. Der Datenträger soll möglichst wenige Dateien enthalten.

    Aus der Vorlage eines Projektantrags kann kein Rechtsanspruch auf eine Förderung abgeleitet werden. Nur vollständige Anträge inklusive Vorhabenbeschreibung (vollständiger elektronischer „easy-online“-AZA-Antrag, pdf-Datei der Vorhabenbeschreibung inklusive Anlagen sowie alle Unterlagen in Papierform), die bis zum oben genannten Termin beim Projektträger eingegangen sind, können zur Begutachtung zugelassen werden.

    Anträge, die den aufgeführten Anforderungen nicht genügen, werden nicht berücksichtigt.

    Bei der Erstellung der Vorhabenbeschreibung ist die auf der Internetseite des Projektträgers (https://www.projekt-portal-vditz.de/forschung_an_fh_EUAntrag2017) hinterlegte Formatvorlage zwingend zu verwenden (sieben Seiten zuzüglich Deckblatt und Anlage, einfacher Zeilenabstand, mindestens 3 cm Rand oben/unten und links/rechts, Schrifttyp Arial, Schriftgröße 11, Seitennummerierung, keine Kopf-/Fußzeilen). Die Vorhabenbeschreibung muss wie folgt gegliedert sein:

    a)
    Themenschwerpunkt/Call des geplanten EU-Antrags (z. B. „Führende Rolle der Industrie“) in „Horizont 2020“ oder ergänzendes Programm, zu dem der Antrag gestellt werden soll,
    b)
    Forschungskompetenz der FH: bislang in diesem Themenschwerpunkt durchgeführte Forschung an der antrag­stellenden FH und Passgenauigkeit des geplanten EU-Antrags in das Forschungsprofil der FH, z. B. Angaben zu Referenzprojekten,
    c)
    Forschungsfrage, die auf europäischer Ebene bearbeitet werden soll und Ziele des EU-Antrags,
    d)
    Darstellung des geplanten Konsortiums (wenn möglich Interessenbekundungen der Partner oder Ähnliches als Anlage), geplante Schritte zur Erstellung des EU-Antrags sowie zur Vernetzung mit Forschungspartnern,
    e)
    Vorarbeiten und Kompetenzen der Projektleitung sowie deren nationale/internationale Drittmittelerfahrung und gegebenenfalls bisherige Beteiligung an den Forschungsrahmenprogrammen der EU (Antragstellungen, bewilligte ­Projekte),
    f)
    beratende/unterstützende Strukturen, die genutzt werden sollen (an der FH und darüber hinaus); Strategie der FH in Hinblick auf „Horizont 2020“-Beteiligungen,
    g)
    Arbeitsplan und Zeitplan für das hier beantragte Vorhaben,
    h)
    erwarteter Mehrwert aufgrund der internationalen Zusammenarbeit.

    Der Vorhabenbeschreibung dürfen als Anlage lediglich – soweit vorhanden – Interessenbekundungen der für eine EU-Antragstellung vorgesehenen Partner beigefügt werden. Wenn die Erstellung eines EU-Antrags zur zweiten EU-Verfahrensstufe beantragt wird, kann der bereits eingereichte EU-Antrag zur ersten EU-Verfahrensstufe der Anlage beigefügt werden. Weitere Anlagen sind nicht zugelassen (siehe FAQ https://www.projekt-portal-vditz.de/forschung_an_fh_EUAntrag2017).

    7.2.2 Entscheidungs- und Bewilligungsverfahren

    Die eingegangenen Anträge werden nach folgenden Kriterien begutachtet:

    • Erfüllung der Fördervoraussetzungen im Einzelnen sowie Kompetenzen der Projektleiterin/des Projektleiters und der FH,
    • Passfähigkeit des geplanten EU-Antrags zum ausgewählten EU-Call und die daraus resultierenden Chancen des geplanten EU-Antrags,
    • Etablierte als auch geplante europäische Vernetzung und Kooperation,
    • Mehrwert des geplanten EU-Antrags für die FH: Beitrag zur Stärkung der Netzwerkbildung und zur Stärkung des Forschungsprofils der FH.

    Auf der Grundlage der Begutachtungen werden die für eine Förderung geeigneten Anträge vom BMBF ausgewählt. Das BMBF entscheidet nach Qualitätsgesichtspunkten und auf der Basis der verfügbaren Haushaltsmittel über die Bewilligung der Anträge. Das Auswahlergebnis wird den teilnehmenden FH schriftlich in der Regel innerhalb von sechs Wochen nach Antragseingang mitgeteilt. Zur Förderung geeignete Anträge werden anschließend geprüft. Entsprechend der oben angegebenen Kriterien und Bewertung wird nach abschließender Antragsprüfung über eine Förderung entschieden.

    7.3 Berichtspflicht

    Ergänzend zum Schlussbericht nach BNBest-BMBF 98 wird ein Bericht der Projektleiterin/des Projektleiters mit folgendem Inhalt erwartet:

    1. Ergebnis des Antragsverfahrens bei der EU-Kommission, im Falle der Bewilligung des EU-Antrags mit folgenden Ergänzungen:
      • Höhe der Fördersumme,
      • beteiligte Konsortialpartner (Name, Ort und Funktion innerhalb des Konsortiums),
      • Projektstart und Förderzeitraum.
    2. Wirkungen der Förderung im Rahmen der Förderinitiative EU-Antrag-FH, die im Sinne eines Vorher-Nachher-Vergleichs aufzuzeigen sind:
      • gewonnene Erkenntnisse, Möglichkeiten und sich daraus ableitende Empfehlungen zur internationalen Netzwerkbildung und zur Nutzung von Unterstützungsstrukturen,
      • mögliche zusätzliche Kenntnisse und Fähigkeiten bezüglich der Antragstellungen in EU-Forschungsrahmenprogrammen, sowohl bezogen auf die Projektleitung als auch auf fachhochschulinterne Strukturen,
      • Darlegung notwendiger Voraussetzungen für eine erfolgreiche Antragstellung, Vorschläge zur Förderung dieser Voraussetzungen fachhochschulintern und gegebenenfalls fachhochschulextern.

    7.4 Zu beachtende Vorschriften

    Für die Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für den Nachweis und die Prüfung der Verwendung und die ggf. erforderliche Aufhebung des Zuwendungsbescheides und die Rückforderung der gewährten Zuwendung gelten die §§ 48 bis 49a des Verwaltungsverfahrensgesetzes, die §§ 23, 44 BHO und die hierzu erlassenen Allgemeinen Verwaltungsvorschriften, soweit nicht in diesen Förderrichtlinien Abweichungen von den Allgemeinen Verwaltungsvorschriften zugelassen worden sind. Der Bundesrechnungshof ist gemäß den §§ 91, 100 BHO zur Prüfung berechtigt.

    8 Geltungsdauer

    Diese Richtlinie tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft und ist bis zum 30. Juni 2021 gültig.*

    Bonn, den 30. März 2017

    Bundesministerium für Bildung und Forschung

    Im Auftrag
    Dr. Detmer


    * Diese Bekanntmachung ersetzt die Bekanntmachung – Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur Unterstützung der Fachhochschulen bei der grenzüberschreitenden Vernetzung und Antragstellung für das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ – EU-Anhang-FH – vom 24. November 2015 (BAnz AT 30.11.2015 B6).

    ]]>
    Fördermaßnahmen / BekanntmachungenNewsNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
    news-553Sun, 23 Apr 2017 19:50:27 +0200Laserschutzbeauftragte - aktuelle rechtliche Situation nach neuer OStrVhttps://bayern-photonics.de/Mit der Veröffentlichung der Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung OStrV im Jahr 2010 und deren Neufassung vom 30.11.2016 haben sich die Stellung des Laserschutzbeauftragten im Betrieb und seine Verantwortung geändert. Insbesondere im Hinblick auf die korrekte Bestellung und die Schulung des Laserschutzbeauftragten gilt es, die aktuellen Vorgaben zu beachten. (Quelle: LASER MAGAZIN 1-2017)Den gesamten Artikel im LASER MAGAZIN 1-2017: "Der Laserschutzbeauftragte im betrieblichen Alltag – ein Einblick in die aktuelle rechtliche Situation nach neuer OStrV"  finden Sie hier zum Download.

    Verantwortung und Stellung des Laserschutzbeauftragten im Betrieb
    Zu beachten ist, dass die OStrV zum 30. November 2016 (OStrV 12-2016) aktualisiert wurde, wodurch die Stellung des LSB im Betrieb eine Aufwertung erfahren hat. Nach der ersten Fassung der OStrV von 2010 hatte der LSB den sicheren Laserbetrieb zu überwachen, nach der Neufassung der OStrV muss er diesen nun aber gewährleisten.

    Was heißt dies nun für die Bestellung des LSB nach neuer OStrV?
    Im Idealfall bestellt der Arbeitgeber einen leitenden Angestellten zum LSB, der aufgrund seiner Stellung im Betrieb bereits in verantwortlicher Position ist und Weisungsbefugnis gegenüber den Mitarbeitern besitzt.  Soll ein Mitarbeiter ohne Vorgesetztenstatus zum LSB bestellt werden, so hat der Arbeitgeber diesem in der Bestellung die entsprechenden Befugnisse und Verantwortung für seine Tätigkeit als LSB zu übertragen. Das heißt, eine eindeutige arbeitsrechtliche Regelung der Stellung des Mitarbeiters in seiner Funktion als LSB ist in diesem Fall unbedingt erforderlich.

    Bereits amtierende LSB, die noch nach BGV B2/DGUV Vorschrift 11 bestellt wurden, müssen sich spätestens, wenn die Unfallverhütungsvorschrift zurückgezogen wird, vom Arbeitgeber neu nach OStrV bestellen lassen. Dabei müssen ihre Aufgaben, Pflichten, Befugnisse und Verantwortung genau in der Bestellung definiert sein. Zurzeit wird ein DGUV-Grundsatz zum LSB erarbeitet, welcher die Stellung des LSB im Unternehmen nach neuer OStrV klarstellen und noch offene Punkte, beispielsweise in Bezug auf die Schulung und Fortbildung des LSB, klären soll.

    Schulung des Laserschutzbeauftragten
    In Bezug auf die Schulung des LSB ist zu beachten, dass er einen Kurs besucht, der Fachkenntnisse nach OStrV / TROS Laserstrahlung vermittelt. Dieser Kursbesuch muss auch erfolgreich (sprich mit einer bestandenen schriftlichen Prüfung) abgeschlossen werden.

    Bereits seit der Zeit vor der OStrV amtierende LSB, die bislang noch keinen entsprechenden Lehrgang besucht haben, sollten sobald wie möglich zur Schulung geschickt werden, um den Vorgaben der Verordnung zu genügen. Sollte der LSB einen Kurs zur Erlangung der Sachkunde nach DGUV Vorschrift 11 bzw. BGV B2 besucht haben, so ist gemäß dem zurzeit in Ausarbeitung befindlichen DGUV Grundsatz vorgesehen, dass er innerhalb einer Übergangsfrist von fünf Jahren eine entsprechende Fortbildung zu absolvieren hat.

    Laut TROS Laserstrahlung (Teil Allgemeines) ist zwischen anwendungsbezogenen eintägigen und allgemeinen anderthalbtägigen Kursen zu unterscheiden. Letztere werden für größere Unternehmen und Institutionen mit einem breiten Laseranwendungsspektrum empfohlen und sind für die nichtanwendungsspezifische, also die allgemeine Ausbildung zum LSB vorgeschrieben. Sollte ein amtierender LSB, der für diverse Laseranwendungen verantwortlich ist, bislang nur eintägig geschult worden sein, so ist der Besuch einer anderthalbtägigen Neuschulung bzw. einer Fortbildung anzuraten.

    Generell schreibt die OStrV vor, dass die erworbenen Fachkenntnisse durch Fortbildungen auf aktuellem Stand zu halten sind. Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, dass die Ausbildung zum LSB bei einem Kursanbieter erfolgt, der die Anforderungen gemäß TROS Laserstrahlung (Teil All-gemeines) erfüllt. Im Zweifelsfall kann Rat beim zuständigen Unfallversicherungsträger (z. B. Berufsgenossenschaft) oder der zuständigen Behörde (z. B. Gewerbeaufsichtsamt/Amt für Arbeitsschutz) eingeholt werden.

    bayern photonics bietet am 16./17. Mai eine anderthalbtägige Laserschutzschulung in 82234 Weßling/Oberpfaffenhofen an. Eine Anmeldung ist noch möglich.

    Durchgeführt wird der Kurs vom Bayerischen Laserzentrum (blz), das seit etwa 20 Jahren Laserschutzschulungen bietet.

     

    ]]>
    NewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsPhotonics BWOptence e.V.
    news-548Sat, 08 Apr 2017 19:06:49 +0200Laserschweißen – flexibel wie nie zuvorhttps://bayern-photonics.de/Sobald große Werkstücke zu bearbeiten sind, viele kleine Defekte oder komplexe Bauteilgeometrien lasergeschweißt werden müssen oder bei Kleinserien eine Programmierung zu aufwändig wird, ist der AL-ARM das Werkzeug der Wahl.Dieser Schweißlaser hat viele Eigenschaften, die alle ALPHA Systeme haben, aber doch ist er ganz anders. Er kommt ohne Mikroskop zur Prozessbeobachtung aus, hat ein Handteil, mit dem an unterschiedlichsten Stellen ohne Rüstzeit geschweißt werden kann und er ist kompakter, flexibler und mobiler als andere Schweißlaser und das bei 450 W Laserleistung.
    Die Visualisierung des Schweißprozesses erfolgt beim AL-ARM über eine (pass-through) 3D-Laserschutzbrille. Diese ermöglicht es gleichzeitig die Umgebung und die Schweißaufgabe wahrzunehmen. Der Schweißbereich wird dabei vergrößert dargestellt und die prozessrelevanten Daten, wie z.B. das Fadenkreuz, ins Bild eingeblendet. Die Videobrille bietet optimalen Laserschutz für die Augen bei sehr guter 3-dimensionaler Sicht. Die Videobrille ist ebenso für Brillenträger geeignet.
    Das Handteil des Lasersystems wiegt gerade einmal 1,5 kg und ist über eine 3,5 m lange Energiekette mit der Laser-Versorgungseinheit verbunden. Es  ist sehr flexibel im Einsatz, schnell zu positionieren und  hat eine lange Reichweite. Perfekt um schnell viele kleine Reparaturen im Werkzeug auszuführen. Einfach das Handteil aufs Werkstück halten, fokussieren und losschweißen. Mit dem Start der Schweißung wird automatisch Draht mit regelbarem Vorschub zugeführt. Während des Schweißvorgangs lässt sich die Schweißnahtbreite stufenlos verstellen.
    Auf Lasersicherheit wurde großen Wert gelegt. Das Sicherheitskonzept ist TÜV-zertifiziert. Dank  der integrierten Werkstückerkennung kann der Laser nur betätigt werden, wenn das Handteil Kontakt zum Werkstück detektiert. So wird vermieden, dass unkontrollierte Laserstrahlung abgegeben wird.
    Ein neues Schweißerlebnis – für Sie zum Testen

    Über ALPHA LASER:
    Die ALPHA LASER GmbH in Puchheim bei München ist ein inhabergeführtes, mittelständisches High-Tech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung von Laserschweiß- und Laserschneidgeräten spezialisiert hat. Eingesetzt werden die Laser im industriellen und handwerklichen Bereich sowie in der Kleinserienfertigung. Die Branchen sind vielfältig: Sie reichen von Werkzeug- und Formenbau, Medizintechnik, Sensorfertigung, Blechbearbeitung, Maschinenbau bis hin zu Schmuck- und Dentaltechnik. Unter dem Leitmotiv „Visionen werden zu Innovationen“ ist ALPHA LASER global tätig und verfolgt seinen Made-in-Germany Anspruch konsequent. Die Laserfertigung und Produktentwicklung erfolgt ausschließlich in Deutschland.

    Kontakt:
    ALPHA LASER GmbH
    Junkersstraße 16
    82178 Puchheim

    Tel:           + 49 89 890237-0
    Fax:         + 49 89 890237-30
    info(at)alphalaser.de
    www.alphalaser.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-547Fri, 07 Apr 2017 16:30:29 +0200DLR: Zwei Petabyte Daten für die Klimaforschunghttps://bayern-photonics.de/Der Klimawandel mit seinen ökologischen und ökonomischen Auswirkungen stellt eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen dar. Es gilt weltweit nachhaltige Strategien zu entwickeln und Maßnahmen zum Schutz des empfindlichen Klimasystems abzuleiten. Voraussetzung dafür ist ein tiefgreifendes Verständnis der komplexen Umweltprozesse, die zum Klimawandel beitragen. Atmosphärenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) konnten nun einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Mit Hilfe des Simulationssystems EMAC (ECHAM/MESSy Atmospheric Chemistry) wurde die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre von 1950 bis 2100 nachvollzogen beziehungsweise prognostiziert. Die genaue Kenntnis der Entwicklung ist wichtig, da die Atmosphärenchemie in Wechselwirkung mit dem Klima steht. So geben die Modelldaten den Wissenschaftlern unter anderem Aufschluss darüber, welchen Einfluss einzelne atmosphärische Veränderungen auf den Klimawandel haben. Die detaillierte Beschreibung der Atmosphärenzusammensetzung ist eine Besonderheit des verwendeten Klima-Chemie-Modells. Darüber hinaus wurde das modular aufgebaute EMAC mit einem Ozeanmodell gekoppelt, so dass auch der Einfluss der Weltmeere umfassend berücksichtigt ist.Mehr als zwei Petabyte Klimadaten konnten die Wissenschaftler insgesamt aus den Modellberechnungen gewinnen, die nun Klimaforschern weltweit zur Verfügung stehen. Die aufwändigen Simulationen beanspruchten dabei mehr als sechs Millionen Prozessorstunden auf dem Supercomputer des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ). Verwirklicht wurde das Projekt im Rahmen der nationalen ESCiMo-Initiative (Earth System Chemistry integrated Modelling) in Zusammenarbeit von acht Forschungseinrichtungen und Universitäten unter Federführung des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre in Oberpfaffenhofen. Die ESCiMo-Daten werden zu künftigen Berichten des Weltklimarates (IPCC) sowie der World Meteorological Organization (WMO) zur Entwicklung der Ozonschicht beitragen. Erste Ergebnisse, die mit Hilfe dieser Daten erzielt wurden, konnte die Projektgruppe bereits in einer Reihe von Fachpublikationen darlegen.

    Bestätigungen und Überraschungen
    Anhand der Langzeitsimulation konnten DLR- Wissenschaftler unter anderem zeigen, dass das Verbot der Ozon-zerstörenden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW)  eine wirksame Maßnahme war. Nachdem der Ozonabbau in den 1980er Jahren rapide fortschritt, wird sich die Ozonschicht nach dem Jahr 2035 wieder erholen. Abgeglichen wurden die Ergebnisse mit Messungen von Satelliteninstrumenten der letzten drei Jahrzehnte.
    Die Atmosphärenforscher nutzten die neuen Klimadaten außerdem, um die scheinbar ungewöhnlichen Messdaten des Forschungsflugzeugs HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) aus dem Jahr 2012 zu verstehen. Damals zeigten sich ozonreiche Luftmassen bei Messflügen durch die südlichen Randgebiete der sogenannten asiatischen Sommermonsun-Antizyklone in rund 13 Kilometer Höhe. Dies stand im Widerspruch zu bisherigen Studien, die von ozonarmen Luftmassen berichteten, die durch stark aufsteigende warme Luftmassen während der Regenzeit entstehen. Die ESCiMo-Simulationen konnten die Ergebnisse der HALO-Messflüge nun einordnen und klären, dass die ozonreichen Luftmassen nicht von bodennahen Luftschichten, sondern tatsächlich aus der Stratosphäre kommen.
    Die neuen Klimadaten helfen auch dabei, dem Treibhausgas Wasserdampf auf die Spur zu kommen. Nach Vulkanausbrüchen oder dem Klimaphänomen El-Niño, berüchtigter Auslöser von Extremwetterlagen, konnten die Wissenschaftler einen stark erhöhten beziehungsweise stark verringerten Eintrag von Wasserdampf in die mittlere Atmosphäre feststellen. Eine Veränderung, die sich auf die Temperaturen in verschiedenen Luftschichten auswirkt und damit das gesamte Klimasystem beeinflusst. Die einzelnen Faktoren und Wechselwirkungen können nun weiter erforscht werden.
    Der einzigartige Datenschatz aus dem ESCiMo-Projekt ist somit bei Weitem nicht abschließend untersucht. Die Daten bilden eine Grundlage zur Beantwortung einer Vielzahl an weiteren wissenschaftlichen Fragenstellungen. Durch die zukünftige Bereitstellung der Simulationsergebnisse in der CERA-Datenbank (Climate and Environmental Retrieval and Archive) am DKRZ haben Wissenschaftler die Möglichkeit, in gegenwärtigen und zukünftigen Studien mit den ESCiMo-Daten zu arbeiten. Teile der Simulationsergebnisse werden zusätzlich zur BADC-Datenbank (British Atmospheric Data Centre) der Chemistry-Climate Model Initiative (CCMI) zur weiteren Analyse und zum Vergleich mit Ergebnissen weiterer Modelle transferiert.

    Über das Projekt
    Zu den Partnern im Konsortialprojekt ESCiMo (Earth System Chemistry integrated Modelling) zählen neben dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Max-Planck-Institut für Chemie (MPIC), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Forschungszentrum Jülich (FZJ), die Freie Universität Berlin (FUB), die Johannes-Gutenberg Universität Mainz (UMZ) sowie das Cyprus Institute (CYI). Unterstützt wird das Projekt durch das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ).

    Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-21966/

    Kontakte:

    Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Physik der Atmosphäre
    Dr. Patrick Jöckel 
    Tel.: +49 8153 28-2565
    mailto:patrick.joeckel(at)dlr.de

    Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Physik der Atmosphäre
    Dr. Sabine Brinkop 
    Tel.: +49 8153 28-251
    mailto:sabine.brinkop(at)dlr.de 

    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg
    Bernadette Jung
    Tel.: +49 8153 28-2251
    mailto:bernadette.jung(at)dlr.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-546Fri, 07 Apr 2017 16:04:19 +0200POF-AC: Elektronische Sensoren optisch angebundenhttps://bayern-photonics.de/Die Sensorik, das Messen und Kontrollieren von Systemen durch Sensoren, ist in der Industrie wichtig für die Funktion fast aller Anlagen und Prozesse. Prof. Dr.-Ing. habil. Rainer Engelbrecht vom Institut Polymer Optical Fiber Application Center der TH Nürnberg erforscht im Projekt „OSALED“, wie ganze Sensornetzwerke mit optischen Verbindungsleitungen einfach und störungsfrei aufgebaut werden können. Zukünftig sollen hierzu blaue Leuchtdioden (LEDs) verwendet werden, die nicht nur als Lichtsender, sondern auch als Lichtempfänger wirken. Damit ist eine weitere Optimierung und Kostensenkung solcher industrieller Sensornetze möglich. Das Forschungsprojekt wird von der STAEDTLER-Stiftung mit 40.000 Euro gefördert. Nürnberg, 05. April 2017.Die Messung von verschiedenen physikalischen und chemischen Größen, wie die Temperatur oder der Druck, wird mit preiswerten elektronischen Sensoren durchgeführt. Üblicherweise sind diese Sensoren über elektrische Leitungen mit einer zentralen Basis zur Anlagen- und Prozess-Steuerung verbunden. Bei großen Spannungsunterschieden zwischen den Anlagenteilen oder in der Nähe von starken elektromagnetischen Feldern können diese elektrischen Verbindungen jedoch nicht verwendet werden. Bei einer Anwendung würde es zu Kurzschlüssen oder falschen Messwerten kommen. Beispiele sind Hochspannungsanlagen und Leistungselektronik-Baugruppen für die Energieversorgung oder für die Motorsteuerung in Fahrzeugen.
    Eine Lösung bietet das Forschungsprojekt OSALED der TH Nürnberg: Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Prof. Dr. Rainer Engelbrecht und seines Kollegen Prof. Dr. Olaf Ziemann vom Institut Polymer Optical Fiber Application Center (POF-AC) erforschen im Projekt „OSALED“, wie eine Vielzahl von Sensoren mit optischen Lichtwellenleitern potenzialgetrennt und störungsfrei mit einer Basis verbunden werden können. Sowohl die Energieversorgung der Sensoren als auch die Datenübertragung zur Basis erfolgt durch Licht. Bislang sind dafür unter anderem vier separate Komponenten an der Basis und dem Sensor erforderlich: Eine Energiequelle (die Leuchtdiode), ein Photonic Power Converter (PPC), eine Daten-LED und eine Photodiode. Die Verbindung eines Sensors mit der Basis erfordert zusätzlich entweder zwei Lichtwellenleiter oder aufwendige Verzweigungsoptiken.
    Am Institut POF-AC der TH Nürnberg wurde in der Vergangenheit bereits ein Konzept entwickelt, das an der Basis und am Sensor mit jeweils nur einer roten LED auskommt, die sowohl als Lichtsender als auch als Lichtempfänger eingesetzt wird. Damit kann ein Sensor mit nur einem Lichtwellenleiter, z.B. einer optischen Polymerfaser (POF), mit der Basis verbunden werden.
    „Mit neuen blauen LED soll jetzt eine Verbesserung der Reichweite über Polymerfasern und der Energieeffizienz erzielt werden“, erklärt Projektleiter Prof. Dr. Rainer Engelbrecht vom POF-AC, „vor allem aber soll die Zahl der benötigten Bauteile verringert werden, um eine preiswerte Massenfertigung und industrielle Anwendung zu ermöglichen“. Blaue LEDs sind aufgrund ihres großen Wirkungsgrades in der Lichterzeugung derzeit die mit Abstand effizientesten Lichtquellen.
    Im Projekt müssen jedoch die bislang weitgehend unbeachteten Wandler- und Hochfrequenz-Eigenschaften kommerziell erhältlicher blauer LED erforscht werden, die üblicherweise für diese Anwendung noch nicht getestet sind. Ziel der Forschungsarbeiten ist die Entwicklung kostengünstiger und anwendungsfreundlicher optisch angebundener Sensornetze für industrielle Anwendungen, z.B. zur Überwachung von Hochspannungsanlagen oder im Umfeld leistungsstarker elektrischer Motoren.
    Das Institut POF-AC wurde 2001 als Projekt der High-Tech-Offensive Bayern gegründet. Im Forschungsfokus stehen alle Arten von Anwendungen optischer Fasern. Seit seiner Gründung erforscht das Institut Anwendungen von optischen Polymerfasern sowohl im Informationstechnik- als auch im Lichttechnik- und im Sensorik-Bereich, in Kooperation mit den Herstellern von optischen Fasern und LEDs.

    Kontakt:
    Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm
    Keßlerplatz 12
    90489 Nürnberg
    Telefon:+ 49 911/5880-0
    Internet: www.th-nuernberg.de
    E-Mail: info(at)th-nuernberg.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-545Fri, 07 Apr 2017 15:20:16 +0200TOPTICA Photonics und Menlo Systems schließen Lizenzvereinbarung für optische Frequenzkämmehttps://bayern-photonics.de/TOPTICA Photonics AG und Menlo Systems GmbH teilen mit, dass sie eine Lizenzvereinbarung in Bezug auf die Nutzung des US-Patents 6,724,788 “Method and device for generating radiation with stabilized frequency” getroffen haben.Menlo hat dieses Patent exklusiv von der Max-Planck-Innovation GmbH lizensiert und gibt eine nichtexklusive Unterlizenz an TOPTICA. Diese Lizenz erlaubt TOPTICA kommerzielle Frequenzkamm-technologie auf der Basis von Differenz-Frequenz-Erzeugung im amerikanischen Markt anzubieten.

    TOPTICA Photonics AG
    Lochhamer Schlag 19
    82166 Gräfelfing
    Deutschland
    http://www.toptica.com/company-profile/news/

    Kontakt
    Dr. Tim Paasch-Colberg
    Fon + 49 89 85837-123
    Fax + 49 89 85837-200
    tim.paasch-colberg(at)toptica.com

    TOPTICA Photonics entwickelt und produziert neuartige Dioden- und Faserlaser und Lasersysteme für Wissenschaft und Industrie. Vertrieb und Service werden durch TOPTICA Deutschland, die Niederlassungen TOPTICA USA und TOPTICA Japan, sowie weltweit derzeit über 11 Distributoren angeboten. Ein wesentlicher Punkt der Firmenphilosophie ist die enge Kooperation zwischen Entwicklung und Forschung, um den hochspezialisierten Anforderungen der Kunden gerecht zu werden und um letztendlich Hochtechnologie aus dem Labor in den industriellen Einsatz zu bringen.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-544Fri, 07 Apr 2017 14:37:11 +0200Machine-Vision trifft hochpräzisen Multiphoton-3D-Druckhttps://bayern-photonics.de/Die Multiphoton Optics GmbH (MPO) bietet ihren Kunden die hochpräzise 3D-Druckplattform LithoProf3D®, die eine Herstellung beliebig geformter 3D-Strukturen gestattet. Zur Erzeugung des Maschinencodes wird das Software-Paket LithoSoft3D eingesetzt, mit dem Strukturen durch unterschiedlichste Belichtungs- und Schreibstrategien erzeugt werden können. Die Maschinencodes werden dann mit der Streamer-Software LithoStream3D für die Fertigung beliebig geformter 3D-Strukturen an die Druckerplattform gegeben. Die Herstellung der Strukturen erfolgt mittels maskenlosem Direktschreiben mittels Ultrakurzpulslaser und ermöglicht sowohl additive als auch subtraktive Prozesse in einer Vielzahl unterschiedlicher Materialklassen, wie beispielsweise in Photolacken, Polymeren, Hybridpolymeren, photostrukturierbaren Gläsern oder auch Metallschichten. Das Herstellungsverfahren unterstützt die hochpräzise Herstellung von 3D optischen Interconnects oder anderer Koppelstrukturen, um optische Verbindungen auf Chips, zwischen Chips, Packages und Leiterplatten zu ermöglichen. Die Prozesse sind zu Standardprozessen aus der Mikroelektronik-Fertigung kompatibel und sparen ca. 80 % der Prozessschritte ein. Das gestattet eine signifikante Reduktion des Ressourcenverbrauchs in der Produktion und beim Endkunden, z.B. in High Performance Computing-Systemen. Darüber hinaus werden eine Vielzahl von Applikationen um Industrie 4.0, Internet of Things (IoT) und der Medizintechnik unterstützt, beispielsweise in der Herstellung optischer Sensoren oder auch Endoskop-Optiken, wobei der Kreativität fast keine Grenzen gesetzt werden.Besonders im Hinblick auf die Skalierbarkeit und die weitere Automatisierung dieses echten 3D-Druckverfahrens sowie dessen Einbindung in industrielle Fertigungsanlagen, ist eine hochpräzise Positionsbestimmung einzelner Komponenten eines Assemblies von großer Bedeutung. Hierfür wird aktuell neben der bestehenden Prozessüberwachung mittels Kamera ein Vision-System in die hochpräzise 3D-Druckplattform LithoProf3D® integriert, welches Übersichts- und Detailaufnahmen der zu untersuchenden Assemblies erlaubt und darüber hinaus die Detektion beliebiger Alignment-Marken und Assembly-Komponenten unterstützt (siehe Abbildung 1). Hierzu können beliebige Template-Strukturen definiert, in einer Datenbank gespeichert und auf den Assemblies detektiert werden. Die Koordinaten einzelner Assembly-Komponenten sowie deren räumliche Lage bezüglich eines Referenzsystems (siehe Abbildung 2) werden direkt an die Steuerungssoftware LithoStream3D übergeben, so dass die für die weitere Prozessierung notwendige Positionierung des Assemblies vorgenommen werden kann. Alle mit den Kameras des Vision-Systems aufgenommenen Bilddaten werden ebenfalls in der von MPO entwickelten Anlagensteuerungssoftware LithoStream3D dargestellt.

    Mit dem Vision-System erhält die vielseitig einsetzbare, hochpräzise 3D-Druckplattform LithoProf3D® von Multiphoton Optics GmbH ein weiteres mächtiges Werkzeug zur Prozessüberwachung bei der Herstellung von Strukturen mit Strukturgrößen vom Nanometer- bis in den Zentimeterbereich.

    Kontakt:
    Multiphoton Optics GmbH
    Friedrich-Bergius-Ring 15
    97076 Würzburg, Germany
    phone: +49 931 2999 5891
    valentin.ratz(at)multiphoton.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetPhotonicNet GmbH
    news-543Fri, 07 Apr 2017 14:02:35 +0200In den Osterferien ins Studium schnuppern – Rent a studenthttps://bayern-photonics.de/Studieren – wie geht das eigentlich? Was mache ich da den ganzen Tag? Was genau steckt hinter Studiengängen wie Medieninformatik, Medizintechnik oder Patentingenieurwesen? Diese Fragen stellen sich im Moment wohl viele Schülerinnen und Schüler mit Blick auf den neuen Lebensabschnitt nach dem Schulabschluss. Antworten hierzu geben am besten diejenigen, die in diesem Lebensabschnitt bereits stecken: Die Studentinnen und Studenten selbst. Und die können studieninteressierte SchülerInnen für einen Tag an der OTH Amberg-Weiden „buchen“. „Mit unserem Angebot ‚Rent a student’ kann man eine Studentin oder einen Studenten einen Tag lang begleiten – in die Vorlesungen, zur Lerngruppe in die Bibliothek, zum Mittagstreff in die Mensa“, erläutert Dr. Carolin Wagner, Leiterin des Studien- und Career Service.  Damit erleben die SchülerInnen hautnah den Studienalltag und erhalten Informationen aus erster Hand zum gewünschten Studiengang und zu den Studienbedingungen an der OTH Amberg-Weiden. „Gerade jetzt in den Osterferien ist ein günstiger Zeitpunkt, denn die Schüler haben frei und bei uns findet der normale Vorlesungsbetrieb statt – ideal, um jetzt vor dem Schulabschluss Hochschulluft zu schnuppern“, so Wagner weiter.
    Bei „Rent a student“ mitmachen ist ganz einfach! Onlineformular ausfüllen und schon meldet sich ein Student, um den Tag zu vereinbaren:
    www.oth-aw.de/rentastudent
    Das Angebot kann auch zu zweit oder dritt genutzt werden, falls man den Tag mit einer Freundin oder einem Freund gemeinsam verbringen möchte.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-542Thu, 06 Apr 2017 00:00:00 +0200Hochschule zum Anfassen: Girls’Day an der OTH Amberg-Weiden am 27. April 2017https://bayern-photonics.de/Türen auf für neugierige und wissensdurstige Mädchen: Am 27. April 2017 können Schülerinnen die technischen Studiengänge der OTH Amberg-Weiden hautnah erleben und in den Hochschullaboren erste praktische Erfahrung sammeln. Der Zukunftstag für Mädchen ist für den Hochschulstandort Amberg schon ausgebucht, aber in der OTH in Weiden sind noch Plätze frei!Die OTH Amberg-Weiden beteiligt sich seit Jahren am bundesweiten Berufsorientierungstag „Girls'Day“. „Als technische Hochschule mit einem Schwerpunkt auf den Ingenieurstudiengängen möchten wir frühzeitig Schülerinnen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge begeistern. Dies gelingt am besten, wenn man den Mädchen zeigt, wie spannend Technik sein kann“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden.

    Und Technik kann sehr spannend sein ... Das erwartet die Mädchen am Girls’Day in der OTH in Weiden:

    Zu Beginn lernen die Schülerinnen in einem Kurzvortrag die technischen Studiengänge der OTH Amberg-Weiden kennen. Im Anschluss berichten Studentinnen aus erster Hand ü­­ber Studieninhalte und ihre Erfahrungen als Frau in MINT-Fächern.
    Dann ist Eigeninitiative gefragt: Die Schülerinnen können in den Mitmach-Praktika in den Laboren der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen entweder eine Schutzgradmessung von Operationsräumen nach DIN 1946 durchführen oder sie identifizieren Keime mittels Gram-Färbung.
    Auch am Standort Amberg der OTH Amberg-Weiden beginnt der Girls’Day mit einem Kurzvortrag zu den technischen Studiengängen und Informationen von Studentinnen. Bei den anschließenden Mitmach-Praktika können die Mädchen im Labor Embedded Systems (Fakultät Elektrotechnik, Medien und Informatik) erste Erfahrungen mit Programmierung sammeln oder in der Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik Gold im Elektroschrott analysieren.

    Das Programm für den Girls’Day an der OTH Amberg-Weiden ist auf der Website www.oth-aw.de/zgd unter „Angebote für Schülerinnen und Schulen“ veröffentlicht.

    Weitere Informationen und die Online-Anmeldung zum Girls’Day finden Sie unter www.girls-day.de.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-534Tue, 04 Apr 2017 16:47:11 +0200Deutscher Gemeinschaftsstand auf der Messe “LASER CHINA 2017”https://bayern-photonics.de/Asiens führende Messe für Optische Technologien mit 28 Ausstellern auf dem "German Pavilion".Die Messe „LASER World of PHOTONICS CHINA“ vom 14. – 16. März im Shanghai New International Expo Center (SNIEC) verzeichnete über 53.000 Besucher (laut Veranstalter) und mehr als 900 Aussteller aus 25 Ländern, darunter auch namhafte europäische und amerikanische Anbieter. Sie hat sich in den vergangenen Jahren zu Asiens führender Messe für Optische Technologien entwickelt und unterstreicht mit einem Wachstum von über 15 % gegenüber dem Vorjahr die wachsende Bedeutung des chinesischen Markts im Bereich der Schlüsseltechnologie Photonik.

    Auf dem „German Pavilion“ der LASER CHINA präsentierten insgesamt 28 Unternehmen und Forschungseinrichtungen aktuelle Entwicklungen und innovative Produkte „made in Germany“. Der deutsche Gemeinschaftsstand wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Kooperation mit dem Verband der deutschen Messewirtschaft (AUMA) gefördert und von OptecNet Deutschland, dem bundesweiten Zusammenschluss der regionalen Innovationsnetze für Optische Technologien, sowie dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie ZVEI und Spectaris organisiert.

    Als Ansprechpartner und zur Unterstützung der Mitglieder der Innovationsnetze in Marketing und Vertrieb war stellvertretend für OptecNet Deutschland Herr Johannes Verst von Photonics BW auf dem „German Pavilion“. Ergänzend zur Cluster-Expertenreise zur LASER CHINA 2016 führte er im Rahmen einer durch die baden-württembergische Landesagentur bw-i geförderten Maßnahme zur Internationalisierung von Photonics BW auch eine Sondierung des asiatischen Markts und neuer Anwendungsfelder durch.

    Den über 100 geladenen Gästen bot der stellvertretende Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland Jörn Beißert am Abend des 15. März bei einem Büffet-Empfang die Gelegenheit zu Gesprächen mit anderen deutschen Ausstellern der LASER China sowie der anderen Messen und betonte die zunehmende Nachfrage chinesischer Anwender nach Produkten aus Deutschland.

    Den Ausstellern und Besuchern der „LASER World of PHOTONICS CHINA“ war es zudem möglich, die parallel stattfindenden Messen „electronica China“, „productronica China“ und „SEMICON China“ zu besuchen.

    Auch für das kommende Jahr ist ein deutscher Gemeinschaftsstand auf der LASER World of PHOTONICS CHINA vom 14. – 16. März 2018 geplant.

    http://world-of-photonics-china.com/
    http://www.laser-china.german-pavilion.com/

     

    ]]>
    PressemeldungOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
    news-529Tue, 04 Apr 2017 12:56:16 +0200Deutscher Gemeinschaftsstand auf der Photonics Westhttps://bayern-photonics.de/Auch in diesem Jahr nutzten wieder 59 Mitaussteller die Gelegenheit, sich auf dem bundesgeförderten deutschen Gemeinschaftsstand auf der Photonics West zu präsentieren, die vom 31. Januar bis 2. Februar in San Francisco, USA, stattfand.Über 1380 Aussteller präsentierten auf der Messe „Photonics West“ im Moscone Center in San Francisco den rund 23.000 Fachbesuchern vom 31. Januar bis 2. Februar neue Produkte und innovative Entwicklungen.

    Das große Interesse an Lösungen im Bereich der Photonik galt auch den Produkten der 59 Mitaussteller auf dem „German Pavilion“, dem Gemeinschaftsstand   der   Bundesrepublik Deutschland. Von Photonics BW stellten die Firmen Dausinger + Giesen GmbH und J&M Analytik AG auf dem German Pavilion aus.

    Das parallel laufende Konferenzprogramm umfasste über 4700 Fachvorträge von international renommierten Wissenschaftlern und Unternehmensvertretern. Ebenfalls parallel fand die "BiOS  Expo“ statt, die  Produkte und Anwendungen aus dem Bereich der Biophotonik und biomedizinischen Optik präsentierte.  Darüber hinaus hatten Firmengründer bei der SPIE Startup Challenge die  Möglichkeit, ihr Projekt in Kurzvorträgen dem Fachpublikum und einer Experten-Jury vorzustellen.

    Organisiert wurde der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte German  Pavilion von OptecNet Deutschland e.V., SPECTARIS e.V. sowie dem Verband deutscher Messewirtschaft AUMA.

    Die beliebte „OptecNet  Wine  Reception“, zu der OptecNet Deutschland die deutschen Mitaussteller und  deren internationale Kunden und Partner in den nahegelegenen „Press Club“ einlud, sorgte einmal mehr  für gute Stimmung.


    Im kommenden Jahr findet die Photonics West vom 27. Januar – 1. Februar 2018 in San Francisco statt.

    http://spie.org/conferences-and-exhibitions/photonics-west
    http://www.photonics-west.german-pavilion.com/

    ]]>
    NewsPressemeldungOptecNetPhotonics BWOptence e.V.bayern photonicsoptonetHanse PhotonikOpTecBBPhotonicNet GmbH
    news-520Tue, 28 Mar 2017 15:24:41 +02001. OptecNet Jahrestagung: Premiere in Mainzhttps://bayern-photonics.de/Eine gute Stimmung herrschte bei den über 220 Teilnehmern der 1. OptecNet Jahrestagung am 22./23. März in Mainz. Nach der Begrüßung durch Daniela Reuter, Vorsitzende von OptecNet Deutschland, wies Dr. Schlie, Referatsleiter Photonik im Bundesmininsterium für Bildung und Forschung, in seiner Begrüßung darauf hin, dass die Photonik mit integrierten photonischen Systemen zur strategischen Technik in Produkten und Prozessen werde. Die Photonik müsse sich mit benachbarten Technologien und Systemen vernetzen und ein Systemverständnis entwickeln. Nach den Begrüßungsworten der Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, Daniela Schmitt, begann das Tagungsprogramm mit Plenar- und Parallelsessions. Ein intensiver Austausch fand in den Pausen im Ausstellungsbereich und beim gemütlichen Tagesausklang beim Networking-Abendessen statt.

    Auch der zweite Tag war mit Vorträgen und Parallel- und Plenarsessions gut gefüllt. So berichtete beispielsweise Prof. Popp über neue Trends in der Biophotonik und im Abschlussvortrag erläuterte Prof. Kreutzer den "Digitalen Darwinismus".

    2018 findet die OptecNet Jahrestagung am 21./22. März in Berlin statt.

    ]]>
    Aus den NetzenNewsPressemeldungNetzwerkeOptence e.V.Photonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBBbayern photonicsOptecNet
    news-517Fri, 24 Mar 2017 10:51:00 +0100Sonne auf Knopfdruck: Größte künstliche Sonne der Welt eingeweihthttps://bayern-photonics.de/Die größte künstliche Sonne der Welt scheint seit dem 23. März 2017 in Jülich. Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel nahm gemeinsam mit Dr. Georg Menzen (BMWi) und Prof. Dr. Karsten Lemmer, Vorstand für Energie und Verkehr des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), die neue Forschungsanlage "Synlight" in Betrieb. Mit der Anlage sollen unter anderem Produktionsverfahren für solare Treibstoffe, wie beispielsweise Wasserstoff, entwickelt werden. Beitrag zur Energiewende NRW-Umweltminister Johannes Remmel betonte die Bedeutung der Forschung für die Energiewende: "Um die Ziele zum Ausbau der erneuerbaren Energien zu erreichen, brauchen wir den praktischen Ausbau vorhandener Technik. Aber ohne Investitionen in innovative Forschung, in modernste Technologien und auch in weltweite Leuchtturmprojekte wie Synlight wird die Energiewende stecken bleiben."In dem dreistöckigen Synlight-Gebäude strahlen insgesamt 149 Xenon-Kurzbogenlampen. Zum Vergleich: in einem großen Kinosaal wird die Leinwand durch eine einzelne Xenon-Kurzbogenlampe bestrahlt. Die Wissenschaftler können die Strahler auf eine Fläche von 20 mal 20 Zentimeter fokussieren. Trifft die Strahlung der Lampen mit einer Leistung von bis zu 350 Kilowatt dort auf, hat sie die bis zu 10.000 fache Intensität der Solarstrahlung auf der Erde. Im Fokus der Lampen entstehen Temperaturen bis zu 3.000 Grad Celsius. Diese Temperaturen nutzen die Forscher um Treibstoffe wie zum Beispiel Wasserstoff herzustellen.
    Wasserstoff gilt als der Treibstoff der Zukunft denn er verbrennt ohne dabei Kohlendioxid abzugeben. Die Herstellung von Wasserstoff durch Aufspalten des weltweit verfügbaren Rohstoffs Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff bedarf einer großen Menge Energie. Diese kann von der Sonne bereitgestellt werden. "Erneuerbare Energien bilden zukünftig das Rückgrat für die weltweite Energieversorgung", betont DLR-Vorstand Lemmer die Relevanz intensiver Forschungen zur alternativen Energiegewinnung. "Solar erzeugte Kraft-, Treib- und Brennstoffe bieten große Potentiale für die Langzeitspeicherung, die Erzeugung chemischer Grundstoffe und die Reduzierung von CO2-Emissionen. Synlight gibt unseren Forschungen auf diesem Gebiet Rückenwind."

    Schnellere Entwicklung unter Laborbedingungen
    Da die Sonne in Mitteleuropa selten und unregelmäßig scheint, ist für die Entwicklung von Produktionsverfahren solarer Treibstoffe eine künstliche Sonne das Mittel der Wahl. Bei den Synlight-Versuchen können Schlechtwetterperioden und schwankende Strahlungswerte die Tests und ihre Auswertung nicht erschweren oder verzögern. Jülich bietet zudem mit seiner Infrastruktur, darunter auch der Solarturm Jülich und das wissenschaftliche Umfeld, ideale Bedingungen für innovative Entwicklungen in der Solartechnik. Eine Verlagerung von Forschungsanlagen in sonnenreichere Regionen verspricht lediglich auf den ersten Blick günstigere Bedingungen, da auch dort die Sonne niemals mit derselben Intensität scheint. Aber genau das ist wichtig für schnelle Innovationszyklen: gleichbleibende Testbedingungen, die schnell und exakt reproduziert werden können.
    Den Wissenschaftlern am DLR-Institut für Solarforschung ist die Herstellung von Wasserstoff mit Hilfe von Solarstrahlung bereits vor Jahren geglückt, allerdings im Labormaßstab. Damit solche Prozesse für die Industrie interessant werden, muss der Maßstab deutlich vergrößert werden. Genau das ist das Ziel von Synlight. Im Fokus der Forschungsarbeiten steht die solare Treibstoffherstellung, doch die neue Anlage kann für eine Vielzahl weiterer Anwendungen eingesetzt werden. Da das Spektrum der UV-Strahlung dem der Sonne gleicht, können beispielsweise auch Alterungsprozesse von Materialien zeitlich gerafft dargestellt werden. Ein interessanter Aspekt, sowohl für die Raumfahrt, als auch für die Industrie.
    "Synlight füllt eine Lücke in der Qualifizierung solarthermischer Komponenten und Prozesse", erklärt Dr. Kai Wieghardt, der den Aufbau der Anlage maßgeblich betreut hat. "Die neue künstliche Sonne steht zwischen den Anlagen im Labormaßstab, wie dem Hochleistungsstrahler im DLR in Köln und den großtechnischen Anlagen wie dem Solarturm hier in Jülich."
    ür die Experimente stehen den Nutzern der Anlage drei Bestrahlungskammern zur Verfügung. Die notwendigen Lampen werden, je nach Bedarf, gebündelt, oder flächig auf den Testaufbau ausgerichtet. Mit den drei Kammern können mehrere Experimente zeitgleich vorbereitet und die Anlage optimal ausgelastet werden.
    Das DLR-Institut für Solarforschung errichtete die Forschungsanlage in den vergangenen zwei Jahren in einem vom Technologiezentrum Jülich erstellten Gebäude und mietete es langfristig zum Betrieb von Synlight an. Das Land Nordrheinwestfalen unterstützte das Projekt mit 2,4 Millionen Euro, rund 70 Prozent der Gesamtsumme von 3,5 Millionen Euro. Die Differenz von 1,1 Millionen Euro wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) erbracht.

    Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie unter:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-21807/

    Kontakte

    Michel Winand
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation Köln
    Tel.: +49 2203 601-2144
    mailto:michel.winand(at)dlr.de

    Dr.-Ing. Kai Wieghardt
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Solarforschung, Großanlagen und Solare Materialien
    Tel.: +49 2203 601-4171
    mailto:kai.wieghardt(at)dlr.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-516Fri, 24 Mar 2017 08:41:14 +0100[esfz] Forschungscamp und Cosmic-Forschungswoche in den Osterferien vom 18. - 22. April 2017 https://bayern-photonics.de/Das Erlanger Schülerforschungszentrum für Bayern an der Universität Erlangen-Nürnberg (ESFZ) veranstaltet das nächste Forschungscamp für interessierte Schüler in den Osterferien vom 18. - 22. April 2017 (Dienstag bis Samstag). Die Anmeldung ist noch bis Dienstag, 28. März 2017, 23:59 Uhr auf der Webseite möglich. Das Mindestalter zur Teilnahme ist 14 Jahre. Wenn der Bewerber bereits an einem Projekt arbeitet oder eine konkrete Projektidee detailliert ausgearbeitet hat, sollte diese bitte bei der Bewerbung angegeben werden. Die Unterbringung und Verpflegungskosten trägt das Zentrum.Das Erlanger Schülerforschungszentrum für Bayern an der Universität Erlangen-Nürnberg wurde Ende 2008 gegründet. Es richtet sich an interessierte Schülerinnen und Schüler, die Forschungsprojekte, die sie sich selbst ausgedacht haben, eigenständig durchführen wollen.

    Anmeldung für ESFZ-Forschungscamp:
    - http://www.esfz.nat.uni-erlangen.de
    - Anmeldungsende: Dienstag, 28. März 2017, 23:59 Uhr
    - Forschungscamp: 18. - 22. April 2017

    Im so genannten Projektpraktikum der Universität Erlangen (pp.physik.uni-erlangen.de), einer in Deutschland einmaligen Form des Grundpraktikums für Studierende der Physik, steht eine moderne Ausstattung an Geräten und Methoden für kleinere Forschungsprojekte von Studenten zur Verfügung. Diese Ausstattung wird durch das ESFZ interessierten Schülerinnen und Schülern zugänglich gemacht. Zur Betreuung stehen ehemalige Studenten des Projektpraktikums bereit, die motiviert und kompetent die Projekte der Schüler unterstützen. Darüber hinaus leisten - wenn von den Schülern gewünscht - Professoren und Lehrer die fachliche Begleitung.
    Die Teilnahme an naturwissenschaftlichen Wettbewerben wie z.B. "Jugend forscht" oder GYPT wird gefördert. Die Teilnehmer an den Forschungscamps können ihre Jugend-forscht-Projekte mitbringen und die Ausstattung des ESFZ für die Weiterentwicklung ihrer Projekte nutzen. Die Forschungscamps fanden seit dem Start im Jahr 2009 jeweils in den Faschings-, Oster-, Sommer- und Herbstferien statt.
    Außerdem möchten wir auf die gleichzeitig stattfindende Cosmic-Forschungswoche hinweisen. Im Rahmen des Erlanger Schülerforschungszentrum für Bayern (ESFZ) bietet das Netzwerk Teilchenwelt zusammen mit der Helmholtz-Allianz für Astroteilchenphysik einigen Jugendlichen ab 16 Jahren die Möglichkeit, sich in einer Forschungswoche mit der kosmischen Strahlung vertraut zu machen und eigenständig dazu Experimente aufzubauen. Die Teilnehmer werden von Studenten und erfahrenen Wissenschaftlern betreut, wobei eine weitgehende Selbständigkeit und ein Freiraum für Ihre Arbeit angestrebt wird. Die Anmeldung ist ebenfalls auf der Webseite des ESFZ möglich.
    Forschen unter Gleichgesinnten macht Spaß. Deshalb ist ein Forschungscamp ein besonderes Erlebnis. Die Teilnehmer der bisherigen Camps haben ihre Eindrücke und Projekte auf den Webseiten dargestellt: 
    <URL: https://www.esfz.nat.uni-erlangen.de/esfzweb/category/projekte/ > und
    <URL: http://www.esfz.physik.uni-erlangen.de/doc/projekte.html >

    Weitere Forschungscamps sind derzeit für folgende Termine geplant (Anmeldeschluss ca. 14-31 Tage vor Beginn der Ferien in welchen das Camp stattfindet):
    Sommerferien 2017: voraussichtlich 04. - 08. September 2017 Herbstferien 2017: voraussichtlich 30. Oktober - 03. November 2017  (nur JuFo- und GYPT-Projekte)
    Das Osterscamp eignet sich auch gut für neue Interessenten am ESFZ. Hier können erste Erfahrungen mit Lust und Spaß am Forschen und Tüfteln gemacht werden, die möglicherweise in eine Teilnahme an Jugend forscht bzw. GYPT münden, dem Auswahlwettbewerb für das deutsche Team des International Yount Physicists' Tournament (IYPT).
    Inspiration bzw. Projektideen sind anhand der IYPT/GYPT-Projekte möglich (<URL: https://www.gypt.org/aufgaben.html>) Die neuen Aufgaben für 2018 werden voraussichtlich Ende Juli veröffentlicht. Bewerber mit Interesse an diesem Wettbewerb geben bei der Projektidee bitte an, dass Sie GYPT-Aufgaben bearbeiten möchten. Diese können sich dann mit alten GYPT-Aufgaben die nötige Arbeitsweise im Vorfeld der Veröffentlichung neuer Aufgaben bereits aneignen.

    Mehr Infos:

    www.esfz.nat.uni-erlangen.de/esfzweb/gypt/

    https://www.gypt.org 

    iypt.org/Home

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-514Thu, 23 Mar 2017 09:24:47 +0100Weltneuheit: Die EXO304 Tracer eröffnet völlig neue Anwendungsperspektivenhttps://bayern-photonics.de/Die EVO Tracer setzte Standards als Industriekamera mit steuerbaren Micro Four Thirds Optiken. Mit der neuen EXO304 Tracer entwickelt SVS-Vistek dieses erfolgreiche Konzept weiter in Richtung höhere Auflösung und Bildqualität und erweitert wieder einmal die Anwendungsmöglichkeiten in der industriellen Bildverarbeitung. Die neue EXO304TR verbindet die Vorteile eines Imaging Systems mit komplett steuerbaren Objektiven (Zoom, Fokus, Blende) mit der herausragenden Bildqualität der Sony IMX Sensoren. MFT Objektive sind vom Strahlengang optimal auf die verwendete Sensorgröße von 1.1“ gerechnet und garantieren so bei diesem Sensor ein perfektes Bild.Die Machine Vision Integration der EXO304TR gestaltet sich mit ihrer nativen Objektivsteuerung, GigE Vision Schnittstelle und GenTL Layer reibungslos, da auch das Objektiv über die GenICam Properties ansteuerbar ist.
    Als derzeit einzige Industriekamera bietet die EXO304TR somit den Komfort und die Flexibilität erstklassiger adaptiver Optiken zusammen mit einer hohen 12MP Auflösung und einem überragenden Dynamic Range von 72 dB. Der erweiterte Temperaturbereich mit einer maximalen Betriebstemperatur von +60°C orientiert sich dabei am harten industriellen Alltag.

    Mit dieser einzigartigen Kombination von exzellenter Bildqualität, hoher Auflösung, variabler Optik und perfekter Machine Vision Integration eröffnet SVS-Vistek ganz neue Bereiche der industriellen Bildverarbeitung und macht viele Applikationen in der Bildverarbeitung einfacher oder sogar erst möglich.

    Kontakt:
    SVS-VISTEK GmbH

    Mühlbachstraße 10
    82229 Seefeld / Germany
    Tel. +49 (8152) 9985-0
    info(at)svs-vistek.com
    www.svs-vistek.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-515Thu, 23 Mar 2017 08:00:00 +0100NetworkING: Ingenieurinnen treffen (angehende) Ingenieurinnenhttps://bayern-photonics.de/Frauen in der Technik – Das ist die Zielgruppe des regionalen Netzwerkes „NetworkING“, das darauf abzielt, Erfahrungen mit anderen Frauen im ingenieurwissenschaftlichen Bereich auszutauschen, sich gegenseitig Unterstützung zukommen zu lassen und zu motivieren. Beim nächsten Treffen des regionalen Frauennetzwerks „NetworkING“ am 29. März 2017 um 19.00 Uhr im Restaurant ZOE in Weiden dreht sich alles um das Thema „Interkulturelles Handeln“. „Interkulturelles Handeln“ bezeichnet Interaktionen zwischen Beteiligten aus unterschiedlichen Kulturen. Nicht selten kommt es hierbei zu Konflikten, denn das Verhalten des/der Gegenüber wird häufig durch ethnisierende Erklärungsmuster gedeutet und interpretiert („typisch deutsch, typisch türkisch, typisch chinesisch ...“) und am eigenen Wertesystem gemessen. Dabei wird übersehen, dass es beim Handeln in interkulturellen Settings auch um Dominanzfragen, Machtverhältnisse und Alltagsgewohnheiten geht. Und sehr schnell steckt man/frau mitten „in der Kulturfalle“. Wer über interkulturelle Kompetenz verfügt, also die Fähigkeit besitzt, sich in kulturellen Überschneidungssituationen angemessen orientieren und verhalten zu können, ist hier eindeutig im Vorteil.

    NetworkING ist eine Kooperation der Frauenbeauftragten der OTH Amberg-Weiden, Vizepräsidentin Prof. Dr. Christiane Hellbach, und der OTH Regensburg, Prof. Dr. Christine Süß-Gebhard, und bringt zweimal im Semester Ingenieurinnen aus verschiedensten Unternehmen aus Ostbayern mit Studentinnen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge zusammen. Wer berufliche Anregungen und Erfahrungsaustausch mit anderen Frauen im ingenieurwissenschaftlichen Bereich sucht oder eine Kooperationspartnerin für gemeinsame Aktionen benötigt, der ist bei NetworkING richtig.

    Eingeladen zu dem Treffen sind alle Ingenieurinnen und Studentinnen ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge. Nähere Informationen zum NetworkING und den Veranstaltungsorten finden Sie unter www.oth-aw.de/zgd

    Mittwoch, 29. März 2017, 19.00 Uhr,
    Restaurant ZOE, Unterer Markt 35, 92637 Weiden

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-512Wed, 22 Mar 2017 11:55:00 +0100New Vice President Production & Logistics at TOPTICAhttps://bayern-photonics.de/TOPTICA welcomes its new Vice President Production & Logistics, Dr. Mathias Schindler, starting as of April 1st, 2017. He is the successor of Walter Kraus, who over many years has built up the TOPTICA production department, starting from humble beginnings to its present size and power, and who is going to retire within the next year.Dr. Schindler earned his Ph.D. in Electronics Engineering from the RWTH Aachen and he has worked in microelectronics, semiconductors and terahertz spectroscopy. He brings already 10 years of manufacturing experience acquired at a world-renowned manufacturer of high precision industrial measurement devices. At TOPTICA, Dr. Schindler is challenged to guide the company to a new level of volume manufacturing competency, introducing modern production and planning tools and processes.
    „We are happy to include a dynamic and experienced new member in our management team who will direct our company to the next level of production expertise“, says Dr. Thomas Weber (Vorstand of TOPTICA Group). “Next to our proven capability to manufacture cutting-edge scientific laser systems, TOPTICA will further improve its capability to serve industrial customers also in volumes in the 1000 units/yr. range.” And he adds: “We thank Walter Kraus for his highly dedicated and competent contribution within the last 17 years. He was instrumental to TOPTICA’s successful growth story.”

    TOPTICA Photonics AG
    Lochhamer Schlag 19
    82166 Graefelfing
    Germany
    http://www.toptica.com/company-profile/news/

    Contact:
    Dr. Tim Paasch-Colberg
    Phone + 49 89 85837-123
    Fax + 49 89 85837-200
    tim.paasch-colberg(at)toptica.com

    TOPTICA Photonics AG develops, manufactures, services and distributes technology-leading diode and fiber lasers and laser systems for scientific and industrial applications. Sales and service are offered worldwide through TOPTICA Germany and its subsidiaries TOPTICA USA and TOPTICA Japan, as well as all through 11 distributors. A key point of the company philosophy is the close cooperation between development and research to meet our customers’ demanding requirements for sophisticated customized system solutions and their subsequent commercialization.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-513Wed, 22 Mar 2017 08:00:00 +0100Dualband Spiegel für CO2 Laser und Pilotlaserhttps://bayern-photonics.de/Hohe Reflexions-Effizienz. LASER COMPONENTS stellt Spiegel mit einer neuartigen Dualbandbeschichtung auf Silizium vor: Diese bieten hohe Reflexionswerte für die Bearbeitungswellenlänge 10,6 µm und reflektieren gleichzeitig das Licht roter Pilotlaser mit hoher Effizienz. Pilotlaser werden bei Systemen mit nicht-sichtbaren CO2- Bearbeitungslasern eingesetzt, um den Auftreffpunkt der Strahlung zu bestimmen. Die Strahlführung beider Laser ist gleich und das führt zu Problemen: Sind Strahlführungskomponenten nicht auf die eingesetzten Wellenlängen optimiert, so „verschlucken“ sie Licht. Bei Siliziumspiegeln war das Licht des Pilotlasers bisher fast nicht mehr sichtbar.
    Das ist bei den neuen Spiegeln anders: Bei einem Einfallswinkel von AOI = 45° erreichen die Dualbandspiegel eine Reflexion R > 99,8% für die CO2 Wellenlänge und R > 90,0% für Pilotlaser mit Wellenlängen zwischen 600 - 700 nm. Ebenfalls bemerkenswert ist der geringe ­Phasenshift von ca. ±2° bei 10,6 µm.
    Für Licht der Wellenlänge 10,6 µm werden neben Silizium- auch Kupferspiegel eingesetzt. Siliziumsubstrate haben jedoch entscheidende Vorteile: Im Gegensatz zu Kupferspiegeln sind sie deutlich leichter. Weiterhin haben Dualband-Silizium­spiegel eine beständigere Oberfläche - die beim ­Reinigen weniger schnell verkratzt als bei Standard - Siliziumspiegeln.

    Weitere Produktinformationen:
    Beschichtete Laseroptik

    Hersteller:
    Laser Components GmbH / Laseroptik

    Kontakt:

    Rainer Franke
    Laser Components GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    Telefon: +49 (0) 8142 2864-39
    Fax: +49 (0) 8142 2864-11
    E-Mail:r.franke(at)lasercomponents.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-510Tue, 21 Mar 2017 08:20:00 +0100Gründer der RAYLASE AG aus dem Vorstand ausgeschiedenhttps://bayern-photonics.de/Weßling, 21. März 2017: Nach 17 Jahren Geschäftsführung verabschiedete sich der Gründer und langjährige Geschäftsführer und CEO, Peter von Jan, aus dem Vorstand der RAYLASE AG.Im Laufe des Jahres 2016 ist die Übergabe der Unternehmensführung der RAYLASE AG erfolgreich durchgeführt worden. So übernahm Dr. Philipp Schön die Rolle als Vorstandssprecher bzw. CEO mit den Ressorts Strategie und Märkte, Christoph von Jan das operative Geschäft als COO und Berthold Dambacher den Bereich Technik, CTO.
    Peter von Jan ist als Mitglied des Vorstandes der Gesellschaft ausgeschieden. Peter von Jan wird seine langjährigen Erfahrungen weiter in die Gesellschaft einbringen und auf Wunsch des Vorstandes das Geschäft in Asien weiterführen.
    Die neuen Vorstandsmitglieder konnten bereits in den vergangenen 12 Monaten verschiedene Wachstumsimpulse setzen. So haben sie die Identität der RAYLASE AG als im höchsten Maße kundenorientiertes, qualitätsbewusstes und innovatives Unternehmen geschärft, Prozesse optimiert und mehrere Innovationen auf den Markt gebracht, wie zum Beispiel ein besonders leistungsfähiges und einfach zu integrierendes Modul für 3D-Drucksysteme in der additiven Fertigung. Zudem gründete RAYLASE jüngst ein neues Tochterunternehmen in den USA, um – neben seiner starken Präsenz in Europa und China – nun auch den nordamerikanischen Markt verstärkt zu erschließen.
    Die RAYLASE AG profitiert von den komplementären Kompetenzen und Erfahrungen der Vorstandsmitglieder. Dr. Philipp Schön war bis vor knapp zwei Jahren langjähriger Geschäftsführer eines Schweizer Technologieunternehmens mit Fokus auf die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und Märkte. In seiner neuen Funktion bei RAYLASE richtet er das Geschäft mit Weitsicht auf bestehende Kunden und neue Zielmärkte aus.
    Berthold Dambacher leitete vor seiner Berufung in den Vorstand die technische Entwicklung der RAYLASE AG. Dabei trug er mit seiner umfangreichen Erfahrung aus zahlreichen Leitungspositionen bei einem weltweit operierenden Großkonzern zum Unternehmenserfolg bei. Als Vorstand Technik erforscht und entwickelt er mit seinem Team innovative Lösungen zur Lasermaterialbearbeitung für die weltweit verteilten Kunden.
    Christoph von Jan, arbeitet seit 16 Jahren in der Firma. Als Verantwortlicher für das operative Geschäft kümmert er sich insbesondere um Finanzen, Produktion, Qualitätswesen und alle weiteren zentralen Dienste innerhalb der Organisation.

    Über die RAYLASE AG:
    RAYLASE bietet hochpräzise Komponenten für die schnelle Ablenkung und Modulation von Laserstrahlen an. Sie bestehen aus erstklassiger Optik, Galvanometer-Scannern und Steuerelektronik mit intuitiver Softwareoberfläche. Kunden aus aller Welt bauen auf die einzigartige Leistung und Zuverlässigkeit unserer Ablenkeinheiten. Diese Komponenten bilden den Kern industrieller Lasersysteme zum Scannen von gedruckten Codes, zum Markieren von Textilien und Oberflächen, zum Schweißen von Blech und Kunststoffen sowie zum Schneiden und Bohren von Halbleiter-Wafern und zahlreichen anderen Materialien wie Metall, Kunststoff oder Glas. Darüber hinaus entwickelt und fertigt RAYLASE verschiedenste Module und Lösungen zur Integration in Geräte und Maschinen.

    Kontakt:
    RAYLASE AG
    Argelsrieder Feld 2-4
    82234 Weßling
    Tel: 08153 88 98 0
    info(at)raylase.de
    www.raylase.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-509Mon, 20 Mar 2017 14:49:19 +0100THD: Interessante Kinderuni mit Christian Schopf - So funktioniert ein Augehttps://bayern-photonics.de/Das Auge und ein Fotoapparat sind unterschiedliche Systeme und haben eines gemeinsam: sie verarbeiten und abstrahieren optische Signale. Beide waren Inhalt für eine so unterhaltsame wie informative Kinderuni, die die Technische Hochschule Deggendorf parallel zum "normalen" Lehr- und Forschungsbetrieb veranstaltet. Hochschullehrer für die Kinderuni war der Mitarbeiter Christian Schopf, operativer Leiter im Technologiecampus Teisnach. Mittels unterschiedlicher Präsentationen gab Schopf einen Überblick über die optischen Systeme Auge und Fotoapparat.Mit zwei Abbildungen, die er über die Großleinwand im Hörsaal B004 projizierte, zeigte Schopf optische Täuschungen und lieferte einen Beweis, wie schnell sich die optische Wahrnehmung eines Menschen täuschen lässt. "Aber trotz des scheinbar einfachen Aufbaus ist das Auge um ein Vielfaches flexibler als eine Kamera." Um den schematischen Aufbau noch begreifbarer zu machen, ließ Schopf die Einzelteile eines Augen-Modells durch die Reihen gehen.

    Selbst mit technischen Daten immer in seinem Element, referierte er über ein Körperteil, das rund sieben Gramm wiegt und einen Linsendurchmesser von sechs bis neun Millimeter hat. Zu den Funktionen gehören die optische Wahrnehmung und das Farbensehen. Manche Menschen haben verschiedene Farbsehschwächen. Zu einem Selbsttest gab Schopf eine Schautafel durch die Reihen, die mehrere Grafiken zeigte. In diesen bunten Grafiken war jeweils eine Ziffer verborgen, die jeder ohne Farbsehschwäche erkennen konnte.

    Ein anderes Gebiet sind eine Reihe an Fehlsichtigkeiten wie die Weit- und Kurzsichtigkeit. "Aber auch eine Hornhautverkrümmung ist durch eine Brille gut korrigierbar." Mittels einer Grafik und eines Lichtstrahlexperiments erläuterte Schopf die Phänomene.

    In einem Exkurs referierte er über die Fertigung von Brillengläsern, die alle einen Rohling als Ausgangsmaterial haben. "Dieser wird anfangs mit einer Halterung fixiert, mit der er den gesamten Fertigungsprozess vom Schleifen, Formen und Polieren bis hin zur Beschichtung durchläuft." Die Kosten zwischen 70 und 80 Euro erklärte er mit immer dünner und leichter werdenden Gläsern.

    Kurz verwies er auf den schematischen Aufbau einer Kamera mit Linsensystem, Blende und Film bzw. Chip.

    Quelle: Deggendorfer Zeitung vom 26.01.2017

    Kontakt:
    THD - Technische Hochschule Deggendorf /
    Technologie Campus Teisnach
    Christian Schopf
    Technologiecampus 1
    94244 Teisnach
    Tel: +49 9923 8045-400
    info(at)th-deg.de
    www.th-deg.de/de/tc-teisnach

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-508Mon, 20 Mar 2017 09:26:36 +0100DLR: Studierende schicken acht Experimente in den Weltraum - REXUS 21/22https://bayern-photonics.de/Forschungsraketen-Doppelkampagne in Schweden. - An Bord von zwei REXUS-Raketen befanden sich insgesamt fünf deutsche Experimente. - Die Experimente stammen aus der Satellitenkommunikation, Erdbeobachtung, Klimaforschung und Technologieerprobung. - Die REXUS-21-Rakete erreichte eine Flughöhe von rund 85 Kilometern und REXUS 22 eine Höhe von rund 84 Kilometern. Wie kann Weltraummüll eingefangen werden? Wie können Studierende die Drehung der Forschungsrakete in Schwerelosigkeit reduzieren? Am 16. März 2017 startete um 14 Uhr mitteleuropäischer zeit (MEZ) vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden die REXUS-22-Forschungsrakete mit Experimenten von Studierenden an Bord, um diese und weitere Fragen zu klären. Bereits einen Tag zuvor, am 15. März 2017, war REXUS 21 erfolgreich gestartet. Rund 50 Studierende aus Deutschland, Schweden, Polen und Italien nahmen an der gemeinsamen Mission des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der schwedischen Raumfahrtbehörde SNSB teil. Etwa zehn Minuten dauerten die Flüge der knapp sechs Meter langen einstufigen Raketen vom Start bis zur Landung der Nutzlast.Weltraummüll effektiv aufspüren und einsammeln
    An der Doppelkampagne nahmen fünf deutsche Experimente teil: Die Studenten der Universität Bremen und der Hochschule Bremen testeten in ihrem Experiment UB-SPACE (University of Bremen - Image Processing for Determination of relative Satellite Motion) eine Software, welche die relative Bewegung eines Satelliten mithilfe von Bildaufnahmen erkennen soll. Um dieses Szenario nachzustellen, wurde ein würfelförmiger Kleinstsatellit aus der REXUS-22-Rakete geworfen und von mehreren Kameras, die in der Rakete befestigt waren, gefilmt. Mit dieser Technik könnten später autonome Satelliten ausgerüstet werden, die den Weltraummüll selbstständig einsammeln. Das Einfangen von Weltraummüll stand auch im Fokus des Teams GRAB (Gecko-Related Adhesive testBundles). Die Studenten der Technischen Universität Braunschweig wollen mit ihrem Experiment das Andocken an einem Zielobjekt, wie zum Beispiel einem defekten Satelliten, erleichtern. Dafür testeten sie sogenannte adhäsive "Gecko-Materialen" an raumfahrttypischen Oberflächen in Schwerelosigkeit. Diese Materialien weisen aufgrund ihrer Struktur aus feinen Härchen und Stempeln eine gute Haftkraft an glatten Flächen auf.

    Mit RaCos die Drehung der Rakete reduzieren
    Da im Weltraum ein Vakuum herrscht, führt das Ablassen von Gas zu einem Rückstoß. Dadurch kann zum Beispiel eine Rakete gebremst und deren Drehimpuls reduziert werden. Um die Flugbahn der REXUS-Rakete zu stabilisieren, dreht sich die Rakete während des Anstiegs um die eigene Achse mithilfe einer besonderen Einstellung der Finnen, die am Raketenmotor befestigt sind. Allerdings benötigen einige Experimente Schwerelosigkeit, daher muss die Drehung auf ein Minimum reduziert werden. Mit RaCoS (Rate Control System Experiment) sollte die Drehung der REXUS-22-Rakete mithilfe eines Kaltgasantriebs reduziert und kontrolliert werden. Dafür entwarfen die Studierenden der Universität Würzburg einen Kontrollalgorithmus, um die Öffnungszeiten der Ventile zu berechnen, die den Gasfluss steuert. Dieses System könnte zur Lageregelung von Satelliten eingesetzt werden.

    Entfaltbare Antennen in der Satellitenkommunikation nutzen
    Entfaltbare Strukturen sind besonders zur Erforschung des Weltraums interessant, da sie aufgrund ihrer geringen Masse und des Materials aus Dünnfilmen und gasdichten Textilien platzsparend und leicht sind. Das Team der Technischen Universität Dresden testete mit DIANE (Dipole Inflatable Antenna Experiment) eine rund sieben Meter lange, stabförmige Antenne, die sich während des REXUS-21-Flugs in Schwerelosigkeit entfalten sollte. Die Antenne war zusammen mit ihrem Equipment, Entfaltungsmechanismus, Gaserzeugungssystem, Sender und Steuerplatine in einem würfelförmigen Kleinsatelliten (CubeSat) verstaut. Während des Einsatzes wurde das dynamische Flugverhalten und die Signalübertragung der Antenne untersucht und mithilfe einer Kamera beobachtet.

    AtmoHIT- ein Experiment zur Erdbeobachtung
    Das Experiment AtmoHIT (Atmospheric Heterodyne Interferometer Test) hatte das Ziel, das AtmoCube-1-Instrument zur Erdbeobachtung unter Weltraumbedingungen zu testen. Dieses sollte während des REXUS-22-Flugs mithilfe eines speziellen Spektrometers Temperaturen in der mittleren Atmosphäre messen. Das Instrument zeichnet sich durch eine hohe Lichtempfindlichkeit und geringe Größe aus, wodurch es für wissenschaftliche Fernerkundungsmessungen mit einem würfelförmigen Kleinsatelliten (CubeSat) geeignet ist. Das Experiment wurde innerhalb der Initiative für Kleinsatelliten zur Klimaforschung durch Tomographie entwickelt, die von Studierenden der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich entstand.

    Die Experimente der anderen europäischen Teams auf REXUS 21/22
    Die Untersuchung von Mars-typischen Salzproben stand im Fokus der Studierenden der Technischen Universität Luleå, Schweden. Das Experiment SALACIA (Saline Liquids And Conductivity In the Atmosphere) könnte eine spätere Mars-Mission unterstützen, da in einigen Flughöhen der BEXUS-21-Rakete ähnliche Umweltbedingungen wie auf dem Mars existieren. Während des Raketenflugs erforschte das Team die Eigenschaften der Absorption, also die Aufnahme von Wasser und die Reaktion von Salzen mit Wasser, indem die Leitfähigkeit gemessen wurde. In Abhängigkeit der Flughöhe änderten sich Zusammensetzung, Feuchtigkeit und Temperatur der Salzproben.

     Das Team der Universität Pisa untersuchte in ihrem Experiment U-Phos (Upgraded Pulsating heat pipe Only for Space), wie sich eine Flüssigkeit in Abhängigkeit der Temperatur in Schwerelosigkeit verändert. Hierfür entwickelten die Studierenden ein passives Temperaturkontrollsystem aus Kapillarröhrchen, die mit Lösungsmittel gefüllt waren. Ziel war es herauszufinden, inwieweit ein Temperaturmanagementsystem unter Weltraumbedingungen funktioniert und Anwendung finden kann.

    DREAM (DRilling Experiment for Asteroid Mining) hieß das Experiment des Teams der Technischen Universität Breslau, Polen. Es dient zur Vorbereitung für das sogenannte Asteroid Mining, damit sind Abbauverfahren von Rohstoffen und Bohrungen im Weltraum gemeint. Während des Flugs der REXUS-21-Rakete testeten die Studierenden die Verteilung und das Verhalten von Bohrspänen in Schwerelosigkeit.

    REXUS und BEXUS: ein Programm für den wissenschaftlichen Nachwuchs
    Das Deutsch-Schwedische Programm REXUS/BEXUS (Raketen-/Ballon-Experimente für Universitäts-Studenten) ermöglicht Studenten, eigene praktische Erfahrungen bei der Vorbereitung und Durchführung von Raumfahrtprojekten zu gewinnen. Ihre Vorschläge für Experimente können jährlich im Oktober eingereicht werden. Der diesjährige Aufruf dazu wird im Juni 2017 veröffentlicht. Jeweils die Hälfte der Raketen- und Ballon-Nutzlasten stehen Studenten deutscher Universitäten und Hochschulen zur Verfügung. Die schwedische Raumfahrtagentur SNSB hat den schwedischen Anteil für Studenten der übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA geöffnet.

    Auf deutscher Seite erfolgt die Projektleitung mit der Betreuung der Experimente durch das Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnik (ZARM) in Bremen. Die Flugkampagnen führt EuroLaunch durch, ein Joint Venture der Mobilen Raketenbasis des DLR (MORABA), die für die Bereitstellung der Raketensysteme zuständig ist, und des Esrange Space Center des schwedischen Raumfahrtunternehmens SSC, das über die Startinfrastruktur verfügt. Die Programmleitung liegt beim DLR Raumfahrtmanagement in Bonn.

     

     

    Die Pressemitteilung mit Bildern finden Sie unter: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-21754/year-all/#/gallery/26600

    Kontakte
    Lisa Eidam 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Raumfahrtmanagement, Kommunikation
    Tel.: +49 228 447-552
    Fax: +49 228 447-386
    mailto:Lisa.Eidam(at)dlr.de

    Dr. Michael Becker 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Raumfahrtmanagement, Forschung unter Weltraumbedingungen
    Tel.: +49 228 447-109
    Fax: +49 228 447-735
    mailto:Michael.Becker(at)dlr.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-504Fri, 17 Mar 2017 17:21:00 +0100Optocraft: Automatisierte Prüfung von Mikrooptiken mit hoher Genauigkeithttps://bayern-photonics.de/Die Einsatzgebiete von Mikrooptiken sind vielfältig und umfassen Industriezweige wie beispielsweise die Halbleiterindustrie, die Medizintechnik / medizinische Diagnostik oder auch die Lasertechnik. Von Mikrooptik ist immer dann die Rede, wenn die Abmessung des optischen Elements größenordnungsmäßig unter einem Millimeter bis in den Bereich der Wellenlänge des genutzten Lichts liegt, und damit Beugungseffekte eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielen. Die Prüfung von Mikrooptiken mit hoher Genauigkeit erfordert eine dezidierte Auslegung des Prüfsystems unter Berücksichtigung von Propagations- und wellenoptischen Effekten. Mit dem SHSInspect autoLab bietet Optocraft eine Lösung für die automatisierte, hochgenaue Prüfung von Mikrooptiken auf Wafer- oder Tray-Basis an. Dabei werden sowohl die Form bzw. Abweichungen von der Sollgeometrie der einzelnen Mikrooptiken gemessen, als auch deren optische Funktion (Aberrationen, MTF, etc.).  Zusätzlich liefert das System Information über Oberflächendefekte wie Kratzer oder Riefen. Der extreme Dynamikbereich von Optocraft’s Shack-Hartmann Wellenfrontsensoren ermöglicht zudem die Prüfung von Mikrooptiken mit stark asphärischem Design. Pro Element beträgt die Messdauer je nach Prüfumfang 2-15 Sekunden, so dass z.B. ein Wafer mit 10.000 Einzel-Optiken innerhalb von etwa 8 Stunden vermessen werden kann.

    Neben der Stand-Alone Lösung SHSInspect autoLab können auch flexible Module realisiert werden. Diese werden dann z.B. in eine Roboterumgebung mit mikro-mechanischer Führung integriert, oder in Produktionslinien mit automatisierter Ausrichtung und Bestückung.

    Weitere Informationen: https://www.optocraft.de/de/produkte-shsinspect/

    Kontakt:
    OPTOCRAFT GmbH
    Dr. Christian Brock
    Technical Sales

    Am Weichselgarten 7
    D-91058 Erlangen
    Tel.: +49 (0)9131 6915-00
    info(at)optocraft.com 
    www.optocraft.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNet
    news-503Wed, 15 Mar 2017 15:11:00 +0100Ferne Galaxien bestehen hauptsächlich aus Gas und Sternen – wo ist die Dunkle Materie?https://bayern-photonics.de/Neue Beobachtungen von rotierenden Galaxien vor rund 10 Milliarden Jahren zeigen überraschenderweise, dass diese massereichen Galaxien vollständig von baryonischer oder "normaler" Materie dominiert werden; Dunkle Materie spielt eine viel kleinere Rolle in vergleichbaren Regionen ihrer äußeren Scheibe als im lokalen Universum. Die internationale Forschergruppe am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik untersuchte die Rotationskurven in den äußeren Scheiben von sechs Galaxien (bis zu einer Entfernung von ca. 65000 Lichtjahren vom Zentrum) und stellte fest, dass ihre Rotationsgeschwindigkeiten nicht konstant sind, sondern mit größerem Radius kleiner werden. Diese Erkenntnisse werden durch Beobachtungen von mehr als 200 weiteren Galaxien unterstützt, wobei unterschiedliche Schätzungen ihres dynamischen Zustands ebenfalls auf einen hohen baryonischen Massenanteil deuten. Darüber hinaus zeigt die Analyse, dass in diesen frühen Galaxien die Scheibe viel dicker ist und mit turbulenten Bewegungen zur dynamischen Stabilität beiträgt. Diese Ergebnisse wurden nun in einem Artikel in der Zeitschrift Nature veröffentlicht, zusammen mit drei weiteren Artikeln im Astrophysical Journal. Die Kurve links zeigt die normierten Rotationskurven der sechs Galaxien in Abb. 1 sowie die mittlere Rotationskurve von 100 weiteren Galaxien (gefüllte rote Quadrate). Alle Geschwindigkeiten erreichen einen Maximalwert und fallen danach ab. Bei der Abbildung rechts wurden die einzelnen Datenpunkte zusammengefasst, um den Vergleich mit Rotationskurven lokaler Galaxien zu erleichtern, dabei ist unsere Milchstraße in grün dargestellt, die Andromedagalaxie M31 in rot. Ebenfalls eingezeichnet sind die theoretisch erwarteten Rotationskurven für eine dünne Scheibe ohne dunkle Materie in den inneren Bereichen und für eine dicke, turbulente Scheibe. Dies zeigt eindrücklich, dass man sowohl eine Verteilung der Dunklen Materie ohne Konzentration zum Zentrum der Galaxie als auch turbulente Bewegung in einer dicken Scheibe braucht, um die Beobachtungen zu erklären. Die Kurve links zeigt die normierten Rotationskurven der sechs Galaxien in Abb. 1 sowie die mittlere Rotationskurve von 100 weiteren Galaxien (gefüllte rote Quadrate). Alle Geschwindigkeiten erreichen einen Maximalwert und fallen danach ab. Bei der Abbildung rechts wurden die einzelnen Datenpunkte zusammengefasst, um den Vergleich mit Rotationskurven lokaler Galaxien zu erleichtern, dabei ist unsere Milchstraße in grün dargestellt, die Andromedagalaxie M31 in rot. Ebenfalls eingezeichnet sind die theoretisch erwarteten Rotationskurven für eine dünne Scheibe ohne dunkle Materie in den inneren Bereichen und für eine dicke, turbulente Scheibe. Dies zeigt eindrücklich, dass man sowohl eine Verteilung der Dunklen Materie ohne Konzentration zum Zentrum der Galaxie als auch turbulente Bewegung in einer dicken Scheibe braucht, um die Beobachtungen zu erklären.Zahlreiche unterschiedliche Studien der Galaxien im lokalen Universum zeigten über viele Jahre hinweg eindeutige Hinweise auf die Existenz der sogenannten "Dunklen Materie" und dass diese eine wichtige Rolle spielt. Die normale oder "baryonische" Materie kann direkt in Form von hellen Sternen oder als leuchtendes Gas und Staub beobachtet werden; Dunkle Materie hingegen interagiert mit normaler Materie nur durch die Wirkung ihrer Schwerkraft. Insbesondere ist sie für flache Rotationskurven in Spiralgalaxien verantwortlich, d.h. die Rotationsgeschwindigkeiten in Spiralgalaxien sind konstant oder nehmen mit dem Radius zu.

    Ein internationales Team von Astronomen, geleitet von Reinhard Genzel am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik, führte tiefe Beobachtungen von mehreren hundert massereichen, sternbildenden Galaxien im entfernten Universum (bei Rotverschiebungen zwischen 0,6 und 2,6) mit bildgebender Spektroskopie durch. Dies ermöglichte es den Forschern, die Rotationskurven der Galaxien zu bestimmen, die wertvolle Hinweise auf die Massenverteilung sowohl für baryonische als auch für die Dunkle Materie bis zum äußeren Rand der sichtbaren Scheibe liefern – zu einem Zeitpunkt vor 10 Milliarden Jahren, als die Galaxienentstehung ihren Höhepunkt erreicht hatte. Bei sechs Galaxien erhielten die Forscher Daten mit so hoher Qualität, dass sie sogar individuelle Rotationskurven bestimmen konnten; für etwa 100 weitere Galaxien nutzten sie eine neuen Ansatz, die Galaxien zu „stapeln“, um so eine durchschnittliche, repräsentative Rotationskurve zu erhalten.

    "Überraschenderweise sind die Rotationsgeschwindigkeiten nicht konstant, sie werden kleiner je größer der Radius wird", sagt Reinhard Genzel, Erstautor einer Veröffentlichung über das Ergebnis in der Zeitschrift Nature. "Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen dominiert in den meisten dieser frühen, massereichen Galaxien eindeutig die normale Materie - Dunkle Materie spielt eine viel kleinere Rolle als im lokalen Universum. Zweitens waren diese frühen Scheibengalaxien viel turbulenter als die Spiralgalaxien, die wir in unserer kosmischen Nachbarschaft sehen. Diese Turbulenz trägt zur dynamischen Stabilität bei, also müssen sie sich nicht so schnell drehen."

    Beide Effekte scheinen mit zunehmender Rotverschiebung größeren Einfluss zu haben, sie waren also zu früheren kosmischen Zeiten wichtiger. Dies deutet darauf hin, dass sich im frühen Universum - etwa 3 bis 4 Milliarden Jahre nach dem Urknall - das Gas in Galaxien bereits sehr effizient in der Mitte der ausgedehnten Halos aus Dunkler Materie angesammelt hatte. Für die Dunkle Materie in diesen Halos dauerte es etliche Milliarden Jahre länger, um ebenfalls zu kondensieren, so dass wir ihre dominierende Wirkung erst viel später sehen, in den Rotationskurven moderner Galaxien. Diese Erklärung passt auch zu der Tatsache, dass weit entfernte Galaxien bei hoher Rotverschiebung im Vergleich zu Galaxien mit kleinerer Rotverschiebung viel mehr Gas enthielten und kompakter waren. Durch einen hohen Anteil an Gas kann der Drehimpuls leichter abgebaut und das Gas somit einfacher ins Innere gelenkt werden.

    "Beim Vergleich dieser frühen masse- und gasreichen, rotierenden Galaxien mit denen im lokalen Universum ist Vorsicht angebracht", sagt Natascha Förster Schreiber, Co-Autorin bei allen vier Studien. "Heutige Spiralgalaxien, wie unsere Milchstraße, brauchen Dunkle Materie in unterschiedlichem Ausmaß. Andererseits zeigen passive Galaxien im lokalen Universum – also Galaxien, die hauptsächlich aus einer kugelförmigen Komponente bestehen und wahrscheinlich die Nachfahren der von uns beobachteten massereichen, sternbildenden Galaxien sind – einen ähnlich geringen Anteil Dunkler Materie auf galaktischen Skalen."

    Zwei weitere Untersuchungen von insgesamt 240 sternbildenden Scheibengalaxien stützen diese Einschätzung. Detaillierte dynamische Modellierungen zeigen, dass Baryonen im Mittel 56% des Gesamtmassenanteils in allen Galaxien ausmachen, für Galaxien bei den höchsten Rotverschiebungen allerdings dominieren sie die Massenverteilung im Innern vollständig. Eine andere Analyse wertete dieselben Daten im Rahmen der Tully-Fisher-Beziehung aus, die einen engen Zusammenhang zwischen der Rotationsgeschwindigkeit einer Galaxie und ihrer Masse bzw. Leuchtkraft beschreibt. Auch in diesem Fall zeigen die Daten, dass massereiche, sternbildende Galaxien bei hoher Rotverschiebung bis hin zur äußeren Scheibe einen höheren Baryonenanteil aufweisen als diejenigen bei niedrigerer Rotverschiebung.

    "Die Rechnungen zeigen es ganz eindeutig", stellt Stijn Wuyts von der University of Bath fest, Co-Autor bei allen vier Veröffentlichungen, "die Dynamik ist ein Maß für die Gesamtmasse. Wenn wir das, was wir in Form von Sternen und Gas sehen, abziehen, bleibt nicht viel Raum für die Dunkle Materie in diesen frühen Scheibengalaxien. Die abfallenden Rotationskurven stehen nicht nur im Einklang mit diesen Ergebnissen, sie bieten einen ganz direkten Hinweis auf die Dominanz der Baryonen - vor allem für Forscher, die eine gesunde Skepsis in Bezug auf die Genauigkeit haben, mit der man die Menge an Sternen und Gas in diesen entfernten Galaxien messen kann. "

    Hinweis:
    Die analysierten Daten wurden mit den Integralfeldspektrografen KMOS und SINFONI an den VLT-Teleskopen der ESO in Chile im Rahmen des KMOS3D- und des SINS/zC-SINF-Survey gewonnen. Dies stellt die erste, umfassende Untersuchung der Dynamik einer großen Anzahl von Galaxien im Rotverschiebungsintervall von z~0,6 bis 2,6 dar, über einen Zeitraum von 5 Milliarden Jahren. Das Team, das die Daten für die Nature-Veröffentlichung analysierte und interpretierte besteht aus R. Genzel, N.M. Förster Schreiber, H. Übler, P. Lang, L.J. Tacconi, E. Wisnioski, S. Belli, A. Burkert, J. Chan, R. Davies, M. Fossati, A. Galametz, O. Gerhard, D. Lutz, J.T. Mendel, E.J. Nelson, R. Saglia und K. Tadaki am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE), T. Naab am Max-Planck-Institut für Astrophysik (MPA), R. Bender, A. Beifiori und D. Wilman an der Universitätssternwarte München, S. Wuyts an der University of Bath, T. Alexander am Weizmann Institute of Science, G. Brammer am Space Telescope Science Institute, C.M. Carollo und S. Tacchella an der ETH Zürich, S. Genel am Center for Computational Astrophysics, I. Momcheva an der Yale University, A. Renzini am Astronomischen Observatorium Padua, A. Sternberg an der Tel Aviv University.

    KMOS wurde in Arbeitsteilung von einem Konsortium britischer (Universität Durham, Universität Oxford, UK Astronomy Technology Centre Edinburgh (ATC)) und deutscher Institute (Universitätssternwarte München, Max Planck-Institut für extraterrestrische Physik) in Zusammenarbeit mit der Europäischen Südsternwarte entwickelt und gebaut. Die Leitung des Projektes haben Ray Sharples (Universität Durham) und Ralf Bender (Universitätssternwarte/Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik).

    Weitere Informationen siehe Webseite: http://www.mpe.mpg.de/6700344/news20170316

    Contact:
    Dr. Hannelore Hämmerle
    Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik
    Pressesprecherin
    Tel: (+49 89) 30000 - 398
    Email: pr(at)mpe.mpg.de


    http://www.mpe.mpg.de/6700344/news20170316

     

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-500Tue, 14 Mar 2017 22:21:00 +0100Spinner GmbH: Faseroptische Drehkupplungen für Einsatz von Kamerasystemen in Drohnenhttps://bayern-photonics.de/Gerade im Bereich Drohnen, im Speziellen bei den (drehbaren) Kameraaufhängesystemen - sog. Gimbals - hat SPINNER den eingeschränkten Bauraum erkannt. Die auftretenden hohen Datenraten von 4K-Videosignalen (oder auch HD-SDI) machen die Verwendung faserbasierter Übertragungssysteme notwendig. Kritisch am Einsatz konventioneller optischer Drehkupplungen ist dabei die axiale Führung der Faser, also der Ein- bzw. Ausgang der Faser auf der Rotationsachse, wodurch sich der benötigte Bauraum vergrößert. Mit der Entwicklung der 1.14L hat SPINNER eine weltweit einzigartige Lösung für das Problem gefunden. Durch ein ausgeklügeltes optisches System konnte der Ausgang der Faser im 90°-Winkel zur Rotationsachse gelegt werden, was den Raumanspruch erheblich verkleinert. Ausgewählte optische Bauteile zusammen mit hochpräziser Fertigung stellen eine verlässliche und langlebige Funktion sicher. Das Gütekriterium für optische Drehkupplungen Transmissionsveränderung über Rotation, das sogenannte WOW, wird hierbei auf Werte kleiner als 0.5 dB beschränkt.Gerade in Kombination mit kleinen und kompakten Schleifringen für die notwendige elektrische Leistung der Kamerasysteme ist die 1.14L eine ideale Lösung und wird z. B. in Seilkamerasystemen, sogenannten Spidercams, in Stadien verwendet.

    SPINNER GmbH
    Erzgießereistr. 33
    D-80335 München
    Tel: +49 (89) 12 601-0
    info(at)spinner-group.com
    www.spinner-group.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNet
    news-499Sat, 11 Mar 2017 21:42:00 +0100Plastikfasern für besondere Design-Beleuchtungenhttps://bayern-photonics.de/Side-Light POF LASER COMPONENTS bietet ab sofort polymer - optische Fasern an, die eingekoppeltes Licht seitlich über die gesamte Faserlänge abstrahlen. Diese Eigenschaft ist außergewöhnlich, denn eigentlich wird das eingekoppelte Licht innerhalb der optischen Fasern übertragen und erst an der Stirnfläche ausgekoppelt. Bei herkömmlichen Fasern gilt es gar als Qualitätsmerkmal, die seitliche Lichtauskopplung so gering wie möglich zu halten.

    Doch die Side - Light Plastikfaser ist für Design-­Beleuchtungen geschaffen, bei der Licht über eine bestimmte Länge gleichmäßig austreten soll. In der Automobilindustrie eignen sich diese Fasern beispielsweise für Interieur-Beleuchtungen in der Mittelkonsole oder in Türleisten. Aber auch in der Textilindustrie oder bei Lampen-Designs können sie neue Wege eröffnen.

    Die Side-Light POF ist in den Durchmessern 250, 500, 750 und 1000 µm verfügbar. Erhältlich sind sie sowohl als Einzelfaser oder auch als Faserbündel mit bis zu 16 Fasern.

    Weitere Produktinformationen:
    POF Fasern und Kabel

    Kontakt:
    Laser Components GmbH
    Florian Tächl
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    Tel:   +49 (0) 8142 2864-38
    Fax: +49 (0) 8142 2864-11
    f.taechl(at)lasercomponents.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNet
    news-497Thu, 09 Mar 2017 13:57:00 +0100Multiphoton Optics GmbH erhält Fraunhofer-Gründerpreishttps://bayern-photonics.de/Am Dienstag, 21. Februar 2017 erhielt die Multiphoton Optics GmbH den mit 5.000 Euro dotierten Fraunhofer-Gründerpreis. Der Preis ehrt die Entwicklung des aus dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC hervorgegangene Spin-off, das eine hochpräzise 3D-Druckplatt-formentwickelt und vertreibt. Das 2013 aus dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC hervorgegangene Spin-off entwickelt und vertreibt eine hochpräzise 3D-Druckplattform, die es ermöglicht, komplexe dreidimensionale Strukturen vom Millimeter- bis in den Mikrometerbereich und kleiner zu erzeugen. Besonders für die Zukunft der Datenübertragung birgt die Technologie großes Potential. Der Fraunhofer-Gründerpreis entstand im Rahmen der neuen Ausgründungs- und Beteiligungsstrategie der Fraunhofer-Gesellschaft und wurde 2016 zum ersten Mal verliehen. Er zeichnet ein am Markt aktives und erfolgreiches Spin-off aus, dessen Produkte und Dienstleistungen einen unmittelbaren gesellschaftlichen Nutzen aufweisen. Mit der Auszeichnung wollen Fraunhofer Venture und der High-Tech Gründerfonds herausragende Gründungsprojekte honorieren und Ausgründungsvorhaben innerhalb der Fraunhofer- Gesellschaft weiter fördern.

    Zur gesamten Pressemitteilung

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-487Tue, 28 Feb 2017 16:26:08 +0100DPG Spring Meeting 2017: TOPTICA presents latest laser technologyhttps://bayern-photonics.de/TOPTICA Photonics will present their latest laser innovations at the 2017 Spring Meetings of the Deutsche Physikalische Gesellschaft. Come by for a visit to talk to our experts and learn more about the new products that support a variety of applications in quantum technology, biophotonics and materials measurement: From March 7th to 9th at the University of Mainz during the meeting of the Atomic, Molecular, Plasma Physics and Quantum Optics Section (SAMOP) at the booth Philosophicum 21 & 22. From March 21st to 23rd at the Technische Universität Dresden during the meeting of the Condensed Matter Section (SKM) at the booth Zelt A 89. The widely tunable diode laser CTL is now available at new central wavelengths: 1050, 1320 and 1470 nm. These complement the coverage of the CTL that is also available at 950, 1500 and 1550 nm. It provides up to 110 nm mode-hop-free tuning with up to 80 mW output power and it supports wavelength scans with high absolute accuracy and resolutions as high as 5 kHz. The CTL is ideal for applications like spectroscopy, microresonators and microcombs, quantum dots, waveguide characterization, amplifier seeding, as well as testing of fiber components.

    The new DLC DFB pro laser systems combine the ease-of-use and ruggedness of distributed-feedback diodes with the outstanding features of TOPTICA’s DLC pro laser controller. Owing to the digital architecture, this system is ideal for spectroscopic applications: It enables zooming in onto a signature of interest and permits frequency locking with just a few touchscreen gestures. In addition, a new “wide-scan” feature enables large scan ranges attainable with thermally tuned DFB diodes (more than 1000 GHz at selected near-infrared wavelengths).

    TOPTICA’s low-noise frequency comb DFC is based on difference frequency generation that results in an unprecedented high phase stability of < 32 mrad in a spectral interferometry measurement. The DFC CORE is available with up to 8 outputs at 1560 nm. Each output can be converted to any desired wavelength in the range of 420 – 2200 nm using special extensions. TOPTICA is able to provide complete stabilized laser systems including the DFC CORE, wavelength extensions, beat units, stabilization electronics, wavelength meters, counters and diode lasers. This is ideal for experiments that require a reliable reference for optical frequencies like atomic clocks and high-resolution spectroscopy. Moreover, the new member of the DFC family, the DFC SEED, is the first choice for all CEP-stable amplifier seeding applications.

    The new FemtoFiber dichro midIR provides femtosecond laser pulses with a broadband tunable mid-infrared spectrum ranging from 5 to 15 µm at 80 MHz repetition rate and more than 0.5 mW output power. The mid-IR radiation is generated by difference frequency generation (DFG) of the fundamental beam and a frequency shifted beam. Since both beams originate from the same Er-doped fiber oscillator they are intrinsically synchronized down to the attosecond level. This guarantees most efficient and stable mid-IR generation. The FemtoFiber dichro midIR is a unique tool for spectroscopy or chemical analysis of materials with nanoscale resolution accuracy, e.g. in near-field spectroscopy systems.

    The FemtoFiber ultra 1050 is the most recent addition to TOPTICA’s third generation of ultrafast fiber lasers. It provides powerful pulses centered at 1050 nm with > 5 W average power and 80 MHz repetition rate. The pulse duration of less than 120 fs is one of the shortest currently available on the market at this wavelength. The FemtoFiber ultra 1050 is ideally suited for multiphoton (SHG) microscopy, supercontinuum generation, material processing, as well as OPCPA or amplifier seeding.

    Kontakt:

    TOPTICA Photonics AG
    Dr. Tim Paasch-Colberg
    Lochhamer Schlag 19
    D-82166 Graefelfing/Munich
    Tel.: +49 89 858 37 - 123
    Fax: +49 89 858 37 - 200
    tim.paasch-colberg(at)toptica.com
    www.toptica.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-485Tue, 28 Feb 2017 15:39:07 +0100Studieninformationstag der OTH Amberg-Weidenhttps://bayern-photonics.de/Die Hochschule präsentiert ihr Studienangebot in Amberg und Weiden. Freitag, 10. März 2017, 09.00 – 13.30 Uhr, an beiden Standorten der OTH Amberg-Weiden, Kaiser-Wilhelm-Ring 23, 92224 Amberg und Hetzenrichter Weg 15, 92637 Weiden. Was macht man im Studium der Medizintechnik? Was verbirgt sich hinter Patentingenieurwesen? Worin unterscheiden sich die Studiengänge Umwelttechnik und Erneuerbare Energien? Und was kann man mit einem Abschluss in Angewandter Informatik oder in Handels- und Dienstleistungsmanagement beruflich machen?
    Antworten auf diese Fragen bietet der Studieninformationstag der Hochschule am Freitag, den 10. März 2017. Zu diesem Informationstag sind alle Studieninteressierten herzlich eingeladen, um im Zeitraum von 09.00 bis 13.30 Uhr Hochschulluft zu schnuppern und Eindrücke zu sammeln, die bei der Studienentscheidung helfen.
    Experimente und Vorführungen in den Laboren – Kurzvorträge über die Studiengänge und Informationsstände: An beiden Standorten der OTH in Amberg und in Weiden bekommen Studieninteressierte einen praktischen Einblick und umfassende Infos, nicht nur zu den Studiengängen, sondern auch zum Auslandsstudium, zum dualen Studium oder zur Studienfinanzierung.
    Weitere Infos und Programm unter: www.oth-aw.de/studieninfotag

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-484Tue, 28 Feb 2017 15:30:00 +0100PolaMagic: Neues optisches Frequenzbereichs-Reflektometerhttps://bayern-photonics.de/OFDR-1000A zur Reflexionsmessung und Polarisationsanalyse. LASER COMPONENTS stellt General Photonics‘ neues optisches Frequenzbereichs-Reflektometer (OFDR) PolaMagic vor. Es misst nicht nur Reflexionen entlang einer Faser, sondern analysiert zusätzlich die Polarisation des Lichts.Sehr enge Biegeradien und mechanische Belastungen beeinträchtigen die Lebensdauer optischer Fasern. Bei biegeunempfindlichen Fasern ist es schwierig, diese Störungen aufzuspüren, denn sie führen nicht unbedingt zu zusätzlichen Reflexionen oder zu einem Anstieg der Dämpfung: Die herkömmliche OTDR-Messung versagt.
    Beide genannten Störfaktoren ändern jedoch die Doppelbrechung in der optischen Faser. Das PolaMagic OFDR-1000A misst diese Änderung der Doppelbrechung ortsaufgelöst mit einer Genauigkeit von 2 mm; es eignet sich damit hervorragend für die Detektion bei biegeunempfindliche Fasern.
    Auch interne Reflexionsstellen und Doppelbrechungsänderungen im optischen Pfad faseroptischer Komponenten identifiziert das Messgerät zuverlässig; es wird deswegen auch zur Qualitätsprüfung optischer Komponenten verwendet.
    Das PolaMagic OFDR-1000A kann mit durchstimmbaren C- /L - Band Laserquellen von Drittanbietern betrieben werden. Häufig können bereits vorhandene Quellen genutzt werden, was die Investitionskosten der OFDR-Messung minimiert.

    Weitere Produktinformationen:
    Messgeräte zur Polarisationsbestimmung

    Hersteller:
    General Photonics

    Kontakt:
    Florian Tächl
    Laser Components GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    Tel:  +49 (0) 8142 2864-38
    Fax: +49 (0) 8142 2864-11
    E-mail: f.taechl(at)lasercomponents.com

     

     

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-486Tue, 28 Feb 2017 15:03:00 +0100Laserschutzbekleidung – uvex heat shellhttps://bayern-photonics.de/Atmungsaktiv, bequem, Schutz vor Laserstrahlung, Hitze und Flammen. Mit der neuen Laserschutztextil-Kollektion, bestehend aus Jacke, Hose und Langarm-Shirt in zwei Farben, ist es laservision gelungen, in Kombination mit den Laser Glove 3 Handschuhen und den bekannten Laserschutzbrillen, den Anwender bei Arbeiten mit handgeführten Lasersystemen oder bei Wartungsarbeiten am offenen Laser von Kopf bis Fuß zu schützen.Der Schutz der Haut gegen Laserstrahlung ist zwingender Bestandteil der gültigen Laserschutz-vorschriften und Teil der Unfallverhütungsvorschrift der BG. Mit zunehmender Verbreitung von z.B. handgeführten Lasersystemen mit hoher Leistung wird dieser Schutz immer wichtiger.

    Neben der Laserbeständigkeit wird eine Prüfung auf Basis der so genannten Stoll-Kurve durchgeführt. Bei dem Anzug in Kombination mit dem sogenannten fire+arc Shirt wird eine Schutzstufe P3 (STFI-LS-02) mit 6W/cm² bei 180-1100nm erzielt. Darüber hinaus besitzen Anzug und Shirt einen UV-Schutzfaktor von UPF 50+, was sich besonders bei Arbeiten im freien Feld bewährt.
    Für weitere Informationen, Anfragen oder Produktdemonstrationen unserer Laserschutzbrillen und dem entsprechenden Zubehör stehen Ihnen die Ansprechpartner bei LASERVISION GmbH&Co.KG sehr gerne zur Verfügung.

    laservision, als einer der führenden Hersteller der kompletten Palette an Laserschutzprodukten, entwickelt, fertigt und vertreibt Laserschutzbrillen, -vorhänge, Textilien, Kleinfilter und Kabinenfenster auf Basis verschiedener Kunststoffe und Mineralglassorten. Alle Augenschutzprodukte sind CE zertifiziert und entsprechen mindestens den jeweils gültigen Normen EN207/208.

    Kontakt:

    LASERVISION GmbH & Co.KG
    Siemensstr. 6
    D-90766 Fürth
    T  +49.(0)911.9736-8100
    F  +49.(0)911.9736-8199
    info(at)lvg.com
    uvex-laservision.de

     

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-473Mon, 20 Feb 2017 08:46:00 +0100Glasforschung: Neue Technologie zum Umformen von GOBs zu Glaswafernhttps://bayern-photonics.de/16.02.2017: TAZ Spiegelau und Ullrich GmbH präsentieren Forschungserfolge. Im Rahmen des Abschlusstreffens zum Forschungsprojekt „Glaswafer aus Gobs“, kurz „GlaGOB“, trafen sich kürzlich Vertreter der Ullrich GmbH aus Zwiesel, Zwiesel Kristallglas und der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) am TechnologieAnwenderZentrum (TAZ) in Spiegelau. Ziel des Projekts war es eine neue Technologie zum Umformen von sog. GOBs zu Glaswafern zu entwickeln.Unter einem GOB versteht man Halbzeuge bzw. Präzisionshalbzeuge aus Glas. Aus der Schmelze werden dazu „Glastropfen“ im heißen Zustand mit einem gewünschten Volumen abgetrennt und definiert geformt. Unter Glaswafern versteht man dünne, runde Scheiben, die zunehmend Anwendung in der Elektronikindustrie, z.B. als Trägermaterial für widerstandsfähige Sensoren, und in der Biotechnologie als Substratträger finden. Bisher führt die aufwändige Herstellungstechnologie der am Markt verfügbaren Glaswafer zu hohen Beschaffungskosten, was deren Verbreitung entgegensteht. Ebenso sind Glaswafer aktuell nur aus einer sehr begrenzten Anzahl von Glassorten wie Quarzglas oder Borosilikatglas erhältlich.

    Am TAZ Spiegelau erkannte man gemeinsam mit der Ullrich GmbH diese Marktlücke und beantragte eine Förderung bei der Bayerischen Forschungsstiftung. Das Projekt hatte eine Laufzeit von einem Jahr. Mit der entwickelten Technologie wurden auf einer Präzisionsblankpresse GOBs aus Tritan®-Glas von einer Ausgangsdicke von 15 mm in einem isothermen Pressprozess in einem einzigen Schritt zu einem 4“-Wafer mit einer Dicke von 1 mm gepresst. Dieser Prozess ist eine Warmumformung von Glas und wird bei Temperaturen von ca. 800 °C durchgeführt. Werkzeug und Glas werden dabei zusammen erhitzt und durch eine genau kontrollierte Presskraft plastisch verformt. Die so hergestellten Glaswafer wurden messtechnisch auf ihre Qualität und Güte untersucht und mit marktüblichen Glaswafern verglichen. Die für die Waferherstellung prozessoptimierte Technologie des Präzisionsblankpressens birgt ein erhebliches Potenzial in sich. Zum einen entfallen gegenüber bisherigen Verfahren mehrere aufwändige mechanische Herstellungsschritte. Zum anderen eröffnet sich dadurch der Weg für die bedarfsgerechte Herstellung von Glaswafern aus kundenspezifischen Glassorten.

    Die Forschung und Prozessentwicklung wurden in eine studentische Arbeit integriert. Maximilian Hasenberger, Master-Student an der THD im Fach „Applied Research“ hat mit seinem motivierten Einsatz und kreativen Herangehensweise einen großen Teil der Ergebnisse des Projekts beigetragen.

    Mit diesen vielversprechenden Ergebnissen im Gepäck werden nach dem erfolgreichen Projektabschluss bei der Ullrich GmbH nun die nächsten Schritte für eine mögliche neue Anwendung vorbereitet.

    Christian Murauer
    Öffentlichkeitsarbeit
    Veranstaltungsmanagement
    Phone: +49 (0) 991.3615-264
    Fax:       +49 (0) 991.3615-299
    Mobil:   +49 (0) 172.2853047
    E-Mail: christian.murauer(at)th-deg.de

    ……………………………………………………………………………

    THD - Technische Hochschule Deggendorf
    Edlmairstr. 6 und 8
    94469 Deggendorf
    www.th-deg.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsOptence e.V.Photonics BWPhotonicNet GmbH
    news-466Mon, 20 Feb 2017 07:40:00 +0100Experte für Laserschweißen wächst im Reich der Mittehttps://bayern-photonics.de/Blackbird Robotersysteme eröffnet neues Laser-Applikationslabor in China. Shanghai, China / Garching, 13.02.2017 – Das Asien-Geschäft der Blackbird Robotersysteme GmbH, Experte für robotergestützte Laserschweiß-Lösungen, entwickelt sich weiter sehr positiv. Insbesondere Integratoren und Maschinenbauer sowie Batteriehersteller gehören zu den Neukunden und Geschäftspartnern des deutschen Herstellers. Gerade hat das Unternehmen seinen neuen Firmensitz in Shanghai, China, bezogen und eingeweiht. Die neuen Räumlichkeiten verfügen auch über ein Laserlabor für Anwenderschulungen und kundenspezifischen Applikations-Support. Im März 2015 hat Blackbird Robotics (Shanghai) Co., Ltd. als Vertriebs- und Servicestandort seinen Betrieb aufgenommen. Neben einer ehrgeizigen Wachstumsstrategie war die größere Nähe zu bestehenden Kunden und Installationen ausschlaggebend für die Gründung einer Tochterfirma im chinesischen Shanghai. Nach zwei Jahren kann eine erste, sehr positive Bilanz gezogen werden, die durch den Umzug in deutlich größere Räumlichkeiten unterstrichen wird. Gemeinsam mit dem wachsenden Servicegeschäft ist die gestiegene Nachfrage nach Remote-Laserschweißlösungen in unterschiedlichen Industriezweigen ausschlaggebend für den Erfolg. Das bestens ausgestattete, neue Laser-Applikationslabor am chinesischen Standort bietet Platz für vier Laserzellen.

    Auch im asiatischen Markt stoßen das 2D-Scan-System intelliSCAN FT und die ScanControlUnit – zur Steuerung und Synchronisation zwischen Scan-Kopf und Roboter – auf größtes Interesse. „Wir sind sehr angetan von den wachsenden Stückzahlen in diesem Segment.“ kommentiert Derek Wang, General Manager Blackbird Robotics (Shanghai) Co., Ltd., die Entwicklung. „Gerade für Batteriehersteller sind die Flexibilität, die hohe Dynamik ebenso wie die frei-programmierbare Oszillation der Systeme wohl vorrangig kaufentscheidend gewesen.“

    Systemintegratoren und andere Industriekunden haben sich in den letzten Monaten besonders für 3D-Laser-Schweißlösungen interessiert. Besonderheit der aus intelliWELD Scan-Köpfen und der ScanControlUnit bestehenden Systeme ist die hohe Leistung im ‚On-The-Fly‘-Einsatz und die Option zur Nutzung variabler Laser-Spotdurchmesser ebenso wie die optional verfügbare dynamische Naht- und Kantenverfolgung. Die Systemlösungen von Blackbird bieten darüber hinaus maßgeschneiderte Steuerungsschnittstellen für alle führenden Robotersysteme wie beispielsweise KUKA, ABB, FANUC, YASAKAWA und COMAU.

    Über Blackbird Robotersysteme:
    Die Blackbird Robotersysteme GmbH fertigt Systemlösungen für Remote-Laser-Schweißen mit Scanoptiken. Die spiegelbasierten Strahlablenkeinheiten können nahtlos in industrielle Fertigungsanlagen, insbesondere Roboterzellen, integriert werden. Kernkompetenz ist die Entwicklung leistungsfähiger Steuerungstechnik und intuitiver Anwendersoftware. In Kombination mit 2D- und 3D-Scan-Systemen der Schwestergesellschaft SCANLAB bietet Blackbird Maschinen- und Anlagenbauern weltweit ein breites Spektrum an hoch effizienten, vorintegrierten Lösungen für die Serienfertigung im Automobilbau und in zahlreichen anderen Industriezweigen.

    Über SCANLAB:
    Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
    Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie durch höchste Qualitätsstandards.

    Kontakt:
    SCANLAB GmbHSiemensstr 2a
    82178 Puchheim
    Tel. +49 (89) 800 746-0
    Fax +49 (89) 800 746-199
    mailto:info(at)scanlab.de
    www.scanlab.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-458Mon, 06 Feb 2017 14:24:49 +0100Maßgeschneiderte APD Arrayshttps://bayern-photonics.de/LASER COMPONENTS fertigt ab sofort APD Arrays, die neue Möglichkeiten bei LIDAR oder ACC, Adaptive Cruise Control, eröffnen. Zur Photonics West wird der Prototyp eines typischen 12 Element-Zeilenarrays vorgestellt; ein vorläufiges Datenblatt steht zur Verfügung.Die Produkte werden auf Kundenwunsch entwickelt.  Die Anordnung, Anzahl und Abmessung der Elemente ist individuell und wird auf die spezifischen Anforderungen der Anwendung angepasst.

     

    Weitere Produktinformationen:
    APD Arrays

    Hersteller:
    Laser Components DG, Inc.

    Ansprechpartner:
    Dr. Mike Hodges
    Laser Components GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    +49 (0) 8142 2864-50
    +49 (0) 8142 2864-11
    m.hodges(at)lasercomponents.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungOptecNetbayern photonics
    news-457Mon, 06 Feb 2017 12:16:50 +0100Photonics P https://bayern-photonics.de/Clusterveranstaltung Photoelektronische Industrie Standort Puchheim. Erster Bürgermeister Norbert Seidl lädt herzlich ein zur Clusterveranstaltung am Donnerstag, 9. Februar 2017, um 18.30 Uhr im Kulturcentrum PUC, Oskar-Maria-Graf-Str. 2. Durch die Ansiedlung einiger Firmen aus der photoelektronischen Industrie ist mit der Zeit ein Wirtschaftsschwerpunkt in Puchheim entstanden, den wir gerne stärken möchten.Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern bayern photonies e.V. und dem Exzellenzcluster Munich-Centre for Advanced Photonies (MAP) möchten wir Ihnen Gelegenheit bieten, den Standort Puchheim in seiner Entwicklung und mit seinem Potenzial näher kennen zu lernen. Dabei ermöglichen Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik einen lebendigen Erfahrungs- und Wissensaustausch.

    PROGRAMM
    Portrait- Mikro-Messe mit innovativen Unternehmen
    Begrüßung Erster Bürgermeister Norbert Seidl
    Puchheim - Ein Optikstandort mit Geschichte
    Photonies - Das Munich-Centre for Advanced Photonies (MAP) stellt sich vor
    Podium- Mit Puchheimer Startup-Firmen im GesprächGemeinsames Abendessen

    TEILNEHMER
    bayern photonies e.V., Munich-Centre for Advanced
    Photonies (MAP), Tesla Motors GmbH, Landpack GmbH,
    LiveCycle, Maple Marketing GmbH, Sociai-Bee GmbH

    Informationen und Anmeldung:
    Stadt Puchheim Wirtschaftsförderung
    Sonja Weinbuch
    Tel: 089 / 800 90 123
    sonja.weinbuch(at)puchheim.de

    ]]>
    Aus den NetzenNewsbayern photonicsNetzwerke
    news-456Mon, 06 Feb 2017 11:20:23 +010012. Amberger Patenttag – Angriff und Verteidigung: Der Streit um das Schutzrechthttps://bayern-photonics.de/Wenn sich zwei streiten … Auseinandersetzungen zwischen den Parteien sind in allen Bereichen des gewerblichen Rechtsschutzes an der Tagesordnung. Ziel des Inhabers eines Schutzrechts ist es dabei, mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gegen Mitbewerber und insbesondere gegen Verletzer vorzugehen. Im Gegenzug werden diese versuchen, ein bestehendes Schutzrecht wieder aus der Welt zu schaffen. Freitag, 10. Februar 2017, 09.00 – 17.00 Uhr, OTH Amberg-Weiden
    Kaiser-Wilhelm-Ring 23, 92224 Amberg, Siemens Innovatorium

    Wie lassen sich eigene Schutzrechte (Patent, Gebrauchsmuster, Marke) wirkungsvoll gegen Angriffe Dritter verteidigen? Wie kann erfolgreich gegen Schutzrechte von Konkurrenten vorgegangen werden?

    Mit diesen Fragen wird sich der 12. Amberger Patenttag am 10. Februar 2017 beschäftigen. Hochkarätige Referentinnen und Referenten, u. a. vom Bundespatentgericht, dem Deutschen Patent- und Markenamt und aus Anwaltskanzleien werden mit Fallbeispielen und Erfahrungsberichten sowie anhand aktueller Rechtsprechung das Themengebiet „Streit um das Schutzrecht“ anschaulich beleuchten.  

    Flyer zum Download

    Kontakt:
    Dipl.-Ing. (FH) Silke Fersch
    OTH Amberg-Weiden
    Fakultät Maschinenbau/Umwelttechnik
    Kaiser-Wilhelm-Ring 23
    92224 Amberg
    Telefon: 09621/482-3406
    Fax: 09621/482-4599
    Mail: s.fersch@oth-aw.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptecNet
    news-451Mon, 30 Jan 2017 16:52:15 +0100Rückblick: Fachgruppe Optik-Design zu Gast in Elbigenalphttps://bayern-photonics.de/Das Netzwerktreffen der Fachgruppe Optik-Design von bayern photonics und der Arbeitsgemeinschaft Optik-Design und Simulation von Photonics BW am 24. November fand erstmals bei kdg opticomp GmbH in Elbigenalp statt. Das 28. gemeinsame Treffen der bayerischen und baden-württembergischen Optik-Design-Spezialisten stand unter dem spannenden Titel ‚Digital Optics‘, was der kdg als Unternehmen doch sehr entgegenkam. Schließlich stehen sie seit ihrer Gründung vor über dreißig Jahren ebenfalls im Dienste der digitalen Revolution: damals als das erste CD-Presswerk in Österreich und das dritte in Europa.In den Fachvorträgen ging es dann sowohl um das Thema generische Datenfusion zur optischen Material- und Fehlerbilderkennung wie um die optischen Herausforderungen von Near-to-Eye-Projektionssystemen. Alexander Wörle, Head of Technology & Innovation bei kdg opticomp gab in seinem Eröffnungsvortrag zudem einen ersten Einblick in das umfassende Thema der richtigen Materialauswahl für eine perfekte Optikauslegung. Nachdem die Tagung auch als Innovations-Workshop im Rahmen des EU-Projektes Photonics4All konzipiert war, setzten bayern photonics Geschäftsführer Dr. Horst Sickinger und Photonics BW Projektleiterin Dipl.-Ing. Eva M. Kerwien noch zwei Runden Speed Networking an und forderten die Teilnehmer offensiv auf, in ihren Gesprächen über Ideen und Möglichkeiten von gemeinsamen Projekten nachzudenken. Ein Ansatz, der die Teilnehmer überaus positiv überraschte. „Ich hätte mir nie gedacht, dass man mit einem bis dahin noch unbekannten Gesprächspartner so schnell zu gemeinsamen Projektideen kommen kann“, resümierte ein Teilnehmer hinterher.
    „Für uns als kdg opticomp war es heute ein großes Vergnügen und eine enorme Inspiration, mit so vielen hochkarätigen Experten aus dem Bereich Optik-Design ins Gespräch zu kommen“, bedankte sich Michael Hosp zuletzt bei Dr. Horst Sickinger und Dipl.-Ing. Eva M. Kerwien für „diesen außerordentlich kurzweiligen Workshoptag. Unser Haus steht Ihnen selbstredend jederzeit für weitere Treffen offen.“

    Kontakt:
    kdg opticomp GmbH
    Mag. Christine Frei
    Leitung/Head of Corporate &
    Marketing Communications
    6652 Elbigenalp 91, Austria
    T +43 (0) 5634 500 361
    christine.frei(at)kdg.at
    www.kdg-opticomp.com

    ]]>
    Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenNewsbayern photonicsNetzwerke
    news-450Mon, 30 Jan 2017 13:57:16 +0100TOPTICA strengthens customized solutions & innovation by spinning-off TOPTICA Projects GmbHhttps://bayern-photonics.de/In order to serve high complexity laser projects more efficiently TOPTICA Photonics AG has founded its new subsidiary TOPTICA Projects GmbH. TOPTICA Projects will be focusing on customized laser solutions, innovation and technology development. In addition, it will become the new home of TOPTICA’s award-winning Guide Star laser activities. The office is also located in Gräfelfing/Munich and operation has started on October 3rd 2016.Frank Lison, managing director and CEO of the new TOPTICA Projects states: “Access to latest technology for integration into customized laser system solutions have been instrumental to TOPTICA’s growth in the past and opened up new markets as well. Within TOPTICA Projects we will be able to give such activities a much stronger emphasis and secure long-term technology leadership for all of TOPTICA.”
    Wilhelm Kaenders, president of TOPTICA Photonics and co-serving as managing director of the new entity adds: ”The current team of six employees combines more than a century of experience in development of specialty laser solutions covering the spectral range from deep UV to MIR. The expertise includes continuous wave diode lasers as well as ultrashort pulse fiber lasers for the low and high power regime.”
    TOPTICA Projects will take over full responsibility for all existing and future Guide Star Laser activities of TOPTICA. Besides this already established business, TOPTICA Projects focuses on specialty laser systems that are beyond TOPTICA’s off the shelf components and modules, i.e. laser systems with very high technical complexity and/or longer development times.

    Contact:
    TOPTICA Projects GmbH
    Lochhamer Schlag 19
    82166 Graefelfing
    Germany
    http://www.toptica.com/company-profile/news/
    Dr. Frank Lison
    Phone + 49 89 85837-505
    Fax + 49 89 85837-200
    Frank.Lison(at)toptica-projects.com

    TOPTICA Photonics AG develops, manufactures, services and distributes technology-leading diode and fiber lasers and laser systems for scientific and industrial applications. Sales and service are offered worldwide through TOPTICA Germany and its subsidiaries TOPTICA USA and TOPTICA Japan, as well as all through 11 distributors. A key point of the company philosophy is the close cooperation between development and research to meet our customers’ demanding requirements for sophisticated customized system solutions and their subsequent commercialization.
    TOPTICA Projects GmbH is a TOPTICA Photonics AG subsidiary with focus on specialty laser system development.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-449Mon, 30 Jan 2017 13:32:16 +0100Laserdiode für Datenübertragung und Sensorikhttps://bayern-photonics.de/IMM Photonics erweitert Portfolio um 830 nm Laserdiode. Das Handelsportfolio bei IMM Photonics wurde im Segment Fabry Perot Laserdioden mit einer 830 nm Version vom japanischen Hersteller QD-Laser erweitert. Die 830 nm Laserdiode emittiert transversal im Singlemode und liefert im Dauerstrichbetrieb (cw) eine optische Leistung von maximal 220 mW. Der Abstrahlwinkel ist mit 9 x 18 Grad angegeben. Es sind zwei Beschaltungsversionen verfügbar. Entweder ist die Anode der Laserdiode auf dem Gehäusepotential oder die Kathode ist mit dem Gehäuse verbunden. Eine Fotodiode zur Leistungskontrolle ist integriert.  

    Verwendung findet die Laserdiode in der Datenübertragung und Sensorik. 

    Datenblatt 830 nm Laserdiode

    Kontakt:
    IMM Photonics GmbH
    Ohmstraße 4
    85716 Unterschleißheim
    www.imm-photonics.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-447Tue, 24 Jan 2017 08:35:21 +0100MAIUS 1: Erstes Bose-Einstein-Kondensat im All erzeugthttps://bayern-photonics.de/Erstmalig interferieren ultrakalte Atome im Weltraum. Eines der komplexesten Experimente, das je auf einer Forschungsrakete geflogen wurde: So könnte man das Experiment MAIUS 1 (Materiewellen-Interferometrie unter Schwerelosigkeit) beschreiben, das am 23. Januar 2017 um 3.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit mit einer Forschungsrakete vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in Nordschweden ins Weltall gestartet ist. Während der etwa sechsminütigen Phase, in der während des Fluges Schwerelosigkeit herrscht, ist es deutschen Wissenschaftlern erstmalig gelungen, ein Bose-Einstein-Kondensat (BEK) im Weltraum zu erzeugen und für Interferometrie-Experimente zu nutzen. "Bose-Einstein-Kondensate entstehen, wenn ein Gas bis fast auf den absoluten Nullpunkt heruntergekühlt wird", sagt Rainer Forke vom Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). "Nun sind wir glücklich, dass wir nachweisen konnten, dass die MAIUS-1-Anlage im Weltraum einwandfrei arbeitet. Während der Schwerelosigkeitsphase konnten rund 100 Einzelexperimente zu verschiedenen Aspekten der Materiewelleninterferometrie durchgeführt werden."Ultrakalte Atome im Mini-Labor
    Wissenschaftler von elf deutschen Forschungseinrichtungen haben innerhalb weniger Jahre die Technologie zur Erzeugung von Bose-Einstein-Kondensaten so miniaturisiert, dass die Experimentanlage in das Nutzlastmodul einer Forschungsrakete von rund zweieinhalb Metern Höhe und 50 Zentimetern Durchmesser passt. "Normalerweise füllt eine solche Apparatur einen ganzen Laborraum", sagt Dr. Stephan Seidel, wissenschaflticher Projektleiter MAIUS 1 von der Universität Hannover. "Die Anlage so kompakt und robust zu konzipieren, dass sie auf einer Forschungsrakete fliegen kann, war eine große Herausforderung für Wissenschaftler und Ingenieure." Will man ein Bose-Einstein-Kondensat erzeugen, so muss eine Wolke von Atomen - in diesem Fall verwenden die Forscher Rubidium-Atome - auf nahezu Minus 273 Grad Celsius abgekühlt werden. Hierfür reichen konventionelle Kühlungsmethoden nicht aus. In einem zweistufigen Verfahren wird daher die Bewegung der Atome zunächst mit Hilfe von Lasern abgebremst - denn je schneller sich ein Atom bewegt, desto höher ist seine Temperatur.

    In der MAIUS-Apparatur sind dafür winzige Laser eingebaut, deren Strahlen die Rubidium-Atome abbremsen. Die Teilchen werden auf diese Weise in eine Atom-Falle überführt, aus der sie nicht entweichen können. Diese Falle wird kreiert mit Hilfe eines Atomchips, auf dem Magnetfelder erzeugt werden. Den magnetischen Einschluss kann man sich als die "Wände" der Falle vorstellen. Nach der Laserkühlung beginnt in der Magnetfalle die zweite Phase der Temperaturreduktion. Dabei wird das magnetische Feld reduziert, so dass sich die Höhe der "Wände" verringert. Damit bleiben nunmehr nur die kältesten und damit unbeweglichsten Teilchen in der Falle, während die beweglicheren Atome die niedrigere Barriere überwinden können. Die so erzeugten ultrakalten Atome werden in MAIUS zur Materiewelleninterferometrie genutzt. "Der Reiz, die Interferometrie mit Materiewellen auf möglichst lange Zeiten auszudehnen, hat auch einen wichtigen Anwendungsaspekt", so Prof. Ernst Rasel, PI des Projekts an der Universität Hannover. "Die Empfindlichkeit eines Atominterferometers wächst nämlich quadratisch mit der freien Fallzeit von BEKs in einem solchen Messgerät. So ist es nicht verwunderlich, dass bereits über lang andauernde Missionen von Weltraumsatelliten nachgedacht wird. Auch der Einsatz von Quantensensoren in Satelliten für eine präzisere Geodäsie und Navigation wird schon diskutiert."

    Deutsches Know-How auch für ISS-Experiment der NASA gefragt
    "Wir sind sehr am deutschen Know-How für unser Cold Atom Laboratory (CAL), einer Apparatur zur Erforschung ultrakalter Quantengase, interessiert", sagt Mark Lee von der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtbehörde NASA. "CAL soll bereits im Juni 2017 zur Internationalen Raumstation ISS starten." Bereits im Jahr 2007 war es Wissenschaftlern im Rahmen von QUANTUS (Quantengase unter Schwerelosigkeit) - des Vorläuferprojekts von MAIUS 1 - erstmalig gelungen, ein Bose-Einstein-Kondensat in Schwerelosigkeit zu erzeugen. Dazu wurde die QUANTUS-Anlage in eine Kapsel integriert, mit der im Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) in Bremen Fallturmexperimente durchgeführt wurden. Die weltweit beachtete Forschung mit QUANTUS leistete entscheidende Pionierarbeit für MAIUS und bleibt auch für die Vorbereitung weiterer Missionen eine wichtige Forschungsplattform.

    Hatte Einstein Recht?
    Mit dem erfolgreichen Start von MAIUS 1 wurde bewiesen, dass die Technologie unter Weltraumbedingungen störungsfrei funktioniert. Mit MAIUS 2 und 3 sollen in den Jahren 2018 und 2019 zwei weitere Missionen folgen. Auf MAIUS 2 werden neben ultrakalten Rubidium-Atomen erstmalig auch ultrakalte Kalium-Atome auf einer Forschungsrakete eingesetzt. Bei MAIUS 3 soll dann die Fallgeschwindigkeit von Bose-Einstein-Kondensaten aus beiden Atomarten via Interferometrie verglichen werden. Damit soll der Teil der Einsteinschen Relativitätstheorie überprüft werden, der besagt, dass im Vakuum alle Massen gleich schnell fallen - das so genannte Äquivalenzprinzip. Würde diese Annahme widerlegt werden, wäre die Relativitätstheorie nicht mehr uneingeschränkt gültig.

    Doch auch diese Experimente sind nur ein weiterer Schritt auf dem Weg hin zu einer Langzeitmission im Weltraum. Ziel ist es, die Technologie auch auf Satelliten oder der Internationalen Raumstation ISS einsetzen zu können. Denn dort könnten die Experimente wochen- oder sogar monatelang in Schwerelosigkeit durchgeführt werden, während dies im Fallturm nur für etwa neun Sekunden und beim Raketenflug für rund sechs Minuten möglich ist.

    Materiewelleninterferometrie im Weltraum
    Ähnlich wie bei Lichtstrahlen können die Welleneigenschaften von Materie mit Hilfe der Interferometrie sichtbar gemacht und für hochempfindliche Messungen genutzt werden. Mit MAIUS ist es gelungen, die Materiewelleninterferometrie mit Bose-Einstein-Kondensaten erstmals erfolgreich im Weltraum einzusetzen. Die Durchführung der Experimente unter Schwerelosigkeit erlaubt es dabei, diese besonderen Quantenzustände über Sekunden aufrecht zu erhalten.

    Deutscher Forschungsverbund realisiert die Mission
    Das Projekt MAIUS 1 steht unter wissenschaftlicher Leitung der Leibniz Universität Hannover im Verbund mit der Humboldt-Universität und dem Ferdinand-Braun-Institut in Berlin, dem ZARM der Universität Bremen, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Universität Hamburg, der Universität Ulm und der Technischen Universität Darmstadt. Dem Forschungsverbund gehören außerdem das DLR Institut für Raumfahrtsysteme in Bremen, die DLR-Einrichtung für Simulations- und Softwaretechnik in Braunschweig und die Mobile Raketenbasis des DLR (MORABA) an, welche auch die Startkampagne durchführt. Koordiniert und unterstützt wird das Projekt vom DLR Raumfahrtmanagement mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

    Den vollständigen Artikel mit Bildern finden Sie hier:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-20337/year-all/#/gallery/25194

    Kontakte
    Diana Gonzalez 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Raumfahrtmanagement, Kommunikation
    Tel.: +49 228 447-388
    Fax: +49 228 447-386
    mailto:Diana.Gonzalez(at)dlr.de

    Dr. Thomas Driebe 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Raumfahrtmanagement, Forschung unter Weltraumbedingungen
    Tel.: +49 228 447-371
    Fax: +49 228 447-735
    mailto:Thomas.Driebe(at)dlr.de

    Dr. Stephan Seidel 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
    Mobile Raketenbasis (MORABA)
    Tel.: +49 8153 28-2443
    Fax: +49 8153 28-1344
    mailto:Stephan.Seidel(at)dlr.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-445Fri, 20 Jan 2017 14:20:06 +0100TOPTICA presents new TopWave cw UV laser at 266 nm https://bayern-photonics.de/TOPTICA launches their first member of the new TopWave ultraviolet cw laser series that aims at industrial applications. The "TopWave 266" provides 150 mW cw output power at a wavelength of 266 nm and < 1 MHz linewidth. It stands out with an excellent power stability, ultra-low noise operation and a premium beam quality. The TopWave laser series incorporates successful building blocks from TOPTICA's scientific tunable UV lasers (e.g. the excellent SUV cavity design) and takes the performance of these lasers to a plug-and-play level. The entire UV beam path is enclosed in an especially sealed compartment. In combination with a fully automated shifter of the SHG crystal this enables a typical lifetime > 10,000 hours, which is key for the use in any industrial application.

    Due to its reliability and industrial endurance behavior, the TopWave is an excellent addition to the cw DUV laser market. Future power upgrades and additional TopWave models with other UV wavelengths will be released in the near future. The TopWave product line is ideal for applications like semicon inspection, optical lithography, Laser mastering and Raman spectroscopy.

    The TopWave laser will be displayed at Booth 923 during the Photonics West 2017 (Jan. 28th – Feb. 2nd) in San Francisco.

    Kontakt:
    Dr. Tim Paasch-Colberg
    Director Marketing
    TOPTICA Photonics AG
    Lochhamer Schlag 19
    D-82166 Graefelfing/Munich

    Tel.: +49 89 858 37 - 123
    Fax: +49 89 858 37 - 200

    tim.paasch-colberg@toptica.com
    http://www.toptica.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-444Fri, 20 Jan 2017 14:00:20 +0100Eine Reise von einer Million Meilen beginnt mit dem ersten Schritt https://bayern-photonics.de/- eROSITA fliegt nach Russland für den Raketenstart 2018 (Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik - MPE). Am 20. Januar 2017 wurde das fertig gestellte eROSITA-Röntgenteleskop in München, wo es am Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik gebaut worden war, in ein Frachtflugzeug verladen und nach Russland transportiert. Wie jeder andere Passagier auch musste es erst den Zoll passieren, bevor es nach Moskau weiterreisen konnte. Hier wird eROSITA voraussichtlich am 25. Januar bei der Firma Lavochkin im Moskauer Vorort Khimki ankommen und in den kommenden Monaten zur Vorbereitung auf den Raketenstart weiter getestet und mit der Raumfähre "SRG" integriert. Sobald es dann 2018 an seinem Beobachtungspunkt, etwa 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, angelangt ist, wird eROSITA eine hochempfindliche Durchmusterung des gesamten Himmels im Röntgenlicht durchführen.

    "Es ist sehr spannend, eROSITA nach so vielen Jahren der intensiven Entwicklung und Integration jetzt auf den Weg zu bringen", sagt Dr. Peter Predehl, Projektleiter am Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik (MPE). "Seit dem offiziellen Start des Projekts 2007 haben mehr als hundert Personen an den verschiedenen Komponenten gearbeitet; viele davon mussten ganz neu entwickelt werden, um sie exakt auf unsere wissenschaftlichen Bedürfnisse und die sehr unwirtliche Umgebung im All anzupassen. Es ist wahrscheinlich eines der größten Projekte, das unser Institut jemals in Angriff genommen hat, und sich wird hoffentlich als würdiger Nachfolger von ROSAT erweisen.“ eROSITA wird 25-mal empfindlicher sein als das ROSAT Röntgenteleskop, das ebenfalls unter der wissenschaftlichen Leitung des MPE gebaut wurde und in den 1990er Jahren die erste tiefe Himmelsdurchmusterung bei Röntgenstrahlen durchführte.

    Das Röntgen-Weltraumteleskop eROSITA besteht aus sieben identischen Spiegelmodulen mit jeweils 54 verschachtelten, vergoldeten Spiegeln, die sehr präzise gefertigt wurden, um die hochenergetischen Photonen zu sammeln und an die für Röntgenstrahlung empfindlichen Kameras weiterzuleiten, die im Fokus eines jeden Spiegelmoduls platziert sind. Diese Kameras wurden ebenfalls am MPE entwickelt und maßgeschneidert; insbesondere wurden sie mit speziellen Röntgen-CCDs aus hochreinem Silizium ausgestattet. Für maximale Leistung müssen diese Kameras mit einem komplexen Rohrsystem auf -90 °C gekühlt werden.

    "Mit seiner viel höheren Empfindlichkeit als bei früheren Himmelsdurchmusterungen wird eROSITA eine Vielzahl neuer Röntgenquellen entdecken", so Dr. Andrea Merloni, Projektwissenschaftler für eROSITA. "Wir können damit nicht nur die Verteilung von Galaxienhaufen untersuchen - eROSITA wird mehr als 100'000 dieser extrem massereichen Objekte im Universum finden - sondern auch Millionen aktiver Schwarze Löcher in den Zentren von Galaxien untersuchen sowie seltene Objekte in der Milchstraße, wie isolierte Neutronensterne. Unsere Himmelsdurchmusterung liefert damit neue Einblicke in ein breites Spektrum energiereicher astrophysikalischer Phänomene – entdeckt vielleicht sogar völlig neue Phänomene - und gibt uns neue Hinweise auf die geheimnisvolle "Dunkle Energie", die die beschleunigte Expansion des Universums antreibt."

    Nach der Endmontage reiste eROSITA zunächst 30 Kilometer vom MPE zur IABG in Ottobrunn für die letzten Tests auf deutschen Boden, anschließend weitere 50 Kilometer zum Münchner Flughafen und nun rund 2300 Kilometer nach Khimki und zur Firma Lavochkin – etwa die Hälfte seiner irdischen Reise. Dort wird es mit der Raumfähre Spectrum-Roentgen-Gamma (SRG) integriert, die auch das russische Teleskop "ART-XC" ins All bringt. Beide Instrumente werden nach einer weiteren Reise von rund 2600 Kilometern mit einer Proton-Rakete vom russischen Startplatz Baikonur in Kasachstan gestartet. Damit verlässt eROSITA die Erde und fliegt rund 1,5 Millionen Kilometer bis es auf eine Umlaufbahn um den zweiten Lagrange-Punkt (L2) des Sonne-Erdsystems einschwenkt. Dort wird eROSITA über einen Zeitraum von vier Jahren insgesamt acht Scans des gesamten Himmels durchführen.

    "Die Wissenschaft war immer die treibende Kraft für das Design und die Entwicklung des Teleskops", betont Peter Predehl. "Die aufregenden Entdeckungen, die eROSITA möglich macht - das ist es, was uns angetrieben hat, auch wenn wir vor dem nächsten technischen Problem standen. Das gesamte Team kann stolz sein, das Teleskop jetzt nach Russland zu liefern!"

    Kontakt:

    Dr. Hannelore Hämmerle
    Pressesprecherin MPE
    Tel: +49 (0)89 30000-3980
    Email: hanneh(at)mpe.mpg.de

    Dr. Peter Predehl
    eROSITA Projektleiter
    Tel: +49 (0)89 30000-3505
    Mobil: +49 (0)89 30000-7653
    Email: prp(at)mpe.mpg.de

    Die gesamte Pressemeldung finden Sie auf der Webseite:
    www.mpe.mpg.de/6686609/news-20170120

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-443Fri, 20 Jan 2017 10:28:37 +0100Intelligente App erleichtert die Scan-System-Auswahlhttps://bayern-photonics.de/SCANcalc ist das neue Berechnungswerkzeug für Laserbearbeitungs-Profis. Die SCANLAB GmbH, Technologieführer in der Entwicklung und Herstellung von hochwertigen Scan-Lösungen, vereinfacht mit der Berechnungs-App ‚SCANcalc‘ die Scan-System-Auswahl. Die kostenfreie App, die als iOS- und Android-Version verfügbar ist, ermöglicht dem Anwender auf Knopfdruck den passenden Scan-Kopf für seine individuellen Anforderungen auszuwählen. Beispielsweise kann die App im Handumdrehen den Fokusdurchmesser berechnen und die Genauigkeit eines Scan-Systems bei einer gewählten Brennweite anzeigen. Weitere hilfreiche Funktionen, Formeln und ein Glossar für Fachbegriffe sind in SCANcalc integriert, offline verfügbar und erleichtern so den Arbeitsalltag in der Laserbearbeitung. Über alle Branchen hinweg ist die Auswahl der richtigen Scan-Lösung für eine Laser-Bearbeitungsaufgabe eine Herausforderung. Denn die Bestimmung des optimalen Scan-Systems für unterschiedliche Anforderungen, wie beispielsweise hohe Laserleistungen, höchste Markiergeschwindigkeiten oder größtmögliche Präzision bei Mikrostrukturierungsaufgaben ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Ist beispielsweise ein gewünschter Spotdurchmesser des Laserstrahls auf dem Werkstück bekannt, kann nun mithilfe von SCANcalc einfach ermittelt werden, mit welcher Apertur und welchem Strahldurchmesser ein bestimmter Scan-Kopf idealerweise arbeiten muss.

    Die kostenlose App von SCANLAB ist für die präzise Berechnung des Fokus- oder Eingangsstrahldurchmessers ausgelegt und erlaubt die iterative Bestimmung der besten Lösung für die jeweilige Applikation. Zudem ist in die App das Glossar ‚SCANpedia‘ für die anschauliche Erklärung von Fachtermini der Laser-und Photonikbranche integriert. Der Zugriff ist jederzeit offline – also ohne Internetverbindung – möglich. Somit ist die neue App ein hilfreiches Tool für Anwender und Experten im Laserbearbeitungsumfeld.

    SCANcalc ist in den iTunes und Google Play App Stores auf Deutsch und Englisch verfügbar und wird regelmäßig – beispielsweise bei der Einführung von Produktneuheiten – aktualisiert.

    Pressemeldung 19.01.2017

    Über SCANLAB:
    Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
    Seit mehr als 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards.

    Kontakt:

    SCANLAB GmbH
    Eva Jubitz
    Marketing & Communication
    Siemensstr 2a
    82178 Puchheim
    Tel. +49 (89) 800 746-420
    Fax +49 (89) 800 746-199
    mailto:E.Jubitz(at)scanlab.de
    www.scanlab.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-442Fri, 20 Jan 2017 10:10:07 +0100Laserleistungs- und Energiedetektoren mit direktem PC-Anschlusshttps://bayern-photonics.de/Die INTEGRA - Serie nun auch mit RS -  232 Anschluss. Im industriellen Umfeld werden Laserleistungs- und Energiedetektoren gern direkt an den Computer angeschlossen, um Messdaten auszulesen: die INTEGRA - Serie von Gentec - EO macht es möglich. Neu ist dabei die RS - 232 Schnittstelle - bisher gab es nur einen USB - Port. In Produktionsanlagen oder bei Bearbeitungsmaschinen dürfen USB - Schnittstellen häufig nicht für systemkritische Datenübertragungen verwendet werden, denn sie gelten noch immer als störanfällig. Über die serielle RS - 232 Schnittstelle können die INTEGRA - Detektoren direkt angesteuert werden, das funktioniert ohne Treiber oder eine bestimmte Software. Unabhängig vom Betriebssystem ist die Verwendung unter LINUX daher ebenso möglich wie die speicherprogrammierbare Steuerung SPS.

    Gentec - EOs Produkte erhalten Sie bei LASER COMPONENTS. Die Modelle der INTEGRA - Serie sind wahlweise mit RS -232 oder USB - Schnittstelle erhältlich. Das Gehäuse ist kompakt und verfügt über eine Montagebohrung, um es beispielsweise auf einem optischen Tisch fixieren zu können.

    Ebenfalls neu ist eine Variante der INTEGRA-Energiedetektoren, die zusätzlich zur USB - eine BNC - Schnittstelle haben, um ein externes Triggersignal zu übermitteln.

    Weitere Produktinformationen:
    INTEGRA

    Hersteller:
    Gentec-EO, Inc.

    Kontakt:
    René Bartipan
    Laser Components GmbH
    Werner-von-Siemens-Str. 15
    82140 Olching
    +49 (0) 8142 2864-103
    r.bartipan(at)lasercomponents.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-436Fri, 13 Jan 2017 16:07:45 +0100OTH Amberg-Weiden freut sich über Schenkung:https://bayern-photonics.de/WaveLight GmbH übergibt Augenlaser. Der Laser ist eine Schlüsseltechnologie in der Augenheilkunde: Angehende Medizintechnikerinnen und -techniker sollten wissen, wie diese funktioniert und eingesetzt wird. Doch Augenlaser sind teuer – nur wenige Hochschulen können ihren Studierenden ein modernes Gerät für Studium und Forschung bieten. Die OTH Amberg-Weiden schon, dank einer Schenkung der WaveLight GmbH.Geschäftsführer Martin Reichelt und Thomas Auer, Leiter Technisches Marketing und Dokumentation, übergaben den Allegretto Wave Eye-Q am 20.12.2016 bei einem Besuch in der OTH Amberg-Weiden am Standort Weiden. Das Gerät ist mehrere 100.000 Euro wert und sehr erfolgreich auf dem Markt. Es wird in Augenkliniken und -praxen auf der ganzen Welt eingesetzt, um verschiedene Formen von Fehlsichtigkeit (u.a. Kurz- und Weitsichtigkeit) zu korrigieren.
    „Unsere Studierenden können sich jetzt eingehend mit dem medizinischen Präzisionswerkzeug ‚Laser‘ befassen“, sagt Prof. Dr. Ralf Ringler, Studiengang Medizintechnik. „Ein großer Vorteil für ihre spätere Karriere. Denn der Lasertechnologie gehört die Zukunft, nicht nur in der Augenheilkunde, sondern in vielen weiteren medizinischen Bereichen.“
    Die Studentinnen und Studenten werden mit diesem Gerät das Laserverfahren an sogenannten Dummys, also Gummi-Augen, testen. Dabei lernen sie Anwendung und Funktionalität eines Lasers kennen. Aber das ist noch nicht alles. Der Allegretto Wave Eye-Q bietet eine Menge weiterer Studienmöglichkeiten, denn in diesem High-End-Gerät fließt das Know-how aus vielen Disziplinen zusammen, u.a. physikalische Grundlagenkenntnisse, medizintechnischer Sachverstand, Kompetenzen in der Softwareentwicklung und modernste Ingenieurskunst. Dieses gebündelte Wissen können angehenden Medizintechnikerinnen und -techniker jetzt beobachten und analysieren.
    Mit dem Allegretto Wave Eye-Q ist die medizintechnische Ausstattung in Weiden um ein hochinnovatives Gerät reicher geworden. „Unsere Studierenden werden es in Forschung und Lehre mit großem Gewinn einsetzen“, sagt Prof. Dr. Ralf Ringler, der gemeinsam mit Prof. Dr. Magerl, Dekan der Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, den Augenlaser in Empfang genommen hat. „Außerdem arbeiten wir in Zukunft mit der WaveLight GmbH intensiv zusammen. Geplant sind Vorträge von Gastdozentinnen und -dozenten aus dem Unternehmen und Exkursionen zu den Standorten Erlangen oder Pressath.“

    Die WaveLight GmbH ist ein Tochterunternehmen von Alcon, dem Unternehmensbereich für Augenheilkunde innerhalb der Novartis-Gruppe. Es gehört zu den international führenden Entwicklern und Herstellern moderner Augenlaser-Technologie zur Diagnose und Korrektur von Fehlsichtigkeit. Rund 300 Spezialistinnen und Spezialisten arbeiten an den drei Standorten des Unternehmens in Erlangen, Pressath und Teltow.

    OTH Amberg-Weiden:
    • Abteilung Amberg: Kaiser-Wilhelm-Ring 23, 92224 Amberg, Tel.: (09621) 482-0, Fax: (09621) 482-4991
    • Abteilung Weiden: Hetzenrichter Weg 15, 92637 Weiden i. d. OPf., Tel.: (0961) 382-0, Fax: (0961) 382-2991
    • E-Mail: info(at)oth-aw.de / Internet: http://www.oth-aw.de

     

     

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsPhotonics BW
    news-435Fri, 13 Jan 2017 15:39:44 +0100Wirbelschleppen umfliegen: Neues System im Flugversuch erprobthttps://bayern-photonics.de/Wenn Flugzeuge fliegen, entstehen hinter ihnen von den Tragflügelspitzen ausgehende starke Wirbel, so genannte Wirbelschleppen. Diese können sicherheitsrelevante Auswirkungen auf den nachfolgenden Flugverkehr haben. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat nun in Flugversuchen die Weiterentwicklung eines Wirbelschleppenausweichsystems erprobt. Das System kann die potentiell gefährlichen Wirbelschleppen allein aus Wetterinformationen und den Navigationsdaten des vorausfliegenden Flugzeugs vorhersagen, mögliche Konflikte ermitteln und dazu Ausweichmanöver vorschlagen.Darstellung unsichtbarer Wirbel auf dem DisplayBei insgesamt fünf Versuchsflügen im November und Dezember 2016 war das DLR-Forschungsflugzeug A320 ATRA (Advanced Technology Research Aircraft) für den Praxistest des neuen Ausweichsystems in der Luft. "Zunächst haben wir mit Hilfe des gleichzeitig fliegenden DLR-Versuchsflugzeugs Falcon erprobt, wie präzise die vorgeschlagenen Ausweichmanöver dessen Wirbelschleppen umgehen", erklärt der Projektleiter Tobias Bauer vom DLR-Institut für Flugsystemtechnik. "Dafür haben wir von der Falcon genaue Informationen über Position, Geschwindigkeit sowie meteorologische Parameter empfangen, aus denen der Computer berechnet, wie sich die Wirbelschleppen im Luftraum bewegen." Als Schnittstelle zum Piloten dient ein Display, das die Position der Wirbelschleppe anzeigt und eine alternative Flugbahn mit möglichst geringer Bahnabweichung vorschlägt.

    Testfall Linienflug
    Eine Software zur Wirbelprognose, entwickelt am DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, berechnet unter Berücksichtigung des Winds, der Temperaturverteilung und der Turbulenz, wie sich die Wirbelschleppen hinter einem Flugzeug verhalten. Je weniger lokale Wetterdaten dafür bereitstehen, desto schwieriger wird die Berechnung. "Bei vier von fünf Versuchsflügen haben wir direkt die Wirbelschleppen von Flugzeugen im Linienverkehr angesteuert", erzählt Bauer. "Diese senden heute erst einen Teil der benötigten Daten an umgebende Flugzeuge, so dass wir weitreichende Annahmen für die Vorhersage der Wirbelschleppen treffen mussten." Die gesammelten Daten aus dem operationellen Linienverkehr bilden daher eine wertvolle Grundlage, um das System weiter zu präzisieren, nach dem die Tests mit der Falcon bereits gezeigt haben, dass der gewählte Ansatz prinzipiell gute Wirbelprognosen liefert und das Situationsbewusstsein der Piloten schärft.

    Exakte Koordination
    "Die Testflüge erforderten eine exakte Koordination mit dem jeweils vorausfliegenden Flugzeug", sagt DLR-Testpilot Jens Heider von der DLR-Forschungsflugabteilung. "Mit der Falcon war das eingespielt, aber bei den kurzfristig ausgewählten Linienflugzeugen waren wir auf die Kooperation mit den Piloten verschiedenster Fluggesellschaften sowie den Fluglotsen angewiesen, die sehr gut funktionierte." Geflogen wurden die Ausweichmanöver im Luftraum über Nordostdeutschland. Die Forschungsflugzeuge starteten und landeten am DLR-Standort Braunschweig.

    Aufrollen an den Flügelspitzen
    Wirbelschleppen, die auch Wirbelzöpfe oder Randwirbel genannt werden, sind gegenläufig drehende Luftwirbel hinter fliegenden Flugzeugen. Ihre Intensität ist von Größe und Gewicht eines Flugzeugs abhängig. Besonders kräftig fallen daher die Wirbelschleppen der Großflugzeuge wie etwa des Airbus A380 oder der Boeing 747 aus. Hinter diesen Giganten der Lüfte müssen kleinere Maschinen einen erweiterten Sicherheitsabstand von bis zu fünfzehn Kilometern einhalten. Die Lebensdauer von Wirbelschleppen wird von Windverhältnissen, Turbulenz und Temperaturschichtung in der Atmosphäre beeinflusst. In der Regel sinken die Wirbel langsam ab, bevor sie sich auflösen. Wirbelschleppen rühren von der Aerodynamik der Tragflächenspitzen her. Dort treffen der Unterdruck der Tragflächenoberseite und der Überdruck der Tragflächenunterseite zusammen, was zu einem Aufrollen der Wirbel führt.

    Bordgestütztes Warn- und Ausweichsystem für Wirbelschleppen
    In verschiedenen Projekten, aktuell dem DLR Projekt Land-Based and Onboard Wake Systems (L-bows), beschäftigen sich DLR-Wissenschaftler seit 2012 mit den Basisfunktionalitäten des DLR-Warn- und Ausweichsystems für Wirbelschleppen, genannt WEAA (Wake Encounter Avoidance & Advisory System). Unter der Leitung des DLR-Instituts für Flugsystemtechnik wird schrittweise eine Technologie entwickelt, die Wirbelschleppen entlang der Flugbahn vorhersagt, in ihrer Wirkung einschätzt, passende Ausweichmanöver vorschlägt und diese bei Bedarf automatisch durchführt. Das DLR-Institut für Physik der Atmosphäre hat die Software zur Zusammenführung der Wetterdaten aus verschiedenen Quellen und zur Wirbelschleppenvorhersage beigesteuert; ein Teil der Arbeiten wurde im Auftrag von Airbus durchgeführt. In einem Anschlussprojekt soll die Praxistauglichkeit der einzelnen Module vorangetrieben und die Technologieerprobung unter Einsatzbedingungen weiter abgerundet werden.

    Die gesamte DLR-Pressemeldung finden Sie unter:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-20497/#/gallery/25296

    Kontakt:

    Jens Heider
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Flugexperimente
    Tel.: +49 53 12952-402

    Tobias Bauer
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Flugsystemtechnik
    Tel.: +49 53 12953-258

    Falk Dambowsky
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation, Redaktion Luftfahrt
    Tel.: +49 2203 601-3959
    Fax: +49 2203 601-3249

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsOptence e.V.PhotonicNet GmbHPhotonics BW
    news-434Fri, 13 Jan 2017 15:23:57 +0100SVS-Vistek baut das europäische Vertriebsnetz aushttps://bayern-photonics.de/Neue Vertriebspartner für UK und Italien! Für den Vertrieb seiner in der industriellen Bildverarbeitung eingesetzten High-End-Industriekameras konnte SVS-Vistek zwei technologisch kompetente Vertriebspartner gewinnen, welche die Ansprüche und das Qualitätsniveau des Unternehmens optimal erfüllen.
  • Neuer UK-Vertriebspartner: clearview imaging
    • Neuer Vertriebspartner in Italien: Advanced Technologies S.p.A.

    Beide Unternehmen sind bereits Matrox Distributoren und waren auf der Suche nach einem leistungsstarken Partner im High-End- und Ultra-High-End-Sektor, der auch kundenspezifische Lösungen liefern kann und dabei mit passgenauer Beratung optimal auf die Bedürfnisse von Integratoren eingehen kann.
    „Durch die Zusammenarbeit mit SVS-Vistek, können clearview imaging und Advanced Technologies ihr bestehendes Portfolio ideal ergänzen und den Kunden auch im oberen Segment Kameras sowie Customized Solutions anbieten“, erklärt CCO Henrik Ilsby. „Und SVS-Vistek wiederum profitiert vom hervorragenden Renommee zweier starker, sehr gut eingeführter Systemhäuser mit kontinuierlich wachsendem Kundenkreis. Eine perfekte Win-Win-Situation also.“
    Mehr Informationen über die neuen Vertriebspartner finden Sie hier:
    www.clearviewimaging.co.uk/about-us/
    http://www.adv-tech.it/en/whoweare.html

    SVS-Vistek – machine vision made in Germany
    As a producer of cameras for industrial machine vision, SVS-Vistek GmbH has been synonymous with innovation and precision for 30 years.
    The SVCam-series cameras are used wherever a precise view is required in materials handling or assembly technology, logistics, traffic monitoring or quality assurance.
    Known all over the world for its area scan cameras, the mid-size ISO-certified company develops and produces exclusively in Seefeld near Munich, Germany. It provides specially customized solutions for system integrators and OEM customers.
    www.svs-vistek.com

    Ihre Ansprechpartnerin für weitere Fragen
    SVS-Vistek GmbH
    Frau Ivonne Hagena
    Mühlbachstraße 20
    82229 Seefeld
    Tel.: +49 (0) 8152/99 85 21
    E-Mail: i.hagena(at)svs-vistek.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-433Fri, 13 Jan 2017 14:51:44 +0100TOPTICAs neue Multi-Laser Engine iChrome CLEhttps://bayern-photonics.de/Ideal für Mikroskopie-Anwendungen: kompakt, komfortabel, kosten-optimiert. TOPTICAs neue Multi-Laser Engine iChrome CLE vereint vier unterschiedliche Laserquellen in einem Gehäuse. Sie liefert jeweils bis zu 20 mW Ausgangsleistung bei den Wellenlängen 405, 488, 561 und 640 nm. Dabei sind alle integrierten Laser mit Hilfe einer einheitlichen Schnittstelle ansteuerbar. Hierfür stehen analoge und digitale Eingänge, sowie Anschlüsse für RS232 und Ethernet bereit. Zum Lieferumfang der iChrome CLE gehört eine intuitive Steuersoftware, sowie eine umfassende Kommandosprache, welche eine komplette OEM Integration erleichtert. Alle integrierten Laser können mit Frequenzen bis hin zu 1 MHz (analog und digital) moduliert werden. Abgerundet wird das System durch TOPTICAs automatischen Justiermechanismus COOLAC, welcher eine einfache Plug & Play-Installation ermöglicht und eine einzigartige Stabilität über die gesamte Lebensdauer garantiert.
    Die iChrome CLE ist der erste rein diodenbasierte Laser-Combiner, welcher auch bei 561 nm eine diodenbasierte Laserquelle, den FDDL (Frequency Doubled Diode Laser) beinhaltet. Dadurch ist ein einheitliches Modulations-Verhalten aller integrierten Laser garantiert. Complete-Off ist eine weitere einzigartige Eigenschaft des Systems, welches dafür sorgt, dass alle Laser im „Off“-Zustand kein Licht emittieren, selbst bei Modulationsfrequenzen bis zu 1 MHz.
    Durch die ausgewählten Wellenlängen 405, 488, 561 und 640 nm ist die iChrome CLE als Laserquelle für Mikroskopie, insbesondere Konfokal-Mikroskopie, bestens geeignet. Diese Farbkombination ermöglicht die Anregung einer Vielzahl der häufig genutzten Farbstoffe mit nur einem einzigen Gerät. Das kleine Gehäuse in Kombination mit der geringen Wärmeabgabe und dem minimalen Stromverbrauch machen die iChrome CLE nicht nur effizient sondern erleichtern zusätzlich die Integration.
    Die iChrome CLE ist das dritte Mitglied von TOPTICAs „iChrome“ Produktlinie. Diese beinhaltet die kompakte und günstige iChrome CLE mit vier vordefinierten Laser-Linien, die iChrome MLE mit vier frei wählbaren Farben, sowie die iChrome SLE mit acht wählbaren und austauschbaren Wellenlängen. Alle iChrome-Systeme besitzen ein vereinheitlichtes Interface, einzigartige Modulationsmöglichkeiten und einen automatischen Justier-Algorithmus. Sie sind ideale Laserlichtquellen für Anwendungen in der Biophotonik, insbesondere für die Mikroskopie, Flusszytometrie und High-Content Screening.

    TOPTICA Photonics AG
    Lochhamer Schlag 19
    82166 Gräfelfing
    http://www.toptica.com/company-profile/news/
    Kontakt
    Dr. Tim Paasch-Colberg
    Fon + 49 89 85837-123
    Fax + 49 89 85837-200
    tim.paasch-colberg(at)toptica.com

    TOPTICA Photonics entwickelt und produziert neuartige Dioden- und Faserlaser und Lasersysteme für Wissenschaft und Industrie. Vertrieb und Service werden durch TOPTICA Deutschland, die Niederlassungen TOPTICA USA und TOPTICA Japan, sowie weltweit derzeit über 11 Distributoren angeboten. Ein wesentlicher Punkt der Firmenphilosophie ist die enge Kooperation zwischen Entwicklung und Forschung, um den hochspezialisierten Anforderungen der Kunden gerecht zu werden und um letztendlich Hochtechnologie aus dem Labor in den industriellen Einsatz zu bringen.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonicsOptence e.V.OptecNetPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-418Wed, 07 Dec 2016 19:31:59 +0100„Women in Photonics“ Netzwerk erfolgreich gestartethttps://bayern-photonics.de/Rund 30 Frauen aus Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Photonik-Branche trafen sich am 6. Dezember bei TRUMPF in Ditzingen, zur Auftaktveranstaltung des „Women in Photonics“ Netzwerks. Dieses neue Vernetzungsangebot speziell für weibliche Fach- und Führungskräfte bietet Photonics BW im Rahmen des vom baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau mit Mitteln des EFRE-Strukturfonds geförderten Projekts „Photonics Innovation Booster“.Die Erwartungen der Teilnehmerinnenan das Netzwerk sind vielfältig. Neben dem fachlichen Bezug wünschen sich die Teilnehmerinnen die Vernetzung im Hinblick auf Karrieremöglichkeiten. Wichtig ist ihnen insbesondere der Austausch zu Führungstechniken, sowie zur Organisation von Karriere und Kindern. Als eine wichtige Aufgabe des Netzwerks sehen sie es auch an, Frauen in Fach- und Führungspositionen als Rollenvorbilder für einander und natürlich für Schülerinnen und Studentinnen sichtbar zu machen.

    Den fachlichen Bezug lieferte bereits der Gastgeber mit einer interessanten Führung durch die Produktion, die „Industrie 4.0“-Pilot-Fertigung und eine Maschinenvorführung einer mechanischen und einer Laser-Bearbeitungsanlage. Dr. Ute Gauger stellte anschließend die Lasertechnik bei TRUMPF vor und ging auch auf die besonderen Herausforderungen eines Projekts für die Halbleiterfertigung ein.

    Dr. Birgit Buschmann, Leiterin des Referats für Wirtschaft und Gleichstellung im baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau stellte die Landesinitiative „Frauen in MINT-Berufen“ vor, in der auch Photonics BW seit 2012 engagiert ist. Neben den Zielen und Aktivitäten des Bündnisses präsentierte sie auch Informationen zur Entwicklung des Frauenanteils in MINT-Studium und –Ausbildung sowie zum Frauenanteil in MINT-Berufen in Baden-Württemberg.

    In der anschließenden regen Diskussion zeigte sich, wie sehr die Themen Gleichstellung und Vereinbarkeit von Familie und Karriere die Frauen in Fach- und Führungspositionen immer noch beschäftigen.

    Als nächste Schritte für das Netzwerk beschlossen die Teilnehmerinnen, die Portrait-Serie „Frauen in der Photonik“ zu erweitern. Zusätzlich zu den persönlichen Treffen wünschten sie sich eine Plattform für den elektronischen Austausch – hierfür wird zunächst die bei XING eingerichtet Gruppe „Women in Photonics“ Netzwerk genutzt werden.

    Das nächste Treffen des neuen „Women in Photonics“ Netzwerks wird für das Frühjahr 2017 geplant. Weitere Interessentinnen sind herzlich eingeladen und melden sich bitte in der Geschäftsstelle von Photonics BW.

    www.photonicsbw.de

    Kontakt:

    Photonics BW e.V.

    Eva Kerwien

    kerwien(at)photonicsbw.de

    www.photonicsbw.de

    ]]>
    Aus den NetzenFördermaßnahmen / BekanntmachungenPressemeldungOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBBoptonet
    news-416Fri, 02 Dec 2016 20:45:36 +0100Dem Treibhausgas Methan auf der Spur: Flugversuchsmission wird geplanthttps://bayern-photonics.de/DLR-Pressemitteilung vom 2. Dezember 2016. Die internationale Politik hat sich in der Klimavereinbarung von Paris ehrgeizige Ziele zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen gesteckt. Eine entscheidende Rolle wird dabei das Monitoring der Emissionen spielen. Zudem müssen für zuverlässige Klimaprognosen die Quellen und Senken der Treibhausgase möglichst genau erforscht werden. Den internationalen Bemühungen in diesem Bereich wird im Frühjahr 2017 eine deutsche Flugversuchsmission unter Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) einen wichtigen Baustein hinzufügen. Das Forschungsflugzeug HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft) soll die zwei wichtigsten Klimagase CO2 und Methan ins Visier seiner neuartigen Instrumente nehmen und dabei Daten von Europa bis Nordafrika liefern, an denen derzeit noch ein eklatanter Mangel herrscht. Vom 30. November bis 2. Dezember 2016 treffen sich Wissenschaftler aus acht Ländern am DLR-Standort Oberpfaffenhofen, um die Mission CoMet (Carbon dioxide and methane mission for HALO) wissenschaftlich vorzubereiten und optimal mit internationalen Forschungsaktivitäten zu verzahnen.

    Methan: Klimagas mit starker Wirkung
    "Das Treibhausgas Methan wird oft auch als ‚kleiner Bruder‘ des CO2 bezeichnet", sagt Dr. Andreas Fix vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre. "Trotz der mehr als 200-fach geringeren Konzentration in der Atmosphäre gegenüber CO2 ist das relative Treibhauspotential von Methan groß und es ist wichtig es zukünftig detaillierter in den Klimaprognosen zu berücksichtigen." Laut Bericht des Weltklimarates aus dem Jahr 2013 ist ein ausgestoßenes Methanmolekül über die ersten 20 Jahre 86-mal so klimawirksam wie ein CO2-Molekül. Für 100 Jahre sinkt dieser Wert auf die immer noch beachtliche 34-fache Klimawirksamkeit, da Methan schneller in der Atmosphäre abgebaut wird", so Fix, der die Forschungsmission CoMet leitet, weiter.

    Die auf Initiative des DLR, des Max-Planck-Institutes für Biogeochemie und der Universitäten in Heidelberg und Bremen ins Leben gerufene Mission CoMet wird neben anderen Instrumenten erstmals das im DLR entwickelte laserbasierte LIDAR-Messgerät CHARM-F (CH4 Atmospheric Remote Monitoring) zur hochaufgelösten Methandetektion einsetzen. "Die neue Technik erlaubt es, Methan unabhängig vom Sonnenlicht aus großer Entfernung und mit hoher Genauigkeit zu messen", erklärt Fix. Ein ähnliches Instrument soll ab 2021 an Bord der deutsch-französischen Satellitenmission MERLIN regionale und globale Emissionen des Treibhausgases Methan aus dem All überwachen. Mit dieser Mission erwarten die Forscher endlich eine flächendeckende Datengrundlage.

    Auf dem nun stattfindenden Treffen in Oberpfaffenhofen tauschen sich die Forscher zu den drängenden wissenschaftlichen Fragen des atmosphärischen Kohlenstoffzyklus aus, in dem die Freisetzung sowie der Abbau von CO2 und Methan eine wichtige Rolle spielen. "Daraus wollen wir optimale Messstrategien für die CoMet-Mission ableiten", erklärt Fix. "Zudem wollen wir bereits jetzt die zukünftige Zusammenarbeit zwischen den nationalen und internationalen Forschergruppen organisieren und Pläne erarbeiten, wie wir die Daten effektiv gemeinsam nutzen können."

    Forschungsflüge zwischen Finnland und Nordafrika
    Die Flugversuche der CoMet-Mission mit dem deutschen Atmosphärenforschungsflugzeug HALO sind derzeit für vier Wochen im Zeitraum April bis Mai 2017 geplant. Die Kombination aus Reichweite, Flughöhe, Nutzlast und umfangreicher Instrumentierung macht das Flugzeug zu einer weltweit einzigartigen Forschungsplattform. Die Flüge mit HALO werden zwischen Finnland und Nordafrika durchgeführt. Dabei trägt HALO die modernsten derzeit verfügbaren Messinstrumente an Bord, darunter das Lidar CHARM-F und ein Cavity-Ringdown-Spektrometer des Max-Planck-Instituts. Zudem wird es einzelne gemeinsame Flüge mit zwei weiteren, kleineren Flugzeugen geben, der Cessna Grand Caravan des DLR, die mit einem Quantenkaskadenlasersystem und Probensammler ausgestattet wird sowie einer Cessna 207 der Freien Universität Berlin, die ein Spektrometersystem an Bord trägt. Die HALO-Flüge mit den Cessnas werden sich auf zwei wissenschaftlich besonders interessante Gebiete fokussieren: das oberschlesische Kohlerevier, das aufgrund des emittierten Grubengases der vielen Anthrazitminen eine der größten europäischen Methanquellen darstellt, sowie der Berliner Raum, der aufgrund seiner "Insellage" umgeben von dünnbesiedelten Regionen ein interessantes Messgebiet ist, um die Treibhausgasflüsse einer Metropole zu erforschen.

    Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter:
    http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10204/296_read-20285/year-all/#/gallery/18281

    Kontakte:

    Dr. Andreas Fix 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Physik der Atmosphäre
    Tel.: +49 81 53282-577
    mailto:andreas.fix(at)dlr.de

    Falk Dambowsky 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation, Redaktion Luftfahrt
    Tel.: +49 2203 601-3959
    Fax: +49 2203 601-3249
    mailto:falk.dambowsky(at)dlr.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-405Wed, 23 Nov 2016 17:51:12 +0100Licht in der Medizin: Fachgruppe BioPhotonik an der OTH Amberg-Weidenhttps://bayern-photonics.de/Pressemeldung OTH Amberg-WeidenOptische Technologien sind überall – vom Scanner an der Supermarkt-Kasse bis zum Laser in der Mikroelektronik. Auch in der Medizin spielen Laser oder neue LED-Lichtquellen für Diagnostik und Therapie eine entscheidende Rolle, deren Bedeutung in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird. Das zeigte die Tagung der Fachgruppe BioPhotonik an der OTH Amberg-Weiden in Weiden: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich mit innovativen, optischen Technologien und ihren Anwendungsmöglichkeiten in der Medizin.
    Menschliches Gewebe ist äußerst komplex. Das wird deutlich, wenn dessen optische Eigenschaften auf dem Computer simuliert werden sollen: Forscher und Entwickler müssen zahlreiche physikalische Parameter berücksichtigen, um ein realistisches, virtuelles Modell zu erstellen, angefangen von der Lichtstreuung über die Absorption bis hin zur geometrischen Struktur.
    Dr. Bernhard Michel, Hembach Photonik GmbH, beschäftigt sich seit Jahren mit dieser Aufgabe und zeigte in seinem Vortrag über die optische Simulation von biologischem Gewebe Lösungen auf. Diese Optik-Simulationen sind ein wichtiger Baustein in der Entwicklung von Medizinprodukten für die Diagnose oder Therapie basierend auf Licht oder Laser.
    Der zweite Referent rückte eines der wichtigsten Anwendungsgebiete der Lasermedizin in den Mittelpunkt: die Augenheilkunde. Olaf Kittelmann, WaveLight GmbH, stellte dar, wie Femtosekunden- und Excimerlaser in der Augenmedizin eingesetzt werden, u. a. zur Korrektur von Alterssichtigkeit oder Kataraktoperationen. Dabei ermöglichen die Geräte zielgenaue, oft schmerzfreie Eingriffe.
    Über weitere innovative Therapieformen in der Lasermedizin sprach Dr. Sebastian Aretz, A.R.C. Laser GmbH. Er zeigte auf, wie Patienten von modernen Lasergeräten in der Dermatologie, Chirurgie, Zahnmedizin oder Augenheilkunde profitieren.
    Im anschließenden Brainstorming loteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wichtige Technologie-Trends und weitere Kooperationsmöglichkeiten aus.
    (OTH Amberg-Weiden; Sonja Wiesel, M.A.)

    Die Fachgruppe BioPhotonik ist Teil von bayern photonics, dem Innovationsnetzwerk Optische Technologien. Sie beschäftigt sich mit optischen Technologien in der Medizin, Pharmazie, Biologie und Lebensmittelüberwachung. Dabei bietet sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, sich im jeweiligen Fachgebiet spezifisch auszutauschen, gemeinsame Projekte zu planen und sich mit neuen Partnern aus der Branche zu vernetzen. Die Tagung in Weiden wurde von Prof. Dr. Ralf Ringler aus dem Studiengang Medizintechnik, Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen, organisiert.

    Kontakt:

    Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen
    Studiengänge Medizintechnik
    Prof. Dr. Ralf Ringler

    Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Amberg-Weiden
    Hetzenrichter Weg 15
    D-92637 Weiden
    www.oth-aw.de

    Tel.: +49 96 382-1615
    Fax: +49 96 382-2615
    r.ringler(at)oth-aw.de

    ]]>
    Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsPhotonics BW
    news-404Wed, 23 Nov 2016 17:23:56 +0100Neue Forschungsprojekte am Technologiecampus Teisnach https://bayern-photonics.de/Der positive Trend hält an! Gleich drei Zusagen zu geförderten Projekten können die Verantwortlichen des Technolgiecampus Teisnach (TCT) für die zweite Jahreshälfte 2016 vermelden. Neben einem internen Projekt der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) durften sich der wissenschaftliche Leiter Prof. Dr. Rolf Rascher und sein Team zusätzlich über zwei Förderbescheide freuen.„Damit setzte sich die Erfolgsgeschichte am Campus in Teisnach weiter fort“, so Prof. Rascher. Zum 01. September startete das Projekt TWI-Stitch. Hierin wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Technische Optik der Universität Stuttgart und der Firma Mahr GmbH aus Göttingen zum Thema Messtechnik geforscht.
    Als weiteres Projekt wurde ein Antrag von Prof. Dr. Gerald Fütterer durch die Technische Hochschule realisiert. In den nächsten zwei Jahren soll ein von Prof. Fütterer bereits patentiertes Verfahren in einen Demonstrator umgesetzt werden. Dabei geht es darum, ein sehr schnelles und präzises Interferometer zur Messung von Oberflächen zu entwickeln. Der entscheidende Vorteil dieses Messgeräts liegt in der Unempfindlichkeit gegenüber von Schwingungen. So kann es beispielsweise auch in Produktionsnähe im direkten Umfeld großer Maschinen eingesetzt werden.
    Die Bayerische Forschungsstiftung fördert das im Januar 2017 startende Projekt DefGo. In Zusammenarbeit mit der Firma Micro Epsilon aus Ortenburg wird dabei die Deflektometrie, die unter anderem für die Vermessung von Autokarosserien Anwendung findet, zur Messung von geschliffenen Oberflächen weiterentwickelt.
    „Wir sehen durch die neuen Projekte, dass neben der Prozessentwicklung die Messtechnik immer bedeutender wird“, so Christian Schopf, operativer Leiter am TCT. Mit den Projekten werde laut Schopf das Know How in der Messtechnik vertieft und weiter ausgebaut. Somit sichere sich der Technologiecampus Teisnach als kompetenter Partner für die Fertigung und Messtechnik einen entscheidenden Vorteil für die Zukunft.
    Der Technologiecampus Teisnach wurde 2009 eröffnet und bearbeitet Fragestellungen aus der Industrie zu den Schwerpunktthemen Optikfertigung, Messtechnik und Hochfrequenztechnik. Die Industriepartner haben zudem die Möglichkeit, eigene Projekte in Form von Auftragsforschung und Dienstleistungen direkt mit dem Technologiecampus Teisnach zu verwirklichen. Als etablierte Veranstaltung des TC Teisnach wird im April 2017 das jährliche „European Seminar on Precision Optics Manufacturing zum 4. Mal stattfinden. Der TC Teisnach wird mit seinen Arbeiten als lokaler und internationaler Forschungspartner und im Technologietransfer zwischen Hochschule und Industrie wahrgenommen.

    15. November 2016 | Teisnach

    Kontakt:

    THD - Technische Hochschule Deggendorf
    Christian Murauer
    Öffentlichkeitsarbeit
    Edlmairstr. 6 und 8
    94469 Deggendorf
    www.th-deg.de

    Phone: +49 (0) 991.3615-264
    Fax:       +49 (0) 991.3615-299
    Mobil:   +49 (0) 172.2853047
    E-Mail: christian.murauer(at)th-deg.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-398Sun, 13 Nov 2016 22:19:33 +0100TOPTICA supports Big Bell Testhttps://bayern-photonics.de/On November 30st a worldwide project will take place that uses human randomness to enable experiments which test the laws of quantum physics. The Big Bell Test is coordinated by ICFO (The Institute of Photonic Sciences) to perform several simultaneous quantum physics experiments in different laboratories around the world. These experiments need the participation of many people, who will contribute to the success by behaving as randomly as possible.TOPTICA supports the Big Bell Test not only as provider of equipment of many of the participating groups but also as an official ambassador. That’s why we reach out to the TOPTICA world and ask everybody to participate. We share the passion for quantum physics with our customers and promise to be ready on November 30st to test its laws on a global scale.

    See also this video about the Big Bell Test:
    https://vimeo.com/184480786

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungbayern photonicsNetzwerkeOptecNet
    news-397Sun, 13 Nov 2016 21:22:53 +0100Two day symposium in honor of the 75th birthday of Professor Theodor Hänschhttps://bayern-photonics.de/FROM LASER SPECTROSCOPY TO QUANTUM SCIENCE On November 18th and 19th, a two day symposium in honor of the 75th birthday of Professor Theodor Hänsch, Nobel laureate and co-founder of Menlo Systems, will take place at the LMU in Munich. See the program and the list of the invited speakers in the link below.
    The registration is free and open from now.
    More information about registration and the program:
    www.haensch-symposium.de

     

    ]]>
    Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenNewsbayern photonicsNetzwerkeOptecNetOptence e.V.Photonics BWoptonetHanse PhotonikPhotonicNet GmbHOpTecBB
    news-396Sun, 13 Nov 2016 20:46:50 +0100Neues ISO-Zertifikathttps://bayern-photonics.de/kdg Opticomp-Qualitätsmanager Mathias Kirschner hat ein genaues Auge, nicht nur für Optiken, sondern insbesondere bei der Überwachung der gesamten Prozesse, welche er nunmehr auch erfolgreich nach der neuen ISO-Norm 9001:2015 zertifizieren ließ. Am Ende des Tages konnte sich kdg Opticomp-Qualitätsmanager Mathias Kirschner ein freudiges Grinsen nicht verkneifen. Denn an besagtem Oktobertag stand nicht etwa ein normales Überwachungsaudit am Plan, sondern die Zertifizierung nach der neuen ISO-Norm 9001:2015. Wenn schon, denn schon, hatte er gemeint. So wäre kdg Opticomp unter den Ersten in der Branche, die bereits nach der neuen Norm zertifiziert sind. Das hieß für ihn zwar eine ganze Menge Mehrarbeit. Denn klarerweise mussten sämtliche Prozesse noch mal mit Argusaugen unter die Lupe genommen werden. Aber der Einsatz sollte sich mehr als lohnen. Der Auditor zeigte sich höchstzufrieden. Und am Ende des Tages hatte Kirschner ein schönes neues Zertifikat in Händen.

     

    Über die kdg OPTICOMP:
    Von der CD bis hin zur LED - Jahre im hochpräzisen optischen Spritzguss

    Mit der CD fing es an, 1985. Damals waren wir unter den Ersten weltweit, die sich hier im Tiroler Lechtal an den hochpräzisen optischen Spritzguss wagten. Ende der Neunziger folgte dann noch die DVD und zuletzt die Blu-ray mit ihrem komplexen Spritzprägeverfahren. Ja, in der minutiös genauen Abformung von Mikro- und Nanostrukturen kennen wir uns hinlänglich aus. Doch damit nicht genug. Denn nun sind wir mit der kdg Opticomp, die wir 2013 als neue Division innerhalb unserer Unternehmensgruppe kdg gegründet haben, in die dritte Dimension eingestiegen. Entwickeln und produzieren – wie unser neuer Name schon sagt - hochpräzise und innovative optische Komponenten.

    Wir wechselten also Form und Maschine, nicht aber unseren Anspruch und unsere Faszinationfür spannende Branchen. Und so bedienen wir neben der schillernden Medienwelt jetzt auch die hell strahlende LED-Lichtwelt mit „Customized Solutions“ und „Innovative Standard Products“. Das aus dem Stand, von null auf hundert. Wir haben schließlich dreißig Jahre Erfahrung und Expertise unter unserer Motorhaube. Und im Cockpit seit jeher ein Service-GPS installiert, das auf ein klar definiertes Ziel zunavigiert: die Begeisterung unserer bestehenden und künftigen Kunden.

    www.kdg-opticomp.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-395Sun, 13 Nov 2016 11:34:16 +0100Geschicklichkeitstest in der Schwerelosigkeit https://bayern-photonics.de/DLR-Pressemitteilung vom 09. November 2016. In der Schwerelosigkeit erreicht der Mensch nicht immer dieselbe Geschicklichkeit wie auf der Erde - nicht einmal mit Übung. Ein Phänomen, das in der bemannten Raumfahrt bekannt aber nicht entschlüsselt ist: Was ist der Grund für die verminderte Hand-Auge-Koordination im All, und wie können Leistungseinbußen ausgeglichen werden? Zusammen mit Kosmonauten auf der Internationalen Raumstation ISS haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) deshalb eine achtwöchige Experimentreihe gestartet. Hierbei kommt der Kontur-2-Joystick des DLR-Instituts für Robotik und Mechatronik zum Einsatz, der sich seit Juli 2015 auf der ISS befindet. Das System ist kraftreflektierend und ermöglicht dank Telepräsenz-Technologie die feinfühlige Fernsteuerung von robotischen Systemen, so als ob der Bediener selbst vor Ort wäre. Letztes Jahr wurden mehrere Experimente zur Steuerung von Robotern auf der Erde mit dem Kontur-2-Joystick auf der ISS erfolgreich abgeschlossen. Zuletzt konnte das Projektteam im Dezember 2015 mit einem feinfühligen "Tele-Handshake" zwischen ISS und Erde diese Technologie erfolgreich demonstrieren.

    Ganz besonders kritisch ist die Leistungsfähigkeit der Hand-Auge-Koordination bislang beim manuellen Andocken der Soyus an die ISS. Fällt das automatische System aus, muss das Raumschiff über das TORU-System mit zwei Joysticks gesteuert werden - ein extrem schwieriges Manöver, das jahrelanges Training der Astronauten erfordert. Eine weitere aktuelle Anwendung, die Geschicklichkeit erfordert betrifft die Steuerung des Canadarms - der Roboterarm an der Außenwand der ISS. Da robotische Systeme und Telepräsenz-Technologien in der Raumfahrt eine immer größere Rolle spielen, ist auch die Bedienungsfähigkeit des Menschen künftig stärker gefragt. "Von der neuen Kontur-2-Studie erwarten wir uns wichtige Hinweise zum besseren Verständnis der menschlichen Sensomotorik unter Bedingungen der Schwerelosigkeit. Dies ist ein unverzichtbarer Aspekt, um zukünftige Telepräsenz- oder Telerobotiksysteme sicher und effizient zu bedienen und somit unsere Vision der planetaren Exploration Realität werden zu lassen", erklärt Projektleiter Dr. Bernhard Weber vom DLR-Institut für Robotik und Mechatronik.

    Einfache Aufgaben, komplexer Abgleich
    Die Experimentreihe zielt darauf ab, jeden Bewegungsaspekt isoliert betrachten und analysieren zu können. Dazu haben Weber und seine Kollegen eine Computersimulation mit möglichst einfachen Aufgaben entwickelt: Die Kosmonauten sollen mit dem Joystick einen Cursor auf einem Bildschirm steuern und führen diverse Ziel- und Folgeaufgaben aus. Getestet werden die Leistungen bei Positionssteuerung, Geschwindigkeitssteuerung und vor allem die Auswirkungen der unterschiedlichen Joystick-Einstellungen. Denn über die Kraftrückkopplung kann die Dämpfung, Steifigkeit und Masse des Joysticks in verschiedenen Intensitätsgraden geregelt werden. Durch die optimale Einstellung des Joysticks erhofft man sich eine Verbesserung der Sensomotorik in der Schwerelosigkeit.

    Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, sind an der Studie gleich mehrere Kosmonauten beteiligt: Andrei Borissenko, Sergey Ryschikow und Oleg Novitsky führen über denselben Zeitraum von acht Wochen dieselben Aufgaben mehrmals in unterschiedlicher Reihenfolge durch. Die terrestrischen Vortests haben die Probanden dabei schon absolviert. Das Kontur-2-Team hatte sich dazu im Juli mit den drei Kosmonauten getroffen und die Experimente im Gagarin-Kosmonauten-Trainingszentrum in Moskau durchgeführt, um mögliche Leistungseinbußen in der Schwerelosigkeit genau bestimmen zu können.

    Nun haben Andrei Borissenko und Sergey Ryschikow ihre ersten Sessions erfolgreich an Bord der ISS durchgeführt und werden die Experimentreihe bis Ende Dezember fortsetzen. Die Erkenntnisse helfen den DLR-Wissenschaftlern, die Ursachen für die verminderte Hand-Auge-Koordination zu klären, Lösungsansätze für einen möglichen Ausgleich zu erarbeiten und Telepräsenz-Technologien wie den Kontur-2-Joystick weiter für den Einsatz im Weltraum zu optimieren.

    Vollständiger Artikel mit Bildern unter:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-20042/

    Kontakte:

    Bernadette Jung
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation Oberpfaffenhofen
    Tel.: +49 8153 28-2251
    Fax: +49 8153 28-1243
    mailto:Bernadette.Jung(at)DLR.de

    Dr. Bernhard Weber
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Robotik und Mechatronik
    Tel.: +49 8153 28-2194
    mailto:Bernhard.Weber(at)DLR.de

    Simon Schätzle
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Robotik und Mechatronik, Mechatronische Komponenten und Systeme
    Tel.: +49 8153 28-3284
    mailto:Simon.Schaetzle(at)DLR.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsPhotonics BWOptence e.V.PhotonicNet GmbH
    news-394Sun, 13 Nov 2016 10:49:57 +0100Globale UV-Karten an Lizenzpartner BASF übergebenhttps://bayern-photonics.de/DLR-Pressemitteilung vom 09. November 2016. Solare ultraviolette Strahlung, kurz UV-Strahlung, ist aufgrund ihrer Wellenlänge unterhalb von 400 Nanometern für den Menschen zwar nicht sichtbar, ihre Auswirkungen jedoch umso mehr. UV-Strahlung kann zum Beispiel unsere Haut schneller altern lassen, aber auch Materialien, insbesondere Kunststoffe, werden unter Einwirkung von UV-Strahlung porös. Die Haut können wir auf vielfältige Weise schützen, zum Beispiel durch entsprechende Kleidung oder mit Hilfe von Sonnenschutzmitteln. Für den UV-Schutz von Kunststoffen bedient man sich Lichtschutzmitteln, die als Additive beigegeben werden. Diese werden schon während der Produktion dem Kunststoff beigemischt und wirken ähnlich wie eine Sonnenmilch.Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen haben nun einen umfangreichen Satz globaler Karten erstellt, welche die für die Kunststoffzersetzungen relevante UV-Strahlungsdosis in allen Regionen der Welt anzeigt. Mit Hilfe dieser Karten können Unternehmen die Dosierung der Additive optimieren und so ein regional angepasstes, robusteres Produkt anbieten. Der global tätige Chemiekonzern BASF hatte die Karten beim DLR angefragt  und diese nun zur exklusiven Nutzung in Lizenz genommen.

    Vielzahl an Einflussfaktoren
    Dr. Ralf Meerkötter vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, Leiter des Projektes, hat ein Verfahren entwickelt, um unter Zuhilfenahme von Satellitendaten genau berechnen zu können, wieviel solare UV-Strahlung den Boden erreicht. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Neben dem von der Tageszeit, dem Datum und dem vom Ort abhängigen Sonnenstand sind es in erster Linie die räumlichen und zeitlichen Verteilungen von Wolken, atmosphärischem Ozon, Schnee und Eis sowie die Geländehöhe, welche die lokale UV-Intensität, genauer die UV-Strahlungsflussdichte, am Boden bestimmen. Einflussgrößen wie die sogenannte optische Dicke der Wolken (ein Maß für die Transmission) und die Ozonsäulendichte (Ozongehalt der gesamten vertikalen atmosphärischen Säule) entstammen täglicher Messdaten amerikanischer und europäischer Satelliten der polarumlaufenden NOAA und MetOp Serie. Mit Hilfe der genannten Einflussgrößen wird der tägliche Verlauf der über den Wellenlängenbereich von 290 bis 400 Nanometern integrierten UV-Strahlungsflussdichte an jedem Punkt der Erde mit einer räumlichen Auflösung von 0,1 Grad in geografischer Länge und Breite berechnet. Eine zeitliche Integration liefert schließlich die UV-Tages-, Monats- und -Jahresdosiswerte.

    Die globalen Verteilungen der UV-Monats- und -Jahresdosen hat Dr. Meerkötter für den Zeitraum von Januar 2000 bis Dezember 2015 berechnet und als digitale Karten bereitgestellt. Zusätzliche Bodenmessungen von BASF validieren die Daten darüber hinaus. Das Bild zeigt als Beispiel eine auf den Maximalwert normierte UV-Monatsdosis für den September des Jahres 2008. Klar erkennbar sind hohe Werte der UV-Dosis in den wolkenarmen Regionen der Erde, wie beispielsweise über den Wüsten oder in den Gebirgsregionen der Anden oder des Himalaya. Allem überlagert ist der Einfluss des Sonnenstandes, welcher einen starken Abfall der UV-Dosis zu höheren Breiten hin zur Folge hat.

    Wertvolle Informationen
    Für die BASF sind diese UV-Karten für die Produktion von vielfältigen Kunststoffen (Polymere), von großer Bedeutung. Dank der Karten kann das Unternehmen nun Produkte herstellen, die für die Bedürfnisse der Kunden noch besser geeignet sind. Der gezieltere Einsatz von Kunststoffadditiven erlaubt die Erzeugnisse besser vor der solaren UV-Strahlung zu schützen, ohne die Additive jedoch überdosieren zu müssen. Die Kunststoffprodukte können dadurch länger genutzt werden.

    DLR-Technologiemarketing
    Die Zusammenarbeit des DLR mit Industriepartnern ist ein wichtiger Teil der Unternehmensstrategie des Forschungszentrums. Das DLR-Technologiemarketing, das auch diese Kooperation betreute, bildet die Schnittstelle zwischen Forschung und Industrie. Zuständig für den Branchen übergreifenden Transfer von Technologien des DLR, helfen die Mitarbeiter dieser Einrichtung Forschungsergebnisse zu anwendungsfähigen Technologien zu machen, untersuchen Märkte und Trends, entwickeln Innovationsideen, sichern Wettbewerbsvorteile durch Schutzrechte, schließen vertragliche Vereinbarungen über die Vermarktung von DLR-Technologien und unterstützen Spin-offs aus dem DLR.

    Vollständiger Artikel mit Bildern unter:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-20042/

    Kontakt:

    Elisabeth Schreier
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation Oberpfaffenhofen
    Tel.: +49 8153 28-1787
    mailto:Elisabeth.Schreier(at)DLR.de

    Dr.rer.nat. Ralf Meerkötter
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Physik der Atmosphäre
    Tel.: +49 8153 28-2535
    mailto:Ralf.Meerkoetter(at)DLR.de

    Robert Klarner
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Technologiemarketing
    Tel.: +49 8153 28-1782
    Fax: +49 8153 28-1780
    mailto:Robert.Klarner(at)DLR.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-391Wed, 09 Nov 2016 20:16:38 +0100Der Random Pattern Projektor FLEXPOINT® MVstereohttps://bayern-photonics.de/Neuer Laser für die Stereobildverarbeitung. Mit dem FLEXPOINT® MVstereo stellt LASER COMPONENTS seinen ersten Random Pattern Projektor vor. Das Lasermodul projiziert eine zufällig angeordnete Punktewolke mit 33.000 divergenten Punkten und steht zunächst in zwei Wellenlängen zur Verfügung – sichtbares rot (660 nm) und infrarot (830 nm).Das Produkt eignet sich für die 3D Stereobildverarbeitung: hierbei wird das Volumen eines Körpers aus den Positionen der Bildpunkte berechnet, die zeitgleich von zwei Kameras aus unterschiedlicher Perspektive aufgenommen werden. In der digitalen Bildverarbeitung erfolgt die paarweise Zuordnung der Bildpixel, die von dem gleichen Objekt ausgehen. Um das Verfahren auch bei einfarbigen untexturierten Oberflächen anwenden zu können, wird mit dem Laser eine Punktewolke auf das Objekt projiziert.
    Die Laserleistung ist so eingestellt, dass die Laserklasse 1 bzw. 1M eingehalten wird. Im Inneren der MV stereo Lasermodule arbeitet eine mikroprozessorgesteuerte Elektronik mit serieller Schnittstelle. Über diese Schnittstelle kann der Laser programmiert bzw. Daten aus dem Laser ausgelesen werden. Für spezielle Applikationen stehen OEM Versionen zur Verfügung, die nach Kundenwunsch gefertigt oder auch entwickelt werden.

    Das Unternehmen
    LASER COMPONENTS hat sich auf die Entwicklung, Herstellung sowie den Vertrieb von Komponenten und Dienstleistungen für die Lasertechnik und Optoelektronik spezialisiert. Seit 1982 steht das Unternehmen seinen Kunden mit Verkaufsniederlassungen in fünf Ländern zur Verfügung.
    Die Eigenproduktion an verschiedenen Standorten in Deutschland, Kanada und den USA wird seit 1986 verfolgt und macht etwa die Hälfte des Umsatzes aus. Derzeit beschäftigt das Familienunternehmen weltweit über 200 Mitarbeiter.

     

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonics
    news-390Wed, 09 Nov 2016 20:03:32 +0100Weltrekord in der optischen Freiraum-Datenübertragunghttps://bayern-photonics.de/Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben einen neuen Rekord in der Datenübertragung per Laser aufgestellt: 1,72 Terabit pro Sekunde über eine Freiraumdistanz von 10,45 Kilometer – dies entspricht einer Übertragung von 45 DVDs pro Sekunde. Damit könnten weite Teile der heute noch unterversorgten ländlichen Gebiete Westeuropas mit Breitbandinternet versorgt werden. "Wir haben uns zum Ziel gesetzt den Internetzugang mit hohen Datenraten auch außerhalb der Ballungsgebiete zu ermöglichen und wollen zeigen, wie dies mit Satelliten möglich ist", erklärt Prof. Christoph Günther, Direktor des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation. Glasfaserverbindungen und andere terrestrische Systeme bieten hohe Übertragungsgeschwindigkeiten, sind jedoch vorwiegend in dicht besiedelten Regionen verfügbar. Außerhalb der Ballungszentren bietet sich eine breitbandige Versorgung über geostationäre Satelliten an. Hier setzen die Wissenschaftler an und entwickelten im Rahmen des DLR-Projekts THRUST (Terabit-throughput optical satellite system technology) eine neuartige Übertragungstechnologie für Kommunikationssatelliten der nächsten Generation. Die Idee von THRUST: Die Satelliten sollen über eine Laserverbindung an das terrestrische Internet angebunden werden. Dabei werden Datendurchsätze jenseits von ein Terabit pro Sekunde angestrebt. Die Kommunikation mit den Nutzern erfolgt dann im Ka-Band, einer üblichen Funkfrequenz der Satellitenkommunikation.

    1,72 Terabit pro Sekunde – Weltrekorde über zwei Distanzen
    Erste Übertragungsversuche mit solch hohen Datenraten fanden Ende Oktober in Oberbayern statt. Bereits im ersten Schritt konnten die DLR-Wissenschaftler einen Rekord aufstellen. Auf einer Strecke zwischen Oberpfaffenhofen und Hochstadt gelang ihnen weltweit zum ersten Mal die Übertragung von 1,72 Terabit pro Sekunde (Tbit/s) über eine Distanz von drei Kilometern im freien Raum. „Die hohe Stabilität des Empfangs und die Leistungsreserven, die wir bei drei Kilometern hatten, ermutigten uns dann den nächsten Schritt zu wagen“, berichtet Projektleiter Dr. Juraj Poliak vom DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation.

    Die Datenverbindung zwischen Boden und geostationärem Satelliten wird durch die Eigenschaften der Erdatmosphäre beeinträchtigt. Dr. Poliak und sein Team haben daher einen maximalen Belastungstest für ihr System entwickelt und in Simulationen festgestellt: Die Datenverbindung ins All weist im schlimmsten Fall in etwa die gleichen Störungen auf, die auch bei einer Übertragung über 10 Kilometern vom Boden zu einem Berg im Testgebiet zwischen Weilheim und dem Hohenpeißenberg auftreten. Auf dieser Strecke führte das Team die nächsten Versuche mit dem Laserkommunikationssystem durch – mit Erfolg.

    Machbar – globales Highspeed Internet
    Nach dem Nachweis der Machbarkeit im "Worst Case"-Szenario gilt das Hauptaugenmerk der DLR-Wissenschaftler nun der Stabilität der optischen Verbindung. In einer nächsten Phase werden die Wissenschaftler daher Messungen durchführen, um die Wirkung der Atmosphäre besser zu verstehen und langfristig eine stabile Laserkommunikation zum Satelliten zu ermöglichen. "Die Stabilität der Verbindung ist extrem wichtig, da selbst eine kurze Unterbrechung von lediglich zehn Millisekunden zum Verlust von zehn Gigabit pro Sekunde führt", erklärt Dr. Ramon Mata Calvo, Leiter der Gruppe "Optische Technologien" am DLR-Institut für Kommunikation und Navigation. Mit den neuen Rekorden konnten die Wissenschaftler erfolgreich zeigen, dass die Vision einer optischen drahtlosen Datenübertragung im Terabit-Bereich machbar ist. Die vielversprechenden Untersuchungen werden in Oberpfaffenhofen nun mit Nachdruck fortgesetzt.

    Vollständiger Artikel mit Bildern unter:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-19914/year-all/

    Kontakte:

    Elisabeth Schreier 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation Oberpfaffenhofen
    Tel.: +49 8153 28-1787
    Mailto:Elisabeth.Schreier(at)DLR.de

    Dr. Juraj Poliak 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR
    Institut für Kommunikation und Navigation
    Tel.: +49 8153 28-1470
    Mailto:Juraj.Poliak(at)DLR.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-389Wed, 09 Nov 2016 19:52:56 +0100Ausgezeichnete Qualität für Scan-System-Fertigunghttps://bayern-photonics.de/Die SCANLAB GmbH, OEM-Hersteller für Scan-Systeme und einer der ‚Hidden Champions‘ der Photonik-Branche, hat die DIN EN ISO 9001:2015-Zertifizierung erhalten. Das Unternehmen belegt mit der Zertifizierung sein erfolgreiches Qualitätsmanagement und die Effizienz seiner Prozesse ebenso wie den Willen zur kontinuierlichen Verbesserung. Die entstandene Transparenz und Durchgängigkeit der Unternehmensorganisation sind ein weiterer Schritt zur umfassenden Kundenorientierung und der Vereinfachung von Angebots- und Bestellprozessen. Zudem stellt die Optimierung sämtlicher Unternehmensabläufe die Weichen für das anhaltende Wachstum der Firma.Eine erfolgreiche Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 erleichtert im internationalen Geschäft häufig die Zulassung als Lieferant – insbesondere in der Automobilindustrie, im Maschinenbau und in der Medizintechnik. Aber das ist nur einer der Gründe, warum sich der Aufwand für eine Zertifizierung für ein Unternehmen und dessen Kunden lohnt. Herzstück der Zertifizierung ist die Überprüfung der Effektivität und Effizienz sämtlicher Unternehmensprozesse und das Vorhandensein eines umfassenden Qualitätsmanagements. Wertvolle Begleiterscheinungen einer Zertifizierung sind folglich häufig die Steigerung des Unternehmenserfolges durch Aufdecken von Reibungsverlusten und Verschwendung, eine Senkung der Durchlaufzeiten durch optimierte Prozesse sowie die vereinfachte Steuerung durch Einführung von Kennzahlen und das Visualisieren von Abläufen.

    SCANLAB hat sich bereits in den letzen Jahren intensiv mit der Einführung eines professionellen Qualitäts- und Prozessmanagement befasst. Dieses Jahr – auch auf vermehrte Kundenanfragen hin – wurde entschieden, den Prozess zur DIN EN ISO 9001:2015 Zertifizierung zu durchlaufen und somit den hohen Qualitätsanspruch zu überprüfen und festzuschreiben.

    „Wir sind stolz darauf, das Verfahren mit großem Rückhalt der Mitarbeiter in allen Bereichen und ohne Abweichungen durchlaufen zu haben. Das bestärkt uns in dem Wissen, dass sich unser hohes Engagement für Produktqualität und die Einführung stabiler Prozesse in den letzen Jahren gelohnt hat“ kommentiert Christian Huttenloher, Geschäftsführer Operations der SCANLAB GmbH, den Erhalt des ISO 9001 Zertifikats. „Dank diesem internationalen Qualitätssiegel haben unsere Kunden jetzt schwarz auf weiß, dass sie sich bei uns auf hochwertige Produkte und effiziente Abläufe verlassen können. Wir haben uns zudem im Rahmen des Zertifizierungsprozesses weiter verbessert und unsere Strukturen noch passgenauer auf unser kontinuierliches Wachstum vorbereitet.“

    Die Zertifizierung wird in einem jährlichen Turnus überprüft, um eine kontinuierliche Anpassung der Organisation und Prozesse auf aktuelle Markanforderungen sicherzustellen.

    Über SCANLAB:
    Die SCANLAB GmbH ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
    Seit mehr 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungOptecNetNetzwerkebayern photonics
    news-386Sat, 05 Nov 2016 11:45:20 +0100Rendezvous mit einem Fremdsatellitenhttps://bayern-photonics.de/Mit einem ganz besonderen Ziel ist ein einzigartiger Versuch am German Space Operation Center (GSOC) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gestartet. Das Experiment AVANTI (Autonome Visuelle Anflug-Navigation und Target Identifikation) soll zeigen, wie ein Satellit einen DLR Presseinformation; 03.11.2016 Flugkörper im All erkennen und autonom daran heranfliegen kann. Diese Fähigkeit wird in der Zukunft notwendig, um alte und inaktive Satelliten sowie Weltraumschrott im Weltall einzufangen und auf eine sichere Umlaufbahn zu bringen. Dazu nutzen die Wissenschaftler den vor kurzem gestarteten Kleinsatelliten BIROS und den von ihm ausgesetzten Nanosatelliten BEESAT-4. Die Technologie für das Experiment ist dabei auf BIROS stationiert, der den "Fänger"-Satelliten darstellen soll. Der kleine BEESAT-4 dient im Versuch als "inaktiver" Satellit.AVANTI wird vollkommen autonom eine optimierte Flugroute für BIROS berechnen, damit dieser das anvisierte Objekt anfliegen kann. "Mit AVANTI versuchen wir zu beweisen, dass es möglich ist sich auf sicheren Weg passiven oder nicht-kooperativen Objekten anzunähern, die in einer größeren bis mittleren Entfernung treiben. Für dieses Experiment sind die beiden Satelliten BIROS und BEESAT-4 perfekt geeignet. AVANTI benötigt für die Relativnavigation nur ein einfaches Sensorsystem, weshalb wir die Sternkamera, die sich bereits auf BIROS befindet, als monokulare Kamera nutzen können.", erklärt Dr. Gabriella Gaias, Projektleiterin  am GSOC. "Eine besondere Herausforderung ist dabei, dass sich BIROS auf einem niedrigen Erdorbit befindet. Dadurch befinden sich beide Satelliten in regelmäßigen Abständen in Schattenphasen, wodurch BEESAT-4 für die Kamera nicht mehr sichtbar ist."

    Für die Systeme an Bord des Fängersatelliten nutzen die Wissenschaftler des DLR verbesserte Algorithmen für die Steuerung, Navigation sowie die Kontrolle des "Fängers".  Nacheinander führt AVANTI dann eine Reihe von Messungen durch. Zunächst nimmt die Sternkamera Ausschnitte des vermuteten  Zielgebietes auf. Ein Bildverarbeitungsprogramm analysiert die Aufnahmen, identifiziert darauf den Flugkörper und misst die Peilung zum Objekt. Im Anschluss wird der Algorithmus für die relative Echtzeit-Navigation mit Informationen aus den Peilungs-Messungen und den Daten der kalibrierten Flugmanövern gefüttert, mit dem dann die Relativbewegung von BEESAT-4 berechnet werden kann. Die daraus resultierende relative Position und Geschwindigkeit des Zielobjekts  kann letztendlich für die Manöver-Planung genutzt werden, um eine sichere und effiziente Flugroute zum Erreichen von BEESAT-4 programmieren zu können.

    Die Gefahr, die von passiven und nicht-kooperativen Flugkörpern im All ausgeht, ist schon seit langem bekannt. Spätestens die 2009 erfolgte Kollision zweier Satelliten führte der globalen Raumfahrtgemeinde vor Augen wie fatal Weltraummüll, insbesondere Alt-Satelliten, sein können. Mit AVANTI setzt das GSOC das Experiment ARGON fort, das die Wissenschaftler bereits 2012 erfolgreich ausgeführt hatten. Damals befand sich die Technologie auf der schwedischen Mission PRISMA. Im Gegensatz zu ARGON kann AVANTI seine Aufgabe vollkommen autonom ausführen und ohne weitere Informationen von dem Kleinsatelliten zu bekommen. Zusammen mit dem niedrigen Erdorbit, auf dem das Experiment stattfindet, sind die Bedingungen für AVANTI deutlich anspruchsvoller als bei dessen Vorgängermission.

    Vollständiger Artikel mit Bild unter:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-19916/

    Kontakte:
    Elisabeth Schreier 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Kommunikation Oberpfaffenhofen
    Tel.: +49 8153 28-1787
    Mailto:Elisabeth.Schreier(at)DLR.de

    Dr. Gabriella Gaias 
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Raumflugbetrieb
    Tel.: +49 8153 28-1769
    Mailto:Gabriella.Gaias(at)DLR.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-385Sat, 05 Nov 2016 11:19:09 +0100Ausgezeichnet: Gütesiegel für Bibliothek der OTH Amberg-Weiden https://bayern-photonics.de/Wissen wächst, wenn man es teilt. Und die Bibliothek der OTH Amberg-Weiden teilt großzügig. Nicht nur mit Studierenden, sondern auch mit Schülerinnen und Schülern aus umgebenden Schulen. Ausgezeichnet, sagte dazu das bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Und verlieh der Hochschulbibliothek das Gütesiegel „Bibliotheken – Partner der Schulen 2016-2018“. Mit diesem Qualitätsprädikat würdigt das Ministerium das Engagement von Bibliotheken, die vorbildlich und intensiv mit Schulen zusammenarbeiten. MdL Bernd Sibler, Staatssekretär und Vorsitzender des Bibliothekenverbandes e.V., übergab die Urkunde bei einer Veranstaltung in Straubing an die Leiterin und die stellvertretende Leiterin der Bibliothek, Christina Michel und Stephanie Grimm.„Allein 2015 profitierten über 500 Schülerinnen und Schüler von unseren Bibliotheken an den Standorten Amberg und Weiden“, sagt Stephanie Grimm, stellvertretende Leiterin der Bibliothek der OTH Amberg-Weiden. „In rund 30 Veranstaltungen vermittelten wir geballte Lese-, Recherche-, Medien- und Informationskompetenz. Wertvolles Know-how, zum Beispiel für das anstehende Referat oder die kommende Seminararbeit.“
    Das Angebot richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe und der FOS/BOS. Viele von ihnen lernen an der OTH Amberg-Weiden zum ersten Mal eine wissenschaftliche Bibliothek kennen – selbst versierte Bücherwürmer und Leseratten mit jahrelanger Stadtbücherei-Erfahrung benötigen dabei kompetente Unterstützung. Deshalb führen die Bibliotheks-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter der OTH Amberg-Weiden in die Grundlagen der Bibliotheksbenutzung ein: Wie entschlüssle ich die Aufstellungssystematik? Wie finde ich gute Bücher zu einem bestimmten Thema? Wie recherchiere ich im OPAC-Bibliotheks-Katalog und bestelle Bücher per Fernleihe? Am Ende der 30- bis 90-minütigen Einführungsveranstaltung kennen die Schülerinnen und Schüler die Antworten auf diese und weitere Fragen. Das neue erworbene Wissen setzen sie bei eigenständigen Rechercheaufgaben sofort in die Praxis um.
    Für die Planung und Durchführung dieser Veranstaltungen nehmen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der OTH Amberg-Weiden viel Zeit. Inhalte sprechen sie vorab mit den Lehrkräften ab, so können sie die Kurse nach Maß auf die Anforderungen der Schulklassen zuschneiden. Auch außerhalb der Veranstaltungen sind sie an der Infotheke für die Schülerinnen und Schüler da und stehen mit Rat und Tat zur Seite. „Wir machen das sehr gerne“, sagt Stephanie Grimm. „Denn viele Schülerinnen und Schüler bekommen beim Bibliotheksbesuch auch einen ersten positiven Eindruck von der OTH Amberg-Weiden, der in Erinnerung bleibt. Darauf können wir dank dem bayerischen Bildungsministerium jetzt auch Brief und Gütesiegel geben.“ 

    http://www.oth-aw.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonics
    news-384Sat, 05 Nov 2016 10:43:55 +0100Neubau des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts (MPL) wird feierlich eröffnethttps://bayern-photonics.de/Das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts, das bislang auf dem Siemens Gelände eingemietet war, bezieht nach dreijähriger Bauzeit nun sein eigenes Gebäude nahe des Südcampus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU). Im Rahmen einer Feier wurde der Neubau des Instituts am Mittwoch, den 05. Oktober 2016 eröffnet. Nach dem Umzug wird sich das Institut von derzeit 250 Mitarbeitern auf zukünftig 350 Personen vergrößern, die in fünf Forschungsabteilungen, voraussichtlich vier unabhängigen Forschungsgruppen und in den Technologie- und Servicebereichen tätig sein werden. Der Neubau ist mit physikalischen Laboren, Reinräumen, Büros und Werkstätten ausgestattet. Die Gestalt des Gebäudes befasst sich mit dem Thema Licht: Die Fassade ist mit einfachen, schwarz reflektierenden Glasplatten gestaltet. Fassadenbänder mit farbigen Akzenten weisen auf die lineare Ausbreitung von Laserlicht und auf die Zerlegung des Lichts in seine spektralen Bestandteile hin. Als Kontrast zur dunklen Außenhülle ist das Innere des Gebäudes dagegen von hellen Materialien geprägt.
    Zur feierlichen Eröffnung sprechen neben dem Geschäftsführenden Direktor des Max-Planck-Instituts Prof. Dr. Gerd Leuchs der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft Prof. Dr. Martin Stratmann, Ilse Aigner (Bayerische Staatsministerin Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie), Dr. Frank Schlie-Roosen (Leiter des Referats Photonik, Optische Technologien im Bundesministerium für Bildung und Forschung), Prof. Dr. Joachim Hornegger, Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie Dr. Florian Janik, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen.

    Forschung des Erlanger Max-Planck-Instituts
    Das Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts (MPL) wurde im Januar 2009 gegründet und ist damit eines der jüngsten Max-Planck-Institute. Das Ziel der Forscher ist es, Licht und dessen Wechselwirkung mit Materie in jeder Hinsicht zu kontrollieren: in Raum und Zeit, in der Polarisation und in seinen Quanteneigenschaften. Mehrere Arbeitsgruppen der FAU aus unterschiedlichen Fakultäten sind mit dem MPL assoziiert. Das Institut hat sich als wichtiger Partner in der Wissenschaftsregion Nürnberg-Erlangen-Fürth etabliert, die eine  interessante Plattform sowohl für die Grundlagenforschung als auch die interdisziplinäre Forschung bis hin zu den gesellschaftsrelevanten Anwendungen bietet.

    http://www.mpl.mpg.de/de/institut/das-institut.html

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsOptence e.V.Photonics BWPhotonicNet GmbHHanse Photonik
    news-382Mon, 31 Oct 2016 09:37:31 +0100Spezialseminar zur Klassifizierung von Laserprodukten nach EN 60825-1 Edition 3https://bayern-photonics.de/In diesem Seminar wird die Klassifizierung von Laserprodukten auf Basis der neuen Ausgabe der Lasersicherheitsnorm EN 60825-1 behandelt. Folgend einer Einführung des Konzeptes der Laserklassen und der Vorschriften für die Bestimmung der Klasse eines Laserproduktes, wird ausführlich auf die Änderungen der aktuellen Ausgabe 3 eingegangen. Besonderes Augenmerk wird auf die Klassifizierung von Produkten mit niedrigen Leistungen gelegt, also Klasse 1 bis Klasse 3R sowie auf komplexe Fälle, wie ausgedehnte Quellen und gepulste Quellen, auf die sich auch die Hauptänderungen der Norm beziehen.Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung:
    https://www.laser2000.de/Photonics/Laserschutz-2/Schulungen/Spezialseminar-Laserschutz.html

     

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsNetzwerkebayern photonicsOptecNetHanse Photonik
    news-381Mon, 31 Oct 2016 09:26:08 +0100FLEXPOINT® Laser für die industrielle Bildverarbeitunghttps://bayern-photonics.de/Bei den FLEXPOINT® MVfiber Lasersystemen ist die Lasereinheit mit Ansteuerelektronik über eine singlemode Glasfaser vom optischen Teil getrennt. Da die Elektronik an einer anderen Stelle, als der kleinere Optikteil eingebaut werden kann, kann der Laser auch bei begrenztem Einbauplatz verwendet werden. Durch die Trennung der beiden Teile kommt es auch zu reduzierten thermischen Einflüssen auf den optischen Teil, somit wird ein thermischer Drift der Laserlage fast komplett verhindert. Verbesserte optische Eigenschaften werden durch die Verwendung einer singlemode-Faser erreicht. Es entsteht weniger Streulicht und Nebenmoden werden vermieden, die sonst in der Laserprojektion zu störenden Effekten führen würden.
    Die Laserquelle und auch der Optikkopf sind für die Verwendung mit FC/PC Steckern ausgelegt und separat bestellbar, so dass der Kunde maximale Flexibilität bei der Auswahl des richtigen Systems hat.
    Die Laser werden bei 450 nm und 660 nm mit Leistungen bis 50 mW angeboten, andere Wellenlängen oder Ausgangsleistungen sind auf Anfrage möglich. Eine microprozessorgesteuerte Elektronik fungiert als Lasertreiber, über deren seriellen Schnittstelle der Laser programmiert oder ausgelesen werden kann.
    Der Optikkopf kann mit homogenen Linien, Linien mit Gaußverteilung, mit Punktprojektion oder DOE Optiken (parallele Linien, Punktmatrizen, Kreise, etc.) ausgestattet werden. 

    Weitere Informationen:  http://www.lasercomponents.com/de/produkt/flexpoint-mvfiber/

    Das Unternehmen
    LASER COMPONENTS hat sich auf die Entwicklung, Herstellung sowie den Vertrieb von Komponenten
    und Dienstleistungen für die Lasertechnik und Optoelektronik spezialisiert. Seit 1982
    steht das Unternehmen seinen Kunden mit Verkaufsniederlassungen in fünf Ländern zur Verfügung.
    Die Eigenproduktion an verschiedenen Standorten in Deutschland, Kanada und den USA
    wird seit 1986 verfolgt und macht etwa die Hälfte des Umsatzes aus. Derzeit beschäftigt das
    Familienunternehmen weltweit über 200 Mitarbeiter.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonics
    news-378Tue, 25 Oct 2016 17:31:31 +0200IJF bietet in Bayern neues MINT-Angebot für Mittelschulen anhttps://bayern-photonics.de/Pressemeldung: Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF). IJF erweitert ihr naturwissenschaftlich-technisches Bildungsangebot - Neues Schulbesuchs- und Fortbildungsprogramm für bayerische Mittelschulen - Inhaltlicher Themenschwerpunkt „Leichtbau und Bionik“ - Erste Fortbildung für Lehrkräfte fand in Würzburg stattPraxisbezogenen Unterricht vermitteln die naturwissenschaftlich-technischen Angebote der Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF). Mit ihrem neuen Angebot für bayerische Mittelschulen baut die IJF ihr Programm aus und erweitert so die MINT-Bildungslandschaft im Freistaat. Im Beisein von Ministerialrat Helmut Krück, Referatsleiter Mittelschule im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus, fand jetzt die erste Fortbildung für Mittelschullehrkräfte in Würzburg statt.
    „In den vergangenen Monaten haben wir intensiv an dem neuen Konzept gearbeitet und konnten den Schulbesuch und die ihn ergänzende Lehrerfortbildung erfolgreich pilotieren. Es freut mich sehr, dass wir mit den Mittelschulen unser Angebot kontinuierlich entlang der Bildungskette ausbauen. Ich sehe hier großes Potential für die Schülerinnen und Schüler, sich über unsere neuen Module für Technik-Themen und entsprechende Ausbildungsberufe zu interessieren“, erklärt IJF-Geschäftsführer Christoph Petschenka.
    Mit dem neuen Mittelschulangebot, bestehend aus Schulbesuchen und Fortbildungen für Lehrkräfte, möchte die bayernweit agierende Initiative die technisch-naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Jugendlichen und ihr Interesse an entsprechenden Ausbildungsberufen gezielt fördern – auch vor dem Hintergrund, dass versteckte Talente hier oft unentdeckt bleiben. Nach wie vor ist der Bedarf nach begeisterungsfähigen Auszubildenden in den MINT-Berufen hoch, noch höher als die Nachfrage im akademischen Bereich, der bisher im Mittelpunkt vieler MINT-Nachwuchsfördermaßnahmen stand oder steht.
    Praxisbezogenes Lernen steht im Mittelpunkt
    Inhaltlich beschäftigt sich das Mittelschulprogramm mit dem Thema „Von Da Vinci bis in die Zukunft – Leichtbau und Bionik“. Beide Disziplinen sind untrennbar miteinander verbunden: Sie profitieren von Ideen aus der Natur und schaffen effiziente Lösungen und Anwendungen für die Medizintechnik, die Bauindustrie oder den Fahrzeugbau.
    Die Schulbesuche für Mittelschulen richten sich an Schülerinnen und Schüler der 8. bis 10. Jahrgangsstufe. Sie vermitteln den Lernenden neben den theoretischen Grundlagen vor allem einen Alltags- und Praxisbezug. Zudem geben die Naturwissenschaftler des IJF-Schulteams den Jugendlichen Anregungen, welche Ausbildungen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich möglich sind. Der Schulbesuch umfasst elf Unterrichtsstunden und findet an zwei Besuchstagen statt.
    Die Schulbesuche können ab sofort von Schulen – vorerst aus Unter-, Mittel- und Oberfranken – kostenfrei gebucht werden. Eine bayernweite Ausweitung ist für das Schuljahr 2017/18 angedacht.
    In den ergänzenden Lehrerfortbildungen bekommen die Lehrkräfte Anregungen, wie sie ihren Schülerinnen und Schülern Schlüsseltechnologien und Zukunftsthemen näher bringen und wie sie diese Themen in den Lehrplan integrieren können. Zudem vermitteln sie didaktisches Hintergrundwissen.
    Didaktisch fundiert und lehrplanergänzend
    Unterstützt wurde die IJF bei der Konzeption des neuen Bildungsprogramms von Mittelschul-Lehrkräften aus der Region Unterfranken. „Es ist uns wichtig, stets den Praxisbezug und -einsatz im Blick zu haben. Hier werden wir fachlich von unseren Didaktik-Arbeitskreisen,Pädagogen, Wissenschaftlern sowie Fachexperten von Bildungs- und Forschungs-einrichtungen unterstützt“, erläutert Petschenka.

    Die Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V. (IJF) engagiert sich als gemeinnütziger Verein für die Bildung von Kindern und Jugendlichen im Bereich der Zukunftstechnologien. Mit dem Projekt „Nachwuchsförderung 4.0 – Qualifizieren für die Zukunft“, das vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert sowie von Wirtschaftsunternehmen und Forschungseinrichtungen unterstützt wird, eröffnet die IJF dem Nachwuchs Bildungschancen, stärkt das Technikinteresse und wirkt so mittel- bis langfristig dem Fachkräftemangel in den Technologieberufen entgegen. Unter dem Motto „Mach die Zukunft zu deiner Idee!“ bietet die Initiative daher bayernweit einander ergänzende und aufeinander abgestimmte Module zur Nachwuchsförderung in den Zukunftstechnologien an. Darüber hinaus versteht sich die Initiative als Netzwerk für alle Akteure, die auf dem Gebiet der technikbezogenen Nachwuchsförderung in Bayern aktiv oder daran interessiert sind.
    www.initiative-junge-forscher.de

    Initiative Junge Forscherinnen und Forscher e.V.
    Josef-Martin-Weg 52 | Campus Hubland Nord
    97074 Würzburg
    Telefon 0931 . 31699-10 | Fax 0931 . 31 699-190
    kontakt(at)initiative-junge-forscher.de
    www.initiative-junge-forscher.de

     

    ]]>
    NewsPressemeldungOptecNetbayern photonics
    news-377Tue, 25 Oct 2016 16:08:45 +0200Laserschutz für Leistungen bis 100 W/cm²https://bayern-photonics.de/Kleiner, leistungsstärker, kostengünstiger. Gern sind es die Superlative, die angepriesen werden - gerade bei Laserleistungen. Doch auch bei kleineren Leistungen muss ein effizienter Schutz eingesetzt werden: LASER COMPONENTS bietet hier das neue, kostengünstige Material: „SLC-100-WB Regular Power Black“ an; das ausreichenden Schutz für Leistungen bis zu 100 W/cm² gibt (Prüfparameter: 1064 nm, 2,82 mm Strahldurchmesser).Das matt-schwarze Material kann beidseitig verwendet werden und ist für alle gängigen Laserarten von 190 - 11.000 nm geeignet. Weiterhin ist es CE-zertifiziert nach DIN EN12254.
    Die Größe der Laserschutzvorhanges bestimmt der Kunde. Je nach Wunsch werden sie mit dem kompletten Montagematerial zur Decken- oder Wandbefestigung geliefert. Die vertikalen Kanten haben ein Klettband, um Teilvorhänge entweder miteinander zu verbinden oder aber an der Wand zu fixieren.

    Weitere Informationen:
    www.lasercomponents.com/de/produkt/laserschutzvorhaenge/

    Das Unternehmen:
    LASER COMPONENTS hat sich auf die Entwicklung, Herstellung sowie den Vertrieb von Komponenten
    und Dienstleistungen für die Lasertechnik und Optoelektronik spezialisiert. Seit 1982 steht das Unternehmen seinen Kunden mit Verkaufsniederlassungen in fünf Ländern zur Verfügung.
    Die Eigenproduktion an verschiedenen Standorten in Deutschland, Kanada und den USA wird seit 1986 verfolgt und macht etwa die Hälfte des Umsatzes aus. Derzeit beschäftigt das Familienunternehmen weltweit über 200 Mitarbeiter.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonics
    news-369Fri, 14 Oct 2016 14:26:40 +0200Delegationsreise Photonik nach Kanada für innovative KMUhttps://bayern-photonics.de/Einladung zu einer Delegationsreise nach Kanada im Bereich Photonik vom 13.‑17. November 2016. Die Delegationsreise richtet sich an deutsche KMUs und wird vom DLR Projektträger im Auftrag des Bundesforschungsministeriums (BMBF) zusammen mit dem National Research Council in Kanada veranstaltet. Ziel der Reise ist, im Rahmen des Förderprogramms Eurostars die Zusammenarbeit von KMU aus Deutschland und Kanada zu stärken und sie zu motivieren, gemeinsam Forschungs- und Entwicklungsprojekte (F&E) durchzuführen. Die Reise findet vom 13.‑17. November 2016 statt mit Stationen in Quebec, Montreal und Ottawa. Das BMBF bezuschußt die Reisekosten für deutsche KMU zu 50%.

    Informationen zum Download:

    EUROSTARS_Flyer_07_2016.pdf


    Agenda_Quebec, Montreal, Ottawa_11.2016.pdf


    Merkblatt_Reisekostenübernahme.pdf

    ]]>
    NewsPressemeldungNetzwerkebayern photonics
    news-368Thu, 13 Oct 2016 22:21:37 +0200Faserkopplung für CO2-Laser und Pilotstrahlhttps://bayern-photonics.de/Schlüssel zum Erfolg: FiberKey P. Das Licht von CO2-Lasern wird häufig als Freistrahl übertragen - aufwändige und teure optische Gelenkarme bringen das Licht an den benötigten Einsatzort. Mit dem FiberKey P von Laser Components ist es nun erstmals möglich, gleichzeitig das CO2-Laserlicht über optische Fasern an einen beliebigen Punkt zu leiten und das Licht eines Pilotstrahls zu übertragen. Durch den Pilotstrahl kann der nicht-sichtbare Bearbeitungsstrahl problemlos justiert werden, nur so ist eine genaue Orientierung möglich. LASER COMPONENTS‘ CO2-Faserkopplung ist auf die Wellenlänge
    10,6 μm abgestimmt. In das mechanische Bauteil, das auf herkömmliche Laser angeflanscht wird, ist
    eine ZnSe Linse integriert, welche die Einkopplung mit einer Effizienz von derzeit typ. 80% garantiert.

    Der FiberKey P wird in Kombination mit einer weiterentwickelten Hohlkernfaser verwendet: In einem speziellen „Synthetic Fused Silica tubing“ wird der Pilotstrahl übertragen, die nicht-sichtbare Laserstrahlung innerhalb der Hohlkernfaser. Die von LASER COMPONENTS eingesetzten Hohlkernfasern überzeugen im Vergleich zu konkurrierenden Technologien mit geringeren Dämpfungswerten.

    Das Produkt ist aktuell für Leistungen bis 30 W freigegeben, eignet sich damit vor allem für medizinische Anwendungen mit dem CO2-Laser: so beim Gewebeschneiden, bei der Tumorentfernung
    oder der Dermatologie. Durch die zusätzliche Übertragung des Pilotstrahls beim FiberKey P wird der Auftreffpunkt des Laserlichts angezeigt und ein präzises Arbeiten ist möglich.

    Weitere Informationen:
    www.lasercomponents.com/de/produkt/faserkopplung/

    Das Unternehmen
    LASER COMPONENTS hat sich auf die Entwicklung, Herstellung sowie den Vertrieb von Komponenten
    und Dienstleistungen für die Lasertechnik und Optoelektronik spezialisiert. Seit 1982
    steht das Unternehmen seinen Kunden mit Verkaufsniederlassungen in fünf Ländern zur Verfügung.
    Die Eigenproduktion an verschiedenen Standorten in Deutschland, Kanada und den USA
    wird seit 1986 verfolgt und macht etwa die Hälfte des Umsatzes aus. Derzeit beschäftigt das
    Familienunternehmen weltweit über 200 Mitarbeiter.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonics
    news-366Wed, 05 Oct 2016 19:41:50 +0200Wie auf dem Mond - Robotische Exploration unter Extrembedingungen auf dem Vulkan Ätna https://bayern-photonics.de/Was haben der Mond und der Vulkan Ätna gemeinsam? Eine extreme Oberfläche sowie extreme Bedingungen. 21 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) nutzen die rauen Bedingungen des Vulkans, um Technologien für zukünftige Explorationsmissionen im Sonnensystem zu testen. Die Wissenschaftler wählten mit dem Ätna ein spezielles Szenario, das den geologischen Anforderungen an eine wirkliche Mond-Mission entspricht. "Kritische Kernkomponenten einer solchen Mission sollen getestet und validiert werden", erklärt Dr. Armin Wedler, stellvertretender Sprecher der Helmholtz-Allianz ROBEX (Robotische Exploration unter Extrembedingungen) und Leiter der Robotikaktivitäten auf dem Ätna. "Wir bereiten uns damit auf die große ROBEX Demonstrationsmission 2017 vor."Vorbereitung auf die Mond-Analog Mission 2017
    In sogenannten "Demomissionen" im Abschlußjahr der Helmholtz-Allianz ROBEX sollen 2017 die gemeinsam zwischen Tiefsee- und Raumfahrtwissenschaftlern erarbeiteten Fortschritte, insbesondere das komplexe Zusammenspiel von verschiedenen robotischen Systemen sowohl in der Tiefsee vor Spitzbergen, als auch in einer sogenannten "Mond-Analog-Landschaft" demonstriert werden. Auf letzteres bereiten sich die Wissenschaftler des DLR auf dem Ätna nun vor: Zehn Tage sind die Wissenschaftler in über 2600 Meter Höhe stationiert.
    "Wir testen die Installation eines aktiven seismischen Netzes auf der Mondoberfläche. Damit wäre es erstmals möglich, die innere Struktur des Mondes und die Zusammensetzung der oberen Schichten zu bestimmen", erklärt Dr. Armin Wedler. Bisher unbeantwortete Fragen nach der Existenz und Zusammensetzung eines zentralen Kerns des Mondes könnten genauso beantwortet werden wie die nach einer seismischen Aktivität.

    Stationär und mobil
    In den ersten Tagen bauten Dr. Armin Wedler und sein Team die Kernkomponenten des Systems auf: Container, in dem das System über Nacht lagert, ein Wohnmobil auf dem Ätna in Abstimmung mit den lokalen Behörden, ein Kontrollzentrum in Catania wurde eingerichtet, stationäre und mobile Elemente wurden auf dem Lavaboden platziert.
    Eine Kombination eines stationären Systems, dem Lander RODIN, mit mehreren mobilen Elementen, der Instrumenten-Box "Remote Unit" und dem Lightweight Rover Unit (LRU), wurde von den Wissenschaftlern aus dem DLR-Institut für Planetenforschung, dem DLR-Institut für Raumfahrtsysteme und dem Zentrum für Robotik und Mechatronik des DLR entwickelt, gebaut und aufgestellt. Die mobilen Elemente sind die rollenden und fliegenden Roboter. "Mit den fliegenden Robotern wird bei dem Feldtest das Areal vermessen, mit den fahrenden Robotern werden die Instrumenten-Boxen mit den darin befindlichen Seismometer autonom auf dem Lavaboden abgesetzt. Mit Hammerschlägen wird künstlich Seismik erzeugt und es gibt natürliche Seismizität durch den Vulkan", erklärt Martina Wilde, wissenschaftliche Koordinatorin der Helmholtz-Allianz ROBEX. Die Kommunikationsstrecke von dem Kontrollzentrum in Catania zum Ätna bauten die Wissenschaftler der DLR-Raumflugbetriebs auf.
    Das stationäre System, also der Lander, soll als zentraler Part für die Energieversorgung und den Datenaustausch sorgen, die mobilen Systeme sollen die eigentliche wissenschaftliche Exploration auf dem Mond durchführen. "Windstärke 7 und teils 8 hier auf dem Ätna waren schon eine Herausforderung, sowohl für die Wissenschaftler als auch für die Systeme. Zum Beispiel musste die Antenne für die Funkbverbindung zum Kontrollzentrum mehrfach neu ausgerichtet werden", so Wedler. "Bei unseren Tests stand der Schutz der Umgebung, der Natur an erster Stelle. Wir sind den Behörden sehr dankbar, dass sie uns bei der Organisation im Vorfeld und hier vor Ort auf dem UNESCO Weltnaturerbe Ätna unterstützen."
    Mit den Behörden vor Ort - dem Parco Dell`Etna und dem Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia (INGV) - konnte das DLR eine Kooperation eingehen und dadurch die entsprechenden Lizenzen und Genehmigungen zur Durchführung der Tests auf dem Ätna erhalten. Die Firma Funivia dell'Etna S.p.A. unterstützt die Wissenschaftler mit logistischem Support vor Ort - der Seilbahn- und Strassennutzung.

    Die gesamte Pressemeldung finden Sie hier:
    http://www.dlr.de/dlr/desktopdefault.aspx/tabid-10081/151_read-19403/#/gallery/24431

    Kontakt:

    Miriam Poetter
    Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation Oberpfaffenhofen
    Tel.: +49 8153 28-2297
    Fax: +49 8153 28-1243

    Armin Wedler
    Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt
    Robotik und Mechatronik Zentrum (RMC)
    Tel.: +49 8153 28-1849

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-364Wed, 05 Oct 2016 18:58:18 +0200Neue Weltkarte in 3D: Globales Höhenmodell TanDEM-X fertiggestellthttps://bayern-photonics.de/DLR-Pressemitteilung:Die neue dreidimensionale Karte der Erde ist fertig. Metergenau zeigen sich jetzt die Berggipfel und Talebenen der ganzen Welt auf einen Blick. Im Rahmen der Satellitenmission TanDEM-X ist ein globales Höhenmodell entstanden, das im Vergleich zu anderen globalen Datensätzen unübertroffen genau ist und auf einer einheitlichen Datenbasis beruht. Die rund 150 Millionen Quadratkilometer Landoberfläche wurden aus dem All von Radarsensoren abgetastet.  "TanDEM-X hat ein neues Kapitel in der Fernerkundung aufgeschlagen. Die Technologie zum Radarbetrieb von zwei Satelliten im engen Formationsflug ist nach wie vor einzigartig – und war der Schlüssel für die hochgenaue Neuvermessung der Erde. Damit hat das DLR seine Vorreiterrolle unter Beweis gestellt und die Voraussetzungen für den nächsten großen Entwicklungsschritt in der satellitengestützten Erdbeobachtung geschaffen - für die angestrebte Radarmission Tandem-L", sagt Vorstandsvorsitzende des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) Prof. Pascale Ehrenfreund.Mehr als 1.000 Wissenschaftler weltweit nutzen bereits die Daten der Mission. "Mit der Fertigstellung des globalen TanDEM-X Höhenmodells erwarten wir nochmal eine deutliche Steigerung des wissenschaftlichen Interesses. Genaue topographische Daten sind essentiell für sämtliche geowissenschaftliche Anwendungen", so Prof. Alberto Moreira, leitender Wissenschaftler der TanDEM-X-Mission und Direktor des DLR-Instituts für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme. Die Anwendungsmöglichkeiten des einzigartigen Datensatzes reichen von der Klima-und Umweltforschung über das Vermessungswesen bis hin zur Infrastrukturplanung beim Stadt- und Straßenbau.

    Erwartungen übertroffen
    Die Qualität des globalen Höhenmodells übertrifft alle Erwartungen: 1 Meter beträgt die Höhengenauigkeit der Geländekarte – eine Größenordnung besser als die geforderten 10 Meter. Dies ist ein Ergebnis der hervorragenden Kalibrierung des Systems. So wurde etwa der Abstand der beiden Satelliten im Formationsflug milimetergenau bestimmt. Unerreicht ist auch die globale Abdeckung durch TanDEM-X – sämtliche Landflächen wurden mehrfach aufgenommen und zu Höhenmodellen verarbeitet. Die Fernerkundungsspezialisten des DLR haben dabei eine digitale Weltkarte erstellt, die sich aus über 450.000 Einzelmodellen Pixel um Pixel höhengenau zusammensetzt – ein 3D-Mosaik der besonderen Art.
    Mit dieser Mission wurde in vielen Bereichen Neuland betreten. Der enge Formationsflug der beiden Satelliten bei Minimalabständen von 120 Meter ist ebenso zur Routine geworden wie die vielfältigen Manöver, um die Formation laufend zu verändern und den Anforderungen an die Aufnahmegeometrie anzupassen. Ähnliches gilt für den bistatischen Radarbetrieb: Die simultane Datenaufnahme mit zwei Radarsatelliten war anfangs eine große Herausforderung aber Notwendigkeit, um die hohe Genauigkeit der Höhenmodelle sicherzustellen. Das DLR ist nun weltweit Vorreiter für diese zukunftsweisende Technik.
    Zwischen Januar 2010 und Dezember 2015 haben die Radarsatelliten über das weltweite Empfangsnetz mehr als 500 Terabyte Daten zur Erde übertragen. Parallel dazu begann 2014 die systematische Erstellung der Höhenmodelle. Ausgeklügelte Prozessierungsketten verarbeiten die Daten mittels hochgenauer und effizienter Algorithmen zu den finalen Höhenmodellen. Dabei ist das Datenvolumen inzwischen auf insgesamt über 2,6 Petabyte gestiegen – die Rechnersysteme erbringen stetig Höchstleistungen. "Die Verarbeitung dieser Daten war eine spannende Herausforderung für uns", erklärt Prof. Richard Bamler, Direktor des DLR-Instituts für Methodik der Fernerkundung, "Umso mehr faszinieren uns jedoch nun unsere ersten wissenschaftlichen Analyseergebnisse. Anhand des aktuellen Höhenmodells konnten wir zeigen, dass in einigen Regionen der Erde, Gletscher bis zu 30 Meter pro Jahr an Dicke im Bereich der Gletscherzungen verlieren."

    Nächste Schritte
    Die Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X haben ihre spezifizierte Lebensdauer längst überschritten und funktionieren bis heute einwandfrei und so effizient, dass sie noch Treibstoff für mehrere Jahre haben. So ist mit der Fertigstellung der 3D-Weltkarte noch nicht das Ende der Mission erreicht. Aufgrund der Besonderheit des Formationsflugs sind weitere wissenschaftliche Experimente geplant. Moreira weist darauf hin: "Das System Erde ist hochdynamisch, das zeigt sich auch in der Topographie. Mit regelmäßigen Updates könnten wir solche dynamischen Prozesse künftig systematisch erfassen. Das ist das primäre Ziel der von uns vorgeschlagenen Tandem-L Mission."
    Neue Radarverfahren mit synthetischer Apertur (SAR) erlauben es künftig, innerhalb kurzer Zeitspannen zeitgleich vielfältige Daten zur Erforschung des globalen Ökosystems zu liefern. Die Nachfolgemission Tandem-L könnte alle acht Tage ein aktuelles Höhenbild der gesamten Landmasse der Erde zur Verfügung stellen und dynamische Prozesse somit zeitgerecht erfassen. Dadurch wäre es auch möglich, Beiträge zur Überprüfung internationaler Klima- und Umweltabkommen zu leisten. Neue Radarverfahren und innovative Missionen wie Tandem-L sollen künftig dazu beitragen ein besseres Verständnis der dynamischen Prozesse zu gewinnen – zum Schutz und Erhalt der Erde. Mit der Fertigstellung des globalen Höhenmodells TanDEM-X ist nun der Weg bereitet für die nächste Dimension der Radarfernerkundung.

    Über die Mission
    TanDEM-X wurde im Auftrag des DLR mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie als Projekt in öffentlich-privater Partnerschaft mit Airbus Defence and Space umgesetzt. Das DLR ist verantwortlich für die wissenschaftliche Nutzung der TanDEM-X-Daten, die Planung und Durchführung der Mission, die Steuerung der beiden Satelliten und die Erzeugung des digitalen Höhenmodells. An der Entwicklung und dem Betrieb des Bodensegments der Satelliten TerraSAR-X und TanDEM-X sind das DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme, das DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung, das Deutsche Fernerkundungsdatenzentrum sowie der Raumflugbetrieb des DLR in Oberpfaffenhofen beteiligt. Die wissenschaftliche Leitung obliegt dem DLR-Institut für Hochfrequenztechnik und Radarsysteme. Airbus Defence and Space hat den Satelliten gebaut und ist an den Kosten für Entwicklung und Nutzung beteiligt. Das Unternehmen ist auch für die kommerzielle Vermarktung der TanDEM-X-Daten zuständig.
    Die gesamte Pressemeldung finden Sie unter:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-19509/#/gallery/24516

    Kontakt:

    Bernadette Jung
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg
    Tel.: +49 8153 28-2251
    Fax: +49 8153 28-1243

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsOptence e.V.Photonics BWPhotonicNet GmbH
    news-365Wed, 05 Oct 2016 12:03:00 +0200Im Kochtopf der Wetterküche: https://bayern-photonics.de/Forschungsflüge über dem Nordatlantik für bessere Wettervorhersagen Jeder kennt diese Situation im Wetterbericht, wenn der Moderator auf der Landkarte ein neues Islandtief ankündigt. Schon bald, heißt es dann oft, werden die Tiefausläufer das Festland erreichen und das Wetter für viele Tage in Europa bestimmen. Kleine Fehler führen häufig dazu, dass die Prognose in Europa über einige Tage sehr unsicher ist. Denn es brodelt gewaltig in der Wetterküche über dem Atlantik und das ist schwierig in Wettermodelle zu gießen. Unter der Leitung der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und des Deutschen Zentrums für Luft und Raumfahrt (DLR) sollen nun Forschungsflüge mit hochauflösenden Messdaten mehr Licht in das für Europa so entscheidende Wettergeschehen im abgelegenen Nordatlantik bringen. Dabei gibt es sogar einen Live-Datentransfer zu den weltweiten Wetterdiensten.Ein Flügelschlag über Grönlands Küste
    "Der Flügelschlag eines Schmetterlings kann theoretisch das Wetter auf der anderen Seite der Erde beeinflussen, jedoch können die meisten Artgenossen fliegen, ohne dem Wetter etwas anzuhaben", sagt Prof. George Craig von der LMU München, der das internationale Forschungsprojekt NAWDEX (North Atlantic Waveguide and Downstream impact Experiment) leitet. "Es gibt besonders aktive Bereiche in Wettersystemen, auf die Prognosen sensibel reagieren." Europas Wettergeschehen im Voraussagezeitraum bis zu 14 Tagen hängt dabei besonders stark von den abgelegenen Regionen über dem Atlantik ab. Dort gibt es ausgedehnte Strömungen schnell aufsteigender Warmluft, die große Windströmungen umlenken und tausende Kilometer weiter auf dem Kontinent ihre Wirkung entfalten. "Entscheidend ist die Kondensationswärme in den Wolken, die starke Winde antreibt", so Prof. Craig weiter. "Dieser Prozess ist wenig verstanden und unzureichend berücksichtigt in heutigen Wettermodellen."

    Auf der Jagd nach Wettersystemen mit HALO und Falcon
    Mit den Forschungsflugzeugen HALO und Falcon fliegen die Forscher vom 19. September bis 16. Oktober in diese Wettersysteme, um hochaufgelöste Daten über Temperatur- und Windverhältnisse sowie Wolkeneigenschaften zu sammeln. "Dabei tasten wir mit RADAR- und auf Lasertechnik basierten LIDAR-Instrumenten sowie Messsonden den Bereich von 14,5 Kilometer Höhe bis hinunter zur Oberfläche ab.", sagt Dr. Andreas Schäfler vom DLR-Institut für Physik der Atmosphäre, der das Projekt NAWDEX koordiniert. "Unsere beiden Forschungsflugzeuge agieren dabei wie zwei räumlich sehende Augen, die in Regionen, in denen sonst nur wenige Beobachtungen verfügbar sind, einen tiefen Blick in Wind und Wolken ermöglichen."

    Livedaten für die Wetterprognose
    Die vom Forschungsflieger HALO abgeworfenen Messsonden gleiten, gebremst von kleinen Fallschirmen, zu Boden und senden ihre Daten dabei direkt zum Flugzeug. "Im Flieger haben wir für die Daten einen Echtzeitlink zu den Wetterdiensten aufgebaut, so dass die gewonnen Messwerte direkt in die Prognosen einfließen", erläutert Dr. Schäfler. "Dadurch können wir herausfinden, welchen Einfluss unsere Messungen auf die Prognosen insbesondere von ‚High-Impact‘-Wetterereignissen mit großem Schadenspotential haben." Auch der Deutsche Wetterdienst speist während der Mission die Daten der Forscher in seine Vorhersagen ein.

    Abseits der Flugrouten
    Basis der Forschungsmission ist der internationale Flughafen Keflavik auf Island. Von dort aus können die Wissenschaftler gut in die Bereiche des Wettergeschehens gelangen. "Unsere Forschungsflugplanung hängt natürlich stark von den regulären Flugrouten über den Atlantik ab", sagt DLR-Forschungspilot Roland Welser. "Einfacher gestaltet sich die Planung, wenn sich die Forschungsflüge in den Regionen um Island  abspielen. Aufwändiger wird es, wenn wir entlang der regulären Atlantikflugrouten agieren und unter oder über den Linienmaschinen hindurchschlüpfen müssen." Das vom DLR betriebene Forschungsflugzeug HALO besitzt zudem eine sehr große Reichweite, was den Wissenschaftlern sehr entlegene und bisher kaum erreichbare Regionen über dem zentralen und östlichen Atlantik zugänglich macht.

    Bessere Simulation der Wetterküche
    Zusammen mit einer Reihe weiterer Messungen von internationalen Partnern entsteht so ein nie da gewesenes Bild darüber, wie sich die sensiblen Wettersysteme über dem Nordatlantik entwickeln; Ein Erkenntnisschub, der die Simulation im Computer weiter präzisieren wird. Diesen Teil der detaillierten Datenauswertung übernimmt, eingebettet in ein großes internationales Wissenschaftskonsortium, die Forschungsinitiative Waves to Weather (W2W). "Die aktuelle Wetterforschung im Nordatlantik wird einen entscheidenden Beitrag zum aktuellen HIWeather-Forschungsprogramm der Weltorganisation für Meteorologie leisten, die sich zum Ziel gesetzt hat, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Reaktionsfähigkeit auf Großschäden verursachende High Impact Wetterlagen zu verbessern", so Prof. George Craig, der ebenfalls Sprecher der Forschungsinitiative ist.
     
    NAWDEX - eine Internationale Forschungskampagne
    Insgesamt sind im Projekt NAWDEX über 30 internationale wissenschaftliche Partner eingebunden. Die  Messkampagne mit den beiden Forschungsflugzeugen HALO und Falcon ist ein gemeinsames Projekt des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre, der LMU München, des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg und der Universitäten Köln, Hamburg und Leipzig, sowie der ETH Zürich. NAWDEX und Waves to Weather sind von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschungsinitiativen.

    Über HALO und Falcon
    Das Forschungsflugzeug HALO (High Altitutde and Long Range Research Aircraft)  ist eine Gemeinschaftsinitiative deutscher Umwelt- und Klimaforschungseinrichtungen. Gefördert wird HALO durch Zuwendungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft (MPG), der Leibniz-Gemeinschaft, des Freistaates Bayern, des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), des Deutschen GeoForschungsZentrums (GFZ), des Forschungszentrums Jülich (FZJ) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).

    Das Forschungsflugzeug Falcon des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist bereits seit 40 Jahren im Einsatz für die Atmosphärenforschung.

    Den gesamten Artikel finden Sie hier:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-19475/#/gallery/24460

    Kontakt:

    Falk Dambowsky
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation, Redaktion Luftfahrt
    Tel.: +49 2203 601-3959
    Fax: +49 2203 601-3249

    Dr. Andreas Schäfler
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Physik der Atmosphäre
    Tel.: +49 8153 28-2719

     

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-362Tue, 04 Oct 2016 10:47:35 +0200Keine Knicke in der Optikhttps://bayern-photonics.de/Licht wird erst durch präzise Optik zum Werkzeug. Das setzt Messverfahren voraus, die Linsen aller Größen, Formen und Materialien gewachsen sind. In der Fertigung von Hochpräzisionsoptik zählen Nanometer. Entsprechend präzise Messverfahren sind gefragt, die Oberflächen sphärischer und asphärischer Prüflinge unterschiedlichster Größen und Materialien exakt vermessen. Jeder Fertigungsschritt steigert den Wert und die Empfindlichkeit der Optiken. Das richtige Messverfahren zur rechten Zeit ist entscheidend. Autor: Peter Trechow, Messe München GmbH

    Während des Schliffs sind eher taktile Verfahren im Einsatz. In späteren Stadien sind berührungslose optische Verfahren wie die Interferometrieim Vorteil. Diese ermittelt anhand der optischen Wegstrecke von Licht, das auf Prüflinge geworfen und von diesen reflektiert wird, Höhenunterschiede im Nanometerbereich.

    Interferometrie auch für Asphären
    Weil Linsen und andere gekrümmte Flächen das Licht in viele Richtungen reflektieren, kommen hier Nulloptiken zum Einsatz. Als exaktes Gegenstück des Prüflings sorgen sie dafür, dass das Licht die gekrümmte Oberfläche senkrecht trifft und ebenso davon reflektiert wird. Ist die Linse perfekt, ergibt sich eine absolut ebene interferometrische Wellenfront. Da nur Abweichungen von diesem Ideal ermittelt werden müssen, ist die Analyse schnell und hoch präzise. Voraussetzung ist allerdings die exakte Nulloptik.
    Für sphärische Linsen sind refraktive Objektive im Markt. Zur Prüfung asphärischer Linsen müssen dagegen individuelle Nulloptiken gefertigt werden. Eine Alternative sind computergenerierte Hologramme. Solche diffraktiven optische Elemente (DOEs) werden erzeugt, indem per Lithographie Gitterstrukturen in Glasträger eingebracht werden.
    Durch Beugung passen diese das Licht exakt an die Oberflächen asphärischer Prüflinge an. Gerade wo Asphären in höherer Stückzahl oder in sehr hoher Präzision gefragt sind, lohnt sich das Anfertigen maßgeschneiderter DOEs.
    Wenn selbst minimale Fertigungsungenauigkeiten an DOEs oder aus dem Prüfaufbau resultierende Abweichungen zu viel sind, rät Dr. Klaus Mantel vom Max-Planck-Institut für die Physik des Lichts Erlangen zum Einsatz so genannter Mehr-Wellenfront-DOEs. Diese erzeugen zusätzlich zu der asphärischen Wellenfront, die auf den Prüfling trifft,eine sphärische Wellenfront. Mithilfe spezieller Masken lassen sich beide Fronten ein- und ausblenden, um zusätzliche Positionen für die Kalibrierung zu generieren. Dieser Kunstgriff macht beim Kalibrierendie fehlende Symmetrie des Prüfkörpers wett. Laut Mantel lassen sich Abweichungen damit systematisch aus Interferometer-Messungen eliminieren.

    Flexible Messeinsätze mit Sub-Nanometer Auflösung
    Die 10 Jahre junge Luphos GmbH hat der interferometrischen Optik-Prüfung bereits wichtige Impulse gegeben. „Wir bieten Mehrwellenlängen-Interferometer an, welche Prüflinge mit vier Wellenlängen abtasten“, so Entwicklungsingenieur Dr. Marc Wendel. Im Prinzip sind vier Interferometer in einem Gerät vereint, deren Messwerte Software fusioniert. So führt Luphos die Präzision der Interferometrie und mit der Flexibilität scannender Messgeräte zusammen. Dabei bestichtvor allem der enorm vergrößerte Eindeutigkeitsbereich von 1,25 mm. Bisher lag dieser bei einer halben Wellenlänge, also etwa 300 μm. Das Messverfahren ist dadurch wesentlich robuster gegen Staub, Kratzer und andere fertigungsbedingte Störeinflüsse.
    Mehrwellenlängen-Interferometer sind hochflexible Messgeräte, mit denen gestufte, diffraktive oder segmentierte Linsen ebenso vermessen werden können, wie Linsen mit Sattelpunkten oder Wendestellen. Binnen Minuten sind Oberflächen und exakte Topographien mit Auflösungen im sub-Nanometerbereich erfasst. Voraussetzung ist ausgefeilte Kalibrierung. „Viele Kunden setzen unsere Systeme fertigungsnah ein. Sie sind trotz ihrer Präzision nicht auf Feinmessräume angewiesen“, sagt Wendel. Die Stärken der Systeme lägen in der Zwischen- und Endkontrolle.

    Interferometrie in der Linsenfertigung
    Doch generell rücken Interferometer der Fertigung näher. So auch bei der OptoTech Optikmaschinen GmbH, die Fertigungs- und Messtechnik für Fein- und Brillenoptiken herstellt. Fertigungs- und Messtechnik wachsen hier laut Gerd Stach, dem Leiter des Geschäftsbereich Messtechnik, immer enger zusammen.
    Üblicherweise werden Linsen nach dem Schleifen vorpoliert, wobei in der Regel etwa 20 μm abgetragen werden und leichte Formkorrekturen stattfinden. Danach werden kleinste Fehler mit gezielter lokaler Politur beseitigt. Hier greift die Vernetzung von Fertigungs- und Messtechnik. Interferometer ermitteln exakte 3D-Oberflächendaten, welche automatisch an eine Verweilzeit-Steuerung der Polieranlage fließen. Weil der Materialabtrag pro Zeit definiert ist, lässt sich aus den Oberflächendaten ableiten, wie lange der Polierkopf an einer Stelleverharren muss, bis der Fehler beseitigt ist. Ein weiterer Vorteil des geschlossenen Regelkreises: Da die Messwerte voll automatisch übertragen werden, sind Tippfehler passé.
    Inline-Messungen per Interferometer steht entgegen, dass Optiken dafür gereinigt werden müssen. „Wir messen bis auf wenige Ausnahmen fertigungsnah“, so Stach. Nur bei der Fertigung sehr schwerer, bis zu zwei Meter großer Linsen werde in der Maschine gemessen. Doch schon für die fertigungsnahe Interferometrie ist bessere Kompatibilität mit dem Fertigungsalltag erwünscht. „Interferometer haben sehr viele Einstellmöglichkeiten. Zur Prüfung einzelner Probegläser ist das sinnvoll, doch in der Fertigung hält es unnötig auf“, kritisiert er.  Ein definiertes, in Software gegossenes Messprogramm soll Abhilfe schaffen. Anhand digitaler Messprotokolle zur jeweiligen Optik sollen auch Kunden damit Messdaten reproduzieren können. „Unser Ziel ist es, die Qualitätsprüfung auf eine objektivere Basis zu stellen“, so Stach.

    Tipp
    Das Netzwerk bayern photonics e.V. bietet am 27. Oktober 2016 einen Workshop zur„Messtechnik für die moderne Optikfertigung“ an. Referenten aus Industrie und Forschung erläutern eingesetzte Verfahren und deren Einsatzbereiche.

    Kontakt
    Dr. Horst Sickinger
    Tel.: +49 8153 953687
    E-Mail: info@]bayern-photonics.de

     

    ]]>
    Aus den NetzenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonics
    news-354Wed, 28 Sep 2016 09:15:23 +0200Konzernumbau stellt Weichen für weiteres Wachstumhttps://bayern-photonics.de/SCANLAB vereinfacht seinen strukturellen Aufbau. 28.09.2016 – Scan-System-Experte SCANLAB aus Puchheim bei München vereinfacht seine rechtliche Struktur und überträgt die Verantwortung in eine neue Unternehmensform. Die SCANLAB AG verlagert das gesamte operative Kerngeschäft in die SCANLAB GmbH. Die GmbH stellt zukünftig dann eine Schwestergesellschaft der bisherigen Beteiligungen Blackbird Robotersysteme GmbH und Next Scan Technology BVBA dar. Die Schwesterfirmen agieren als strategische Partner im Markt und verfügen somit über einen noch größeren Handlungsspielraum. Bestens gerüstet für das stetige Wachstum kann in Kürze auch der deutlich vergrößerte Hauptsitz bezogen werden.Die Firmenhistorie von SCANLAB bleibt eine Erfolgsgeschichte, in der noch zahlreiche Kapitel zu schreiben werden sind. Nach dem 25-jährigen Jubiläum im letzten Jahr wird in 2016 jetzt, neben fristgerechter Fertigstellung des Erweiterungsbaus, auch die rechtliche Firmenstruktur für die nächsten Jahre neu ausgerichtet. Dabei überträgt die SCANLAB AG den operativen Betrieb und die Vertragsbeziehungen mit sofortiger Wirkung auf die SCANLAB GmbH. Die bisherige Aktiengesellschaft wird zu einer Holdinggesellschaft umfirmiert, die als reine Finanzholding das Dach der Gruppe bilden wird. Darunter befinden sich mit der SCANLAB GmbH – Hersteller von hochpräzisen Scan-Lösungen, der Blackbird Robotersysteme GmbH – Spezialist für Remote-Laser-Schweißen, und der Next Scan Technology BVBA – Experte für Polygon-Scanner eigenständige rechtliche Firmen, die über eine strategische Partnerschaft verbunden sind. Die Führungsteams aller unternehmerischen Einheiten bleiben unverändert.

    „Die formellen Änderungen haben keinerlei Auswirkungen auf unsere vertrauensvollen Kunden- und Geschäftsbeziehungen und selbstverständlich auch keine Nachteile für unser starkes weltweites Team. Und auch unsere Wachstumsstrategie bleibt unverändert – nur unsere Management-Teams werden noch schlagkräftiger und schneller in ihren Entscheidungen“ beschreibt Georg Hofner, Geschäftsführer der SCANLAB GmbH, die Umgestaltung der Firmengruppe.

    Kontakt:

    SCANLAB GmbH
    Eva Jubitz
    Marketing/Kommunikation
    Siemensstr. 2a
    82178 Puchheim

    Tel. +49 (89) 800 746-100
    Mobil + 49 (170) 57 66 178
    Fax +49 (89) 800 746-199

    mailto:e.jubitz(at)scanlab.de
    www.scanlab.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-351Mon, 26 Sep 2016 16:05:02 +0200Felix Tenner's publication selected for OSA Spotlight on Opticshttps://bayern-photonics.de/In 2013 Felix Tenner from the Lehrstuhl für Photonische Technologien won the SAOT INNOVATION AWARD. Recently one publication resulting from his innovative research idea was selected for the OSA Spotlight on Optics. Congratulations to Felix and to the research team! This is the publication:
    C. Abraham, Y. Beiderman, N. Ozana, F. Tenner, M. Schmidt, M. Sanz, J. Garcia and Z. Zalevsky, “Photonic non-contact estimation of blood lactate level,” Biomedical Optics Express 6(10), 4144-4153 (2015)

    This is the link to the OSA Spotlight on Optics.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenNewsbayern photonicsNetzwerke
    news-350Mon, 26 Sep 2016 14:27:28 +0200FIBERPOINT® 250 und FIBERPOINT® 250HP im neuen Look! https://bayern-photonics.de/Die neuen FIBERPOINT® 250 der IMM Photonics GmbH sind durch ihr robustes Design ideal für den Feldeinsatz geeignet. Es werden sowohl Bruchstellen als auch gestresste Glasfaserbereiche visualisiert. Eine weitere wichtige Anwendung stellt die Durchgangsprüfung von Glasfasern dar. Es ist möglich, Glasfasern von bis zu 5 km Länge zuverlässig zu vermessen. Neben der erweiterten optischen Funktion, liegt das Hauptaugenmerk auf einem robusten Design. Der FIBERPOINT® 250 ist komplett Spritzwasser geschützt, sobald die fest verbundene Staubschutzkappe aufgesteckt wird. Zudem ist der FIBERPOINT® 250 an einem stabilen, schwenkbaren Kunststoffbügel befestigt und ist, durch die gummierte Hülse, sehr stoßfest. Durch die einzigartige Bauform ist die Low Power Variante in die Laserklasse 2 und die HP-Variante in die Laserklasse 2M eingruppiert. Somit sind für beide Fasertester keine Laserschutzmaßnahmen erforderlich. Das erleichtert den Umgang im Feld erheblich!

    Der FIBERPOINT® 250 ist ohne Bügel 170 mm lang und hat einen Durchmesser von ca. 21 mm. Mit ausgeklapptem Bügel ist der FIBERPOINT® 195 mm lang. Der Versand beider Modelle erfolgt im Quadrosafe.

    Das abgestrahlte Laserlicht bei ca. 635 nm ist mit dem menschlichen Auge auch bei hellen Umgebungsbedingungen gut zu erkennen. Die abgestrahlte optische Leistung beträgt < 1 mW bei der Low Power bzw. 5 mW bei der High Power Variante. Die Einkoppeleffizienz in Standard Singlemode- und Multimode-Fasern beträgt ca. 50 %. Im Pulsmodus sind die Fasertestgeräte bis zu 40 Stunden einsetzbar bevor die Batterien (2 x AAA) gewechselt werden.

    Vermessen werden alle gängigen Steckertypen: DIN, E2000, FC, SC und ST Stecker. Mit den eigens entwickelten Adaptern (separat) ist der Anschluß weiterer Steckertypen, wie die 1,25 mm Ferrulenstecker LC, MU, F3000 aber auch POF und SMA Stecker möglich.

    Kontakt:

    IMM Photonics GmbH
    Ohmstrasse 4
    D-85716 Unterschleissheim
    www.imm-photonics.de

    ph +49 89 321412-0 / fax -11

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonics
    news-340Fri, 16 Sep 2016 14:31:37 +0200Wolkenjagd in Westafrikahttps://bayern-photonics.de/Westafrika ist im Wandel. Rapide wachsende Bevölkerung, massive Urbanisierung, komplexe meteorologische Einflüsse, unkontrollierter Waldabbau und Luftverschmutzung verändern die Zusammensetzung der Atmosphäre und damit das Wetter und Klima. Was für Folgen die Luftverschmutzung aber für Land und Leute hat, und wie die verschiedenen Emissionsquellen die Region langfristig beeinflussen, ist bislang unzureichend erforscht. Wissenschaftler des deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersuchten deshalb mit dem Forschungsflugzeug Falcon die tropische Luft der westafrikanischen Küste auf ihre Zusammensetzung und wie sich diese auf die klimarelevanten Wolkeneigenschaften auswirken. Die Messflüge waren Teil des fünf Jahre dauernden EU-Projekts DACCIWA (Dynamics-aerosol-chemistry-cloud interactions in West Africa).Ein Cocktail an Emissionen
    Monsunwind mit Seesalz aus dem Süden, Saharawind mit Staub aus dem Norden, Holzkohlefeuer und verbrannter Müll aus den Städten und Kraftwerken, Schiffsverkehr, Ölplattformen und veraltete Motoren – die Luft in der Küstenregion Westafrikas vermengt sich zu einem einzigartigen Gemisch aus verschiedensten Spurengasen, Flüssigkeiten und Teilchen. Gleichzeitig bilden sich regelmäßig in der Atmosphäre zum Teil mehrschichtige Wolkendecken, die großen Einfluss auf das lokale Wetter und Klima haben. Wie sich die Luftpartikel aber genau zusammensetzen und welchen Einfluss sie auf das Entstehen und Verschwinden von Wolkenformationen haben, ist bislang unzureichend erforscht und nicht in aktuelle Klimamodelle integriert.

    Flugzeuge, Bodenstationen und Wetterballons
    Forscher aus insgesamt 16 wissenschaftlichen Einrichtungen in sechs Ländern untersuchen in dem vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierten EU-Projekt DACCIWA die Zusammenhänge zwischen Wettereinflüssen, Klimawandel und Luftverschmutzung. In einer koordinierten Messkampagne erforschen die Wissenschaftler dabei erstmals die gesamte Kette der Auswirkungen von natürlichen und menschengemachten Emissionen auf die westafrikanische Atmosphäre. Von Juni bis Juli waren sie dazu mit drei Forschungsflugzeugen in Westafrika vor Ort. Für die Messungen bauten sie drei hochinstrumentierte Messstandorte im Landesinneren auf, ließen mehrmals am Tag an sieben Standorten Wetterballons steigen, bestimmten die urbanen Emissionen und werteten Gesundheitsdaten der Stadtbewohner aus. Das Projekt schafft damit Grundlagen für neue und präzisere Klima-, Wetter- und Luftqualitätsmodelle, die eine nachhaltigere Entwicklungspolitik ermöglichen.

    Wolkenschichten unter der Lupe
    Vom Flughafen Lomés aus, nur fünf Kilometer von der Grenze Ghanas entfernt, starteten die DLR-Forscher mit dem, gerade 40 Jahre gewordenen, Forschungsflugzeug Falcon in die westafrikanischen Lüfte. Die Piloten der DLR-Einrichtung Flugexperimente aus Oberpfaffenhofen steuerten die Falcon in verschiedenen Höhen durch Wolkenschichten und flogen gezielt in Abgasfahnen hinein. Auch der Schiffsverkehr vor der südlichen Küste Westafrikas und die Emissionen einer Ölplattform vor Ghana wurden untersucht. In der Kabine schwitzten während der Flüge die Klimaexperten des DLR-Instituts für Physik der Atmosphäre bei über 40 Grad. Mit Hilfe von Spurengas-, Partikel- und Wolkenmessinstrumenten sammelten sie Daten innerhalb und außerhalb der Wolken.
    „Aerosole sind Partikel in der Atmosphäre, die von natürlichen und anthropogenen, also menschengemachten Quellen stammen“, erklärt DLR-Projektleiter Dr. Hans Schlager. „Mit der Falcon fliegen wir gezielt in Wolken und messen die Aerosolbelastung der Luftmassen. Das erlaubt es uns, den Einfluss der vorherrschenden Luftverschmutzung auf die Wolkeneigenschaften zu untersuchen.“ Da sich über der Küste Westafrikas jeden Tag eine ausgedehnte Stratus-Wolkenschicht bildet, eignet sich die Region hervorragend als Labor, um diese Wechselwirkungen zu studieren.
    Drei Forschungsflugzeuge flogen dazu koordinierte Messflüge: Neben der DLR-Falcon waren das eine Twin Otter-Propellermaschine des British Antarctic Survey und die ATR des Service des Avions Français Instrumentés pour la Recherche en Environnement (SAFIRE) der französischen Forschungsinstitutionen CNRS, Météo-France und CNES. Die unterschiedlichen Flugzeugstypen spielten jeweils ihre besonderen Stärken aus (Reichweite, Flughöhe und -dauer) – flogen jedoch mit ähnlicher Instrumentierung, um einen konsistenten gemeinsamen Datensatz zu generieren.

    Überraschende Erkenntnisse
    Die Luftverschmutzung bleibt nicht dort wo sie entsteht, sondern zieht sich bis zu 300 Kilometer ins Landesinnere. Deshalb verfolgten die Forschungsflugzeuge die Abgasfahnen der großen Küstenstädte Accra, Abidjan, Lomé und Cotonou auf ihrem Weg von der Küste bis ins Landesinnere, bevor sie – über Wälder und Savannen hinweg – weiter in Richtung Sahara ziehen.
    Erste Ergebnisse zeigen überraschenderweise, dass die Abgasfahnen einen sehr hohen Anteil an organischem Material enthalten. Ein Befund, der auf Verbrennungen von Holzkohle, Müll und landwirtschaftlichen Abfällen bei niedriger Temperatur hindeutet. Die vielen Luftpartikeln führen dabei zu einer erheblichen Trübung der Atmosphäre. Dadurch erreicht weniger Sonnenlicht den Erdboden und es ändert sich der Tagesverlauf von Temperatur, Wind, Wolken und Regen. Die Messungen zeigten nun zum ersten Mal die enorme Komplexität in den verschiedenen Wolkenschichten, deren Ursachen nach wie vor unklar sind.

    Forschung bis 2018
    Noch bis 2018 erforschen die Wissenschaftler im Projekt DACCIWA die Einflüsse der verschiedenen Emissionen auf die Wolkeneigenschaften und die Luftqualität in Westafrika. „Unsere Ergebnisse dienen dazu, die gegenwärtigen Klima- und Wettermodelle zu verbessern. Dann können wir gemeinsam mit unseren afrikanischen Partnern belastbarere Prognosen für Westafrika aufstellen – einer Region, die weltweit mit am stärksten die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren bekommen wird“, wagt Dr. Schlager einen Blick in die Zukunft.

    Die gesamte Pressemeldung mit Bildern finden Sie unter:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-19160/#/gallery/23750

    Kontakte

    Fabian Locher
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation, Redaktion Luftfahrt
    Tel.: +49 2203 601-3959
    Fax: +49 2203 601-3249

    Dr. Hans Schlager
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Physik der Atmosphäre
    Tel.: +49 8153 28-2510
    Fax: +49 8153 28-1841

    Oliver Brieger
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Flugexperimente, Leiter Forschungsflugbetrieb
    Tel.: +49 531 295-2800
    Fax: +49 8153 28-1347

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsPhotonicNet GmbH
    news-339Fri, 16 Sep 2016 14:14:24 +0200Laser 2000 GmbH: Der neue, weiterentwickelte Digi-Cube II Scankopf mit ergänztem Leistungsumfanghttps://bayern-photonics.de/Die meisten der gängigen Laser-Gravur- und Markier-Anwendungen verwenden eine Laserapertur von zehn Millimeter Strahldurchmesser. Genau für diese Parameter ist der High Speed Scankopf Digi-Cube II optimiert. Dadurch läuft der digitale Digi-Cube mit ähnlich niedriger Temperaturentwicklung wie ein analoger Kopf.Der Digi-Cube II ist für die einfache OEM-Design-Integration und den problemlosen Plug&Play-Einsatz auf dem Standard Kommunikationsprotokoll XY2-100 ausgelegt. Sobald der Scanner eingeschaltet wird, führt das System eine detaillierte Selbstdiagnose und Systemprüfung durch, dies garantiert korrekte Positionierung und hohe Genauigkeit. Das integrierte Betriebssystem verwendet die DSP-Technologie, die kleine Spiegelbewegungen mit bemerkenswerten Beschleunigungs- und Markierzeiten sicherstellt.

    Darüber hinaus sind die Digi-Cube Scanköpfe mit der leistungsfähigen "Digi-Struct Software" lieferbar. Die Digi-Struct-Software verfügt über alle benötigten Funktionen und wird vollständig durch die zugehörige Lasersteuerkarte kontrolliert. Das System ermöglicht bis zu 256 verschiedene Laserbeschriftungsprogramme, die von einer SD-Karte heruntergeladen werden können. Das spart Zeit, minimiert Programmierfehler, verhindert unbefugten Zugriff und läuft ohne einen externen PC ab.

    Typische Anwendung findet der Digi-Cube II beim hochpräzisen Lasergravieren und -Markieren.

    Hier die Highlights:

    - Modernste selbst tunende digitale Servo Antriebselektronik
    - Schnellste Gravurzeiten von bis zu 1000 Zeichen pro Sekunde
    - Optimale Kosteneffizienz bei Multifunktionalität
    - Schnelle Lieferzeiten
    - 2 Jahre Vollgarantie

    Kontakt:

    Laser 2000 GmbH
    82234 Weßling
    Gerold Simke
    Tel. +49 151 16217813
    www.laser2000.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonics
    news-338Fri, 16 Sep 2016 14:08:26 +0200Schnellere Fertigung durch hohe Laserleistunghttps://bayern-photonics.de/Mit dem 100 W, 300 µJ Tangor, stellt Amplitude Systèmes den kompaktesten industriellen Femtosekunden-Laser der Welt vor. Der neuentwickelte Laser bietet mit Wiederholraten von bis zu 2 MHz und Pulsenergien bis zu 300 µJ eine außergewöhnliche Flexibilität der Laserparameter. Diese Plattform ist entworfen worden, um allen industriellen Anforderungen gerecht zu werden, einschließlich des 24/7 Betriebs und der Steigerung der Effizienz für eine außergewöhnliche Präzision in der Fertigung. Die Prozessgeschwindigkeiten in der industriellen Fertigung waren für UKP-Laser bisher durch verhältnismäßig geringe Laserleistungen limitiert. Großvolumige Laserabtrags-Anwendungen, bei denen geringster Wärmeeintrag gefordert sind, waren bisher dadurch nicht realisierbar. Die Kombination aus Repetitionsrate und Pulsenergie der vorhandenen Laser war zu gering.

    Der Femtosekundenlaser Tangor basiert auf einem kompakten, robusten und extrem stabilen Aufbau. Er bietet ausgezeichnete Strahlqualitäten und auf Anfrage zahlreiche Optionen wie SHG, THG und die Frequenzvervielfachung für höhere Ordnungen. Durch die kürzeste Pulsdauer in seiner Klasse garantiert das System Femtosekundenlaser-Bearbeitungsqualitäten.

    Dank der hohen Pulsenergie ermöglicht der Laser eine Strahlteilung für eine parallele Bearbeitung, was neue Möglichkeiten für die Bearbeitung von transparenten Materialien eröffnet und einen hohen Durchsatz, zum Beispiel für die Tiefengravur oder Bohranwendungen, erlaubt.

    Das System eignet sich ideal für Anwendungen in der Halbleiter- und Unterhaltungselektronik-Branche oder zur Erstellung von Produkten für medizinische Anwendungen. Die hohe mittlere Leistung des Tangor erleichtert ebenfalls die Einführung von Femtosekundenlasern in der Automobil- und Luftfahrtindustrie mit den dort geforderten industriellen und produktiven Lösungen.

    Zusammen mit bestehenden Produkten für niedrigere Leistungen deckt Amplitude Systèmes damit die gesamte mögliche Palette an Femtosekundenlaser-Spezifikationen für die industrielle Fertigung ab. Dies eröffnet der produzierenden Industrie ganz neue Möglichkeiten und eine Basis für neue hochinnovative Fertigungsprozesse.

    HERSTELLER
    Amplitude Systèmes
    c/o Laser 2000 GmbH
    82234 Weßling
    Mark Drechsler
    Tel. +49 8153 405-54
    www.laser2000.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsNetzwerkebayern photonics
    news-332Tue, 13 Sep 2016 16:04:58 +0200Hembach Photonik: Optikdesign für Abbildende Systemehttps://bayern-photonics.de/Abbildende Optik ist für viele Anwendungen die Kernvoraussetzung und wird daher auch als ‚enabling technology‘ bezeichnet. Die Entwicklung von Abbildungsoptik sowie deren kritische Beurteilung stellen allerdings etliche Unternehmen vor große Herausforderungen. Für ein optimales Kosten-/Nutzenverhältnis müssen zuerst die Kundenanforderungen verstanden werden, um dann mit am Markt verfügbaren Produkten oder individuellen Entwicklungen Lösungen zu erarbeiten.Die Hembach Photonik GmbH mit Sitz in Rednitzhembach bei Nürnberg hat sich seit nunmehr fünf Jahren im Bereich Optikentwicklung im Europäischen Markt etabliert. Die zehn erfahrenen Mitarbeiter stammen alle aus den Bereichen Ingenieurwesen/Physik/Mathematik. Bisher ist Hembach Photonik  insbesondere bekannt als kompetenter Partner für die Analyse und Simulation von Streu- und Störlicht, sowie für das Design von Beleuchtungssystemen. Zusätzlich konnte in den letzten Jahren die Kompetenz im Design abbildender Optiken ausgebaut werden, so dass nun die gesamte optische Entwicklungskette beginnend mit Beleuchtungsdesign über Abbildungsoptik bis Störlichtanalyse angeboten werden kann.

    Kompetenzen der Mitarbeiter
    Verantwortlich für die Entwicklung abbildender Optiken bei Hembach Photonik sind Claudia Gorschboth und Dr. Christoph Horneber.
    Claudia Gorschboth ist seit mehr als 20 Jahren in der Optikentwicklung tätig, insbesondere in den Bereichen industrieller Sensorik, Lasertechnik und Medizintechnik. Sie verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung, Simulation und Analyse abbildender optischer Systeme.
    Dr. Christoph Horneber ist Spezialist im Objektivdesign sowohl für Fotoobjektive für Endkunden, als auch für Objektive für den industriellen Einsatz. Zusätzlich verfügt er über langjährige Erfahrung im Bereich optischer Messtechnik.
    Für die Entwicklung und Analyse von abbildenden Optiken wird die Software Zemax® eingesetzt. Nichtabbildende Systeme werden mit ASAP® simuliert,  zunehmend aber auch mit selbst entwickelter Optiksoftware.

    Entwicklung abbildender Optik
    Hembach Photonik ist darauf spezialisiert, individuelle und sehr spezifische Lösungen für Kundenanfragen zu finden. Dazu analysieren wir gemeinsam mit dem Auftraggeber, wie dessen Anforderung  in eine  optische Spezifikation übersetzt werden kann und mit welcher Qualität die Abbildung ausgeführt werden muss.
    Sobald die Spezifikation vereinbart ist, werden die optischen Systeme und Komponenten kundenspezifisch ausgelegt. Die Auswahl der eingesetzten Materialien reicht dabei von Kunststoffen über Gläser bis zu Halbleiter-Kristallen und Metallen, abhängig von Faktoren wie Stückzahlen und Fertigungskosten, Wellenlänge und Umgebungsbedingungen.

    Anwendungsbereiche abbildender Optik
    So vielfältig wie die verwendeten Materialien sind auch die Typen von Abbildungsoptiken. Dazu gehören nicht nur klassische Objektive. Das Spektrum reicht von Sensoren, Scansystemen, Projektoren über Teleskope, Spektrometer und individuelle Aufgabenstellungen aus Bereichen wie Automotive, Space, Medizintechnik, Automation.

    Mehr Informationen finden Sie hier zum Download!

     

    Kontakt:
    Hembach Photonik GmbH
    Finkenstraße 1—3
     91126 Rednitzhembach
    www.hembach-photonik.de 

    Ansprechpartner:
    Dr. Bernhard Michel
    bm(at)hembach-photonik.de
    Tel. +49 9122 889949 1

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-331Tue, 13 Sep 2016 14:54:52 +0200Bayerisches Laserzentrum: LICHT GEKONNT IN SZENE GESETZThttps://bayern-photonics.de/Schon vor der Fertigung und Umsetzung des optischen Systems kann mittels optischer Simulation der Einfluss auf die Effizienz und Abbildungsqualität von verschiedenen Parametern und Fertigungstoleranzen genau untersucht und optimiert werden. Für klassische Abbildungs- und Strahlformungsoptiken mit Strukturgrößen von mehreren Millimetern wird auf langjährig etablierte Raytracing-Programme zurückgegriffen. Werden die Strukturen kleiner, müssen auch wellenoptische Effekte wie Beugung und Interferenz im Design berücksichtigt werden. Diese Effekte können dann gezielt genutzt werden, um beispielsweise diffraktive Strahlformungselemente oder Phasenmasken für Lichtmodulatoren zu realisieren.Das Bayerische Laserzentrum (blz) hat für Ihre Problemstellung die richtige Lösung:

    • Raytracing mit ZEMAX für abbildende und nichtabbildende Optiken
    • Wellenoptische Simulation mit VirtualLab®
    • Simulation von Mikro- und Nanostrukturen
    • Aufbereitung von CAD-Daten (step, stl, igs, dxf, etc.)
    • Vermessung und Implementierung von Strahlquellen (Laser, LED, etc.)
    • Messung von Reflexions- und Streueigenschaften
    • Optimierung und Toleranzanalyse
    • Entwicklung von Berechnungs- und Simulationsalgorithmen

    Mehr Informationen finden Sie hier zum Download!


    Kontakt:

    Bayerisches Laserzentrum GmbH
    Konrad-Zuse-Str. 2-6
    91052 Erlangen

    Tel.: 09131 – 97790-0
    Email: info(at)blz.org
    Web: http://www.blz.org

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-330Tue, 13 Sep 2016 10:50:27 +0200Optik-Simulationssoftware mit Optimierungsfunktionhttps://bayern-photonics.de/FRED Optimum 3D-CAD-Optiksoftware. FRED ist ein in der Optikentwicklung sehr breit einsetzbares Simulationstool. Im Gegensatz zu klassischen Linsen-Design-Tools, in denen vorwiegend sequenziell simuliert wird, liegt die Stärke von FRED in der nicht-sequenziellen Simulation durch komplexe Systeme (d. h. von der Strahlquelle bis zur Abbildungsebene oder zum Detektor). Für Studierende kann die Software im Rahmen von Diplom-, Studien-, oder Doktorarbeiten kostenfrei zur Verfügung gestellt werden.Auch sequenzielles Raytracing ist bei Bedarf möglich und erlaubt diskrete Analysen einzelner optischer Pfade. Der große Einsatzbereich und die 3D-Darstellung machen es zu einem flexiblen Simulationswerkzeug für unerfahrene Anwender ebenso wie für erfahrene Spezialisten.

    Klassische Anwendungsfelder für FRED sind:

    • Abbildungs- und Beleuchtungs-Systeme
    • Simulation von Laserlicht (kohärentes Licht)
    • Streulicht- und Ghost-Analyse
    • Optimierung Ihrer Systeme (mit Optimierungsfunktion)

    Mehr Informationen finden Sie hier in der PDF-Datei zum Download!

    Kontakt:

    Laser 2000 GmbH
    Argelsrieder Feld 14
    82234 Wessling

    Produktspezialist
    Bernhard Dauner
    +49 8153 405-17
    b.dauner(at)laser2000.de

    Produktspezialist
    Axel Haunholter
    +49 8153 405-32
    a.haunholter(at)laser2000.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-329Mon, 12 Sep 2016 19:29:04 +0200TOPTICAs Laser Guide Star gewinnt Berthold Leibinger Innovationspreishttps://bayern-photonics.de/Am 9. September 2016 wurde TOPTICAs Guide Star Laser SodiumStar 20/2 mit dem dritten Preis des Laser-Forschungs-Innovationspreises der Berthold-Leibinger-Stiftung ausgezeichnet. Die „Guide Star Allianz“, bestehend aus TOPTICA Photonics AG (Deutschland), MPB Communications Inc. Kanada) und dem European Southern Observatory (ESO), entwickelte über einen Zeitraum von mehr als sieben Jahren ein neuartiges Lasersystem zur Erzeugung von künstlichen Leitsternen für das Very Large Telescope (VLT) und andere große Teleskope. Diese Technologie füllt eine wichtige Lücke und ist entscheidend für die Realisierung von modernen adaptiven Teleskopen. Sie wird zu einer grundlegenden Verbesserung in der Performance, Verlässlichkeit und Wartung solcher Systeme führen.Weitere Informationen zur Preisverleihung finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung der Berthold Leibinger Stiftung: http://www.leibingerstiftung.de/de/service/presseinformationen/pressemitteilung/recuid/278212.html
    Weitere Informationen über die Technologie des Guide Star Lasers finden Sie in diesem Artikel auf Laser Focus World:http://www.laserfocusworld.com/articles/2016/04/eso-s-four-laserguide-star-facility-sees-first-light.html

    TOPTICA Photonics AG develops, manufactures, services and distributes technology-leading diode and fiber lasers and laser systems for scientific and industrial applications. Sales and service are offered worldwide through TOPTICA Germany and its subsidiary TOPTICA USA, as well as all through 14 distributors. A key point of the company philosophy is the close cooperation between development and research to meet our customers’ demanding requirements for sophisticated customized system solutions and their subsequent commercialization.

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenPreise und AuszeichungenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonicsHanse Photonik
    news-326Thu, 08 Sep 2016 15:53:19 +0200Ferienprogramm mit Aha-Effekthttps://bayern-photonics.de/Kinder und Jugendliche aus Neumarkt forschen an der OTH Amberg-Weiden. Ist das eine Hochschule? Oder ein Eldorado für junge Entdeckerinnen und Entdecker? Am vergangenen Dienstag war die OTH Amberg-Weiden beides. Kinder und Jugendliche aus dem Landkreis Neumarkt machten sich auf zur Expedition an die OTH nach Amberg und stürzten sich ins Abenteuer Wissenschaft. Sie stießen vor in unbekannte Wissensgebiete, entdeckten aufregende Forschungslabore und führten spannende Experimente durch. Aha-Erlebnisse garantiert! Sommerferien machen nicht nur Spaß, sondern auch schlau. Zumindest in der OTH Amberg-Weiden … Dort nahm Prof. Dr.-Ing. Markus Brautsch Neumarkter Schülerinnen und Schüler mit auf eine packende Reise durch die Welt der Technik und der Ingenieurswissenschaften. Gemeinsam mit seinen Kollegen Prof. Dipl.-Ing. Joachim Hummich, Prof. Dr. Andreas P. Weiß und Diplom-Physiker Martin Müller stellte er die Labore und Forschungseinrichtungen der Hochschule vor. Dabei galt: Lernen ist gut, erleben ist besser. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entdeckten, wie aus Sonnenenergie Wasserstoff gewonnen wird oder wie elektrische Anlagen- und Automatisierungstechnik funktioniert. Sie informierten sich über Mechanik und Strömungsmechanik, fertigten Kreisel per Spritzgießverfahren an und, und, und …

    „Beobachten, ausprobieren, eigene Schlüsse ziehen ­– spannender und abwechslungsreicher kann man sich neues Wissen eigentlich nicht erarbeiten“, sagt Prof. Dr. Andrea Klug, Präsidentin der OTH Amberg-Weiden. „Ich habe mich sehr über den Eifer und die Wissbegier der jungen Schülerinnen und Schüler gefreut. Und ich lade sie herzlich ein, die OTH Amberg-Weiden wieder einmal zu besuchen. Neumarkt ist ja nur einen Katzensprung entfernt ... Und wer weiß: Vielleicht entdecken sie hier ihre zukünftige Hochschule. Denn junge, neugierige Studierende sind bei uns genau am richtigen Ort!“

    Die Kinder und Jugendlichen haben die OTH Amberg-Weiden im Rahmen des Sommerferien-Programms des Landkreises Neumarkt besucht. Sie kamen aus den Kommunen Allersberg, Berching, Berngau, Burgthann, Deining, Freystadt, Mühlhausen, Postbauer-Heng, Pyrbaum und Sengenthal. Der Ferientag an der OTH Amberg-Weiden wurde in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal durchgeführt.

    Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)
    Amberg-Weiden
    Kaiser-Wilhelm-Ring 23
    92224 Amberg

    www.oth-aw.de

    ]]>
    Aus den NetzenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-314Thu, 25 Aug 2016 10:29:20 +0200Rosetta, MERLIN und Copernicus: Das DLR beim Tag der offenen Tür der Bundesregierunghttps://bayern-photonics.de/Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt sich wieder am Tag der offenen Tür der Bundesregierung in Berlin. Am 27. und 28. August 2016 können die Besucher im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) noch einmal die Highlights der Kometenmission Rosetta Revue passieren lassen und Experten persönlich befragen. Zudem können sie sich über den deutsch-französischen Klimasatelliten MERLIN, der das klimaschädliche Methangas in der Erdatmosphäre beobachten soll, und den Raumfahrt-Wettbewerb INNOSpace-Masters informieren. Im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) stellen DLR-Mitarbeiter das zukünftige europäische Satellitennavigationssystem Galileo und das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus vor. Galileo und Copernicus
    Der Tag der offenen Tür der Bundesregierung steht in diesem Jahr unter dem Motto "Ein Tag für alle." Ein "Service für alle" soll das europäische Satellitennavigationssystem Galileo werden: Mit einer finalen Konstellation von 30 Satelliten, soll Galileo ab 2020 die Bürger Europas unabhängig vom amerikanischen GPS-Navigationssystem machen. Derzeit umfasst die Galileo-Flotte 14 Satelliten, am 17. November 2016 sollen vier weitere Satelliten an Bord einer europäischen Ariane-5-Trägerrakete ins All starten. Die am DLR in Oberpfaffenhofen angesiedelte Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen GfR ist mit ihrem Galileo-Kontrollzentrum für die Steuerung der Satelliten zuständig.
    Wie gesund wird unsere Luft in den nächsten fünf Jahren sein? Wie sauber unsere Gewässer? Und wie stark wird der Regenwald noch schrumpfen? Um diese und ähnliche Fragen zu beantworten, hat die Europäische Kommission das Erdbeobachtungsprogramm Copernicus ins Leben gerufen.
    Copernicus besteht aus sechs Satellitenfamilien, den sogenannten Sentinels ("Wächtern"), die die Erde und Atmosphäre erfassen und somit wichtige Daten zu Klimaschutz, nachhaltiger Entwicklung, humanitärer Hilfe, Ernährungssicherheit und zum Gesundheitszustand der Ozeane liefern. Ergänzt werden die Satelliten-Daten durch Messgeräte am Boden, in der Luft und in Gewässern.
    Den Betrieb der insgesamt 20 Umweltsatelliten übernehmen die europäische Weltraumagentur ESA und die Europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten, EUMETSAT. In Deutschland ist das BMVI federführend für Copernicus verantwortlich. Umgesetzt werden die deutschen Copernicus-Beiträge durch das DLR.

    Tag der offenen Tür im Bundesverkehrsministerium
    Der Tag der offenen Tür im Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur: Samstag, 27. August 2016, 10 bis 18 Uhr, und Sonntag, 28. August 2016, 10 bis 18 Uhr, Invalidenstraße 44, 10115 Berlin.

    Rosetta, MERLIN und neue Raumfahrtideen
    Der 12. November 2014 war ein Tag, an dem Raumfahrtgeschichte geschrieben wurde. Zum ersten Mal landete ein von Menschen gebautes Gerät auf einem Kometen. Es war der Landeroboter Philae der ESA-Mission Rosetta, der um 17:09 Uhr auf der Oberfläche des Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko, kurz "Tschuri", aufsetzte. Am 27. Juli 2016 wurde das System an Bord von Rosetta, über das mit Philae kommuniziert werden kann aus Energiespargründen ausgeschaltet, bevor am 30. September 2016 die Mission Rosetta zu Ende geht. Im BMWi zeigt das DLR noch einmal die Höhepunkte dieses einmaligen "Abenteuers", Wissenschaftler erklären anhand von Bildern und Messdaten die Bedeutung und den Nutzen dieser Mission für die Weltraumforschung.
    Methan ist nach Kohlendioxid der zweitgrößte Beitrag zur anthropogenen, also von Menschen verursachten, Klimaerwärmung. Der weltweite Methangehalt stieg seit Beginn der Industrialisierung auf die doppelte atmosphärische Konzentration an - der Gehalt von Kohlendioxid "lediglich" um 30 Prozent. Der deutsch-französische Kleinsatellit MERLIN (Methane Remote Sensing LIDAR Mission) soll ab 2019 das Treibhausgas Methan in der Erdatmosphäre beobachten. Mit Hilfe eines LIDAR-Instruments wird MERLIN aus einer Höhe von rund 500 Kilometern das Treibhausgas in der Erdatmosphäre aufspüren und überwachen. Ziel der dreijährigen Mission ist unter anderem die Erstellung einer globalen Weltkarte der Methankonzentrationen. Außerdem soll die Mission Aufschluss darüber geben, in welchen Regionen der Erde Methan in die Atmosphäre eingebracht wird (Methanquellen) und in welchen Gebieten es ihr wieder entzogen wird (Methansenken).
    Zudem wird am DLR-Stand im BMWI der neue Raumfahrtwettbewerb "INNOspace Masters" vorgestellt. Es geht hier um neue Ideen und Konzepte für die Raumfahrtindustrie. Der Wettbewerb wurde vom DLR im Auftrag des BMWI erstmals 2015/16 ausgerichtet und geht jetzt in eine zweite Runde.

    Tag der offenen Tür im Bundeswirtschaftsministerium
    Tag der offenen Tür im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Samstag, 27. August 2016, 13 bis 22 Uhr, und Sonntag, 28. August 2016, 11 bis 18 Uhr, Scharnhorstraße 34-37, 10115 Berlin.

    Vollständiger Artikel mit Bildern unter:
    http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-19095/year-all/#/gallery/20449

    Kontakt:

    Miriam Poetter
    Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt (DLR) Kommunikation Oberpfaffenhofen
    Tel.: +49 8153 28-2297
    Fax: +49 8153 28-1243
    Mailto:Miriam.Poetter(at)dlr.de

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWoptonetPhotonicNet GmbH
    news-313Thu, 25 Aug 2016 10:02:38 +0200TOPTICA strengthens presence in Japan and opens TOPTICA K.K. officehttps://bayern-photonics.de/Due to the strategic importance of Japan in the high technology sector, TOPTICA Photonics has decided to open an own office for sales, marketing and service in Japan. The office will be located in Fuchu/Tokyo and start operations on September 1st 2016. Taro Saito, managing director of TOPTICA K.K.: “Our team has already worked with TOPTICA products since almost ten years now. We are looking forward very much to cooperate with our Japanese customers even closer in the near future.” Thomas Renner, executive VP sales and marketing of TOPTICA Photonics, adds: “Japan always had strategic importance for us due to the high density of high tech industries and academic research centers.We purchase many of our strategic components in Japan and also have close contacts to Japanese leading worldwide scientific and technology experts”.
    TOPTICA Photonics is a leading manufacturer of single frequency diode lasers and ultrafast fiber lasers. Key markets include quantum technologies, biophotonics and microscopy, industrial metrology and terahertz technologies. The company has more than 200 employees and the headquarter is located in Munich/Germany.

    TOPTICA Photonics AG develops, manufactures, services and distributes technology-leading diode and fiber lasers and lasersystems for scientific and industrial applications. Sales and service are offered worldwide through TOPTICA Germany and itssubsidiary TOPTICA USA, as well as all through 14 distributors. A key point of the company philosophy is the close cooperationbetween development and research to meet our customers’ demanding requirements for sophisticated customized system solutionsand their subsequent commercialization.

    Contact:
    Dr. Tim Paasch-Colberg
    Phone + 49 89 85837-123
    Fax + 49 89 85837-200
    tim.paasch-colberg(at)toptica.com
    www.toptica.com/pr_news/news.html

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-308Wed, 17 Aug 2016 07:48:18 +0200Neuartiges Testverfahren soll Tierversuche ersetzenhttps://bayern-photonics.de/Den Einfluss von Chemotoxizität auf die Entwicklung des Menschen testen, ohne dabei auf Tierversuche zurückgreifen zu müssen: Um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen, entwickeln die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) und das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) ein neues in-situ Testverfahren, mit dem chemische Substanzen auf potenzielle Schädlichkeit untersucht werden können.„In Deutschland besitzt der Tierschutz einen besonders hohen Stellenwert und ist im Grundgesetz verankert. Menschen dürfen Tieren ohne Grund keine Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen“, erläutert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Um die Einhaltung und Ausweitung des Tierschutzes entsprechend zu stärken, wurde ein Förderprogramm ins Leben gerufen, das gezielt die Forschung nach Alternativen zu Tierversuchen unterstützt.

    Neues Verfahren kommt ohne Tierversuche aus

    Im Rahmen dieser Förderung entwickeln die TiHo und das LZH nun eine Methode, um beispielsweise Industriechemikalien oder Pflanzenschutzmittel auf ihre neurotoxischen Eigenschaften zu prüfen. Erstmalig soll es dann möglich sein, diese Untersuchungen frei von Tierversuchen durchzuführen.

    Für dieses alternative Testsystem wird von der TiHo eine biologische Analysemethode an einem Insektenembryo entwickelt, die in der Folge mit einem 3D-Bildgebungsverfahren des LZH kombiniert wird. Dabei werden Störungen erfasst, die von Chemikalien in Pionierneuronen - sogenannten Wegweiserzellen - verursacht werden. Das Wachstum der Nervenfasern zum zentralen Nervensystem ist bei diesen Neuronen verändert. In ihren feststehenden Entwicklungsmustern lassen sich Defekte im Ablauf der Bildung von Nervenzellen, der Zellwanderung und des Zelltods ablesen. Das präzise Bildgebungsverfahren sichert die für die Analyse notwendige Erfassung.

    Die neue Methodik macht Untersuchungsreihen im Hochdurchsatz möglich. Angewendet werden soll das Verfahren dann in der Grundlagenforschung sowie im vorregulatorischen Bereich zur Feststellung von toxikologisch relevanten Substanzen. Dadurch könnten Tierversuche innerhalb der Testreihen im Vorfeld der Chemikalien-Zulassung ersetzt werden.

    Schäden im pränatalen und frühkindlichen Stadium vermeiden

    Da die neue Methodik für Testreihen zur Erkennung von Entwicklungsneurotoxizität eingesetzt werden soll, kann auch untersucht werden, ob von einzelnen Chemikalien oder der Kombination verschiedener Stoffe auch eine Gefährdung für die pränatale oder frühkindliche Entwicklung ausgeht. Dabei wird geprüft, ob der Kontakt zu funktionellen Einschränkungen oder Deformationen einzelner Körperteile oder Organe des Kindes führen kann.

    Weitere Einsatzmöglichkeiten

    Darüber hinaus kann das Testverfahren auch bei der Entwicklung von Arzneimitteln eingesetzt werden. Hier könnte es ethisch bedenkliche sowie kostenaufwendige Testreihen im Rahmen von Tierversuchen ergänzen und langfristig sogar ersetzen.

    Das Projekt „Pionieraxon“ (FKZ 031L0062B) wird vom BMBF im Rahmen der Bekanntmachung „Alternativen zum Tierversuch“ gefördert.

    Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)

    Als unabhängiges gemeinnütziges Forschungsinstitut steht das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) für innovative Forschung, Entwicklung und Beratung. Das durch das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr geförderte LZH widmet sich der selbstlosen Förderung der angewandten Forschung auf dem Gebiet der Photonik und Lasertechnologie. 1986 gegründet, arbeiten inzwischen über 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am LZH.

    Der Fokus des LZH liegt auf den Bereichen Optische Komponenten und Systeme, Optische Produktionstechnologien und Biomedizinische Photonik. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Naturwissenschaftlern und Maschinenbauern ermöglicht innovative Ansätze für Herausforderungen verschiedenster Bereiche: von der Komponentenentwicklung für spezifische Lasersysteme bis hin zu Prozessentwicklungen für die unterschiedlichsten Laseranwendungen, zum Beispiel für die Medizintechnik oder den Leichtbau im Automobilsektor. 17 Ausgründungen sind bis heute aus dem LZH hervorgegangen. Das LZH schafft so einen starken Transfer zwischen grundlagenorientierter Wissenschaft, anwendungsnaher Forschung und Industrie.

    Kontakt:

    Laser Zentrum Hannover e.V.

    Dr. Nadine Tinne

    Marketing & Communications 

    Hollerithallee 8 

     30419 Hannover

    presse(at)lzh.de

     +49 511 2788-238 

     www.lzh.de

    ]]>
    Forschung und WissenschaftNewsNetzwerkeOptecNetPhotonicNet GmbHOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BW
    news-307Fri, 12 Aug 2016 10:33:31 +0200Ein Partner für anspruchsvolle Laserschweiß-Applikationen in den USAhttps://bayern-photonics.de/Blackbird Robotersysteme eröffnet ein Laserlabor für Remote-Schweißen. Die Blackbird Robotersysteme GmbH, ein Tochterunternehmen der SCANLAB AG und Experte für Remote-Laserschweißlösungen, hat seinen neuen Firmensitz in Sterling Heights, nahe Detroit, USA, eingeweiht. Die Räumlichkeiten beinhalten ein umfassend ausgestattetes Applikationslabor, das erlaubt, dem amerikanischen Markt jetzt auch zusätzliche Services wie Anwenderschulungen, Applikations-Support und in Kürze zudem lokale Reparaturen anzubieten.Sterling Heights, Michigan, USA / Garching, 04.08.2016 

    Am 29. Juli 2016 hat Blackbird Robotersysteme mit einem ‚Open House Event‘ seinen neuen Firmensitz in Sterling Heights eingeweiht. Die Gäste konnten dabei nicht nur das neue Laserlabor in Augenschein nehmen, sondern erhielten zudem einen Überblick über die aktuellen Blackbird Produktneuheiten im Bereich 2D und 3D Scan-Systeme, Steuerungs- sowie Nahtverfolgungslösungen. Den Praxistest zum Anfassen boten in einer Ausstellung zahlreiche Best-Practice-Beispiele aus unterschiedlichen Industriesegmenten, darunter Batterie-Schweißen, Abgasanlagen und Fahrzeugtüren-Montage. 

    “Seit der Eröffnung unseres Büros in Michigan im Jahr 2014 waren wir bereits in der Lage unsere Kunden mit lokalen Service-Ingenieuren zu unterstützen. Jetzt aber, mit einer professionellen technischen Infrastruktur, können wir endlich auch lokale Schulungen und umfassenden Applikations-Support anbieten. Der nächste Schritt werden dann ausgewählte Reparatur- und Wartungsarbeiten sein.“ fasst Tim Morris, Vice President of Sales and Service, Blackbird Robotics, Inc., die Vorteile des neuen Applikationslabors zusammen.

    Über SCANLAB: Die SCANLAB AG ist mit über 20.000 produzierten Systemen jährlich der weltweit führende und unabhängige OEM-Hersteller von Scan-Lösungen zum Ablenken und Positionieren von Laserstrahlen in drei Dimensionen. Die besonders schnellen und präzisen Hochleistungs-Galvanometer-Scanner, Scan-Köpfe und Scan-Systeme werden zur industriellen Materialbearbeitung, in der Elektronik-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie in der Bio- und Medizintechnik eingesetzt.
    Seit 25 Jahren sichert SCANLAB seinen internationalen Technologievorsprung durch zukunftsweisende Entwicklungen in den Bereichen Elektronik, Mechanik, Optik und Software sowie höchste Qualitätsstandards.

    Über Blackbird Robotersysteme: Die Blackbird Robotersysteme GmbH, eine Tochter der SCANLAB AG, stellt Lösungen für das Laser-Remote-Schweißen mit Scanoptiken her. Spiegelbasierte Strahlablenkeinheiten können damit nahtlos in industrielle Fertigungsanlagen, insbesondere Roboterzellen, integriert werden.

    Kernkompetenz ist die Entwicklung leistungsfähiger Steuerungstechnik und intuitiver Anwendersoftware. In Kombination mit 2D- und 3D-Optiken von SCANLAB bietet Blackbird weltweit ein breites Spektrum an vorintegrierten Lösungen für Maschinen- und Anlagenbauer, die höchst effiziente Remote-Laser-Schweiß-Anwendungen für die Serienfertigung im Automobilbau und für zahlreiche andere produzierende Industrien ermöglichen.

    Kontakt:

    SCANLAB AG
    Siemensstr. 2a
    82178 Puchheim

    Tel. +49 (89) 800 746-0
    Fax +49 (89) 800 746-199

    www.scanlab.de

     

     

     

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-305Wed, 10 Aug 2016 11:11:07 +0200In 2 Sekunden zum 3D-Modell https://bayern-photonics.de/Erdbeben, Hangrutschungen, Tsunamis und andere Katastrophen können die Gestalt der Erdoberfläche jäh verändern. Im Einsatzfall benötigen Rettungskräfte und Behörden dann möglichst schnell aktuelle und präzise Lageinformationen. Mit Hilfe eines optischen Kamerasystems kann das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) binnen Sekunden aktuelle hochauflösende 3D-Geländemodelle liefern – direkt vom Flugzeug oder Hubschrauber aus.Noch während eines Überflugs erhalten die Einsatzkräfte damit dreidimensionale Lagebilder der betroffenen Regionen, wichtig etwa bei Hangrutschungen oder Sturmkatastrophen: Schäden an Gebäuden, Straßen und Brücken lassen sich umgehend beurteilen. Auch für die Verkehrsbeobachtung oder für die Weiterverarbeitung etwa zu Hochwasserkarten eignen sich die Daten. Die Leistungsfähigkeit des Kamerasystems wurde im Rahmen des Projekts VABENE++ (Verkehrsmanagement bei Großereignissen und Katastrophen) nun unter Beweis gestellt. Als Testgebiete wählten die Wissenschaftler die Innenstadt von München sowie das alpine Gebiet um Schloss Neuschwanstein.

    Schneller, einfacher, kostengünstiger
    Bislang waren erhebliche Rechnerkapazitäten notwendig, um Höhenmodelle in Echtzeit zu erstellen. Nun kann ohne aufwändige Infrastruktur und in gerade einmal 1,8 Sekunden ein Geländemodell mit einer Auflösung von 50 Zentimeter erzeugt werden - mit dem "3K"- und "4k"-Kamerasystem des DLR-Instituts für Methodik der Fernerkundung, welches für den Einsatz im Flugzeug bzw. Hubschrauber entwickelt wurde. Für die Testflüge standen die Cessna C-208B Grand Caravan sowie der Eurocopter BO 105 der DLR-Einrichtung Flugexperimente zur Verfügung.

    "Wir waren schon sehr gespannt auf die ersten hochaufgelösten 3D-Bilder. Die Daten in Echtzeit zu verarbeiten ist alles andere als trivial und wir hatten zunächst auch mit Problemen zu kämpfen. Umso schöner war es dann, als wir über Neuschwanstein mitverfolgen konnten, wie Bild um Bild, flächendeckend die Geländemodelle entstanden sind. Damit haben wir einen wichtigen Meilenstein im Projekt erreicht", so Dr.-Ing. Franz Kurz vom DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung über die erfolgreiche Testkampagne. Für die Echtzeitverarbeitung vereinfachten und beschleunigten die Luftbildexperten das bereits sehr schnelle, am DLR entwickelte "Semi-Global-Matching Verfahren": Analog zum räumlichen Sehen des Menschen werden die Unterschiede zwischen zwei sich überlappenden Bildern genutzt, um aus dem Versatz die Höheninformationen zu gewinnen.

    Damit die Prozessierung stets mit der Aufnahmegeschwindigkeit der Kameras an Bord Schritt hält, wird die Auflösung der Höhenmodelle an das Gelände angepasst. In Gebieten mit großen Reliefunterschieden wird die Bodenauflösung reduziert - und die Rechenzeit dadurch gering gehalten. Dieser Herausforderung stellte sich das Team im Testgebiet um Schloss Neuschwanstein, das einen Höhenunterschied von 1.000 Meter aufweist: Trotz erhöhter Rechenanforderungen konnte das 3K-Kamerasystem das Geländemodell mit einem Meter Auflösung berechnen, synchron zum Aufnahmerhythmus.

    Bei der Entwicklung seines 3K- und 4k- Kamerasystems verzichtet das Institut für Methodik der Fernerkundung auf spezielle Sensoren und komplexe Bauteile, und nutzt stattdessen handelsübliche Elemente aus dem Consumerbereich. Dadurch können die Kosten sehr niedrig gehalten werden. Das gibt Behörden künftig die Möglichkeit, ihre Hubschrauber- und Flugzeugflotten mit dem Kamerasystem auszustatten. Gleichzeitig profitiert das System von der hohen Dynamik am Markt, so dass die Entwickler auch weiterhin Fortschritte in Leistung und Geschwindigkeit realisieren  können – zügig, unkompliziert und ohne teure Neuentwicklungen.

    Über das Projekt
    Im Projekt VABENE++ werden leistungsfähige Unterstützungswerkzeuge für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben und Verkehrsbehörden für den Umgang mit Katastrophen und Großveranstaltungen entwickelt. Im Rahmen des DLR-Verkehrsforschungsprogramms arbeiten in diesem Projekt verschiedene DLR-Institute und Partnereinrichtungen fachübergreifend zusammen und werden durch die Flugbetriebe des DLR unterstützt.

    Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-18927/year-all/#/gallery/23972

    Kontakte

    Bernadette Jung
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Kommunikation Oberpfaffenhofen, Weilheim, Augsburg
    Tel.: +49 8153 28-2251
    Fax: +49 8153 28-1243

    Dr.-Ing. Franz Kurz
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Methodik der Fernerkundung
    Tel.: +49 8153 28-2764

    Dr.-Ing. Pablo d'Angelo
    Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
    Institut für Methodik der Fernerkundung
    Tel.: +49 8153 28-3593

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbH
    news-303Tue, 02 Aug 2016 12:06:39 +0200Spezialglas für Weltraumforschunghttps://bayern-photonics.de/TAZ Spiegelau startet Projekt PräBieD. Pünktlich zum 1. August 2016 startet das Projekt „Präzisionsbiegen von Dünnglas“ (PräBieD) am TechnologieAnwenderZentrum (TAZ) der Technischen Hochschule Deggendorf (THD) in Spiegelau. Am vergangenen Montag überreichte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler, gemeinsam mit Vertretern der Bayerischen Forschungsstiftung, den Förderbescheid in Höhe von über 700.000 Euro. „Mit dem Projekt PräBieD arbeitet das TAZ Spiegelau auf Niveau der Weltspitze. Ein Beweis dafür, dass Wissenschaft und Forschung sehr gut regional stattfinden kann.“, würdigte Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler das Projekt. Die Zusammenarbeit im Rahmen von PräBieD erfolgt mit dem Max Planck Institut MPE und drei weiteren Industriepartnern aus Bayern. Gemeinsam erforschen sie Lösungen für eine durchgängige Prozesskette zum Biegen von Dünnglas in bisher unerreichter Form und Genauigkeit. Erste Anwendung werden die Ergebnisse bei der Herstellung eines Röntgenteleskopspiegels finden, der als Bauteil eines Satelliten zur Weltraumforschung zum Einsatz kommen wird. „Beim Antrag zum Projekt PräBieD sind die Entscheidungs-Gremien sehr schnell zu einem positiven Ergebnis gekommen.“, brachte auch Prof. Dr.-Ing. Gerhäuser, Präsident der Bayerischen Forschungsstiftung, seine Wertschätzung zum Ausdruck. „Ich freue mich schon jetzt auf die Projektergebnisse.“

    Die Herausforderung in dem Projekt ist die hohe Formgenauigkeit, mit der die Dünngläser gebogen werden müssen. Nur so können auch kleinste Röntgensignale bestmöglich fokussiert und erfasst werden. Voraussetzung dafür sind äußerst präzise Formen. Somit liegt der Projektschwerpunkt nach Aussage der Projektbeteiligten auf der Entwicklung und Erprobung von Materialien für Biegeformen und deren hochpräziser Bearbeitung.

    „Der Lösungsansatz zum Präzisionsbiegen von Dünnglas besteht in der simultanen Analyse und Entwicklung aller zur Prozesskette gehörenden Bestandteile - anstelle diese wie bisher losgelöst voneinander zu betrachten.“, erklärt Projektleiter Stefan Menzel. Formenmaterial, Formherstellung, Biegeprozess und die Präzisionsmesstechnik stehen laut Menzel in einem komplexen Zusammenhang und erfordern somit eine wissenschaftliche, ganzheitliche Betrachtung des Systems.

    Großes Potential für mögliche Anwendungsbereiche sieht die Forschungsgruppe nicht nur in Röntgenteleskopspiegeln. Die entwickelten Formen und Prozesse könnten zum Beispiel auch zur Herstellung von Präzisionskomponenten aus Keramik für die Raumfahrt dienen. Ein weiteres Einsatzgebiet findet sich in der Medizintechnik, durch Reduzierung der Strahlenbelastung in der Röntgendiagnostik.

    Das TechnologieAnwenderZentrum (TAZ) Spiegelau wurde 2012 mit Unterstützung der Gemeinde Spiegelau und des Freistaates Bayern als Forschungszentrum gegründet. Die wissenschaftliche Leitung übernahmen die Technische Hochschule Deggendorf und die Universität Bayreuth gemeinsam. Im Mittelpunkt der Forschungen am TAZ steht die Entwicklung von Glastechnologien. Seit mehr als 500 Jahren ein Markenzeichen für die Region rund um Spiegelau. Die Entwicklung neuer, weniger energieintensiver Schmelzverfahren und automatisierte Formungsverfahren, ermöglicht eine nachhaltige Entwicklung des Traditionsstandortes. Produkt- und Technologieentwicklungen werden zusammen mit regionalen und überregionalen Industriepartnern realisiert. Im Kundenkreis arbeitet das TAZ Spiegelau mit vielen Branchen zusammen, angefangen von der klassischen Glasindustrie bis hin zur Automobilindustrie.

    Theresa Kappl
    Öffentlichkeitsarbeit
    Veranstaltungsmanagement

    Telefon +49 991 3615 285
    Fax +49 991 3615 299
    E-Mail theresa.kappl(at)th-deg.de
    Internet www.th-deg.de
    Büro ITC2, Raum 2.55a

    THD - Technische Hochschule Deggendorf
    Edlmairstr. 6+8
    94469 Deggendorf

     

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-302Mon, 01 Aug 2016 08:37:57 +0200Schneller, höher, besser – die HR geht mit dem CMOS Sensor „PYTHON“ in Serie.https://bayern-photonics.de/Pressenotiz SVS-VISTEK GmbH. Maximale Auflösung bei maximaler Datenrate – nicht weniger verspricht SVS-Vistek mit der weiterentwickelten HR Serie.Mit dem neuen 25-Megapixel-„PYTHON“ CMOS Sensor von On Semi mit Bildraten von bis zu 31 fps via Camera Link Interface geht die hr2500CL als Farb- und Monoversion in Serienproduktion. Genaue Auflösung und hohe Geschwindigkeit ist somit kein Widerspruch mehr und erweitert den Horizont der Anwendungen.
    Als weiterer Meilenstein wird demnächst auch die CoaXPress Schnittstelle mit bis zu 80fps erhältlich sein. Kameras der HR Serie zählen in ihrer Klasse zu den kompaktesten Kameramodulen des Weltmarktes und kommen dank eines ausgeklügelten Wärme-Managements ohne externe Kühlung aus. Ideale Voraussetzungen für Anwendungsbereiche wie die optische Messtechnik, die Qualitätskontrolle, die Überwachung von großen Arealen oder die Verkehrsüberwachung.

    SVS-Vistek– Bildverarbeitung made in Germany
    Als Hersteller von Kameras für die Industrielle Bildverarbeitung steht die SVS-Vistek GmbH seit fast 30 Jahren für Innovation und Präzision. Kameras der SVCam-Serien kommen überall dort zum Einsatz, wo ein genauer Blick gefordert ist, ob in der Handhabungs- und Montagetechnik, in der Logistik, Verkehrsüberwachung oder in der Qualitätssicherung.
    Weltweit bekannt für seine Flächenkameras, entwickelt und fertigt das mittelständische und ISO-zertifizierte Unternehmen ausschließlich in Seefeld bei München. Systemintegratoren und OEM-Kunden erhalten speziell abgestimmte Lösungen. Zudem bietet das breite Angebot an Komponenten zur Realisierung industrieller Bildverarbeitungssysteme auch Objektive, Beleuchtungen, Kabelverbindungen, Software und Hardware zur Bilderfassung.
    www.svs-vistek.com

    ]]>
    Aus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungbayern photonics
    news-301Fri, 29 Jul 2016 14:24:55 +0200Mobile Laserschutzwände 5Mhttps://bayern-photonics.de/In fünf Minuten aufgebaut. Häufig müssen Lasermessplätze abgetrennt werden, um den restlichen Raum vor der Laserstrahlung zu schützen. Neu sind die mobilen Stellwände 5M von Kentek, die in weniger als fünf Minuten aufgebaut sind und eine höhere Standfestigkeit haben, als vorherige Versionen.Die Stellwände sind 210 cm hoch und in den Breiten 120 cm oder 180 cm verfügbar. Ausgestattet sind sie mit dem Material SLC-250WB - die Schutzklassen unterscheiden sich je nach eingesetztem Laser.

    Im Lieferumfang der Stellwände, die bei LASER COMPONENTS erhältlich sind, ist ein geöster Verbindungsstreifen, mit dem mehrere Wände flexibel kombiniert werden können.


    Das Unternehmen LASER COMPONENTS hat sich auf die Entwicklung, Herstellung sowie den Vertrieb von Komponenten und Dienstleistungen für die Lasertechnik und Optoelektronik spezialisiert. Seit 1982 steht das Unternehmen seinen Kunden mit Verkaufsniederlassungen in fünf Ländern zur Verfügung.
    Die Eigenproduktion an verschiedenen Standorten in Deutschland, Kanada und den USA wird seit 1986 verfolgt und macht etwa die Hälfte des Umsatzes aus. Derzeit beschäftigt das Familienunternehmen weltweit über 200 Mitarbeiter.
    Weitere Informationen www.lasercomponents.com/de/produkt/laserschutzwaende/

    ]]>
    Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenNewsPressemeldungNetzwerkebayern photonics
    news-297Thu, 28 Jul 2016 12:27:09 +0200Ein einzelnes Photon sehenhttps://bayern-photonics.de/Forscher wiesen erstmals nach, dass Menschen ein einzelnes Photon wahrnehmen können. Für ihre Experimente verwendeten sie eine Quanten-Lichtquelle und kombinierten sie mit einem ausgeklügelten psycho-physikalischen Ansatz. 27.07.2016 - Den gesamten Beitrag finden Sie auf dem Webportal der Fachzeitschrift PHOTONIK des AT-Fachverlages.

     

    ]]>
    Forschung und WissenschaftNewsPressemeldungNetzwerkeOptecNetOptence e.V.bayern photonicsPhotonics BWPhotonicNet GmbHHanse Photonik
    news-288Wed, 20 Jul 2016 09:08:56 +0200Photonische Technologien zur Anwendung bringen https://bayern-photonics.de/Mit dem Bayerischen Laserzentrum zukunftsträchtige Produktionsverfahren erschließen. Lasergestützte Prozesse zur Bearbeitung verschiedenster Materialien haben sich längst in der Industrieproduktion etabliert. Die Lasertechnik macht Licht als leistungsstarkes, hochdynamisches und flexibles Werkzeug für die Fertigung nutzbar und besitzt darüber hinaus das Potential, auch den technologischen Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Das Bayerische Laserzentrum (blz) hilft Anwendern, die Vorteile photonischer Technologien für ihre vielfältigen Produktionsprozesse optimal nutzbar zu machen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die umfangreichen Kompetenzen des Forschungs- und Entwicklungsunternehmens.Die gemeinnützige Forschungsgesellschaft mit Sitz in Erlangen ist eines der Zentren angewandter Laserforschung in Deutschland und versteht sich als unabhängige und lösungsorientierte Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und industrieller Applikation. Das blz unterstützt als Innovationspartner Unternehmen bei der Erschließung neuer Anwendungsfelder der Photonik. Die Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen Metall- und Kunststoffbearbeitung sowie auf dem Gebiet der Präzisionsbearbeitung mit ultrakurzgepulsten Lasersystemen. Die durch zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte erworbene Kompetenz auf dem Gebiet der Systemtechnik nutzt das blz, um kundenspezifisch optische Systeme und Komponenten auszulegen und zu fertigen. Dabei entstehen innovative Produkte für die Strahlführung und -formung, auch im Bereich Mikro- und Faseroptik.

    Hier finden Sie den Artikel zum Download als pdf-Datei (940 kB)

    ]]>
    Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenForschung und WissenschaftNewsPressemeldungOptecNetbayern photonicsOptence e.V.Photonics BW
    news-285Tue, 19 Jul 2016 11:41:33 +0200Rückblick: Kommunikationsforum und MV von bayern photonics am 14.07.2016https://bayern-photonics.de/Zu Gast bei der FAU Erlangen, Lehrstuhl für Photonische Technologien (LPT) - Fast 60 Teilnehmer nutzten beim Besuch des Kommunikationsforums „Mitglieder des bayerischen Photonik Clusters stellen sich vor“ am 14. Juli 2016 die Möglichkeit, den Lehrstuhl für Photonische Technologien (LPT) in Erlangen kennen zu lernen. Nach der MV öffnete der LPT ab 15 Uhr den Besuchern seine Türen und bot einen Einblick in seine Labore und die große Laserhalle.Unter dem Motto „Photonik in der Region“ gab es beim Kommunikationsforum einen Programm-Mix mit fünf Fachvorträgen:

    • Know your quality - Optical metrology made by Optocraft! (Optocraft GmbH)
    • Blendschutzbrillen gegen Laserpointer und Farbsicht (LASERVISION GmbH & Co. KG)
    • Bildgebende Messung der Spannungsdoppelbrechung – Trends und Anwendungen (ilis gmbh)
    • Einfache Übertragung kleinere Leistungen über Polymerfasern (POF-AC; TH Nürnberg)
    • Optische Aktivitäten beim Fraunhofer IIS: Optische Sensorik, Bildsensoren, Kameras (Fraunhofer IIS)

    Im Anschluss daran sensibilisierte Herr Florian Seitner vom Cyber-Allianz-Zentrum Bayern die Teilnehmer in seinem Vortrag zum Thema Wirtschaftsspionage:

    • KnowHow - Schutz im Kontext der Cyberspionage

    für Bedrohungen durch elektronisches Ausspionieren von KMUs. Aktuell scheinen sich die Angreifer besonders für Firmen aus der Laser- und Optikbranche, vor allem mit Affinität zur Rüstungstechnologie, zu interessieren. Das 2013 gegründete Cyber-Allianz-Zentrum Bayern ist beim Bayerischen Verfassungsschutz angesiedelt.

    Die 15 Mitgliedsunternehmen und –institute, die mit einer Table-Top-Ausstellung in der großen Laserhalle vertreten waren, standen den Teilnehmern als kompetente Ansprechpartner zur Verfügung. Beim Get-together in der Laserhalle zum Abschluss des Forums nutzten die Teilnehmer die Zeit und den Raum zum Networken, zum Kennenlernen und zur Vertiefung bestehender Kontakte.

    Wir bedanken uns herzlich bei der Lehrstuhlleitung des LPT in Erlangen für die freundliche Aufnahme sowie bei allen Teilnehmern und Besuchern des Kommunikationsforums.

    ]]>
    Aus den NetzenNewsNetzwerkeOptecNetbayern photonics
    news-273Mon, 04 Jul 2016 09:19:53 +0200Shack-Hartmann Wellenfrontsensor mit höchster lateraler Auflösung https://bayern-photonics.de/OPTOCRAFT GmbH: Aufgrund höchster lateraler Auflösung ermöglicht der Shack-Hartmann Wellenfrontsensor SHSCam AR2-068-GE die Wellenfront-Analyse von Laserstrahlen mit kleinen Durchmessern von 1mm. Seit 15 Jahren entwickelt und fertigt Optocraft Shack-Hartmann Wellenfrontsensoren für anspruchsvolle Anwendungen in den Bereichen Optik, Laser, Ophthalmologie und Astronomie. Mit dem SHSCam AR2-068-GE bringt Optocraft nun einen Wellenfrontsensor mit einer noch nicht dagewesenen lateralen Auflösung von 68µm auf den Markt. Diese hohe laterale Auflösung ermöglicht die Wellenfront-Messung von Laserstrahlen mit kleinen Strahldurchmessern bis unter 1mm, ohne Zuhilfenahme von Zusatzoptiken. Gleichzeitig werden Auswerteraten von 10Hz im Live-Modus erreicht, wodurch der SHSCam AR2-068-GE auch für Justageanwendungen bestens geeignet ist.

    Der Wellenfrontsensor SHSLab ermittelt aus nur einer Messung die Strahlparameter M², Rayleigh-Länge, Strahltaillendurchmesser und Lage der Strahltaille. Außerdem bietet er mit der Wellenfront und der zugehörigen Zernike-Analyse gleichzeitig eine detaillierte Information über den Justagezustand der zu charakterisierenden Laseroptik vor. Die hohe Messgenauigkeit und unübertroffene Dynamik machen Optocrafts Shack-Hartmann Wellenfrontsensoren zu multifunktionalen Werkzeugen, die in Entwicklung und Produktion flexibel einsetzbar sind.

    Am 15. November 2016 veranstaltet Optocraft einen Workshop rund um das Thema Wellenfrontmesstechnik, bei dem u.a. die wellenfrontbasierte Laserstrahlanalyse diskutiert wird. Wir laden Sie herzlich ein, diesen Anlass zu nutzen um sich in Theorie und Praxis mit dem Shack-Hartmann Wellenfrontsensor vertraut zu machen.

    ]]>
    Aus den NetzenAus den MitgliedsunternehmenProduktneuheitenNewsNetzwerkebayern photonicsOptecNet
    news-250Mon, 06 Jun 2016 11:50:11 +020030 Jahre LZH: Interdisziplinarität als Erfolgsrezepthttps://bayern-photonics.de/1986 gründeten die Professoren Haferkamp, Tönshoff und Welling das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Technologie und Verkehr. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus natur- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen bauten es seither zu einem international renommierten Institut auf. Mit dem erfolgreichen Transfer von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in die Industrie unterstützt das LZH insbesondere den Stan